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Ende in Sicht Roman

161

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.01.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/12,9/2,7 cm

Gewicht

375 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28291-8

Beschreibung

Rezension

Hella war Schlagerstar, Juli ist ein depressiver Teenager. Beide möchten sich umbringen. Wie es Ronja von Rönne gelingt, die beiden Frauen wieder ins Leben zu schubsen, ist rasant und komisch und berührend. ("Die Zeit, Literaturbeilage")
Ronja von Rönne schafft es aus einem Drama eine leicht lesbare Tragikomödie zu machen. Berührend und lesenswert. ("WDR 5, Bücher")
Und entgegen der Schwere des Themas ist ihr Buch gar nicht nur ernst, sondern ein humorvoller popkultureller Road-Trip. ("ARD")
Und sie hat das Talent, selbst die tragischsten Momente ins Komische zu drehen. Das verleiht dem Roman auch eine große Kraft. ("RBB")
Gerade ist ihr neuer Roman ›Ende ins Sicht‹ erschienen. Darin verpackt sie das schwierige Thema [Depressionen] in einen humorvollen, pop-kulturellen Road-Trip. ("BR")
Amüsanter und einfühlsamer Roman von Ronja von Rönne. ("NDR Kultur")
Feinfühlig und weise erzählt Ronja von Rönne in ihrem neuen Roman vom Leben mit Depressionen. ("Der Spiegel")
Mit dem Roman ›Ende in Sicht‹ erzählt Ronja von Rönne die berührende Geschichte zweier ungleicher Frauen, die sterben möchten und doch gemeinsam ins Leben zurückfinden. ("Der Standard")
Ronja von Rönnes Umgang mit Sprache ist auf lässige Weise kunstvoll – und immer wieder nimmt sie ein Klischee und dreht ihm eine Nase. ("Die Presse")
Rönne ist als Autorin, Journalistin und Moderatorin geschult darin, Dinge auf den Punkt zu bringen. ("dpa")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.01.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/12,9/2,7 cm

Gewicht

375 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28291-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Hoffentlich ein „Ende in Sicht“

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 15.07.2022

Bewertungsnummer: 1748096

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Köstlich, Rönnes feiner Spott gemischt mit ebensolchem Humor, menschenfreundlich und sie liebt das LEBEN. „Treffen sich zwei Lebensmüde…“, nein das ist nicht der Beginn eines Witzes, sondern der Start eines grotesk-melancholisch Roadmovies. Die 15-jährige Juli ist im wahrsten Sinne des Wortes lebensmüde. Weder eine Therapie noch das Engagement des alleinerziehenden Vaters konnten ihr weiterhelfen. Jetzt steht der depressive Teenager auf einer sogenannten Grünbrücke, die gebaut wurde, damit "Rehe und Wildschweine nicht der A33 zum Opfer fielen", nicht als "Fallwild" in den "Rädern des Feierabendverkehrs verenden." Juli wird selbst zu Fallwild, stürzt von der Brücke - eher zufällig, weil sie nach ihrer fallenden Schnecke greift und das Gleichgewicht verliert. Juli überlebt und wird von Hella Licht gefunden, die in ihrem altersschwachen Passat noch vor Juli stoppen kann, denn rechtzeitig erkennt sie den verletzten Körper auf der Autobahn und zieht Juli an den Fahrbahnrand. Die bittere Pointe: Die 69-jährige Hella, abgehalfterter Schlagerstar, will ihr freudloses Leben in einer Schweizer Sterbeklinik beenden. Hella und Juli sind sich nicht sympathisch. Sie streiten, versöhnen und lügen sich an - keine gibt zu, dass sie den Selbstmord geplant hat - finden trotz allem zu großer Ehrlichkeit. Sie lassen sich in einem Nackedei-Spa einsperren und plündern die Bar, es passiert viel Unerwartetes, fast werden sie angezeigt, was sie vor allem komisch finden – und da ist sie, die Hoffnung wohl jedes Depressiven (auch vieler nicht depressiver Menschen): dass etwas von außen geschehen möge, das ihrem Leben eine positive Wende gibt. Oder ist es in „Ende in Sicht“ bereits passiert? In ihrer Danksagung am Ende des Bandes erklärt die Autorin, dass dieses Buch nicht ohne ihre eigenen Erfahrungen mit Depression entstanden wäre, „nicht wegen, sondern trotz dieser Scheißkrankheit.“ Ihr Dank gilt den Menschen und deren Hilfe „die mich in dunkleren Zeiten aushalten, mir aufhelfen, mich daran erinnern, dass eine kranke Wahrnehmung der Welt noch lange nicht bedeutet, dass tatsächlich alles so schlimm ist, wie es tut“. Schlussendlich der Tipp zur Webseite der deutschen Depressionshilfe mit angeschlossener Telefonnummer.

Hoffentlich ein „Ende in Sicht“

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 15.07.2022
Bewertungsnummer: 1748096
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Köstlich, Rönnes feiner Spott gemischt mit ebensolchem Humor, menschenfreundlich und sie liebt das LEBEN. „Treffen sich zwei Lebensmüde…“, nein das ist nicht der Beginn eines Witzes, sondern der Start eines grotesk-melancholisch Roadmovies. Die 15-jährige Juli ist im wahrsten Sinne des Wortes lebensmüde. Weder eine Therapie noch das Engagement des alleinerziehenden Vaters konnten ihr weiterhelfen. Jetzt steht der depressive Teenager auf einer sogenannten Grünbrücke, die gebaut wurde, damit "Rehe und Wildschweine nicht der A33 zum Opfer fielen", nicht als "Fallwild" in den "Rädern des Feierabendverkehrs verenden." Juli wird selbst zu Fallwild, stürzt von der Brücke - eher zufällig, weil sie nach ihrer fallenden Schnecke greift und das Gleichgewicht verliert. Juli überlebt und wird von Hella Licht gefunden, die in ihrem altersschwachen Passat noch vor Juli stoppen kann, denn rechtzeitig erkennt sie den verletzten Körper auf der Autobahn und zieht Juli an den Fahrbahnrand. Die bittere Pointe: Die 69-jährige Hella, abgehalfterter Schlagerstar, will ihr freudloses Leben in einer Schweizer Sterbeklinik beenden. Hella und Juli sind sich nicht sympathisch. Sie streiten, versöhnen und lügen sich an - keine gibt zu, dass sie den Selbstmord geplant hat - finden trotz allem zu großer Ehrlichkeit. Sie lassen sich in einem Nackedei-Spa einsperren und plündern die Bar, es passiert viel Unerwartetes, fast werden sie angezeigt, was sie vor allem komisch finden – und da ist sie, die Hoffnung wohl jedes Depressiven (auch vieler nicht depressiver Menschen): dass etwas von außen geschehen möge, das ihrem Leben eine positive Wende gibt. Oder ist es in „Ende in Sicht“ bereits passiert? In ihrer Danksagung am Ende des Bandes erklärt die Autorin, dass dieses Buch nicht ohne ihre eigenen Erfahrungen mit Depression entstanden wäre, „nicht wegen, sondern trotz dieser Scheißkrankheit.“ Ihr Dank gilt den Menschen und deren Hilfe „die mich in dunkleren Zeiten aushalten, mir aufhelfen, mich daran erinnern, dass eine kranke Wahrnehmung der Welt noch lange nicht bedeutet, dass tatsächlich alles so schlimm ist, wie es tut“. Schlussendlich der Tipp zur Webseite der deutschen Depressionshilfe mit angeschlossener Telefonnummer.

Zwei Frauen. Ein Ziel: der Tod....

Bewertung am 23.05.2022

Bewertungsnummer: 1716963

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Frauen. Ein Ziel: der Tod. Ein absolut scharfsinniges Buch, immer auf dem Drahtseilakt zwischen Komik und tiefernsten Themen. Wirklich sehr zu empfehlen!

Zwei Frauen. Ein Ziel: der Tod....

Bewertung am 23.05.2022
Bewertungsnummer: 1716963
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Frauen. Ein Ziel: der Tod. Ein absolut scharfsinniges Buch, immer auf dem Drahtseilakt zwischen Komik und tiefernsten Themen. Wirklich sehr zu empfehlen!

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Ende in Sicht

von Ronja von Rönne

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Elke Hawlicek

OSIANDER Schorndorf

Zum Portrait

5/5

Eine Autofahrt kann alles verändern...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Wunsch allem ein Ende zu machen ist wahrscheinlich vielen nicht fremd. Auch nicht Hella, 69 oder Juli, 15. Ein tragischkomischer Zufall bringt die beiden Frauen zusammen. Beide genervt vom Leben und der anderen, fahren sie doch schließlich zusammen durch Deutschland in einem altersschwachen Auto. Es ist eine wahre Kunst, all die traurigen Facetten der Depression einzufangen und gleichzeitig auch die lustigen Absurditäten des Lebens. Ronja von Klönne ist dies gelungen. Lassen Sie sich darauf ein, es lohnt sich. Ein für das Thema unerwartetes Lesevergnügen.
  • Elke Hawlicek
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5/5

Eine Autofahrt kann alles verändern...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Wunsch allem ein Ende zu machen ist wahrscheinlich vielen nicht fremd. Auch nicht Hella, 69 oder Juli, 15. Ein tragischkomischer Zufall bringt die beiden Frauen zusammen. Beide genervt vom Leben und der anderen, fahren sie doch schließlich zusammen durch Deutschland in einem altersschwachen Auto. Es ist eine wahre Kunst, all die traurigen Facetten der Depression einzufangen und gleichzeitig auch die lustigen Absurditäten des Lebens. Ronja von Klönne ist dies gelungen. Lassen Sie sich darauf ein, es lohnt sich. Ein für das Thema unerwartetes Lesevergnügen.

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Michelle Hablowetz

OSIANDER Fürth

Zum Portrait

5/5

Skurril, traurig und wunderschön.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit viel Witz und Traurigkeit erzählt Rönja von Rönne die Geschichten von Hella Licht, eine in die Jahre gekommene Schlagersängerin und Juli, einem klugen Mädchen, die gerade keine klugen Entscheidungen trifft. Der Zufall und das schlechte Wetter bringen diese beiden doch sehr unterschiedlichen Charaktere zusammen. Hella, die eigentlich keine Muttergefühle kennt, möchte ihre neuen Schutzbefohlenen keine unnötigen Gefahren aussetzten und so kommt es, dass sich die beiden gemeinsam auf dem Weg machen. Eine Geschichte, die besonders ist und die sie berühren wird.
  • Michelle Hablowetz
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5/5

Skurril, traurig und wunderschön.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit viel Witz und Traurigkeit erzählt Rönja von Rönne die Geschichten von Hella Licht, eine in die Jahre gekommene Schlagersängerin und Juli, einem klugen Mädchen, die gerade keine klugen Entscheidungen trifft. Der Zufall und das schlechte Wetter bringen diese beiden doch sehr unterschiedlichen Charaktere zusammen. Hella, die eigentlich keine Muttergefühle kennt, möchte ihre neuen Schutzbefohlenen keine unnötigen Gefahren aussetzten und so kommt es, dass sich die beiden gemeinsam auf dem Weg machen. Eine Geschichte, die besonders ist und die sie berühren wird.

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