Mira findet, dass es sich manchmal lohnt, ungehorsam zu sein. Zum Beispiel für einen wagemutigen Ritt auf einer Eisscholle. Triefend nass erwartet sie als Bestrafung Erbsenpüree zum Abendbrot, doch die wahren Folgen ihres unschuldigen Abenteuers bringen ihre Welt zum Stillstand.
Das Schicksal bindet Mira an ihre seltsame Tante Hana: Spindeldürr und schweigsam, sieht sie in ihren ausgeleierten schwarzen Pullovern aus wie ein Nachtfalter. In dem Versuch, miteinander auszukommen, lernt Mira langsam zu verstehen, warum ihre Tante sich so schwer im Leben zurechtfindet, und was das leise hinter ihren Rücken gemurmelte »Jude« bedeutet.
Über drei Generationen hinweg entfaltet sich eine aufwühlende wie berührende Familiengeschichte, gelenkt von grausamen Mächten, aber auch von selbstloser Liebe.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Kata_____Lović
aus Bremen
5/5
25.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Hana handelt von einer…
Hana handelt von einer jüdischen Familie in Mähren, die alles erleben musste, Ausgrenzung, Gewalt, Unglauben, Verrat, den Versuch der Flucht, Verstecken, Deportation, Trennung, Lager, Theresienstadt, Ausschwitz, Vernichtung, das Überleben, die subjektive und objektive Schuld. Der Roman ist autofiktional und stark konstruiert. Alle Figuren sind über die verschiedenen Zeitebenen hinweg eng miteinander verwoben. Der Tonfall ist sanft, beobachtend, warm, die Perspektive eine fast naive. Hana sei daher gerade Menschen empfohlen, die sich sonst nicht mit dem Holocaust beschäftigen. Hana beginnt in den 50er Jahren aus der Perspektive von dem Mädchen Mira. Ihre Tante Hana ist stumm, mager, irgendwie da, Mira macht sich nicht viel Gedanken um sie. Sie erzählt uns, wie Ungehorsam ihr das Leben rettet. Denn Mamas Geburtstagskuchen ist mit Typhuserregern verseucht. Alle erkranken, außer Mira, die zur Strafe nicht mitessen darf. Alle Familienmitglieder sterben, nur Mira und Hana nicht, denn diese hatte schon einmal Typhus, im Lager. Mira kommt zu einer Freundin ihrer Mutter, aber der Mann und die Tochter wollen sie nicht. So kommt sie zu Hana. Es folgen Rückblenden und Vorblenden. Jede einzelne Figur aus dem ersten Teil, sei sie noch so nebensächlich, wird zurückverfolgt, zieht enge Bande. Es ist ein fest geknüpfter Teppich einer Gemeinschaft, die Trennendes und zugleich eng Verknotetes zusammen führt. Wir erfahren die Geschichte der Oma von Mira und wir erfahren von Hana. Hana träumt vom heiraten, ein tschechischer Soldat macht ihr den Hof. Zuerst ist die Stimmung subtil, dann immer mittelbarer antisemitisch, die Verfolgung nimmt Einzug. Wegen der Karriere lässt er Hana fallen, die aus Hoffnung die Flucht nach England verschleppt. Er heiratet ihre Freundin, Tschechin, jene Frau, die Mira zunächst aufnimmt und er ist jener Mann, der Mira nicht möchte. Miras Mutter wird versteckt, während Hana und die Eltern deportiert werden, erst nach Theresienstadt, dann nach Ausschwitz. Hana überlebt als einzige, gezeichnet, kehrt zurück und wird zu ebendieser kargen Figur, die ein wenig auftaut durch ihre Nichte Mira.
Bewertung
5/5
08.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Die Geschichte von Hana und ihrer Nichte Mira
Der Roman spielt im Jahre 1954 zunächst in einer mährischen Kleinstadt und Hauptperson ist die 8jährige Mira. Diese überlebt - ausgerechnet bedingt durch ihre Ungehorsamkeit- als Einzige ihres Haushaltes eine schreckliche Epidemie, Jetzt bleibt ihr nur noch ihre stille und in ihren Augen sehr verschrobene Tante Hana, die große Schwester ihrer Mutter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden immer mehr an.
Im Verlauf des Buches erfahren Mira und der Leser die traurige Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und die damit verbundenen Gründe für Hanas Andersartigkeit. Eine sehr einfühlsame Erzählung, die mir sehr gut gefallen hat. Trotz aller traurigen Hintergründe ist dies ein sehr Mut machendes Buch!
Almut Scheller-Mahmoud
5/5
08.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Es gibt kein richtiges Leben im falschen (Adorno)
Das Leben von vier Frauen bildet das Gerüst dieses Romans. Der 1. Teil handelt in Ich- Form von der jungen Mira (1954-1963). Der 3. Teil, ebenfalls als Ich-Erzählung, handelt von Hana und ihrem Leben (1942 -1963). Der Teil „Die vor mir“ spielt zwischen 1933-1945 und ist größtenteils in neutraler Erzählform geschrieben.
Die Hauptpersonen sind Elsa, deren Töchter Rosa und Hana und Mira, Rosas Tochter. Weitere Figuren sind Ivana und ihr Mann Jaroslav Horáček. Deren Kinder Ida und Gustav. Ludmila Karáskova und ihr Sohn Karel. Leo Gross und Jarka sowie Anton Urbánek.
Aus ihnen wird ein komplexes Geflecht aus Schicksalsfäden, die in die Zeit vor Hitlers Einmarsch in die Tschechoslowakei bis in die frühen Nachkriegsjahre reichen.
Der Roman beginnt mit Rosas 30. Geburtstag mit verzierten Spritzkringeln, aus der besten Konditorei der Stadt. Diese Kringel waren Todeskringel, typhusverseucht durch das schlechte städtische Brunnenwasser. Nur Hana und Mira überlebten. Mira war plötzlich allein, die Tante monatelang im Spital. Sie kam zu Ivana, der ehemals besten Freundin ihrer Tante, und deren Mann Jaroslav. Der brachte sie später zu Hana. Mira wusste nichts von deren Leben. Warum diese ihr so fremde Frau so eigenbrötlerisch war. Die nur in einem fest strukturierten Tag überleben konnte. Die Angst hatte vor Berührungen, die kaum sprach, immer ein Stück trockenes Brot in der Rocktasche.
Die Familiengeschichte beinhaltet den Abtransport von Elsa, ihren Eltern und Hana nach Theresienstadt. Rosa fand Unterschlupf bei Elsas Freundin Ludmila. Hana wollte bleiben, um Jaroslav Horáček zu heiraten. Für ihn als Soldat war Hana eine gute Partie, denn Soldaten durften nur Frauen mit einer Mitgift heiraten. Er hätte jedoch Ivana vorgezogen. Als sein Hauptmann ihm sagte, dass eine Ehe mit einer Jüdin verboten sei, zog er sich von Hana zurück, die immer noch bienenfleißig an ihrer Aussteuer nähte, vertröstete sie, ohne ihr die Wahrheit zu gestehen.
Sie entging ihrem Schicksal nicht, Rosa blieb zurück und kümmerte sich um Ludmila, deren Sohn Karel sich bald ein rosaleeres Leben nicht mehr vorstellen konnte. Ansonsten lebte er für seine Uhren, er tickte und pendelte mit ihnen durch das Leben.
Elsas Eltern bekamen den Befehl zum Transportgen Osten, sie wollte sie nicht allein lassen und begleitete sie. Hana sollte bleiben. „Wenn alles vorbei ist, treffen wir uns zuhause“. Das klingt fast nach dem tschechischen Schelm Schwejk „Nach dem Krieg um halb sechs im „Kelch“.
Im Ghetto war Hana allein, nur Jarka war ihr nah. Angst war ihre ständige Begleiterin. Sie ging eine Beziehung mit Leo Gross ein, einem Koch. Doch die ‚„Kosten-Nutzen“- Rechnung bekam eine menschliche Nuance. Sie träumten von einem Leben in Prag, das gab ihnen Kraft zum Überleben. Hana wurde schwanger und verriet ungewollt, wer der Vater war. Den Winzlingssohn bekam sie nicht zu Gesicht und auch Leo sah sie nicht wieder.
Hana verglich ihre Seele mit einem Zuckerhut, bei jedem Schicksalsschlag sprang ein Stückchen ab, er wurde kleiner und kleiner und bei Leos Abtransport zersprang die Hälfte in 1000 Stückchen.
Sie kam nach Auschwitz. Nach links eingereiht, rechts wäre sie zu Ascheflocken geworden, so wurde sie zu einer Nummer, träumte von der Freiheit des elektrisch geladenen Zaunes.
Hana überlebte und kehrte 1945 in die Heimatstadt zurück. Das Elternhaus stand noch. Herr Urbánek war da, dem die Mutter den Laden pro forma verkauft hatte. Er weinte aus Mitleid und Entsetzen vor dem, was er sah: Weiße Haare mit kahlen Stellen, stark geschwollene Fingergelenke, einen zahnlosen Mund, eingefallene Wangen. Augen, die sich versteckten, weil sie zu viel gesehen hatten.
In der Stadt sagten die Leute „Sie waren im Lager in Sicherheit vor den alliierten Bomben.“ Aber Hana sah sich von einer Welle aus Schuld verschlungen, sie ertrank in einem 20- jährigen Tränenmeer.
Verschiedene Wahrnehmungs- und Opferebenen. Wie immer und überall in einem bellizistischen Konflikt.
Mira heirate Gustav, den Sohn von Ivana und Jaroslav. Der kleine Sohn Ortík wurde zu einem Bindeglied zu Hanas sich erinnernden Hände und Finger, die für ihn strickten und sich ins Leben zurück strickte.
Die Autorin beschreibt ohne Gefühlsduselei die familiäre und gesellschaftliche Zerrissenheit jener Zeit.
Hana ist als starke Frau gezeichnet, eindringlich nahe, ihr Schicksal so bedrückend, dass es zugleich Distanz evoziert. Man kann fast nicht mitleiden und mitempfinden, sondern nur den fatalistischen Überlebenswillen bestaunen und bewundern und sich zum Schluss darüber leise freuen, dass diese Frau aus dem Schatten ihrer Traumata herausfindet. Aus der Überlebenden wird wieder eine Lebende. Überlebt zu haben ist ein Privileg und eine Verantwortung (Wiesenthal): sich selbst und den Mitmenschen gegenüber.
Vielleicht kauft sich Hana einen neuen Zuckerhut, der ihre alte neue Seele symbolisiert?
Die von Alena Mornštajnová erschaffene Hana ist Mahnung und Hoffnung.
Almut Scheller-Mahmoud
aus Hamburg
5/5
07.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Es gibt kein richtiges Leben…
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Adorno) Das Leben von vier Frauen bildet das Gerüst dieses Romans. Der 1. Teil handelt in Ich-Form von der jungen Mira (1954-1963). Der 3. Teil, ebenfalls als Ich-Erzählung, handelt von Hana und ihrem Leben (1942 -1963). Der Teil „Die vor mir“ spielt zwischen 1933-1945 und ist größtenteils in neutraler Erzählform geschrieben. Die Hauptpersonen sind Elsa, deren Töchter Rosa und Hana und Mira, Rosas Tochter. Weitere Figuren sind Ivana und ihr Mann Jaroslav Horáček. Deren Kinder Ida und Gustav. Ludmila Karáskova und ihr Sohn Karel. Leo Gross und Jarka sowie Anton Urbánek. Aus ihnen wird ein komplexes Geflecht aus Schicksalsfäden, die in die Zeit vor Hitlers Einmarsch in die Tschechoslowakei bis in die frühen Nachkriegsjahre reichen. Der Roman beginnt mit Rosas 30. Geburtstag mit verzierten Spritzkringeln, aus der besten Konditorei der Stadt. Diese Kringel waren Todeskringel, typhusverseucht durch das schlechte städtische Brunnenwasser. Nur Hana und Mira überlebten. Mira war plötzlich allein, die Tante monatelang im Spital. Sie kam zu Ivana, der ehemals besten Freundin ihrer Tante, und deren Mann Jaroslav. Der brachte sie später zu Hana. Mira wusste nichts von deren Leben. Warum diese ihr so fremde Frau so eigenbrötlerisch war. Die nur in einem fest strukturierten Tag überleben konnte. Die Angst hatte vor Berührungen, die kaum sprach, immer ein Stück trockenes Brot in der Rocktasche. Die Familiengeschichte beinhaltet den Abtransport von Elsa, ihren Eltern und Hana nach Theresienstadt. Rosa fand Unterschlupf bei Elsas Freundin Ludmila. Hana wollte bleiben, um Jaroslav Horáček zu heiraten. Für ihn als Soldat war Hana eine gute Partie, denn Soldaten durften nur Frauen mit einer Mitgift heiraten. Er hätte jedoch Ivana vorgezogen. Als sein Hauptmann ihm sagte, dass eine Ehe mit einer Jüdin verboten sei, zog er sich von Hana zurück, die immer noch bienenfleißig an ihrer Aussteuer nähte, vertröstete sie, ohne ihr die Wahrheit zu gestehen. Sie entging ihrem Schicksal nicht, Rosa blieb zurück und kümmerte sich um Ludmila, deren Sohn Karel sich bald ein rosaleeres Leben nicht mehr vorstellen konnte. Ansonsten lebte er für seine Uhren, er tickte und pendelte mit ihnen durch das Leben. Elsas Eltern bekamen den Befehl zum Transportgen Osten, sie wollte sie nicht allein lassen und begleitete sie. Hana sollte bleiben. „Wenn alles vorbei ist, treffen wir uns zuhause“. Das klingt fast nach dem tschechischen Schelm Schwejk „Nach dem Krieg um halb sechs im „Kelch“. Im Ghetto war Hana allein, nur Jarka war ihr nah. Angst war ihre ständige Begleiterin. Sie ging eine Beziehung mit Leo Gross ein, einem Koch. Doch die ‚„Kosten-Nutzen“-Rechnung bekam eine menschliche Nuance. Sie träumten von einem Leben in Prag, das gab ihnen Kraft zum Überleben. Hana wurde schwanger und verriet ungewollt, wer der Vater war. Den Winzlingssohn bekam sie nicht zu Gesicht und auch Leo sah sie nicht wieder. Hana verglich ihre Seele mit einem Zuckerhut, bei jedem Schicksalsschlag sprang ein Stückchen ab, er wurde kleiner und kleiner und bei Leos Abtransport zersprang die Hälfte in 1000 Stückchen. Sie kam nach Auschwitz. Nach links eingereiht, rechts wäre sie zu Ascheflocken geworden, so wurde sie zu einer Nummer, träumte von der Freiheit des elektrisch geladenen Zaunes. Hana überlebte und kehrte 1945 in die Heimatstadt zurück. Das Elternhaus stand noch. Herr Urbánek war da, dem die Mutter den Laden pro forma verkauft hatte. Er weinte aus Mitleid und Entsetzen vor dem, was er sah: Weiße Haare mit kahlen Stellen, stark geschwollene Fingergelenke, einen zahnlosen Mund, eingefallene Wangen. Augen, die sich versteckten, weil sie zu viel gesehen hatten. In der Stadt sagten die Leute „Sie waren im Lager in Sicherheit vor den alliierten Bomben.“ Aber Hana sah sich von einer Welle aus Schuld verschlungen, sie ertrank in einem 20-jährigen Tränenmeer. Verschiedene Wahrnehmungs- und Opferebenen. Wie imm
Bewertung
4/5
25.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Klug konstruierte jüdische Familiengeschichte
Hana handelt von einer jüdischen Familie in Mähren, die alles erleben musste, Ausgrenzung, Gewalt, Unglauben, Verrat, den Versuch der Flucht, Verstecken, Deportation, Trennung, Lager, Theresienstadt, Ausschwitz, Vernichtung, das Überleben, die subjektive und objektive Schuld.
Der Roman ist autofiktional und stark konstruiert. Alle Figuren sind über die verschiedenen Zeitebenen hinweg eng miteinander verwoben. Der Tonfall ist sanft, beobachtend, warm, die Perspektive eine fast naive. Hana sei daher gerade Menschen empfohlen, die sich sonst nicht mit dem Holocaust beschäftigen.
Hana beginnt in den 50er Jahren aus der Perspektive von dem Mädchen Mira. Ihre Tante Hana ist stumm, mager, irgendwie da, Mira macht sich nicht viel Gedanken um sie. Sie erzählt uns, wie Ungehorsam ihr das Leben rettet. Denn Mamas Geburtstagskuchen ist mit Typhuserregern verseucht. Alle erkranken, außer Mira, die zur Strafe nicht mitessen darf. Alle Familienmitglieder sterben, nur Mira und Hana nicht, denn diese hatte schon einmal Typhus, im Lager. Mira kommt zu einer Freundin ihrer Mutter, aber der Mann und die Tochter wollen sie nicht. So kommt sie zu Hana.
Es folgen Rückblenden und Vorblenden. Jede einzelne Figur aus dem ersten Teil, sei sie noch so nebensächlich, wird zurückverfolgt, zieht enge Bande. Es ist ein fest geknüpfter Teppich einer Gemeinschaft, die Trennendes und zugleich eng Verknotetes zusammen führt. Wir erfahren die Geschichte der Oma von Mira und wir erfahren von Hana.
Hana träumt vom heiraten, ein tschechischer Soldat macht ihr den Hof. Zuerst ist die Stimmung subtil, dann immer mittelbarer antisemitisch, die Verfolgung nimmt Einzug. Wegen der Karriere lässt er Hana fallen, die aus Hoffnung die Flucht nach England verschleppt. Er heiratet ihre Freundin, Tschechin, jene Frau, die Mira zunächst aufnimmt und er ist jener Mann, der Mira nicht möchte. Miras Mutter wird versteckt, während Hana und die Eltern deportiert werden, erst nach Theresienstadt, dann nach Ausschwitz. Hana überlebt als einzige, gezeichnet, kehrt zurück und wird zu ebendieser kargen Figur, die ein wenig auftaut durch ihre Nichte Mira.
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5/5
20.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Ernst-Traurig-Wunderschön
Ein Buch, das man nicht mehr aus den Händen legt. Über drei Generationen wird die Geschichte um Miras Familie erzählt. Mira die durch tragische Umstände bei ihrer Tante Hana aufwachsen muss. Einer Tante die einer Vogelscheuche ähnelt und wenig spricht . Ein Buch, das auch sehr eindrücklich die NS-Zeit in der Tschechei beschreibt.
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