Produktbild: Auf See

Auf See Roman

136

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62327

Erscheinungsdatum

22.08.2022

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2419 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446275577

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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62327

Erscheinungsdatum

22.08.2022

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

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2419 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446275577

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  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    19.11.2022

    eBook (ePUB)

    gut lesbar und leider nicht unrealistisch

    Worum geht es? Yada wächst auf einer schwimmenden Stadt auf während die Kontinente im Chaos untergehen. Doch je älter Yada wird, desto eher hinterfragt sie die Gegebenheiten und begibt sich neugierig auf die Suche nach Informationen. Worum geht es wirklich? Lebenswerte Welten, Verantwortung und Selbstbestimmung. Lesenswert? Ja, man liest hier über eine interessante dystopische Welt. Die aber leider gar nicht so unrealistisch ist, wie man es sich wünschen würde. Zu Beginn gibt es nur Yadas Perspektive, das Leben auf dem Meer und ihre Beschäftigung mit dem eigenen Dasein. Sie beginnt ihre Gedanken und Grundsätze zu hinterfragen und wie zunehmend neugierig und betreibt heimliche Recherchen. Eine weitere Sichtweise von jemandem auf dem Festland wird ebenfalls erzählt, dazu noch kurze Auszüge aus historischen Archiven. Alle drei Einblicke fand ich spannend und gut erzählt mit sehr gut vorstellbaren Persönlichkeiten. Mir hat sehr gefallen, wie gut lesbar dieses Buch war und auch wie verständlich die Handlung war. Bei Nominierungen zum Buchpreis habe ich oft Sorge, nicht „gut genug“ dafür zu lesen oder nicht folgen zu können. Diese Sorge war hier absolut unbegründet und ich wurde positiv überrascht. Schreibstil ist angenehm und der Aufbau der Handlung meist gut nachvollziehbar. Sehr schön auch die philosophischen Ansätze und politischen Gedanken, die rund um diese schwimmende Stadt entstehen und die Art, wie man Yada beim Erwachsenwerden begleitet. Sie war eine sympathische Protagonistin und die unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze finde ich sowohl für junge Erwachsene als auch für ältere Lesende spannend. Dennoch macht die eigentliche Handlung nachdenklich, weil sie sie Frage aufwirft, wie sich unsere Welt in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird. Leider ist die hier dargestellte Situation nicht so unrealistisch, wie man es manchmal gerne hätte. Ich würde dieses Buch empfehlen, wenn man eine Art literarische Dystopie lesen möchte oder einfach mal in ein neues Genre eintauchen will.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    4/5

    27.10.2022

    eBook (ePUB)

    Zerbrochene Welt

    Auf See von Theresia Enzensberger, erschienen im Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG am 22. August 2022. Yada lebt isoliert auf einer künstlichen Insel, die auf der Ostsee Seemeilen von der nächsten Stadt entfernt vor sich hin dümpelt. Das Projekt wurde von ihrem Vater ins Leben gerufen und Yada bekommt zwar Unterricht, aber sobald sie anfängt Fragen zu stellen wird ihr Lehrer gegen einen ausgetauscht, der ihr nur die Grundlagen beibringt. Helena lebt in der Betonwüste der Stadt. Ohne festen Wohnsitz aber berühmt und als Influencerin berühmt ohne dass sie das selbst wollte. Zwei Frauen, eine noch jugendlich, die Andere fast schon im mittleren Erwachsenenalter. In der dritten Erzählebene, Archiv genannt, bekommen wir Einblicke die wie ein Puzzle langsam ein Bild entstehen lassen. Der Schreibstil ist mir manchmal zu ruhig, zu sachlich gewesen, aber insgesamt ist es ein bemerkenswertes Buch, welches einen hoffen lässt, dass wir als Gesellschaft die Zeichen erkennen und nicht versagen. Klare Kaufempfehlung.

  • hapedah

    3/5

    30.09.2022

    eBook (ePUB)

    Die Gesellschaftskritik verliert sich in der teilweise oberflächlichen Handlung

    Seit zehn Jahren lebt Yada auf einer künstlich erschaffenen Insel mitten in der Ostsee, unter den anderen Bewohnern gibt es nur wenige Frauen und gar keine Kinder und Jugendliche, so dass sie sich sehr isoliert fühlt. Längst haben die anderen Gründer der Seestatt ihrer Idee den Rücken gekehrt, nur Yadas Vater hält an seinem Traum einer unabhängigen Enklave fest, obwohl der Verfall der einst funkelnden Wohneinheiten bereits deutlich spürbar ist und auch die angestrebte Unabhängigkeit vom Festland nicht umgesetzt werden konnte. Die unkonventionelle Künstlerin Helena lebt in Berlin und lässt sich - ohne finanzielle Sorgen zu kennen - ziellos durch ihren Alltag treiben, selbst die Sekte, die sie einst eher zufällig ins Leben gerufen hat, vermag kaum noch ihr Interesse zu wecken. "Auf See" von Theresia Enzensberger ist eine dystopische Geschichte, die mich nicht in dem Maß zu fesseln vermochte, wie ich es mir erhofft hatte. Weder Yada noch Helena konnte ich emotional allzu nahe kommen, obwohl ein Großteil der Handlung abwechselnd aus ihren Perspektiven beschrieben war. Zwischendrin gab es immer wieder Abschnitte, die mit "Archiv" überschrieben waren, hier stellte die Autorin geschichtliche Informationen bereit, deren Bezug zum eigentlichen Handlungsstrang für mich erst nach und nach ersichtlich wurde. Was die beiden Frauen miteinander verband, hatte ich dagegen schon zeitig geahnt, vielleicht lag es daran, dass ich während des Lesens keinerlei Spannung empfunden habe. Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen, leider habe ich den Roman inhaltlich stellenweise ziemlich belanglos empfunden. Mir ist schon klar, worauf die Autorin schlussendlich hinaus wollte, die Archivbeiträge zeigen recht deutliche Verbindungen zu der Weltuntergangsstimmung, die Yadas Vater dazu brachte, seinen eigenen Inselstaat zu gründen. Auch die Art und Weise, wie er seine Tochter hintergeht und für die Erfüllung seiner Träume benutzen möchte, lässt gedankliche Parallelen zu einem im Archiv vorgestellten Betrüger aufkommen. Diese gesellschaftliche Kritik verliert sich meiner Meinung nach aber in der oberflächlich anmutenden Handlung, so dass ich am Ende nicht mehr sicher war, warum ich dieses Buch eigentlich lesen wollte. Fazit: So ganz kann ich nicht nachvollziehen, warum dieser Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert war, trotz der durchaus anklingenden Gesellschaftskritik fand ich den Handlungsfaden recht oberflächlich und belanglos, für mich leider kein Lesevergnügen.

  • hapedah

    3/5

    30.09.2022

    eBook (ePUB)

    Die Gesellschaftskritik…

    Die Gesellschaftskritik verliert sich in der teilweise oberflächlichen Handlung Seit zehn Jahren lebt Yada auf einer künstlich erschaffenen Insel mitten in der Ostsee, unter den anderen Bewohnern gibt es nur wenige Frauen und gar keine Kinder und Jugendliche, so dass sie sich sehr isoliert fühlt. Längst haben die anderen Gründer der Seestatt ihrer Idee den Rücken gekehrt, nur Yadas Vater hält an seinem Traum einer unabhängigen Enklave fest, obwohl der Verfall der einst funkelnden Wohneinheiten bereits deutlich spürbar ist und auch die angestrebte Unabhängigkeit vom Festland nicht umgesetzt werden konnte. Die unkonventionelle Künstlerin Helena lebt in Berlin und lässt sich - ohne finanzielle Sorgen zu kennen - ziellos durch ihren Alltag treiben, selbst die Sekte, die sie einst eher zufällig ins Leben gerufen hat, vermag kaum noch ihr Interesse zu wecken. "Auf See" von Theresia Enzensberger ist eine dystopische Geschichte, die mich nicht in dem Maß zu fesseln vermochte, wie ich es mir erhofft hatte. Weder Yada noch Helena konnte ich emotional allzu nahe kommen, obwohl ein Großteil der Handlung abwechselnd aus ihren Perspektiven beschrieben war. Zwischendrin gab es immer wieder Abschnitte, die mit "Archiv" überschrieben waren, hier stellte die Autorin geschichtliche Informationen bereit, deren Bezug zum eigentlichen Handlungsstrang für mich erst nach und nach ersichtlich wurde. Was die beiden Frauen miteinander verband, hatte ich dagegen schon zeitig geahnt, vielleicht lag es daran, dass ich während des Lesens keinerlei Spannung empfunden habe. Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen, leider habe ich den Roman inhaltlich stellenweise ziemlich belanglos empfunden. Mir ist schon klar, worauf die Autorin schlussendlich hinaus wollte, die Archivbeiträge zeigen recht deutliche Verbindungen zu der Weltuntergangsstimmung, die Yadas Vater dazu brachte, seinen eigenen Inselstaat zu gründen. Auch die Art und Weise, wie er seine Tochter hintergeht und für die Erfüllung seiner Träume benutzen möchte, lässt gedankliche Parallelen zu einem im Archiv vorgestellten Betrüger aufkommen. Diese gesellschaftliche Kritik verliert sich meiner Meinung nach aber in der oberflächlich anmutenden Handlung, so dass ich am Ende nicht mehr sicher war, warum ich dieses Buch eigentlich lesen wollte. Fazit: So ganz kann ich nicht nachvollziehen, warum dieser Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert war, trotz der durchaus anklingenden Gesellschaftskritik fand ich den Handlungsfaden recht oberflächlich und belanglos, für mich leider kein Lesevergnügen.

  • Bewertung

    3/5

    01.09.2022

    eBook (ePUB)

    Nüchtern, aber irgendwie auch ernüchternd

    Ich liebe Dystopien, deswegen dachte ich, dass diese doch sehr realitätsnahe, beunruhigend realistische Dystopie für mich genau das richtige sein könnte. Mit dem Cover kann ich ehrlich gesagt nichts anfangen, im Buchladen wäre ich da einfach drüber weggegangen. Vielleicht war für mich der Lesezeitpunkt einfach nicht der richtige, aber ich bin nicht so richtig an das Buch herangekommen und die Geschichte wirkte eher ernüchternd auf mich. Ich habe das Hörbuch gehört und werde vielleicht wenn es Zeit ins Land gegangen ist, nochmal einen Versuch mit dem Buch starten. Zum Inhalt: Yada lebt in einer kommunenartigen Gemeinschaft einer selbstgegründeten Seestadt mitten in der Ostsee, die ihr Vater ins Leben gerufen hat. Diese isolierte Zone soll ihre Bewohner vor dem Chaos einer zusammenbrechenden Gesellschaft und dem Ende der freien Welt bewahren. Doch an der Umsetzung hapert es und die Insel zerfällt mit den Jahren. Yada macht die Entdeckung, dass der Rest der Welt vielleicht gar nicht so verloren ist, wie es ihr immer vorgemacht wurde. Das Thema fand ich an sich erstmal unglaublich spannend und einfach sehr nahbar, weil es bei uns quasi um die Ecke spielt. Weltuntergang, freie Staatenbildung, Anarchie, Dystopie- ich liebe es. Ich hatte allerdings bei diesem Buch das Gefühl, dass das Thema Dystopie und Weltenchaos schnell in den Hintergrund gedrängt wurde und einer extravaganten Familiengeschichte Platz gemacht hat, was ich so nicht erwartet hatte. Yada ist die Protagonistin, die auch in der Ich-Perspektive erzählt. Ihre Erzählstränge werden aber immer wieder von Helena, einer Künstlerin und selbstgeschaffenen Prophetin, unterbrochen. Für mich hat das den Lesefluss gestört und tatsächlich Spannung rausgenommen. Ich muss mich nach dem Perspektivenwechsel immer wieder kurz neu orientieren. Ich weiß nicht, ob es am Hörbuch lag, Theresia Enzensberger liest ihr Buch selbst. Die Erzählwiese ist sehr nüchtern gehalten, was mir anfangs auch gut gefallen hat, die Sprechtonus wirkte auf mich nach einiger Zeit aber dann doch sehr monoton und ermüdend, sodass ich nicht länger am Stück hören konnte und dadurch auch immer wieder auf der Geschichte geworfen wurde. Der Twist der Geschichte war eigentlich schon vorhersehbar, über die Umsetzung des ganzen bin ich auch Tage nachdem ich das Buch beendet habe, immer noch sehr unschlüssig. Das Buch konnte mich als Hörbuch leider nicht fesseln. Vielleicht passt dieses Buch auch einfach nicht in meinen Lesealltag und ich muss mir nochmal eine ruhige Woche nehmen, um mich dem ganzen anders anzunähern. Da das Buch auf der Longlist für den Buchpreis steht, muss ja was dran sein. Ich war allerdings ziemlich ernüchtert und würde es daher erstmal auch nicht weiterempfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (136)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dystopischer Roman

    Kein einfacher Roman, den Theresia Enzensberger hier vorlegt. In einer dystopischen Zukunft folgen wir Yada und Helena. Die eine lebt auf einem Verbund ausrangierter Schiffe in der Ostsee, die andere in Berlin. Die Geschichten der Frauen verweben sich und die Teile ergeben ein Ganzes. Unterbrochen werden die Erzählstränge von "Archiv-Kapiteln", Recherchen, die Enzensberger zur Idee ihres Romans gebracht haben und die sie verarbeitet. Es hat ein wenig gedauert, bis ich in diesem Roman ankam, aber einmal eingelesen, lässt er einen nicht mehr los. Lassen sie sich auf dieses Buch ein - es lohnt sich!
  • Zum Bewerterprofil von Ariane Erhardt

    Ariane Erhardt

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Utopie

    Yara lebt in der Seestadt Veneta mitten in der Ostsee. Ein autonomer Staat, den ihr Vater vor einigen Jahren gründete. Was als zukünftiger idealer und unabhängiger Lebensraum dienen sollte, hat sich in der Realität als Zweiklassengesellschaft mit Überwachung entlarvt. Da die 17 Yara damit ganz und gar nicht einverstanden ist, ihr Vater immer länger auf Geschäftsreisen verschollen bleibt und ihr das Geheimnis um die "wahnsinnig" gewordene Mutter ein Rätsel bleibt, flüchtet sie von der Insel und sucht auf dem Festland nach ihrer Mutter. Ein packender Zukunftsroman der mit historisch gespickten Kapiteln zu Stattsgründungen, einen immer wieder den Kopf schütteln lässt: Unsere Zukunft? Oder wann lernen wir aus der Geschichte und ihren immer wiederkehrenden Mustern?
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    3/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Yada und Helena erzählen kapitelweise...

    Yada und Helena erzählen kapitelweise ihre Geschichte, die am Ende zusammenläuft. Sozialkritik und Dystopie gehen gerne Hand, ist hier aber ungewöhnlich umgesetzt. Es ist nicht das, was ich erwartet hatte, aber der Aha-Moment ist das Lesen trotzdem wert.

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