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Juli Zeh

1. Zwischen Welten

Zwischen Welten

Hörbuch (MP3-CD)

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.
Variante: MP3-CD (2023)

Zwischen Welten

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Hörbuch

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5

Medium

MP3-CD

Sprecher

Max Urlacher + weitere

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5

Medium

MP3-CD

Sprecher

Spieldauer

12 Stunden und 46 Minuten

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Verlag

Der Hörverlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844548884

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Thema Tessa oder Team Stefan?

Bewertung am 03.02.2023

Bewertet: eBook (ePUB)

Vor zwanzig Jahren lebten die beiden Studenten Theresa und Stefan in einer WG in Münster zusammen und studierten beide Germanistik. Sie waren wie Bruder und Schwester füreinander, bis Theresa in einer „Nacht und Nebel“ Aktion auszog. Sie kehrte zurück nach Brandenburg zu ihrer Familie und führte nach dem Tod ihres Vaters den Landwirtschaftsbetrieb weiter. Von Stefan richtig verabschiedet hatte Theresa sich nie. Erst zwanzig Jahre später treffen sich die beiden in Hamburg bei einer Fahrt in der U-Bahn wieder. Das kurze Treffen der beiden endet allerdings in einem Streit. Zu unterschiedlich die jetzigen Lebensumstände, zu unterschiedlich sind ihre Sichtweisen. Doch die Bio-Milchbäuerin und der Kulturjournalist bleiben dennoch in Kontakt und tauschen sich von nun an per Mail und Nachrichtendiensten sowohl über ihr berufliches und privates Leben als auch über die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des Landes aus. Wird ihre alte Freundschaft diese kontroversen Diskussionen aushalten? Die beiden Autoren Juli Zeh und Simon Urban haben den Roman so konzipiert, dass sich die beiden Hauptprotagonisten ausschließlich über ihre E-Mails bzw. Handynachrichten austauschen. Darin diskutieren die beiden hochaktuelle und brisante gesellschaftspolitische Themen. Es geht um die Genderthematik, die Klimakrise, den Ukrainekrieg, aber auch darum wie Politiker mit Bürgern umgehen, die in Eigeninitiative Verbesserungsvorschläge für bestehende Missstände vor Ort erarbeiten und darum, weshalb sich Teile der Bevölkerung von der Politik allein gelassen fühlen. Der „Briefaustausch“ der beiden Mittvierziger behandelt aber auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, wie z.B. die Macht der sozialen Medien oder die vorherrschende Debattenkultur, die es möglicherweise gar nicht mehr gibt. Die beiden Protagonisten stehen an sich für den Titel des Buches. Ihr „Schlagabtausch“ bewegt sich auch im übertragenen Sinn zwischen den Welten. Sie stehen für Großstadt und Landleben, für Ost und West, für Politikverdrossenheit und Aktivismus, für Familie und Singlehaushalt, für Frau und Mann. Die schriftlichen Debatten von Theresa und Stefan werden temporeich und schonungslos geführt. Sie nehmen dabei kein „Blatt“ vor dem Mund. Das muss nicht nur der jeweils andere von ihnen aushalten können, sondern auch der/ die Leser*innen. Ihre unterschiedlichen Sichtweisen, beleuchten verschiedene Aspekte des jeweiligen Themas. Dies ermöglicht dem/der Leser*in, sich selbst eine Meinung zu der jeweiligen Sachlage zu bilden. Eine Meinung, mit der man in die nächste Diskussion mit seinen/ ihren Mitmenschen starten kann. Denn darum geht es ja, selbst eine Meinung angemessen vertreten, aber auch andere Meinungen anhören und aushalten zu können. Fazit: Eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit brisanten, hochaktuellen Themen mit dem Appell zur freien Meinungsäußerung!

Thema Tessa oder Team Stefan?

Bewertung am 03.02.2023
Bewertet: eBook (ePUB)

Vor zwanzig Jahren lebten die beiden Studenten Theresa und Stefan in einer WG in Münster zusammen und studierten beide Germanistik. Sie waren wie Bruder und Schwester füreinander, bis Theresa in einer „Nacht und Nebel“ Aktion auszog. Sie kehrte zurück nach Brandenburg zu ihrer Familie und führte nach dem Tod ihres Vaters den Landwirtschaftsbetrieb weiter. Von Stefan richtig verabschiedet hatte Theresa sich nie. Erst zwanzig Jahre später treffen sich die beiden in Hamburg bei einer Fahrt in der U-Bahn wieder. Das kurze Treffen der beiden endet allerdings in einem Streit. Zu unterschiedlich die jetzigen Lebensumstände, zu unterschiedlich sind ihre Sichtweisen. Doch die Bio-Milchbäuerin und der Kulturjournalist bleiben dennoch in Kontakt und tauschen sich von nun an per Mail und Nachrichtendiensten sowohl über ihr berufliches und privates Leben als auch über die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des Landes aus. Wird ihre alte Freundschaft diese kontroversen Diskussionen aushalten? Die beiden Autoren Juli Zeh und Simon Urban haben den Roman so konzipiert, dass sich die beiden Hauptprotagonisten ausschließlich über ihre E-Mails bzw. Handynachrichten austauschen. Darin diskutieren die beiden hochaktuelle und brisante gesellschaftspolitische Themen. Es geht um die Genderthematik, die Klimakrise, den Ukrainekrieg, aber auch darum wie Politiker mit Bürgern umgehen, die in Eigeninitiative Verbesserungsvorschläge für bestehende Missstände vor Ort erarbeiten und darum, weshalb sich Teile der Bevölkerung von der Politik allein gelassen fühlen. Der „Briefaustausch“ der beiden Mittvierziger behandelt aber auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, wie z.B. die Macht der sozialen Medien oder die vorherrschende Debattenkultur, die es möglicherweise gar nicht mehr gibt. Die beiden Protagonisten stehen an sich für den Titel des Buches. Ihr „Schlagabtausch“ bewegt sich auch im übertragenen Sinn zwischen den Welten. Sie stehen für Großstadt und Landleben, für Ost und West, für Politikverdrossenheit und Aktivismus, für Familie und Singlehaushalt, für Frau und Mann. Die schriftlichen Debatten von Theresa und Stefan werden temporeich und schonungslos geführt. Sie nehmen dabei kein „Blatt“ vor dem Mund. Das muss nicht nur der jeweils andere von ihnen aushalten können, sondern auch der/ die Leser*innen. Ihre unterschiedlichen Sichtweisen, beleuchten verschiedene Aspekte des jeweiligen Themas. Dies ermöglicht dem/der Leser*in, sich selbst eine Meinung zu der jeweiligen Sachlage zu bilden. Eine Meinung, mit der man in die nächste Diskussion mit seinen/ ihren Mitmenschen starten kann. Denn darum geht es ja, selbst eine Meinung angemessen vertreten, aber auch andere Meinungen anhören und aushalten zu können. Fazit: Eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit brisanten, hochaktuellen Themen mit dem Appell zur freien Meinungsäußerung!

10 Sterne!

Bewertung aus Vaihingen am 29.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Den beiden Autoren ist es gelungen, unserer Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Exakt diese Auseinandersetzungen sprengen den viel beschworenen Zusammenhalt. Auf der einen Seite die Fundamente des Lebens - Alltag, Praxis, Überleben, Verantwortung, Tod -, auf der anderen der der Sättigung, dem Luxus, der Theorie, der Dekadenz entsprungenen Hypersensibilisierung. Der Ackergaul und das nervös tänzelnde Dressurpferd. Nur dass die beiden Personen im Roman öfters die Seiten wechseln, denn beide haben für ihre Haltung gute Argumente. Zum Schluss driften sie auseinander. Und das ist die allergrößte Gefahr für unsere Gesellschaft und unsere Zukunft: die Basis für gemeinsame Zukunftslösungen - auch Klimawandel - geht verloren. Und es ist zu befürchten, dass selbst die vielen begeisterten Leser dieses Romans, der diese Überlegungen geschickt in einen unterhaltsamen Dialog verpackt, nicht begreifen, wie sehr genau das uns den Boden unter den Füßen wegzieht.

10 Sterne!

Bewertung aus Vaihingen am 29.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Den beiden Autoren ist es gelungen, unserer Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Exakt diese Auseinandersetzungen sprengen den viel beschworenen Zusammenhalt. Auf der einen Seite die Fundamente des Lebens - Alltag, Praxis, Überleben, Verantwortung, Tod -, auf der anderen der der Sättigung, dem Luxus, der Theorie, der Dekadenz entsprungenen Hypersensibilisierung. Der Ackergaul und das nervös tänzelnde Dressurpferd. Nur dass die beiden Personen im Roman öfters die Seiten wechseln, denn beide haben für ihre Haltung gute Argumente. Zum Schluss driften sie auseinander. Und das ist die allergrößte Gefahr für unsere Gesellschaft und unsere Zukunft: die Basis für gemeinsame Zukunftslösungen - auch Klimawandel - geht verloren. Und es ist zu befürchten, dass selbst die vielen begeisterten Leser dieses Romans, der diese Überlegungen geschickt in einen unterhaltsamen Dialog verpackt, nicht begreifen, wie sehr genau das uns den Boden unter den Füßen wegzieht.

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Martina Kraus

RavensBuch Friedrichshafen

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So geht Debattenkultur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Juli Zeh übetrifft sich wieder einmal selbst. In ihrem neuesten Buch, das sie zusammen mit Simon Urban geschrieben hat, zeigt sie uns wie Debattenkultur geht. Juli Zeh ist es gelungen, ganz nah an einem aktuellen Thema zu sein. Wie weit wollen wir in unserer Gesellschaft noch gehen, die von der "digitalen Spaßkultur in eine Hassgesellschaft" abgetriftet ist. Gibt es überhaupt noch echten Dialog oder sind wir schon in einer "Unkultur". Zeh und Urban haben darüber den perfekten Roman geschrieben.
5/5

So geht Debattenkultur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Juli Zeh übetrifft sich wieder einmal selbst. In ihrem neuesten Buch, das sie zusammen mit Simon Urban geschrieben hat, zeigt sie uns wie Debattenkultur geht. Juli Zeh ist es gelungen, ganz nah an einem aktuellen Thema zu sein. Wie weit wollen wir in unserer Gesellschaft noch gehen, die von der "digitalen Spaßkultur in eine Hassgesellschaft" abgetriftet ist. Gibt es überhaupt noch echten Dialog oder sind wir schon in einer "Unkultur". Zeh und Urban haben darüber den perfekten Roman geschrieben.

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Jenny Ritzenhoff

OSIANDER Baiersbronn

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

20 Jahre sind vergangen, als sich die Landwirtin Theresa, Brandenburg und Stefan, Journalist, Hamburg wieder treffen. In erfrischend frechen bis wohltuend aggressiven Dialogen versuchen sich die Beiden aus ihrer jeweiligen Welt anzunähern. Aktueller und brillanter geht es nicht.
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

20 Jahre sind vergangen, als sich die Landwirtin Theresa, Brandenburg und Stefan, Journalist, Hamburg wieder treffen. In erfrischend frechen bis wohltuend aggressiven Dialogen versuchen sich die Beiden aus ihrer jeweiligen Welt anzunähern. Aktueller und brillanter geht es nicht.

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