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Allein Warum wird in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes Scheitern wahrgenommen?

21

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26597

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.04.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,5 cm

Gewicht

156 g

Farbe

Grau / Hellbraun

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47318-4

Beschreibung

Rezension

»Das Beste an Daniel Schreibers Buch Allein ist der Umstand, dass es einem beim Lesen das Gefühl gibt, dass mit dem Alleinsein niemand alleine ist – und tröstlicher kann ein Buch gegen Einsamkeit ja wohl kaum sein, oder?« ("Esquire")
»Dies war wohl einer der wichtigsten deutschen Texte, die während der Pandemie erschienen sind.« ("DER SPIEGEL")
»Dieses Buch ist ein kleines Kunstwerk.« ("DIE ZEIT")
»Schonungslos ehrlich reflektiert Schreiber über sein Alleinsein und die Bedeutung von Freundschaft. Er spickt seinen Text mit vielen klugen Gedanken aus Philosophie, Soziologie und Kulturtheorie.« ("Der Tagesspiegel")
»Ein wirklich berauschend kluger Essay.« ("druckfrisch, ARD")
»Wie schon seine letzten beiden Bücher über das Trinken und die Sehnsucht nach einem Zuhause ist auch Allein ein ausgesprochen persönlicher und bekenntnisreicher Essay. … Auch das macht dieses kluge Buch zu einem enorm anschlussfähigen Text, in dem brandaktuelle kollektive Erfahrungen in einem eleganten Stil reflektiert werden.« ("SWR2 lesenswert Magazin")
»Knapp, anregend, inspirierend, voller Esprit.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Das ist unfassbar große Literatur … Daniel Schreiber will Denkmuster durchbrechen, indem er wichtige Fragen stellt. … Ein wahnsinnig persönlicher, poetischer, literarischer Bericht über ein Thema, das uns alle betrifft.« ("RBB radioeins")
»Ein beflügelndes, inspirierendes Essay, das nicht nur über die Pandemie, sondern noch so manchen anderen Schmerz hinwegtrösten kann.« ("literaturzeitschrift.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

26597

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.04.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,5 cm

Gewicht

156 g

Farbe

Grau / Hellbraun

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47318-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • LichtundSchatten

    5/5

    07.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    A cup of kindness von Emmylou…

    A cup of kindness von Emmylou Harris ist eines meiner Lieblingslieder: You gave yourself up to the mystery And sailed the oceans looking for The secret of the key To unlock a truth that you may never find For it was a cup of kindness all the time. Daniel Schreiber vermittelt mit seinen Gedanken diese Tasse Güte und Freundlichkeit, aus der wir alle trinken und genießen sollten. "Es ist nicht schwer, freundlich zu sein. In der Regel ist es eine der ersten intuitiven Reaktionen, die wir in einer Begegnung mit anderen Menschen haben." Tatsächlich aber lesen wir in vielen sozialen Medien eher negative Bemerkungen und Beleidigungen, und viele meinen zudem, anderen gegenüber krass ehrlich sein zu müssen. Das Gegenteil aber ist seit Jahrhunderten bewährt und gut: Rücksichtnahme, Liebe und Mitgefühl, sich in andere hineinversetzen lohnt mehr als vieles andere. Götz Werner, der Gründer der dm Drogerie Märkte und Antroposoph, hat seinen Mitarbeitern das Schauspielern beigebracht, ihnen Rollen zum Spielen gegeben, damit sie sich in ihre Kunden hinein-denken, mitfühlen konnten. Darum geht es im Menschlichen ganz generell. Jeder erzählt eher von sich, statt den anderen aufzunehmen, ihn in sich verstehen zu wollen. Dafür plädiert der Autor vor allem im Hinblick auf alle Einsamen und sich schuldig Fühlenden, die umso mehr diese Nahrung von außen, von anderen benötigen. Er zeigt es ehrlich an seinem eigenen Erleben und plädiert durchaus für das Leben allein. Es treten dann ganz andere Herausforderungen an einen heran, sie lassen tiefer erleben, machen empfindlicher und mitfühlender. Darum geht es in diesem Buch. Interessant dabei ist, dass Schreiber nicht für einen alles heilenden Freundschaftsbegriff und schon gar nicht dafür plädiert, im anderen 1:1 aufzugehen. Für ihn war der identifikatorische Gleichklang selten ein Indikator, wie lange eine Freundschaft hielt. Der Rausch des Doppelgängers muss verfliegen, um langfristig jenes Verhältnis zu erreichen, in dem Ungleiches und Nicht-Einer-Meinung sein wirklich bereichern. Auch das Kontra gehört zu einer Freundschaft. Mit dem Buch von Daniel Schreiber habe ich mich gerne unterhalten und hatte viele Fragen. Einige wurde beantwortet, andere nicht. Mehr kann ich von einem Buch nicht verlangen, die Gedanken waren anregend und weiter führend, höchst spannend.

  • Bewertung

    5/5

    12.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Chronik eines Gefühls

    Daniel Schreiber versteht es einfach ein Gefühl in seinen Facetten abzubilden. Meine Ausgabe ist bereits mit zahlreichen Notizzetteln versehen, da man manche Satzkonstellationen einfach mehrmals lesen will und muss.

  • Mette

    5/5

    12.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Allein heißt nicht gleich einsam

    Ein tolles, tiefgründiges Buch über das Alleinsein und die Isolation in der modernen Gesellschaft. Der Autor beschreibt auf eindrucksvolle Weise, wie sich das Alleinsein anfühlt und welche Auswirkungen sie auf den Einzelnen und die Gesellschaft hat. Dabei greift er auf zahlreiche persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Studien und literarische Werke zurück, um ein umfassendes Bild von Einsamkeit zu zeichnen. Schreibers Prosa ist einfühlsam und präzise, und er macht deutlich, dass Alleinsein und Einsamkeit nicht das gleiche sein müssen. Das Buch regt zum Nachdenken an und bietet zugleich Trost und Hoffnung für alle, die sich mit Einsamkeit und sozialer Isolation auseinandersetzen. "Allein" ist ein wichtiges und lesenswertes Buch, das dazu beitragen kann, das Bewusstsein für ein zentrales, doch meist nicht besprochenes gesellschaftliches Thema zu schärfen.

  • Bewertung

    aus Peine

    5/5

    07.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aktuell und faszinierend

    Ich habe " Allein" in der letzten Zeit sehr oft auf bookstsgram gesehen und war gespannt auf das Buch. Vor allem, da ich mit meiner sechsköpfigen Familie in einer völlig anderen Situation bin als der Autor, und Alleinsein für mich während der Lockdowns in der Pandemie der pure Luxus war. Dennoch gab es für mich sehr viele Berührungspunkte und die Einsamkeit, von der Schreiber spricht, ist mir absolut nicht unbekannt. Es handelt sich hier um einen offenen, ehrlichen und für mich auch Augen öffnenden Text. Der Autor spricht über seine eigenen Erfahrungen mit Einsamkeit und wie er damit umgeht, aber auch über philosophische Diskurse zum Thema, die ich sehr aufschlussreich fand. Seine Abhandlungen zum Thema Freundschaft, in denen er sich gegen deren Idealisierung ausspricht haben mir unheimlich gut gefallen, weil gerade dadurch neue Möglichkeiten der Nähe zwischen Menschen entstehen. Am besten fand ich jedoch die Passagen, in denen es darum geht, dass wir, um der Vereinsamung von Menschen, die ja in aller Munde ist, entgegenzuwirken zunächst Faktoren wie Homophobie, Rassismus, Mysogynie, Ableismus und andere -ismen bekämpfen müssen. Denn gerade diese sind es, die Menschen in die Einsamkeit treiben können. Für mich war die Lektüre eine absolute Bereicherung, für die ich sehr dankbar bin. Mir hat es gefallen, dass Schreiber keine einfachen Lösungen aufzeigen will, aber dennoch Hoffnung gibt. Ein Buch, das ich sicher mehrfach lesen werde.

  • Bewertung

    aus Le Prese

    5/5

    28.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch

    Sehr schön geschrieben, einfühlsam und ehrlich. Viele kluge Gedanken zum Thema Freundschaft.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (21)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silja Keller

    Silja Keller

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2022

    eBook (ePUB)

    Heißt Alleinsein auch immer einsam sein?

    In Deutschland leben ca. 18 Mio Menschen allein, das heißt nicht in einer festen Paarbeziehung oder Ehe. In unserer Gesellschaft wird dieses Leben als Single oft als defizitär oder unvollständig wahrgenommen und das Alleinsein wird häufig mit Einsamkeit gleichgesetzt. Daniel Schreiber beleuchtet in seinem Buch die Frage ob und vor allem wie ein erfülltes Leben möglich ist, ohne einen festen Partner, eine Partnerin an seiner Seite zu haben. Er greift dabei auf seine eigenen Erfahrungen zurück, aber auch auf eine Vielzahl philosophischer und soziologischer Erklärungsmodelle und entwickelt im Laufe seines Buches gewissermaßen ein Konzept für das Leben allein. Er geht dabei auf die Vorzüge und die Schattenseiten des Alleinseins ein, auf die Bedeutung von Freundschaften, das Loslassen von Zukunftsträumen, die veränderte Bedeutung des Alleinseins in der Pandemie und nicht zuletzt auch auf das Gärtnern, wandern und stricken. Ein Buch, das mich gefesselt und berührt hat und das sich nicht nur für Singles lohnt!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Stephan

    Melanie Stephan

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das richtige Buch zur richtigen Zeit

    Das Buch scheint auf mich und die richtige Gelegenheit gewartet zu haben, in meiner Isolation nehme ich es endlich vom Stapel und fühle mich so verstanden. Allein zu sein ist für mich nichts neues, aber wie Daniel Schreiber die Gefühle die damit verbunden sind in einem Mix aus persönlichen, philophischen und gesellschaftlichen Betrachtungen beschreibt, hat mich gefesselt.
  • Zum Bewerterprofil von Vivien Becker

    Vivien Becker

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr persönliches Buch über...

    Ein sehr persönliches Buch über das Alleinsein in unserer Gesellschaft, im normalen und im pandemischen Alltag. Ich hatte mir ursprünglich etwas anderes erwartet/erhofft, alles in allem hat mir das Buch jedoch trotzdem gefallen.

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  • Das Leben allein

    The Kindness of Strangers

    Gespräche in Freundschaft

    Niemals so einsam

    Uneindeutige Verluste

    Tage in Famara

    Arbeit am Körper

    Abschiede

    Danksagung

    Anmerkungen

    Literatur