"Kirschbaum" steht auf Frau Honigs Zettel. Mehr nicht. Kein Weg, keine Allee, keine Straße – nur Kirschbaum. Doch dann stellt Frau Honig fest, dass da tatsächlich jemand wohnt. Die 9-jährige Emma. Sie ist von zu Hause ausgezogen. Jetzt wohnt sie im Kirschbaum im Garten. Daheim wurde zu viel gestritten. So zieht Frau Honig kurzerhand bei ihr ein. In den Ästen im zweiten Stock ist noch ein wenig Platz. Es dauert ein bisschen, bis Frau Honig das Vertrauen von Emma gewinnt. Und gemeinsam überlegen sie, was man alles mit streitenden Eltern machen könnte. Und Frau Honig wäre nicht Frau Honig, wenn sie nicht eine ganze Menge Ideen hätte.
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Nicht nur für Kinder, auch für...
Bewertung am 26.07.2023
Bewertungsnummer: 1988181
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene sind die Geschichten von Frau Honig Seelenschmeichler.
Das neue Buch ist diesmal auch für Leseanfänger geeignet, wieder traumhaft illustriert und wunderschön geschrieben.
ein wenig Mary Poppins feeling
LeSEEgenuss / Lesendundspielenddurchleben) aus Velden am 21.06.2023
Bewertungsnummer: 1965641
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Emma ist vor ein paar Tagen in den Kirschbaum gezogen. Dort bekommt sie Besuch von Frau Honig. Wer ist das? "Sie ist ein bisschen komisch und vielleicht eine Verbrecherin, vielleicht eine Hexe oder eine Fee. Irgendwas dazwischen auf jeden Fall. "(Pos 779). Und auf feden Fall jemand, der nicht locker lässt. Frau Honig lässt sich von Emmas grummeliger Art nicht abschrecken und besucht sie kurzerhand im Kirschbaum....
Als ich das Buch gelesen habe, dachte ich sofort - das ist ja wie bei Mary Poppins. Frau Honig hat einen ähnlichen Auftrag und kann auch ein wenig unglaubliche Dinge tun. Sie scheint wirklich eine Mary Poppins ohne Schirm, dafür mit vielen Bienen zu sein. Fest steht: sie kann Emma helfen. Und Emmas Familie und Emma können diese Hilfe gut gebrauchen, denn wie in vielen Familien gibt es auch bei Emma zuhause mal Streit...
Emmas Geschichte ist exemplarisch für so viele Kinder. Streit, den Kinder mitbekommen, kann ganz schön Angst machen. Eltern, die laut werden, die ständig nörgeln und nichts so recht richtig empfinden, was der andere so macht. Ich denke, Emma bietet da ganz viel Projektionsfläche. Ich mochte Emma sehr. Sie ist verletzlich und stark zu gleich, und bleibt gleichzeitig ein Kind. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch der Fortgang der Geschichte war schön und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist auch liebevoll illustriert. Somit wieder alles erfüllt, was die Leserchecker so ausmacht : kein zu schwerer Text, tolle Illustrationen, Themen, die auch Lesemuffel ansprechen. Ein wieder sehr gelungenes Buch!
Meinung aus der Buchhandlung
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Frau Honig starrte auf eine Liste und wunderte sich. Sie sollte zu einem Kirschbaum gehen. Aber Kirschbaum- was? Kirschbaum weg, -straße oder -allee? Da stand nur Kirschbaum auf der Liste. Frau Honig sah einen Baum mit roten - na ja, was schon?
Wie immer hat sich Sabine Bohlmann auch mit der Geschichte viel Mühe gegeben und viel Spaß, Liebe, Abenteuer und Freude in die Geschichte hineingesteckt. Ich empfehle das Buch für 6-12 Jahre und gebe ihm 5 von 5 Sternen!
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Ein neuer Auftrag für das Kindermädchen Frau Honig! Seltsam, auf dem Zettel steht nur “Kirschbaum”, was soll das denn für eine Adresse sein? Tatsächlich wohnt das Mädchen Emma in einem Kirschbaum. Emma meint, wenn Frau Honig gekommen wäre, um sie da runter zu holen, könne sie es gleich vergessen. Und um selber auf den Baum zu klettern, sei Frau Honig ganz klar zu alt. Da kennt Emma aber Frau Honig schlecht! Mit ihrem Fahrstuhlkoffer ist sie im Nu auf dem Kirschbaum und macht es sich im Geäst über Emma gemütlich. Aus ihren magischen Koffern holt sie Teekanne, Kuckucksuhr und Bücherregal, und die Körbe für ihre Bienen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Gut, dass Emma keine Angst vor Bienen hat. Während Frau Honig kopfüber Pfannkuchen aus dem Garten der Nachbarn angelt, grummelt Emma weiter vor sich hin. Sie mag die Nachbarn nicht, weil sie immer so fröhlich sind. Sie beobachtet mit dem Fernglas das Haus gegenüber und erzählt Frau Honig, dass dort die Leute wohnen, die ihren Goldfisch entführt haben. Da muss Frau Honig natürlich etwas unternehmen. Der Fisch muss gerettet werden! In einer Nacht-und-Nebel-Aktion holen die beiden den Fisch, müssen aber nochmal zurück, weil sie das Futter vergessen haben. Was für ein Abenteuer! Frau Honig scheinen diese Einbrüche richtig Spaß zu machen. Für eine Erwachsene ist sie ziemlich cool, findet Emma. Sie beginnt, Frau Honig zu mögen, vor allem als sie Frau Honigs Flugkoffer bei einem Ausflug in die Wolken, Wolken-Zuckerwatte inklusive, lenken darf. Schließlich gesteht sie Frau Honig, dass die Goldfisch-Entführer ihre Eltern sind. Emma ist ausgezogen, weil sie ihre ewigen Streitereien nicht mehr ertragen konnte. Sie schreien sich echt den ganzen Tag an, und Emma befürchtet, dass sie sich bald scheiden lassen, wenn das nicht aufhört. Emma wünscht sich, sie sollen still sein. Plötzlich streiten sie lautlos, wie in einem Stummfilm. Emma wünscht sich, sie sollen nett zueinander sein, aber das darauf folgende Gesäusel hört sich total falsch an. Frau Honig meint, Emma sollte mit ihren Wünschen vorsichtig sein. Sie schnappt sich wieder ihre Angel und angelt Würstchen von den Nachbarn. Der einsame Herr Hildebrandt, der so arm ist, dass er sich nur dünn bestrichene Butterbrote leisten kann, bekommt auch etwas ab. Er kann sich seinen vollen Teller zwar nicht erklären, freut sich aber riesig. Auch die alte Frau Friedl ist allein. Frau Honig verpasst der hohen Hecke zwischen den beiden ein paar Gucklöcher. Und siehe da: Wenig später trinken Herr Hildebrandt und Frau Friedl gemeinsam Tee. Das Ehepaar Steinle ist kinderlos und hätte gern Kinder. Das Ehepaar Bräuning hat ein Kind und hätte gern mal ein paar ruhige Minuten für sich. Also sorgt Frau Honig mit einem kleinen Trick dafür, dass die Bräunings öfter mal das Kind der Steinles hüten. Emma und ihr Freund Gustav, der ihr immer die Hausaufgaben vorbeibringt, fragen sich, ob Frau Honig eine Hexe oder eine Fee ist. Doch Frau Honig ist einfach Frau Honig. Nachdem sie nun der ganzen Nachbarschaft geholfen hat, stellt sich die Frage: Kann sie auch die Sache mit Emmas Eltern in Ordnung bringen?
Frau Honigs neuestes Abenteuer, aus der Reihe #Lese-Checker*in, ist ideal für Kinder, die eher wenig lesen oder Schwierigkeiten beim Lesen haben. Größere Schrift, mehr Bilder, ein Lesefortschritts-Daumenkino und Belohnungssticker motivieren zum Lesen. Frau Honig macht einfach Spaß! Sie ist das coolste Kindermädchen seit Mary Poppins. Die Geschichten von Frau Honig lassen sich übrigens unabhängig voneinander lesen, da jedes Abenteuer in sich abgeschlossen ist.
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