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Alena Schröder

1. Bei euch ist es immer so unheimlich still

Bei euch ist es immer so unheimlich still

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196
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2631

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

9 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

125

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844933826

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2631

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

9 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

125

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844933826

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Eine berührende Geschichte

Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog aus Damme am 29.02.2024

Bewertungsnummer: 2142484

Bewertet: Hörbuch-Download

Der Titel hat mich sofort angesprochen und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt. Aber auch optisch hat mich das Hörbuch sofort begeistert. In rot und grün kommt es mit ein paar Blüten daher und als kleine Farbtupfer fliegen bzw. sitzen drei Kohlmeisen rund um den Titel. Bei euch ist es immer so unheimlich still von Alena Schröder erschien im Hörbuch Hamburg Verlag. Elisabeth Günther hat die Geschichte eingelesen und sorgt mit ihrer angenehmen Stimme für einen ganz besonderen Hörgenuss. Es ist der zweite Roman der Autorin um die Frauen der Familie Borowski. Wobei beide Bücher unabhängig voneinander und auch in unterschiedlicher Reihenfolge gelesen werden können. Ich selbst werde den Debütroman: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid bald lesen, da ich mir das Buch auf der Lesung zu: Bei euch ist es immer so unheimlich still gekauft habe. So, nun aber zurück zur Geschichte. Die Protagonistin ist Silvia Borowski, sie ist Anfang dreißig und reist gerade über die Transitstrecke von Westberlin in den Süden zu ihrer Mutter. Der Hauptteil der Erzählung spielt 1989 in der Zeit vor und nach dem Mauerfall und spielt damit vor dem Debütroman, bei dem Hannah, Silvias aktuell 12 Wochen alte Tochter die Hauptrolle spielt. Als Hörer begleite ich Silvia in ihrem geborgten Auto mit Kind im Wäschekorb durch die DDR. Ich selbst war 1989 acht Jahre alt und musste beim Hören an meine Kindheit denken. Ich kann mich wage daran erinnern, wie mein kleiner Bruder in dem Körbchen vom Kinderwagen lag und damit im Auto transportiert wurde. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Zwischen Silvia und ihrer Mutter knallen zwei Welten aufeinander. Silvia lebt in Berlin in einem besetzten Haus und ihre Mutter in Süddeutschland in einer bürgerlich gutsituierten Gegend. Als Ärztin ist sie anerkannt und führt ein geregeltes Leben. Hier musste ich beim Zuhören immer wieder ein wenig schmunzeln, gerade wenn die Erzählung in der Zeit hin und hersprang. Denn ich darf auch Silvias Mutter in jungen Jahren kennenlernen und sehe da ganz ähnliche Konflikte, denen Silvia jetzt ausgesetzt ist. Doch reagieren sie und ihre Mutter ganz unterschiedlich. Mehr zum Inhalt möchte ich gar nicht sagen. Nur noch ein wenig zu der schönen Sprache, die das ganze zu einem Hörgenuss macht. Wir bewegen uns hier sprachlich nicht in einem puren Unterhaltungsroman, sondern können einfach den Dialogen lauschen mit einem Gefühl von gehobener Sprache. Mit dabei immer ein Fünkchen Nostalgie, die mich abtauchen ließ in eine andere Zeit. Ich durfte den ersten Kapitel bei der Lesung in Lüsche aus dem Munde der Autorin lauschen. Und war von der Sprache sofort gefangen. Ich kann es gar nicht wirklich in Worte fassen, was das ganze so besonders macht. Du musst es einfach lesen bzw. hören und wirst mich dann verstehen. Ich freue mich jetzt schon auf den Debütroman, der auf meinem Nachttisch liegt und auf Lesezeit wartet. Hast du Lust auf eine Reise in die Vergangenheit? Dann begleite Silvia bei ihrer abenteuerlichen Fahrt samt Baby im Wäschekorb zu ihrer Mutter, die sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Tauche ein in ihre Kindheit und Jugend und lerne auch ihrer Mutter von einer ganz anderen Seite kennen. Magst du Familienromane, die vielschichtig und gut geschrieben sind? Dann kommst du hier voll und ganz auf deine Kosten. Die Geschichte lässt dich so schnell nicht wieder los. Ich habe das Hörbuch einfach nur verschlungen und empfehle es sehr gerne weiter.

Eine berührende Geschichte

Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog aus Damme am 29.02.2024
Bewertungsnummer: 2142484
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Titel hat mich sofort angesprochen und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt. Aber auch optisch hat mich das Hörbuch sofort begeistert. In rot und grün kommt es mit ein paar Blüten daher und als kleine Farbtupfer fliegen bzw. sitzen drei Kohlmeisen rund um den Titel. Bei euch ist es immer so unheimlich still von Alena Schröder erschien im Hörbuch Hamburg Verlag. Elisabeth Günther hat die Geschichte eingelesen und sorgt mit ihrer angenehmen Stimme für einen ganz besonderen Hörgenuss. Es ist der zweite Roman der Autorin um die Frauen der Familie Borowski. Wobei beide Bücher unabhängig voneinander und auch in unterschiedlicher Reihenfolge gelesen werden können. Ich selbst werde den Debütroman: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid bald lesen, da ich mir das Buch auf der Lesung zu: Bei euch ist es immer so unheimlich still gekauft habe. So, nun aber zurück zur Geschichte. Die Protagonistin ist Silvia Borowski, sie ist Anfang dreißig und reist gerade über die Transitstrecke von Westberlin in den Süden zu ihrer Mutter. Der Hauptteil der Erzählung spielt 1989 in der Zeit vor und nach dem Mauerfall und spielt damit vor dem Debütroman, bei dem Hannah, Silvias aktuell 12 Wochen alte Tochter die Hauptrolle spielt. Als Hörer begleite ich Silvia in ihrem geborgten Auto mit Kind im Wäschekorb durch die DDR. Ich selbst war 1989 acht Jahre alt und musste beim Hören an meine Kindheit denken. Ich kann mich wage daran erinnern, wie mein kleiner Bruder in dem Körbchen vom Kinderwagen lag und damit im Auto transportiert wurde. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Zwischen Silvia und ihrer Mutter knallen zwei Welten aufeinander. Silvia lebt in Berlin in einem besetzten Haus und ihre Mutter in Süddeutschland in einer bürgerlich gutsituierten Gegend. Als Ärztin ist sie anerkannt und führt ein geregeltes Leben. Hier musste ich beim Zuhören immer wieder ein wenig schmunzeln, gerade wenn die Erzählung in der Zeit hin und hersprang. Denn ich darf auch Silvias Mutter in jungen Jahren kennenlernen und sehe da ganz ähnliche Konflikte, denen Silvia jetzt ausgesetzt ist. Doch reagieren sie und ihre Mutter ganz unterschiedlich. Mehr zum Inhalt möchte ich gar nicht sagen. Nur noch ein wenig zu der schönen Sprache, die das ganze zu einem Hörgenuss macht. Wir bewegen uns hier sprachlich nicht in einem puren Unterhaltungsroman, sondern können einfach den Dialogen lauschen mit einem Gefühl von gehobener Sprache. Mit dabei immer ein Fünkchen Nostalgie, die mich abtauchen ließ in eine andere Zeit. Ich durfte den ersten Kapitel bei der Lesung in Lüsche aus dem Munde der Autorin lauschen. Und war von der Sprache sofort gefangen. Ich kann es gar nicht wirklich in Worte fassen, was das ganze so besonders macht. Du musst es einfach lesen bzw. hören und wirst mich dann verstehen. Ich freue mich jetzt schon auf den Debütroman, der auf meinem Nachttisch liegt und auf Lesezeit wartet. Hast du Lust auf eine Reise in die Vergangenheit? Dann begleite Silvia bei ihrer abenteuerlichen Fahrt samt Baby im Wäschekorb zu ihrer Mutter, die sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Tauche ein in ihre Kindheit und Jugend und lerne auch ihrer Mutter von einer ganz anderen Seite kennen. Magst du Familienromane, die vielschichtig und gut geschrieben sind? Dann kommst du hier voll und ganz auf deine Kosten. Die Geschichte lässt dich so schnell nicht wieder los. Ich habe das Hörbuch einfach nur verschlungen und empfehle es sehr gerne weiter.

Familiäres Schweigen

Bewertung aus Brandis am 15.11.2023

Bewertungsnummer: 2069511

Bewertet: Hörbuch-Download

Nachdem der Vater ihres Kindes sie Sitzengelassen hat flüchtet Silvia aus der Hausbesetzerszene Westberlins und kehrt nach Jahren des Schweigens zu ihrer Mutter Evelyn ins beschauliche schwäbische Ildingen zurück. Als resolute Ärztin brilliant, privat ewig dominant und unzufrieden, kann Evelyn auch ihren Ruhestand nicht genießen und vegetiert eher vor sich hin. Ihr gegenüber steht Silvia, die ängstliche und verunsicherte Tochter, die als einzigen Ausweg aus allen Lebenssituationen nur die Flucht sieht, anstatt sich den Problemen zu stellen. Beide haben sich vorerst nicht viel zu sagen denn falsche Erwartungen, Enttäuschung und unerfüllte Ansprüche stehen zwischen ihnen. Nur allmählich gelingt es, die Kluft zwischen ihnen zu überbrücken, indem das jahrelange (Ver-) Schweigen gebrochen wird und beide erkennen, dass sie sich ähnlicher sind, als gedacht. Auf zwei Zeitebenen zeichnet die Autorin den Lebensweg beider Frauen und bezieht dabei sehr geschickt die jeweiligen Lebensumstände bzw. Gesellschaftsnormen ein. Ein Buch das letztendlich auch Familiengeschichte erklärt und somit dem besseren Verständnis manchen Verhaltens beiträgt. Ich habe dieses Buch verschlungen und empfehle es sehr gern weiter.

Familiäres Schweigen

Bewertung aus Brandis am 15.11.2023
Bewertungsnummer: 2069511
Bewertet: Hörbuch-Download

Nachdem der Vater ihres Kindes sie Sitzengelassen hat flüchtet Silvia aus der Hausbesetzerszene Westberlins und kehrt nach Jahren des Schweigens zu ihrer Mutter Evelyn ins beschauliche schwäbische Ildingen zurück. Als resolute Ärztin brilliant, privat ewig dominant und unzufrieden, kann Evelyn auch ihren Ruhestand nicht genießen und vegetiert eher vor sich hin. Ihr gegenüber steht Silvia, die ängstliche und verunsicherte Tochter, die als einzigen Ausweg aus allen Lebenssituationen nur die Flucht sieht, anstatt sich den Problemen zu stellen. Beide haben sich vorerst nicht viel zu sagen denn falsche Erwartungen, Enttäuschung und unerfüllte Ansprüche stehen zwischen ihnen. Nur allmählich gelingt es, die Kluft zwischen ihnen zu überbrücken, indem das jahrelange (Ver-) Schweigen gebrochen wird und beide erkennen, dass sie sich ähnlicher sind, als gedacht. Auf zwei Zeitebenen zeichnet die Autorin den Lebensweg beider Frauen und bezieht dabei sehr geschickt die jeweiligen Lebensumstände bzw. Gesellschaftsnormen ein. Ein Buch das letztendlich auch Familiengeschichte erklärt und somit dem besseren Verständnis manchen Verhaltens beiträgt. Ich habe dieses Buch verschlungen und empfehle es sehr gern weiter.

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Bei euch ist es immer so unheimlich still

von Alena Schröder

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Bettina Kästle

OSIANDER Böblingen

Zum Portrait

5/5

Back to the Roots - Vom Berliner Kiez in die schwäbische Provinz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Silvia macht sich Ende der 80er-Jahre mit unehelichem Töchterchen und ungewisser Zukunftsperspektive aus dem alternativen Berlin-Kreuzberg auf den Weg in ihr Heimatdorf im Schwäbischen. Kein Geld, kein Plan - so trifft sie auf ihre mittlerweile allein lebende Mutter Evelyn, einst erfolgreiche Ärztin und nicht unbedingt ein Ausbund an Offenheit und Herzenswärme, zumindest nicht in Silvias Erinnerung. Im Laufe der Geschichte müssen sich beide Frauen notgedrungen ihrer Vergangenheit und den eigenen Abgründen stellen, um am Ende einen Weg zueinander und damit auch in die Zukunft zu finden. Die Autorin erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit die bewegtenLebensgeschichten ihrer Figuren, allesamt rührend in ihrer Verlorenheit im Kampf um einen Platz in der Welt. Vermutlich empfindet man deshalb auch ohne Ausnahme Sympathie mit ihnen, und sei ihr Fehlverhalten noch so gravierend - eine große erzählerische Qualität, die die Lektüre angenehm macht, ohne auch nur ansatzweise ins Seichte abzugleiten. Wer den Erstling "Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" bereits gelesen hat, erfährt nun die Vorgeschichte von Evelyn und Silvia. Die Reihenfolge spielt letztendlich aber keine Rolle - jedes Buch für sich ist ein ganz besonderes Leseerlebnis.
  • Bettina Kästle
  • Buchhändler/-in

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5/5

Back to the Roots - Vom Berliner Kiez in die schwäbische Provinz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Silvia macht sich Ende der 80er-Jahre mit unehelichem Töchterchen und ungewisser Zukunftsperspektive aus dem alternativen Berlin-Kreuzberg auf den Weg in ihr Heimatdorf im Schwäbischen. Kein Geld, kein Plan - so trifft sie auf ihre mittlerweile allein lebende Mutter Evelyn, einst erfolgreiche Ärztin und nicht unbedingt ein Ausbund an Offenheit und Herzenswärme, zumindest nicht in Silvias Erinnerung. Im Laufe der Geschichte müssen sich beide Frauen notgedrungen ihrer Vergangenheit und den eigenen Abgründen stellen, um am Ende einen Weg zueinander und damit auch in die Zukunft zu finden. Die Autorin erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit die bewegtenLebensgeschichten ihrer Figuren, allesamt rührend in ihrer Verlorenheit im Kampf um einen Platz in der Welt. Vermutlich empfindet man deshalb auch ohne Ausnahme Sympathie mit ihnen, und sei ihr Fehlverhalten noch so gravierend - eine große erzählerische Qualität, die die Lektüre angenehm macht, ohne auch nur ansatzweise ins Seichte abzugleiten. Wer den Erstling "Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" bereits gelesen hat, erfährt nun die Vorgeschichte von Evelyn und Silvia. Die Reihenfolge spielt letztendlich aber keine Rolle - jedes Buch für sich ist ein ganz besonderes Leseerlebnis.

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Maria Köber

OSIANDER Bietigheim

Zum Portrait

5/5

Toller Mutter-Tochter- und Familienroman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz vor der Wende hält es Silvia in ihrer WG in Berlin nicht mehr aus. Sie fährt in einem "ausgeliehenen" Auto mit ihrem Baby zurück in ihren schwäbischen Heimatort, den sie vor Jahren verlassen hat, weil es ihr dort zu eng wurde, und zieht bei ihrer Mutter ein. Das Mutter-Tochter-Verhältnis war noch nie das beste und wird es auch jetzt nicht sein... In Rückblenden wird parallel das Leben der Mutter erzählt: Geprägt von der gesellschaftlichen Erwartung hat sie nun endlich ein Kind bekommen. Doch die Mutterrolle liegt ihr nicht. Viel lieber möchte sie wieder als Ärztin abreiten, oder sehnt sie sich vielleicht doch nach dem Leben ihrer Schwägerin: ledig, frech, frei? Nach "Junge Frau am Fenster stehend..." ist Alena Schröder wieder ein toller Roman gelungen, der die Konflikte, Lebenserwartungen und Prägungen verschiedener Generationen miteinander verwebt.
  • Maria Köber
  • Buchhändler/-in

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5/5

Toller Mutter-Tochter- und Familienroman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz vor der Wende hält es Silvia in ihrer WG in Berlin nicht mehr aus. Sie fährt in einem "ausgeliehenen" Auto mit ihrem Baby zurück in ihren schwäbischen Heimatort, den sie vor Jahren verlassen hat, weil es ihr dort zu eng wurde, und zieht bei ihrer Mutter ein. Das Mutter-Tochter-Verhältnis war noch nie das beste und wird es auch jetzt nicht sein... In Rückblenden wird parallel das Leben der Mutter erzählt: Geprägt von der gesellschaftlichen Erwartung hat sie nun endlich ein Kind bekommen. Doch die Mutterrolle liegt ihr nicht. Viel lieber möchte sie wieder als Ärztin abreiten, oder sehnt sie sich vielleicht doch nach dem Leben ihrer Schwägerin: ledig, frech, frei? Nach "Junge Frau am Fenster stehend..." ist Alena Schröder wieder ein toller Roman gelungen, der die Konflikte, Lebenserwartungen und Prägungen verschiedener Generationen miteinander verwebt.

Meinung aus der Buchhandlung

Bei euch ist es immer so unheimlich still

von Alena Schröder

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