• Produktbild: ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum.
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ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum. Tech-Thriller von Bestsellerautor Andreas Eschbach für alle ab 14 Jahren (Mit farbigem Buchschnitt in der 1. Auflage)

14

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

Arena

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,4/15,6/3,3 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Anthrazit / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-401-60703-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

Arena

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,4/15,6/3,3 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Anthrazit / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-401-60703-0

Herstelleradresse

Arena Verlag GmbH
Rottendorfer Str. 16
97074 Würzburg
DE

Email: arena-service@westermanngruppe.de

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Ein sehr gutes Buch

Melanie Schöllnhammer aus Steiermark am 08.12.2023

Bewertungsnummer: 2084541

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es: Finn ist ein introvertierter Jugendlicher, was in diesem Fall bedeutet, dass er lieber liest als Fernzusehen (kann ich so gut nachvollziehen!). Er lebt aber in einer Familie, die sehr Medien Affin sind, so ist sein Vater zB. bei einem Fernsehsender angestellt, seine Mutter und seine Schwester haben beide einen Instagram Kanal und versuchen sich als Influenzer und sein jüngerer Bruder spielt dauernd irgendwelche Videospiele. Für den neuen Job seines Vaters ist die Familie umgezogen und Finn fühlt sich noch unwohler als vorher, hat er doch dadurch seinen einzigen und besten Freund verloren. Doch eines Tages, kurz nach dem Umzug, will Finn wie immer nach Hause gehen - und findet nicht mehr zurück. Die Wohnung, die sie bewohnt hatten, gehört wem anderen, seine Familie ist spurlos verschwunden und selbst die Schule ist weg, da steht nun eine Firma, wobei er doch gerade von ihr weggegangen ist. Finn versteht seine Welt nicht mehr und verzweifelt langsam. Doch plötzlich taucht ein Mädchen in seinem Alter auf und alles ist ganz anders... Meine Meinung: Puh, das Buch hat mich ziemlich gefordert. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, weil oft in der Zeit hin und her gesprungen wird. Trotzdem habe ich mit Spannung die Geschichte weiter verfolgt und war vor allem auf das Ende gespannt, welches ich absolut genial fand. Schadenfreude ist ja nicht so meines, in diesem Fall aber absolut verdient. Ich kann es sehr empfehlen, weil der Roman eine wichtige Botschaft enthält, denn egal was ist, wenn es wen gibt, der zu dir hält, kannst du alles schaffen (und Fernsehen wird überbewertet )

Ein sehr gutes Buch

Melanie Schöllnhammer aus Steiermark am 08.12.2023
Bewertungsnummer: 2084541
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es: Finn ist ein introvertierter Jugendlicher, was in diesem Fall bedeutet, dass er lieber liest als Fernzusehen (kann ich so gut nachvollziehen!). Er lebt aber in einer Familie, die sehr Medien Affin sind, so ist sein Vater zB. bei einem Fernsehsender angestellt, seine Mutter und seine Schwester haben beide einen Instagram Kanal und versuchen sich als Influenzer und sein jüngerer Bruder spielt dauernd irgendwelche Videospiele. Für den neuen Job seines Vaters ist die Familie umgezogen und Finn fühlt sich noch unwohler als vorher, hat er doch dadurch seinen einzigen und besten Freund verloren. Doch eines Tages, kurz nach dem Umzug, will Finn wie immer nach Hause gehen - und findet nicht mehr zurück. Die Wohnung, die sie bewohnt hatten, gehört wem anderen, seine Familie ist spurlos verschwunden und selbst die Schule ist weg, da steht nun eine Firma, wobei er doch gerade von ihr weggegangen ist. Finn versteht seine Welt nicht mehr und verzweifelt langsam. Doch plötzlich taucht ein Mädchen in seinem Alter auf und alles ist ganz anders... Meine Meinung: Puh, das Buch hat mich ziemlich gefordert. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, weil oft in der Zeit hin und her gesprungen wird. Trotzdem habe ich mit Spannung die Geschichte weiter verfolgt und war vor allem auf das Ende gespannt, welches ich absolut genial fand. Schadenfreude ist ja nicht so meines, in diesem Fall aber absolut verdient. Ich kann es sehr empfehlen, weil der Roman eine wichtige Botschaft enthält, denn egal was ist, wenn es wen gibt, der zu dir hält, kannst du alles schaffen (und Fernsehen wird überbewertet )

Gesellschaftskritisch und hochaktuell

nataliescozybookplace aus Stadtkyll am 31.10.2023

Bewertungsnummer: 2057960

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum. von Andreas Eschbach Meine Meinung Andreas Eschbach versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer und gerade deshalb greife ich auch stets zu seinen Werken. Mit „ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum.“ erschafft er einen sehr gut recherchierten Tech-Triller, der insbesondere durch seine gesellschaftskritischen Aspekte, aber auch seine clever durchdachten Figuren besticht. Vom ersten Moment an zog es mich in die Geschichte, in der ich zunächst ahnungslos wandelte, ob der Frage, worum es geht. Spannung und zum nachdenken anregende Passagen ließen mir kaum Ruhe. Das ist es, was für mich ein sehr gutes Buch ausmacht. Mit seinem flotten Stil schreibt er die Geschichte passend für die Zielgruppe, aber definitiv auch für ältere Leser, rund um Finn nieder. Illusion und Wahrheit sind hier der Kern des ganzen. Beste Unterhaltung geboten, trotz der kürze des Buches, was zweifellos kein Makel ist. Fazit In seinem neusten Jugendbuch Tech-Triller erschafft Andreas Eschbach interessante Charaktere, zum Nachdenken anregende Themen und verpackt dies in eine Handlung, die zeigt, warum man immer wieder blind zu seinen Werken greift. Von mir erhält „ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum.“ 5 von 5 Sterne

Gesellschaftskritisch und hochaktuell

nataliescozybookplace aus Stadtkyll am 31.10.2023
Bewertungsnummer: 2057960
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum. von Andreas Eschbach Meine Meinung Andreas Eschbach versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer und gerade deshalb greife ich auch stets zu seinen Werken. Mit „ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum.“ erschafft er einen sehr gut recherchierten Tech-Triller, der insbesondere durch seine gesellschaftskritischen Aspekte, aber auch seine clever durchdachten Figuren besticht. Vom ersten Moment an zog es mich in die Geschichte, in der ich zunächst ahnungslos wandelte, ob der Frage, worum es geht. Spannung und zum nachdenken anregende Passagen ließen mir kaum Ruhe. Das ist es, was für mich ein sehr gutes Buch ausmacht. Mit seinem flotten Stil schreibt er die Geschichte passend für die Zielgruppe, aber definitiv auch für ältere Leser, rund um Finn nieder. Illusion und Wahrheit sind hier der Kern des ganzen. Beste Unterhaltung geboten, trotz der kürze des Buches, was zweifellos kein Makel ist. Fazit In seinem neusten Jugendbuch Tech-Triller erschafft Andreas Eschbach interessante Charaktere, zum Nachdenken anregende Themen und verpackt dies in eine Handlung, die zeigt, warum man immer wieder blind zu seinen Werken greift. Von mir erhält „ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum.“ 5 von 5 Sterne

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Verena Bothe

RavensBuch Osiander Ravensburg

Zum Portrait

4/5

ZAP.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Finn Ahlmann ist irgendwie aus der Art geschlagen. Sein Bruder Moritz zockt den halben Tag Videospiele, Schwester Silke inszeniert sich auf Social Media als Umweltschützerin, die Mutter ist Foodbloggerin, und der Vater arbeitet beim Fernsehen, bei dem Sender 1SpassTV, der sich mit innovativen Shows das junge Publikum von den angesagte Streaming-Diensten zurückerobert. Klicks, Views, Likes, Einschaltquoten - das sind die Dinge, die für die Familie zählen. Finn hingegen ist ruhig, unauffällig und “analog”. Er verbringt seine Freizeit am liebsten mit Lesen, was seiner Familie fast schon peinlich ist. Die Familie ist vor kurzem in das äußerst öde Ostwaldau umgezogen, und Finn tut sich auf der neuen Schule schwer. Vor allem vermisst er seinen besten Freund Navid. Die anderen Schüler, allen voran Torben und Björn, sind nicht gerade nett zu ihm. Nicht auszudenken, wenn sie erfahren, dass die kleine Grinsebacke auf der Kekspackung, aus der sie heimlich im Unterricht snacken, Finn ist. Als Kleinkind wurde er von seinen Eltern als Werbegesicht für Kekse, Windeln und Co. vermarktet. Nach der Schule macht Finn sich auf den Weg nach Hause. Wahrscheinlich wartet hier schon das Mittagessen, angerichtet, fotografiert, warm gestellt und bereits auf Instagram hochgeladen. Finn könnte sich gar nicht mehr irren! Denn als er die Wohnung betritt, ist alles verändert, und es wohnen fremde Leute dort. Hat er sich einfach im Haus geirrt? In dem grauen Wohngebiet sieht eh alles gleich aus, aber auch die Straßennamen stimmen alle nicht. Finn hat keinen Stadtplan und Google Maps lädt nicht. Der Briefträger, den er trifft, behauptet, seine Straße gäbe es gar nicht. Vielleicht träumt Finn ja nur? Oder er liegt im Koma? Oder wird er verrückt? Wo ist seine Familie geblieben? Wurden sie entführt oder so was? Auf Finns Handy fehlen alle Telefonnummern und Nachrichten. Nur seine eigene Nummer ist gespeichert und ein paar unsinnige Fotos. Zum Glück kennt er Navids Nummer auswendig, doch da kommt nur “kein Anschluss unter dieser Nummer”. Finn versucht, cool zu bleiben, kauft sich ein Fischbrötchen und beschließt, erst mal zur Schule zurück zu laufen. Doch da ist jetzt eine Firma und keine Schule mehr. Er begegnet einem seltsamen Typen, der ihn Oliver nennt. Er muss raus aus dieser Stadt! Mit dem Zug will er zu seiner Oma fahren, doch er kommt nicht mal bis zum Bahnhof, weil der Bus die ganze Zeit im Kreis fährt. Dann wird er von Lea angerempelt, die ihm einen Zettel zusteckt: “Du wirst beobachtet. Folge mir unauffällig!” In einer Tiefgarage erfährt Finn von Lea endlich, was hier gespielt wird. Finn ist der unfreiwillige Star der neuen Show ZAP. Überall wird er von Kameras gefilmt und in seiner Kleidung sind Mikros versteckt. Leas Vater gehört zu dem Team, das die Kameras überall in der Stadt installiert hat. Lea hasst Lügengeschichten und ist aus ihrem Zimmer, in das sein Vater sie eingesperrt hat, ausgebrochen, um mit Finn Kontakt aufzunehmen. Finns Eltern wissen auch Bescheid, was hier läuft, sie mussten ja zustimmen, da ihr Sohn noch minderjährig ist. Die ganze Stadt hängt praktisch mit drin, Schule, Verkehrsbetriebe, Geschäftsinhaber, alle dazu bereit, mit ZAP Fernsehgeschichte zu schreiben. Theoretisch könnte Finn jetzt einfach die Show platzen lassen, doch so leicht will er die Betreiber der Show und seine Familie nicht davonkommen lassen. Noch hat er keinen konkreten Plan, aber Lea ist schon mal auf seiner Seite, und sie kontaktiert Finns Freund Navid, der ein begabter Hacker ist. Könnte noch nützlich werden. Finn tut nach der Sache so, als sei er nur kurz auf dem Klo gewesen. Der Showrunner ist enttäuscht und wird zunehmend nervös. Warum bleibt Finn so locker? Warum dreht er nicht langsam durch. Mit Tricks versucht er, Finn dazu zu bringen, eine neurologische Praxis zu betreten, wo ein Schauspieler auf ihn wartet, um ihn noch weiter in den Wahnsinn zu treiben. Doch Finn lässt sich nicht ködern und dreht den Spieß um … Wer auf ein actiongeladenes Abenteuer mit einem großen Knall zum Schluss wartet, der wartet vergebens. Das heißt aber nicht, dass die Geschichte nicht gut ist. Ich fand sie sogar ziemlich gut und das Ende richtig cool! Man kann sich gut in Finn hineinversetzen und macht sich beim Lesen Gedanken, wie man wohl an seiner Stelle auf eine solche Situation reagieren würde. Ich hatte echt einen Hass auf seine Eltern, vor allem auf den Vater. Wie kann man seinem eigenen Kind so etwas antun für Geld und Fame? Ok, hin und wieder gibt es ein paar Stellen in dem Buch, die nicht wirklich logisch sind, aber alles in allem ist es eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die mehr bietet als nur Kritik an der modernen Unterhaltungsindustrie.
  • Verena Bothe
  • Buchhändler/-in

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4/5

ZAP.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Finn Ahlmann ist irgendwie aus der Art geschlagen. Sein Bruder Moritz zockt den halben Tag Videospiele, Schwester Silke inszeniert sich auf Social Media als Umweltschützerin, die Mutter ist Foodbloggerin, und der Vater arbeitet beim Fernsehen, bei dem Sender 1SpassTV, der sich mit innovativen Shows das junge Publikum von den angesagte Streaming-Diensten zurückerobert. Klicks, Views, Likes, Einschaltquoten - das sind die Dinge, die für die Familie zählen. Finn hingegen ist ruhig, unauffällig und “analog”. Er verbringt seine Freizeit am liebsten mit Lesen, was seiner Familie fast schon peinlich ist. Die Familie ist vor kurzem in das äußerst öde Ostwaldau umgezogen, und Finn tut sich auf der neuen Schule schwer. Vor allem vermisst er seinen besten Freund Navid. Die anderen Schüler, allen voran Torben und Björn, sind nicht gerade nett zu ihm. Nicht auszudenken, wenn sie erfahren, dass die kleine Grinsebacke auf der Kekspackung, aus der sie heimlich im Unterricht snacken, Finn ist. Als Kleinkind wurde er von seinen Eltern als Werbegesicht für Kekse, Windeln und Co. vermarktet. Nach der Schule macht Finn sich auf den Weg nach Hause. Wahrscheinlich wartet hier schon das Mittagessen, angerichtet, fotografiert, warm gestellt und bereits auf Instagram hochgeladen. Finn könnte sich gar nicht mehr irren! Denn als er die Wohnung betritt, ist alles verändert, und es wohnen fremde Leute dort. Hat er sich einfach im Haus geirrt? In dem grauen Wohngebiet sieht eh alles gleich aus, aber auch die Straßennamen stimmen alle nicht. Finn hat keinen Stadtplan und Google Maps lädt nicht. Der Briefträger, den er trifft, behauptet, seine Straße gäbe es gar nicht. Vielleicht träumt Finn ja nur? Oder er liegt im Koma? Oder wird er verrückt? Wo ist seine Familie geblieben? Wurden sie entführt oder so was? Auf Finns Handy fehlen alle Telefonnummern und Nachrichten. Nur seine eigene Nummer ist gespeichert und ein paar unsinnige Fotos. Zum Glück kennt er Navids Nummer auswendig, doch da kommt nur “kein Anschluss unter dieser Nummer”. Finn versucht, cool zu bleiben, kauft sich ein Fischbrötchen und beschließt, erst mal zur Schule zurück zu laufen. Doch da ist jetzt eine Firma und keine Schule mehr. Er begegnet einem seltsamen Typen, der ihn Oliver nennt. Er muss raus aus dieser Stadt! Mit dem Zug will er zu seiner Oma fahren, doch er kommt nicht mal bis zum Bahnhof, weil der Bus die ganze Zeit im Kreis fährt. Dann wird er von Lea angerempelt, die ihm einen Zettel zusteckt: “Du wirst beobachtet. Folge mir unauffällig!” In einer Tiefgarage erfährt Finn von Lea endlich, was hier gespielt wird. Finn ist der unfreiwillige Star der neuen Show ZAP. Überall wird er von Kameras gefilmt und in seiner Kleidung sind Mikros versteckt. Leas Vater gehört zu dem Team, das die Kameras überall in der Stadt installiert hat. Lea hasst Lügengeschichten und ist aus ihrem Zimmer, in das sein Vater sie eingesperrt hat, ausgebrochen, um mit Finn Kontakt aufzunehmen. Finns Eltern wissen auch Bescheid, was hier läuft, sie mussten ja zustimmen, da ihr Sohn noch minderjährig ist. Die ganze Stadt hängt praktisch mit drin, Schule, Verkehrsbetriebe, Geschäftsinhaber, alle dazu bereit, mit ZAP Fernsehgeschichte zu schreiben. Theoretisch könnte Finn jetzt einfach die Show platzen lassen, doch so leicht will er die Betreiber der Show und seine Familie nicht davonkommen lassen. Noch hat er keinen konkreten Plan, aber Lea ist schon mal auf seiner Seite, und sie kontaktiert Finns Freund Navid, der ein begabter Hacker ist. Könnte noch nützlich werden. Finn tut nach der Sache so, als sei er nur kurz auf dem Klo gewesen. Der Showrunner ist enttäuscht und wird zunehmend nervös. Warum bleibt Finn so locker? Warum dreht er nicht langsam durch. Mit Tricks versucht er, Finn dazu zu bringen, eine neurologische Praxis zu betreten, wo ein Schauspieler auf ihn wartet, um ihn noch weiter in den Wahnsinn zu treiben. Doch Finn lässt sich nicht ködern und dreht den Spieß um … Wer auf ein actiongeladenes Abenteuer mit einem großen Knall zum Schluss wartet, der wartet vergebens. Das heißt aber nicht, dass die Geschichte nicht gut ist. Ich fand sie sogar ziemlich gut und das Ende richtig cool! Man kann sich gut in Finn hineinversetzen und macht sich beim Lesen Gedanken, wie man wohl an seiner Stelle auf eine solche Situation reagieren würde. Ich hatte echt einen Hass auf seine Eltern, vor allem auf den Vater. Wie kann man seinem eigenen Kind so etwas antun für Geld und Fame? Ok, hin und wieder gibt es ein paar Stellen in dem Buch, die nicht wirklich logisch sind, aber alles in allem ist es eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die mehr bietet als nur Kritik an der modernen Unterhaltungsindustrie.

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ZAP. Für die einen ist es Vergnügen. Für ihn ein Albtraum.

von Andreas Eschbach

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