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Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? Eine Lebensphilosophie

7

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,1 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Det er vi som er her nå

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27714-4

Beschreibung

Rezension

„Eine erfrischend ruhige Erzählung mit klaren Gedanken, die fantastisch dargelegt werden, sodass jeder Leser eine eigene Stellung zu den Problemen der Welt und des eigenen Seins beziehen kann. Ein kurzweiliges Lesevergnügen mit Nachhall.“ Christiane Rinser-Schrut, Preußische Allgemeine Zeitung, 17.11.2023

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,1 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Det er vi som er her nå

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27714-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Christa

    Book Circle Community

    4/5

    01.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein stilles Staunen über das Menschsein

    Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? von Jostein Gaarder ist ein schmales, aber gedanklich weites Buch. Es ist kein Roman im klassischen Sinn, sondern ein philosophischer Text, der sich in kurzen, zugänglichen Gedanken dem grossen Ganzen nähert: dem Leben, der Natur und der Frage, was uns als Menschen ausmacht. Gaarder lädt nicht zu Antworten ein, sondern zu einem Innehalten. Das Buch stellt grundlegende Fragen, ohne sie abschliessend zu klären. Was bedeutet es, Mensch zu sein? Welche Verantwortung tragen wir gegenüber der Welt, in der wir leben? Und was bleibt von uns, wenn wir einmal nicht mehr da sind? Diese Fragen werden nicht belehrend formuliert, sondern vorsichtig, fast tastend. Gerade dadurch entfalten sie ihre Wirkung. Der Ton ist ruhig, nachdenklich und zutiefst humanistisch. Gaarder verbindet philosophische Überlegungen mit einem klaren Appell an unsere Aufmerksamkeit: für die Natur, für das Leben und füreinander. Immer wieder wird deutlich, wie zerbrechlich das ist, was wir oft als selbstverständlich hinnehmen. Das Buch zwingt einen nicht zur Reflexion, aber es entzieht sich ihr auch nicht. Wer sich darauf einlässt, wird unweigerlich ins Nachdenken geführt. Besonders berührend ist dabei die Form, in der Gaarder seine Gedanken teilt. Das Buch ist als eine Art Lebensfazit angelegt, geschrieben in Briefen an seine Enkel. Diese Perspektive verleiht den philosophischen Überlegungen eine grosse Nähe und Wärme. Man liest nicht abstrakte Gedanken, sondern die reflektierte Stimme eines Menschen, der zurückblickt, ordnet und weitergeben möchte, was ihm wesentlich erscheint. Mein liebstes Zitat bringt diese Haltung auf den Punkt: „Zuerst und zuletzt sind wir Mensch.“ In einer Zeit, in der vieles nach Effizienz, Nutzen und Geschwindigkeit bewertet wird, wirkt dieser Gedanke fast radikal. Er erinnert daran, dass Menschsein mehr ist als Leistung oder Fortschritt – und dass Verantwortung nicht erst am Ende beginnt, sondern im Jetzt. Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? ist ein Buch, das zum Weiterlesen einlädt und dabei Raum lässt für eigene Gedanken. Ein philosophischer Begleiter, der leise bleibt, persönlich wirkt und gerade dadurch lange nachhallt.

  • Bewertung

    4/5

    11.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch zum nachdenken

    INHALT Im Buch geht es um die wichtigen Fragen des Lebens, Dinge die wir sehen und nicht sehen. Der Autor schreibt eine Art Brief an seine Enkelkinder und stellt sich ganz wichtige Fragen, und beantwortet diese auch zum Teil. Wir lesen einen Brief der sowohl wissenswerte Fakten als auch eigenen Erfahrungen beinhaltet. „Das allerwichtigste, was Sie für Ihre Kinder tun können, dürfte sein, sie freundlich und liebevoll zu behandeln. Das zweiwichtigste dann, sie dazu zu erziehen, dass sie ihrerseits andere Menschen freundlich und liebevoll behandeln. Die Schwachen, die Tiere und die kommenden Generationen.“ S. 114 EINDRUCK UND FAZIT Ich hatte den Eindruck, dass dies ein kleiner Teil einer Selbstreflexion ist. Ein kleines Resümee bzgl. seines eigenen Lebens - mit grundlegenden wichtigen Fragen und Erkenntnissen. An vielen Stellen fing ich an zu grübeln und nachzudenken - habe mir Notizen gemacht. „Es ist nicht einfach sich vorzustellen, wenn irgendetwas in der Vergangenheit nur ein kleines bisschen anders gewesen wäre, weil unsere Mutter oder unser Vater zum Beispiel einen Bus oder eine U-bahn verpasst hätten, dann würden wir nicht hier sein. Wir wären nicht auf diese Welt gekommen, die Welt wäre da, aber ohne uns.“ S.155 Diese Frage habe ich mir öfter schon gestellt und auch in dieser Lesezeit des Buches. Abschließend kann ich sagen, interessantes Werk, welches einlädt Dinge zu hinterfragen, aber auch ein unruhiges Gefühl auslösen können.

  • Bewertung

    4/5

    02.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Wunder des Planeten Erde

    Dieses Buch liest sich wie ein Brief von einem lieben Menschen. Und genau das ist es auch, denn der Autor hat diese Zeilen für seine Enkel verfasst und dabei all die Themen bearbeitet, die ihm sein Leben lang beschäftigt haben. Vor allem die Fragen: was ist der tiefere Sinn unseres Seins? Und wie können wir unsere Umwelt nachhaltig beeinflussen und schützen? Hierbei gibt er einiges an Stoff zum Nachdenken und zur Motivation etwas zu ändern. Ein wundervolles Buch, dass wertvolle Gedanken zum eigenen Leben auf dem Planeten Erde beiträgt!

  • Clara

    3/5

    16.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr schöne Gedanken, sehr schlecht strukturiert

    Grundsätzlich gefallen mir die Gedanken(-anstöße) von Jostein Gaarder sehr gut. Das Buch ist sehr liebevoll geschrieben und auch das Cover wunderschön gestaltet, nur leider fand ich es sehr schlecht strukturiert. Viele verschiedene Themen auf einmal, die für sich interessant sind, jedoch in diesem Aufbau einfach keinen wirklichen roten Faden ergeben (bis auf die Anrede der Enkelkinder). Für mich hätte es genauso gut ein unfertiges Manuskript sein können, das von dem Lektor und dem Autor noch in die richtige Reihenfolge gebracht werden muss. Obwohl es so kurz ist, musste ich mich gegen Ende daher ein bisschen zwingen, es zuende zu lesen. Schade!

  • Bücher in meiner Hand

    3/5

    14.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Wunder

    Da ich die älteren Bücher von Jostein Gaarder liebe, freute ich mich darauf, sein neuestes Werk zu lesen. Ich erwartete nicht, gleich stark begeistert zu sein, wie ich beim Lesen von "Sophies Welt" oder "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" gewesen war, aber eine bestimmte Grunderwartung war schon da: dass mir auch "Ist es ein Wunder, dass es uns gibt?" gefällt. Nicht mehr und nicht weniger. Leider war es schlussendlich viel weniger. Die Frage, die der Titel stellt, beantwortet Gaarder gar nicht so recht. Vielmehr schlägt er einen grossen Bogen von der Frage, ob es unsichtbare Dinge gibt - vielleicht sogar einen Gott - zu der Frage nach der eigenen Identität, ob wir ein gutes Leben führen bis hin zum Thema Liebe und/oder Zufall. Schlussendlich ist die Quintessenz dieses Buches aber nur "Hebt Sorge zum Planeten". Das Buch ist eigentlich ein Brief mit vielen Kapiteln. Ein Brief an Gaarders Enkel und alle, die ihn lesen. Die Lektüre dieses Buchbriefes fand ich sehr ermüdend. Ganz oft dachte ich, dasselbe hatte ich doch schon einige Seiten zuvor gelesen. Ein Aufbau und ein roter Faden soll laut ihm vorhanden sei, doch mich erreichten viele seiner Gedankengänge nicht. Und der zwar gute, aber sich stetig wiederholende Appell zum Klimaschutz, macht aus einem Text noch lange kein Werk, an das man sich wirklich (und schon gar nicht gerne) zurück erinnert. Fazit: Mich konnte das Buch nicht abholen, es gab mir keine neuen Fragen oder Gedankengänge, die mich während der Lektüre umtrieben. Ziemlich spannungsarm und leider nichts Neues unter der Sonne. 3 Punkte.

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