Produktbild: Die Fernsehfrauen

Die Fernsehfrauen Mit uns beginnt die neue Zeit

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Workplace Romance + weitere

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/3,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4008-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Workplace Romance
  • Found Family

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/3,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4008-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Claudia Schulte von claudia_schulte22

    aus Mechernich

    5/5

    07.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Fernsehfrauen

    Die Fernseh Frauen- Mit uns beginnt eine neue Zeit. Melanie Fischer erzählt uns in ihrem Debütroman wie das Fernsehen in unsere Wohnzimmer kam. Ein Buch voller 50er Flair. Ich mag diese Zeit ganz besonders gern. Eine Zeit in der nicht alles rosig war und doch eine Zeit voller Wunder. Mich hat das Buch durch seinen schönen und lebendigen Schreibstil gleich in die Welt der 50er abtauchen lassen und mochte es wirklich kaum zur Seite legen. Es ist angenehm zu lesen, gut recherchiert und die Begeisterung der Autorin für diese Zeit ist deutlich zu spüren. Ich konnte mich so gut in die drei Freundinnen hinein versetzen. Es gibt spannende Einblicke in die Welt des Fernsehens, die früher eher eine Männerdomäne war. Ich fand es spannend die Freundinnen Barbara, Ina und Alexandra auf ihrem Weg ins Fernsehen zu begleiten. Dabei haben es ihnen die Eltern nicht gerade leicht gemacht. Sie hätten sie lieber gut verheiratet gesehen. Es lohnt sich aber für seine Wünsche und Ziele zu kämpfen. Gut, dass es damals schon Frauen gab, die sich getraut haben zu denken, ihre Ziele zu verfolgen und sich in einer Männerwelt zu behaupten. „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau“ … Sie hatte es allen gezeigt, Männern, die glaubten, dass Frauen zu sensibel wären, Nachrichten vorzulesen, oder bei schlechten Nachrichten in Tränen ausbrechen würden. Sie hatte es allen bewiesen. Sie hatten es allen bewiesen. Hier eine spannende Textstelle: Sie saßen zu sechst zusammen und redeten über viele Themen, auch über das aktuelle, den Mauerbau. „Das mit der Mauer ist wirklich erschreckend. Gerade in Berlin muss es schlimm für die Menschen sein“, sagte Thomas. „Ja, ich komme aus Berlin, und zu sehen, wie sie durch mir bekannte Straßen einfach eine Mauer ziehen- unvorstellbar“, seufzte Barbara. „Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die das so einfach machen dürfen. Gibt es da nicht irgendwelche Rechte?“, fragte Alexandra in die Runde der Männer. „Ach Schatz, ich glaube, das ist kein Thema für dich . Politik ist dann doch was für Männer. Du solltest lieber damit reden, wo du auch Ahnung hast. Was weiß ich, kochen, Taschen, Kinder oder so.“ Jürgen lachte und tätschelte ihren Arm. Keiner in der Runde lachte mit.

  • Booksandcatsde

    5/5

    12.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    sehr lesenswert!

    Ich weiß nicht, ob es nur ein Gefühl ist, aber meiner Meinung nach befassen sich in der letzten Zeit immer mehr Autorinnen und Autoren mit „vergessenen“ Frauen. Mit Frauen, die Vorreiter z.B. in der Geschichte, in der Medizin oder in der Biologie waren und deren Arbeit nicht genug oder bisher überhaupt nicht gewürdigt wurde. Wer gerne solche Bücher liest oder an diesen interessiert ist, dem seien z.B. „Die Formel der Hoffnung“ oder „Eine Frage der Chemie“ ans Herz gelegt. In diese Richtung reiht sich auch das vorliegende Buch „Die Fernsehfrauen“ ein. In der Buch belgeiten wir drei Frauen von 1958 bis 1970. In dieser Zeit lernen wir Ina, Barbara und Alexandra kennen. Wir erfahren, was sie antreibt, was ihre Wünsche sind und welche Hürden sie überwinden müssen, um ihre Ziele und ihre Träume zu erreichen. Hürden gibt es in der Tat viele: Eltern, die den Träumen ihrer Töchter keine Bedeutung beimessen, Eltern, die versuchen, ihre Töchter mit einer passablen Partie zu verheiraten, Eltern, die erwarten, dass man als Tochter keine eigenen Wünsche und Hoffnungen hegt. Diese Szenen machen mich jedes Mal sprachlos. Wie gut, dass es Frauen gab, die sich nicht in ihre Rolle pressen ließen und ihren Träumen gefolgt sind. Schlimmer aber noch als Eltern, die ihr Kind nicht unterstützen, sind die Männer, die meinten, dass Frauen weniger Wert sind, weniger Gehirn haben bzw. auch weniger denken können. Melanie Fischer hat mehrere Szenen ins Buch einfließen lassen, die mich sehr sauer gemacht haben. Was haben die Männer sich damals rausgenommen? Ich bin beeindruckt und ich ziehe meinen Hut vor allem Frauen, die in solchen Situationen bzw. Momenten die Ruhe bewahrt, sich innerlich sicherlich viele bösartige Dinge für diese Männer ausgedacht, aber trotzdem noch geknickst und Demut vorgegaukelt haben. Der Leitspruch muss wirklich „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ gewesen sein. Das Ende des Buches ist aus diesem Grunde etwas fürs Herz und gleichzeitig absolut passend. Über 10 Jahre begleitet der Leser die drei Frauen. Jede Frau berichtet in eigenen Kapiteln aus ihrem Leben und ihrem Werdegang. Dabei geht es um Freundschaft, Familie, Beruf, aber auch um Selbstfindung, Problemverarbeitung und Lebenssinn. Allen voran natürlich um Emanzipation. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich mir mit Barbara anfangs ein wenig schwergetan habe. Die anderen beiden Frauen empfand ich doch als deutlich sympathischer und auch interessanter. Insgesamt wirklich gute Unterhaltung, auch was fürs Herz. 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5) Weitere Rezensionen bei Claudia liest (5/5) und bei ??? (gerne her mit dem Link!)

  • Jürg K.

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr eindrückliche Geschichte, sehr real

    Solche Coverbilder wecken meine Neugierde auf den Inhalt eines Buches. Die drei Freundinnen Ina, Barbara und Alexandra sehen ihre Zukunft im Fernsehen. Dazu nehmen sie in Kauf mit ihren Familien zu brechen. Ina findet eine Anstellung in einer Samstagabendshow, Alexandra wird in die Tanzkompagnie aufgenommen und Barbara ergattert eine der raren Stellen als Ansagerin. Die drei müssen feststellen, dass es nicht leicht ist sich in der Männerdomäne zu behaupten. Beim Lesen erhält man einen tollen Einblick in die Fernsehwelt der 50er Jahre. Der Blick hinter die Kulisse des aufkommenden Medium Fernsehen fand ich spannend geschildert. Die Beschreibung der Umstände, die die Frauen zu dieser Zeit noch hatten, ist spannend zu Lesen. In diesem Buch wird die Fernsehgeschichte lebendig. Dieses Buch empfehle ich allen die gerne historische Gegebenheiten und starke Frauen schätzen. Beim Lesen wünsche ich viel Vergnügen.

  • Andys_bücherecke

    aus Leverkusen

    4/5

    12.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessanter Blick hinter die Kulissen einer Fernsehshow

    Dieses Buch handelt von 3 starken Frauen und ihrer Freundschaft. Ina möchte Programmmacherin beim Fernsehen werden, Barbara Schauspielerin und Alexandra Tänzerin. Die 3 sind oft verschiedener Meinung, aber trotzdem sind sie immer füreinander da. Melanie Fischer gibt uns einen interessanten Einblick hinter die Kulissen der Fernsehwelt in den 50er Jahren. Leider hatte ich den Eindruck, dass manches wie im Schnelldurchlauf erzählt wird. Wichtige Entwicklungen werden im Rückblick kurz zusammengefasst dargestellt. Die Erzählperspektive wechselt kapitelweise zwischen den 3 Frauen, aber es wird immer in der 3. Person erzählt. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, mich in die Protas hineinzuversetzen. Gut gefallen hat es mir, mehr über die Stellung der Frauen und ihre Probleme im Berufsleben zu erfahren, besonders in der von Männern dominierten Welt der Fernsehshows.

  • Im_Lesehimmel

    aus Berlin

    4/5

    27.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsame Emanzipation

    Der Erzählstil ist gut lesbar. Man begleitet die drei Freundinnen und ihre persönliche Entwicklung von 1958 bis 1970. Aus verschiedenen Blickwinkeln nimmt man am Leben der Frauen teil. Es steht immer eine der Freundinnen im Mittelpunkt. Der Autorin ist es gut gelungen, diese Zeit lebendig werden zu lassen, denn ich hatte ich hatte beim Lesen der Dialoge häufig den Eindruck einen Film aus dieser Zeit zu schauen. Ich hatte genau die Stimmen im Kopf, wie man sie aus altmodischen Filmen kennt. Das Buch beschäftigt sich vordergründig mit der Rolle der Frau und den Geboten und Verboten, die die damalige Gesellschaft und die Familie ihnen auferlegen und wie sie versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen. Anhand von drei verschiedene Lebenswegen lässt die Autorin die Leserschaft am Leben der drei Freundinnen partizipieren und erzählt, wie sie versuchen, aus den vorgesehenen Rollen auszubrechen und sich zu emanzipieren. Das Fernsehen habe ich als eine von Männern dominierte Welt empfunden. Für die Frauen schien sie sich darauf zu beschränken, einen schönen Eindruck zu machen. Sie mussten um Anerkennung ringen, da sie nicht als vollwertige Kolleginnen angesehen wurden. Hinter den Kulissen herrschte Neid und Missgunst. Die drei Freundinnen sind zwar sehr unterschiedlich und es wird deutlich, dass sie ihre eigenen Vorstellungen vom Leben haben, aber genau dadurch wirkten die Charaktere auf mich sehr stereotyp. Dadurch habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in den Lesefluss zu kommen. Erst im zweiten Teil hatte ich mehr Freude am Buch, weil etwas Dramatik aufkam und ich mich mit den Charakteren doch noch anfreunden konnte. Besonders schön fand ich die Entwicklung der Frauenfreundschaft. Ein Roman, der das Thema der Emanzipation auf leichte Art und Weise aufgreift und den ich Leser*innen, die Unterhaltungsromane mögen, empfehlen möchte.

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