Produktbild: Butter

Butter Roman

104

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6532

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

442

Maße (L/B/H)

18,9/11,5/3,8 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Elfenbein / Goldfarben

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

バタ (Butter)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4071-6

Beschreibung

Rezension

»Kein Kochbuch, keine leichte Kost, vielmehr ein Buch über eine weibliche Befreiung, dennoch: einfach köstlich.« OÖ Nachrichten 20240413

Produktdetails

Verkaufsrang

6532

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.12.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

442

Maße (L/B/H)

18,9/11,5/3,8 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Elfenbein / Goldfarben

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

バタ (Butter)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4071-6

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiges literarisches Asien!...

    Großartiges literarisches Asien! Ein tiefgehender Einblick in Gesselschaft und leckeres Essen. Lebensqualität, Idendität und starke Frauenbilder. Absolut Einzigartig.

  • Clara

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Entwicklungsroman

    Inhalt des Romans sind die Themen "Abhängigkeit/Unabhängigkeit" in Beziehungen zu anderen Menschen. Darüber hinaus stellt sich auch die Frage, welche Beziehungen bringen uns weiter, welche sind gefährlich? Verführung und Manipulation auf der einen Seite und der Profit dadurch, dass auch gefährliche Beziehungen einen weiterbringen und einen Anstoß zu Veränderung geben können. Die Protagonistin Rika schafft es schlussendlich mit dem Leben davon zu kommen, sich besser kennen zu lernen, besser auf sich zu achten und ein selbstbestimmteres Leben anzugehen. Sie beginnt, von sich aus zu gestalten und wird nicht mehr nur vor allem von Äußerem in ihrem Tun geleitet. Dies geht natürlich meist mit Trennungen von Althergebrachtem einher. Inhaltlich bedeutsam sind neben dem Genießen (als Metapher für sich spüren, sich wahrnehmen, Tabus brechen etc.) auch die Themen Freundschaft, Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Solidarität, aber auch Konkurrenz, Misstrauen und Vorsicht. Die "herkömmliche" Familie kommt insgesamt nicht so gut weg. Deutlich wird auch, dass frühe Schädigungen späte Störungen der Persönlichkeit nach sich ziehen können. Gut ausgearbeitet ist die Ambivalenz, die wohl in allen menschlichen Beziehungen vorhanden ist. Die Sprache ist prägnant, klar und eindrucksvoll. Die "östliche" Lebenswelt stellt zusätzlich einen Reiz dar, dieses Buch zu lesen.

  • YukBook

    aus München

    5/5

    13.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über eine…

    Eine Geschichte über eine „Beziehung“ zwischen einer Reporterin und einer Gefängnisinsassin liest man nicht alle Tage. Doch nicht nur in der Hinsicht ist dieser Roman ungewöhnlich und originell. Hauptfigur Rika Machida bemüht sich um ein Exklusivinterview mit Manako Kajii. Letztere soll das Leben dreier Männer auf dem Gewissen haben, die auf mysteriöse Weise umkamen. Bei jedem Besuch im Gefängnis versucht Rika mehr Infos aus der Angeklagten herauszulocken und kann sich immer weniger ihrem Einfluss entziehen. Die Geschichte ist deshalb so faszinierend, weil die Autorin verschiedenste Frauentypen vorstellt, ohne eine bestimmte Position zu vertreten, und auch die typischen Bedürfnisse japanischen Männer auf den Punkt bringt. Manako zum Beispiel hat paradoxerweise eine sehr konservative Haltung zur Frauenrolle und nimmt sich trotzdem die Freiheit, sich ihren kulinarischen Gelüsten hinzugeben. Mit großem Vergnügen und Appetit habe ich verfolgt, wie sie von ihrer Zelle aus die Reporterin auf zahlreiche Missionen schickt, damit diese üppige Gerichte mit reichlich Butter und viele andere Delikatessen zu kochen und zu schätzen lernt. Die sinnlichen Beschreibungen ihrer Geschmackserlebnisse waren auch für mich ein Genuss. Mit lakonischem Humor und Tiefgang beleuchtet Asako Yuzuki Themen wie Freundschaft, Ehe, Kinderwunsch, die Pflege älterer Menschen, Karriere und Einsamkeit und erzählt, wie die Protagonistin allmählich einen neuen Lebensstil und Selbstwertgefühl entwickelt.

  • Lesemanege

    4/5

    28.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Klug & lecker

    Die Journalistin Rika macht sich auf, die berühmte Food-Bloggerin Kajimana für ein exklusives Interview zu gewinnen. Das Aufregende daran? Kajimana wird des Serienmordes verdächtigt und sitzt im Gefängnis. Sie spricht nicht einfach so mit einer dahergelaufenen Journalistin - noch dazu einer, die nicht mal kochen kann. Und so muss Rika um die Gunst Kajimanas kämpfen und lernt dabei eine Menge über das Kochen, die Gesellschaft Japans und vor allem sich selbst. Das Leitthema der Butter fungiert symbolisch für den in Japan verpönten, ausschweifenden Genuss: Eine Frau, die dem gängigen Ideal einer schlanken, fürsorglichen Frau und Mutter nicht entspricht, lässt sich gehen und hat keinerlei Disziplin. Yuzuki stellt durch dieses Bild - aber auch die Interaktionen der Hauptprotagonistin und ihrer Begleiter:innen - den immensen Leistungsdruck, dem japanische Frauen unterliegen und die gleichzeitige Hilflosigkeit von Männern heraus. Diese sind ohne die Fürsorge der Frauen kaum lebensfähig. Die formulierte Gesellschaftskritik ist dabei aber nicht laut und aufdringlich, sondern wird vor allem durch die Dialoge der Charaktere und die Entwicklung der sympathischen Hauptprotagonistin Rika herausgestellt. Die Entwicklung Rikas im Verlauf der Geschichte ist die eigentliche Stärke des Romans. Auch wenn die Grundlage eine Kriminalgeschichte ist, geht es doch darum wie Rika versucht, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien. Die höchst unsympathische Anti-Heldin Kaji, mit ihren konservativen Ansichten und der manipulative Art stellt dabei den Gegenpart zu Rika dar. Butter ist ein kluges Buch mit einer Mischung aus Gesellschaftskritik, der Bedeutung von Freundschaft und Essen, denn die teils detailliert, aber nicht langweilig beschrieben Rezepte schreien grade zu danach, ausprobiert zu werden.

  • Bewertung

    4/5

    26.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ungewöhnliche Gesellschaftskritik mit Längen

    Der Roman „Butter“ begleitet die Journalistin Rika, die Interviews mit der mutmaßlichen Serienmörderin Manako Kajii führt. Manako Kajii soll mehrere Männer verführt und getötet haben. Dabei hat Manako die Männer vor allem durch ihre Kochkunst beeindruckt, obwohl sie mit ihrer „molligen“ Figur nicht dem japanischen Schönheitsideal entspricht. Zu Beginn ist Rika noch sehr abhänging von Manako und gesellschaftlichen Idealen. Jedoch Rika findet immer mehr Gefallen an den Gerichten und man sieht ihr immer mehr auf ihre Veränderung an. Rika entspricht immer weniger der idealtypischen schlanken Frau. Zudem beginnt Rika durch ihre Gespräche mit Manako ihre eigene Beziehung mit ihrem Freund zu hinterfragen und, was eine Frau sein soll und wer sie selbst sein will. Dadurch erhält ihr Charakter mehr Tiefe und sie wird mit der Zeit immer unabhängiger von Manako, aber auch von gesellschaftlichen Idealen. Das Thema „Kochen“ und auch die namensgebende Butter ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman. Immer wieder gibt es detaillierte Beschreibungen von Gerichten, die z.T. den Erzählfluss bremsen. Eine Kürzung dieser Passagen wäre manchmal für die Erzählung besser gewesen. Andererseits kritisieren die sinnlichen Beschreibungen und die Bedeutung der „fettigen“ Butter auch das gesellschaftliche Ideal der schlanken (japanischen) Frau. Das große Thema des Romans ist vor allem die gesellschaftliche Stellung der Frau aber auch das Hinterfragen von Beziehungen. Auch wenn es hier Anleihen des Kriminalromans gibt, steht die Aufklärung der Mordfälle nicht im Vordergrund sondern die Darstellung gesellschaftlicher Zustände, aber gerade diese Mischung aus Gesellschaftskritik, sinnliche Beschreibung von Gerichten und eine Prise Krimi machen diesen Roman zu einem ungewöhnlichen Lesevergnügen, das aber seine Butter-Metapher aber leider manchmal überstrapaziert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (104)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Clarissa Laicher

    Clarissa Laicher

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kulinarischs Lesevergnügen über Verlangen, Gier und Befreiung

    Bei der Lektüre dieses Romans, läuft einem buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. Bildlich und intesiv beschreibt Asako Yuzuki die kulinarischen Genüsse, denen die junge Journalistin Rika mehr und mehr verfällt. Essen, Trinken und die japanische Lebenskunst werden zu einem sinnlichen Erlebnis, durch das es der Protagonistin zunehmend gelingt, sich von den Fesseln der stren patriarchisch geprägten japanischen Gesellschaft zu befreien. Ein wahrlich lukullischer Lesehochgenuss, angereichert mit viel Butter, denn nicht nur die Liebe scheint durch den Magen zu gehen, sondern auch die Selbstliebe!
  • Zum Bewerterprofil von Eva Seitz-Brückner

    Eva Seitz-Brückner

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Yuzuki Butter

    Diese Buch ist ein kulinarisches Feuerwerk voll genüsslichem Essen, aber auch japanische Lebenskunst und weibliche Befreiung spielen eine große Rolle. Eine junge Journalistin trifft auf eine Serienmörderin, die ihre Liebhaber mit Ihren Kochkünsten verführt und die dann alle zu Tode kommen. Auch Rika, die Journalistin beginnt, bewußter und gieriger zu essen nach den Treffen mit der Mörderin und kommt so immer mehr in einen Strudel ungeahnter Ereignisse, die ihr Leben vollkommen umkrempeln. Das Buch hat mir sehr großen Spaß gemacht und ich kann es allen JapanliebhaberInnen wärmstens empfehlen- und allen andern auch.....
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolut literarischer Genuss!

    Rika Machida arbeitet für eine Zeitschrift und möchte gerne die erste weibliche Chefredakteurin dort werden. Dafür versucht sie ein Interview mit Manako Kajii, einer Serienmörderin, die Revision gegen ihr Urteil eingelegt hat, zu bekommen. Durch einen Tipp ihrer Freundin Reiko gelingt es ihr, einen Zugang zu Manako zu finden - über das Thema Essen. Rika ist fasziniert von der dicken Frau, die ihr eine ganz neue Welt von Geschmack und Sinnlichkeit eröffnet. Doch es geht auch um Selbstbestimmung, das Erkennen der eigenen Grenzen und den Mut, Neues auszuprobieren.
  • Zum Bewerterprofil von Evelyn Lehmann

    Evelyn Lehmann

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kochkunst, Mord und (Anti-) Feminismus

    Serienmörderin Manako soll in Tokio mehrere alleinstehende Männer erst durch ihre aufwendigen Menüs verwöhnt und dann umgebracht haben. Dabei inszeniert sie sich selbst im Gefängnis als Diva und Feinschmeckerin, die eine besondere Vorliebe für Butter hat. Als die Journalistin Rika ein Exklusivinterview mit ihr führen will, entwickelt sich zwischen den Frauen eine gefährliche Abhängigkeit. Wie gestaltet sich Freundschaft unter Frauen? Ist sie notwendig oder nur ein ewiger Kampf, weil jede die Beste sein will? Und welche Rollen sollen Frauen im Beruf und in der Familie heute erfüllen? Ein Buch, das nicht nur appetitanregend ist (ich empfehle passend zur Lektüre Reis mit Sojasauce und gesalzener Butter), sondern auch spannend bis zur letzten Seite!
  • Zum Bewerterprofil von Jule Marquart

    Jule Marquart

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein kulinarischer Lesegenuss

    In dem Buch „Butter“ geht es um eine anstrebende Journalistin, die sich für Ihren Beruf ein Exklusivinterview mit einer Serienmörderin Manako Kajii sichern will. Diese gewährt ihr ein Interview nur, wenn sie die verschiedensten Spezialitäten probiert und den Geschmack Kanjii so genau wie möglich beschreibt. Mit der Zeit baut die Journaistin eine persönliche Beziehung mit Kanjii auf in versinkt in ihrer Aufgabe die aufgetragenen Gerichte zu probieren. Je näher die Protagonistin der Serienmörderin kommt, desto mehr entscheidet sie sich für Selbstbestimmung und Verwirklichung ihrer Träume und Vorstellungen vom Leben. In diesem Zusammenhang setzt sie immer mehr persönliche Grenzen für sich. Viele Charaktere in „Butter“ zersprengen die gesellschaftlichen Normen. Außerdem ist Freundschaft ein ausschlaggebender Handlungspunkt, und wie sich diese im Verlauf der Geschichte verändert.

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