Produktbild: Lichtspiel

Lichtspiel Roman | "Ein Geniestreich von einem Roman, ein Buch, das bleiben wird." ARD Druckfrisch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

961

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1643 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018457

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

961

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

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1643 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018457

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lichtspiel

    Der Roman gefällt mir sehr gut. Die Hauptfigur war ein der Nazizeit bekannter Regisseur. Ich lese eBooks weil ich für unterwegs das leichte Gewicht der Lektüre schätze. Ansonsten lese ich lieber Print Ausgaben.

  • Bewertung

    aus Küsnacht ZH

    5/5

    06.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hochinteressanter Inhalt, hervorragend erzählt

    Das Leben des Erfolgs - Regisseurs Pabst habe ich geschichtlich & moralisch als sehr interessant empfunden. Das Buch wird aber erst durch die hervorragende Erzählkunst von Daniel Kehlmann zum Meisterwerk. Jeder einzelne "Mosaikstein" ist spannend zu lesen, wobei mir insbesondere Schattenspiel, witzig erzählt aus der Sicht von Rupert Wooster sowie Molander mit der krimihaft beschriebenen Flucht aus Prag noch lange in Erinnerung bleiben werden. Sehr empfehlenswert und es bleibt zu hoffen, dass wir nicht wieder so lange auf ein neues Werk von Kehlmann warten müssen, wie seit Tyll.

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    03.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Genie, Ego und Mitläufer

    Wie wird man zum Mitläufer, ist es Ego, die Möglichkeiten oder Resignation? Daniel Kehlmann nähert sich in diesem biografischen Roman mit dem Regisseur G. W. Pabst dieser Frage an. Ein gefeierter Regisseur der 1920er, vor dem Naziregime erst nach Frankreich, dann nach Los Angeles geflohen. Doch er kann dort kein Fuß fassen, auch die Garbo kann ihm nicht helfen. Sein Ego, angeknackst, ergreift die Möglichkeit eines Heimatbesuchs...doch eine Rückkehr ins Exil bleibt ein Wunschtraum. Eindrücklich verfolgt man, wie Pabst erst mehr gezwungen und unter Druck gesetzt, dann den Möglichkeiten erlegen, zum Mitläufer und Profiteur wird. Wie im Wahn begleitet man Pabst und seine Familie sowie seinen Verfall, geistig wie körperlich. Was wodurch bedingt ist, darf der Leser für sich selbst entscheiden. Und so bekommt man ein eindrückliches Bild und eine faszinierende Geschichte.

  • Heike

    aus Draßburg

    5/5

    20.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Von einem, der auszog, wiederkehrte und dableiben musste.

    Wieder einmal hat der geniale Autor Daniel Kehlmann einer historischen Person einen Roman gewidmet. Doch im Gegensatz zu Humboldt, dessen Leben bereits reichlich erforscht war, als Kehlmann sich ihm zuwandte, musste er diesmal selbst in den Archiven wühlen und Fakten ans Tageslicht verhelfen. Der neue Roman "Lichtspiel" dreht sich um den österreichischen Regisseur G. W. Pabst, der zeitgleich mit Fritz Lang und Ernst Lubisch zu den großen Filmemachern der Weimarer Republik gehörte Er galt insbesondere als Meister der nahtlosen Schnittkunst und als Entdecker von Greta Garbo und der inzwischen vergessenen Louise Brooks. Mit seinen Filmen wie "Westfront 1918" "Dreigroschenoper" oder "Die freudlose Gasse" u.a. fix politisch im linken Spektrum verankert, war er gezwungen nach seiner Rückkehr aus Amerika, wo es ihm nicht gelang, schöpferisch Fuß zu fassen, sich mit den Nazis zu arrangieren, um arbeiten zu können. Auch wenn er versucht hat, diese Periode nach dem Krieg filmisch aufzuarbeiten, konnte er an seine früheren Erfolge nicht mehr anschließen. Die großen faktischen Lücken seines Lebenslaufes füllt Daniel Kehlmann mit brillanter Fantasie, genau so könnte es gewesen sein. Fiktive Personen treiben die Handlung voran, in eleganter Weise vermischen sich Fakten und Fiktion zu einem spannenden Ganzen, was uns , so ganz nebenbei , auch die Welt ein wenig erklärt. Ein wirklicher Lesegenuss, den ich nur weiterempfehlen kann.

  • JoBerlin

    aus Berlin

    5/5

    09.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hinter den Kulissen

    Georg Wilhelm Pabst zählt zu den großen Regisseuren der Weimarer Republik. Er drehte mit internationalen Stars der 20er Jahre, wie zum Beispiel Greta Garbo, Asta Nielsen, Louise Brooks. 1933 geht er nach Amerika, hier liegt die Zukunft des Films, hier kann er frei von Nazirepressalien arbeiten. Doch der erfolgsgewohnte Regisseur scheitert, zu schlecht sind seine Englischkenntnisse, zu unterschiedlich die Arbeitsweisen. 1939 besucht er seine kranke Mutter in Österreich und wird dort vom Kriegsbeginn überrascht, eine Rückkehr in die USA ist nun nicht mehr möglich. Schon in den ersten Tagen auf seinem österreichischen Gut wird klar, wer nun das Sagen hat, welche Regeln nun gelten. Die Szenen mit dem Gutsverwalter Jerzabek, NSDAP-Mitglied, sind sehr gut geschrieben, hinter der äußerlichen Servilität lauert nicht nur subtile Abneigung, es ist da bereits etwas Bedrohliches, etwas ganz Ungeheuerliches zu erahnen. Beängstigend gut geschrieben sind auch Szenen auf einem Bahnhof an der österreichischen Grenze, die Angst vor Kontrolle, Willkür, Gewalt kriecht mit jeder Zeile in ganz unheimlicher Stimmung weiter voran. Und Pabst beginnt – entgegen seiner politischen Überzeugung - unter Nazivorgaben Filme zu machen, die natürlich nicht ohne mehr oder weniger subtile Propagandatöne auskommen und ihn in die Nähe der Kollaborateure rückt. Später bietet er alles auf, um diesen Vorwürfen effizient zu begegnen. Die von Daniel Kehlmann gewählten Kapitelüberschriften – Draußen, Drinnen, Danach – können somit als Lebenswegweiser des Regisseurs gesehen werden. Daniel Kehlmann komponiert seinen Roman an vielen Stellen mit filmischen Mitteln, so wirkt ein Treffen von Bekannten und Kollegen Pabsts in Frankreich eben wie ein Lichtspiel in Auf- und Abblenden gesetzt, Schicksale blitzen hell auf und entschwinden wieder im Dunkel. Einigen Lebenswegen möchte ich noch weitergehend folgen. Der Roman jedenfalls hat mir stilistisch und inhaltlich sehr gut gefallen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (120)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christoph Schmaus

    Christoph Schmaus

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wie im falschen Film

    Den neuesten Geniestreich von Daniel Kehlmann gibt es nun auch als Taschenbuch. Ironisch-tiefsinnig und grotesk-diabolisch wird erzählt, wie der große Regisseur G.W. Pabst sich in den Fallstricken dunkelster politischer Mächte verfängt. Kehlmann setzt die Filmgeschichte des Dritten Reichs so tragisch wie komisch in Szene. Im Hintergrund hört man förmlich das Rattern der Projektoren und sieht die Staubkörner im Licht vor der Leinwand schweben. Ihre Auftritte haben Weltstars ebenso wie die finsteren Gestalten der Zeit: von Greta Garbo über Leni Riefenstahl bis Joseph Goebbels. Ein Meisterwerk!
  • Zum Bewerterprofil von Florian Paschedag

    Florian Paschedag

    OSIANDER Rottenburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schwierige Figur...

    Eine Biographie über einen österreichischen Regisseur? Im Dritten Reich? Schon wieder das Dritte Reich als Thema? Ich war skeptisch. Tatsächlich plätschert der Roman stellenweise etwas vor sich her. Mit der Hauptfigur, die nur um Filme zu drehen zum Mitläufer und Propagandagehilfen wird, kann man nicht warm werden (soll man ja auch nicht). Und doch zeigt sich in einzelnen Kapiteln (zum Beispiel die Einleitung! Oder das Treffen mit Goebbels!!!) Kehlmanns ganze schriftstellerische Klasse, weshalb ich gerne die volle Sternezahl vergebe!
  • Zum Bewerterprofil von Sebastian Kretzschmar

    Sebastian Kretzschmar

    OSIANDER Stuttgart-Bad Cannstatt

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefangen in der Perfektion, ohne Rücksicht auf Verluste

    In seinem neuen Buch zeichnet Daniel Kehlmann den zweiten Teil des Lebens und Schaffens des Regisseurs G.W. Pabst nach. In der Weimarer Republik gefeiert für seine sozialkritischen Filme, schafft es Pabst nicht, im amerikanischen Exil daran anzuknüpfen. Er tut sich schwer mit der Sprache, bekommt mittelmäßige Drehbücher und droht komplett unterzugehen. Aufgrund eines Telegramms seiner Mutter beschließt er, mit Frau und Sohn zurück nach Österreich zu gehen, um diese in einem Sanatorium unterzubringen. Unglücklicherweise bricht während ihres Aufenthaltes im Deutschen Reich der Krieg aus, was eine erneute Ausreise unmöglich macht. Bildhaft und spannend erzählt Kehlmann von Pabsts zweiter Schaffensphase im Auftrag von Goebbels Propagandaministeriums und wie Pabst versucht alles Äußere auszublenden und sich nur auf seine Filme zu konzentrieren. Selbst als Kriegsgefangene als Statisten eingesetzt werden, will er das nicht wahrhaben, blendet es aus, ignoriert es. Das geht schließlich so weit, dass Realität und Kulisse zu verschwimmen drohen. Ein tragisches, ambivalentes Schicksal, großartig in Szene gesetzt von Daniel Kehlmann. Immer wieder rücken auch die Nebenfiguren in den Vordergrund, ein Wechsel der Perspektive gewissermaßen, um ein umfassenderes Bild des Protagonisten zu schaffen. Lichtspiel ist definitiv eines meiner Buchhighlights 2023.
  • Zum Bewerterprofil von Anna Junginger

    Anna Junginger

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Filmkunst in düsteren Zeiten

    In den schmachvollsten Jahren der deutschen Vergangenheit, wird der Filmemacher G.W.Pabst durch eine List zurück nach Österreich gelockt. Als der Krieg ausbricht, ist ihm und seiner Familie der Weg zurück nach Frankreich verwehrt. Die Welt kennt ihn als den roten Pabst, ein Film-Genie, dem eine kommunistische Gesinnung nachgesagt wird. Und so lassen die Nazis ihm keine andere Wahl als zu kollaborieren. Pabst versucht in diesem erstickenden Vakuum der Freiheit seine Integrität zu wahren und einen großartigen Film zu machen. Doch wie weit ist er bereit für Kunst zu gehen? Daniel Kehlmann erzählt eindringlich, wie schwer es ist sich treu zu bleiben, wie leicht die Grenzen des Denkbaren sich verschieben und wie tief die Beeinflussung und Gehirnwäsche in der Gesellschaft verankert waren. Ein fesselndes, tiefgründiges Buch, das uns mit Dingen jenseits der Vorstellungskraft konfrontiert und das lange, lange nachwirkt.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großes Kino

    Georg Wilhelm Pabst war mir bis dato kein Begriff, mich interessierte aber die literarische Aufarbeitung der NS-Zeit durch einen großartigen Romanschreiber wie Daniel Kehlmann. Denn nicht nur der rote Papst stand vor dem Dilemma: Emigration oder bleiben? Im Namen der Kunst? Was heißt das für einen Künstler, seine Kunst gar nicht ausüben zu können oder Einmischung vom Staat auszuhalten? Viele große Namen tauchen auf und vor den Augen der Lesenden wird diese Zeit sehr lebendig. Viele Fragen tauchen auf und viel Nachdenkenswertes, aber es werden keine einfachen Antworten mitgeliefert. Daniel Kehlmann wartet hier sprichwörtlich großem Kino auf.

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