Lichtspiel
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Daniel Kehlmann

1. Lichtspiel

Lichtspiel

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

148

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 17 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Hörtyp

Lesung

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

148

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

199

Verlag

Argon Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783732420827

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102 Bewertungen

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Genial geschrieben. Szenisch wie ein Film

Bewertung aus Köln am 19.02.2024

Bewertungsnummer: 2134817

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir hatten einen interessante Abend im Lesekreis mit dem neuen Buch von Daniel Kehlmann. Lichtspiel erzählt vom Film. Und entsprechend hat der Autor diesen Roman auch geschrieben: Szene, Wechsel Perspektive, Schnitt. Eindrucksvoll. Genial auch der Bogen vom Prolog mit dem halb-dementen ehemaligen Regieassistenten, der am Ende noch einmal auftaucht. Dreh- und Angelpunkt ist die (historische) Person des Regisseurs G.W. Pabst. In der Stummfilmzeit berühmt als "Roter Pabst". Er hat die Garbo groß gemacht und Louise Brooks, hat mit allen berühmten Schauspielern gearbeitet und hatte dann eigentlich vor, Hollywood zu erobern und den Nazis zu entgehen. Das hat nicht geklappt. Er konnte zu wenig Englisch, er war nicht bereit, sich auf die vollkommen anderen Verhältnisse und Umgangsformen in den USA einzustellen und aus einer ziemlich ausgeprägten Hybris heraus wollte er auch nicht als Regieassistent arbeiten, als sein erster Hollywoodfilm scheiterte. Statt dessen ist er mit der Familie zurück nach Frankreich und als sich dort die Projekte auch zerschlugen, wollte er nach seiner zunehmend dementen Mutter in Österreich sehen, damals schon "Ostmark". Das war eine Falle, aus der er nicht mehr herauskam. Die Nazi-Hausmeister-Familie hat das Regiment auf dem "Schloss" übernommen (eher so ein verfallenes Teil inmitten der Steiermark, auch so eine falsche Entscheidung von Pabst) und der Krieg bricht aus. Die Familie sitzt fest und Pabst wird von den Nazis angeworben, für sie Filme zu produzieren. Da der Regisseur außerhalb seines Wirkens eher unfähig fürs Leben zu sein scheint, blüht er auf. Stellt sich aber schon die Frage, ob Kunst und Anpassung und Politik überhaupt zusammengehen und ob die Kunst alles rechtfertigt. Ein wichtiges Thema, oft literarisch oder filmisch verarbeitet. Hier zentral, für mich persönlich spielten jedoch die Systeme innerhalb der Familie und innerhalb der Gesellschaft die wichtigste Rolle. Leider fragt der Protagonist sich nämlich viel zu wenig, was er seiner Familie mit all dem antut. Seine Frau sieht sich als plötzlich komplett abhängige Ehefrau und muss sich in Nazi-Lesekreisen arrangieren (es wird nur ein einziger Autor gelesen: Karrasch) und sein Sohn? Der muss das tun, was alle Kinder tun: Sich anpassen, um nicht unterzugehen. Zuerst Schüler in Los Angeles, dann in Frankreich, dann kurz in der Schweiz, dann in der Steiermark und schließlich im Internat Salem: Der (fiktive) Sohn Jakob wird ein begeisterter HJ-ler und will unbedingt in den Krieg...er wird bitter dafür bezahlen. Pabst auch und seine Frau auch. Und eigentlich alle. Toxische Männlichkeit, wohin man auch blickt. Realistich. Kehlmann hat seinen Protagonisten im Roman fiktionalisiert. Ich habe vieles nachgelesen, einiges ist Fiktion. So hatte Pabst zwar Söhne, aber keinen, der Jakob heißt. Und es gab auch keinen Kuno, der ihn an den Propagandaminister vermittelte. Den Film "Der Fall Molander" gab es zwar - er ist aber verschollen. Laut Roman wissen wir nun, wieso und wohin. Aber natürlich auch Fiktion. Sehr beeindruckt war ich wieder einmal vom Schreibstil von Kehlmann. Die vielen Perspektiven, diese Schlaglichter, die plötzlich aufleuchten und enden, dann ein Szenenwechsel, dann eine neue Perspektive. Perfekt passend zum Inhalt, perfekt kombiniert. Dazu eine Rundum-Betrachtung der damaligen Zustände, ohne eindeutige Schwarz-Weiß-Malerei (wobei ich persönlich schon den Eindruck hatte, dass Kehlmann darstellen wollte, dass die Frau von Pabst die eigentlich Fähigere gewesen wäre, um durch diese Umstände zu navigieren....?). Über den Protagonisten habe ich mich persönlich geärgert, ich hätte mich auch gar nicht für ihn interessiert. Inzwischen ist Pabst auch weitgehend vergessen. Aber es ist das Verdient von Daniel Kehlmann, dass er dermaßen mitreißend, spannend und vielschichtig schreibt, dass ich als Leserin einfach nur begeistert war.
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Genial geschrieben. Szenisch wie ein Film

Bewertung aus Köln am 19.02.2024
Bewertungsnummer: 2134817
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir hatten einen interessante Abend im Lesekreis mit dem neuen Buch von Daniel Kehlmann. Lichtspiel erzählt vom Film. Und entsprechend hat der Autor diesen Roman auch geschrieben: Szene, Wechsel Perspektive, Schnitt. Eindrucksvoll. Genial auch der Bogen vom Prolog mit dem halb-dementen ehemaligen Regieassistenten, der am Ende noch einmal auftaucht. Dreh- und Angelpunkt ist die (historische) Person des Regisseurs G.W. Pabst. In der Stummfilmzeit berühmt als "Roter Pabst". Er hat die Garbo groß gemacht und Louise Brooks, hat mit allen berühmten Schauspielern gearbeitet und hatte dann eigentlich vor, Hollywood zu erobern und den Nazis zu entgehen. Das hat nicht geklappt. Er konnte zu wenig Englisch, er war nicht bereit, sich auf die vollkommen anderen Verhältnisse und Umgangsformen in den USA einzustellen und aus einer ziemlich ausgeprägten Hybris heraus wollte er auch nicht als Regieassistent arbeiten, als sein erster Hollywoodfilm scheiterte. Statt dessen ist er mit der Familie zurück nach Frankreich und als sich dort die Projekte auch zerschlugen, wollte er nach seiner zunehmend dementen Mutter in Österreich sehen, damals schon "Ostmark". Das war eine Falle, aus der er nicht mehr herauskam. Die Nazi-Hausmeister-Familie hat das Regiment auf dem "Schloss" übernommen (eher so ein verfallenes Teil inmitten der Steiermark, auch so eine falsche Entscheidung von Pabst) und der Krieg bricht aus. Die Familie sitzt fest und Pabst wird von den Nazis angeworben, für sie Filme zu produzieren. Da der Regisseur außerhalb seines Wirkens eher unfähig fürs Leben zu sein scheint, blüht er auf. Stellt sich aber schon die Frage, ob Kunst und Anpassung und Politik überhaupt zusammengehen und ob die Kunst alles rechtfertigt. Ein wichtiges Thema, oft literarisch oder filmisch verarbeitet. Hier zentral, für mich persönlich spielten jedoch die Systeme innerhalb der Familie und innerhalb der Gesellschaft die wichtigste Rolle. Leider fragt der Protagonist sich nämlich viel zu wenig, was er seiner Familie mit all dem antut. Seine Frau sieht sich als plötzlich komplett abhängige Ehefrau und muss sich in Nazi-Lesekreisen arrangieren (es wird nur ein einziger Autor gelesen: Karrasch) und sein Sohn? Der muss das tun, was alle Kinder tun: Sich anpassen, um nicht unterzugehen. Zuerst Schüler in Los Angeles, dann in Frankreich, dann kurz in der Schweiz, dann in der Steiermark und schließlich im Internat Salem: Der (fiktive) Sohn Jakob wird ein begeisterter HJ-ler und will unbedingt in den Krieg...er wird bitter dafür bezahlen. Pabst auch und seine Frau auch. Und eigentlich alle. Toxische Männlichkeit, wohin man auch blickt. Realistich. Kehlmann hat seinen Protagonisten im Roman fiktionalisiert. Ich habe vieles nachgelesen, einiges ist Fiktion. So hatte Pabst zwar Söhne, aber keinen, der Jakob heißt. Und es gab auch keinen Kuno, der ihn an den Propagandaminister vermittelte. Den Film "Der Fall Molander" gab es zwar - er ist aber verschollen. Laut Roman wissen wir nun, wieso und wohin. Aber natürlich auch Fiktion. Sehr beeindruckt war ich wieder einmal vom Schreibstil von Kehlmann. Die vielen Perspektiven, diese Schlaglichter, die plötzlich aufleuchten und enden, dann ein Szenenwechsel, dann eine neue Perspektive. Perfekt passend zum Inhalt, perfekt kombiniert. Dazu eine Rundum-Betrachtung der damaligen Zustände, ohne eindeutige Schwarz-Weiß-Malerei (wobei ich persönlich schon den Eindruck hatte, dass Kehlmann darstellen wollte, dass die Frau von Pabst die eigentlich Fähigere gewesen wäre, um durch diese Umstände zu navigieren....?). Über den Protagonisten habe ich mich persönlich geärgert, ich hätte mich auch gar nicht für ihn interessiert. Inzwischen ist Pabst auch weitgehend vergessen. Aber es ist das Verdient von Daniel Kehlmann, dass er dermaßen mitreißend, spannend und vielschichtig schreibt, dass ich als Leserin einfach nur begeistert war.

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Unerfüllte Erwartungen

Calimero am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2134126

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch beginnt vielversprechend, die ersten Kapitel fesseln und ziehen einen in den Plot, aber das bleibt leider nicht so. Nach der Rückkehr in die von den Nazis beherrschte Heimat wird der weitere Werdegang von Pabst recht fragmentarisch, mal oberflächlich, mal langatmig dargestellt. Nüchterne Beschreibungen wechseln zudem mit Szenen, die ziemlich überzeichnet wirken und irgendwie nicht zusammenpassen. Vielleicht sollen das dramaturgische Stilelemente sein, aber sie stören die Spannung. Grundsätzlich finde ich es problematisch, dass Kehlmann sich hier realer Leben bedient, um sich mit diesem schwierigen Thema der Kollaboration von Kulturschaffenden auseinanderzusetzen, sie dabei aber fiktional stark verformt und ihnen zu wenig Raum für Reflektionen zugesteht.
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Unerfüllte Erwartungen

Calimero am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2134126
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch beginnt vielversprechend, die ersten Kapitel fesseln und ziehen einen in den Plot, aber das bleibt leider nicht so. Nach der Rückkehr in die von den Nazis beherrschte Heimat wird der weitere Werdegang von Pabst recht fragmentarisch, mal oberflächlich, mal langatmig dargestellt. Nüchterne Beschreibungen wechseln zudem mit Szenen, die ziemlich überzeichnet wirken und irgendwie nicht zusammenpassen. Vielleicht sollen das dramaturgische Stilelemente sein, aber sie stören die Spannung. Grundsätzlich finde ich es problematisch, dass Kehlmann sich hier realer Leben bedient, um sich mit diesem schwierigen Thema der Kollaboration von Kulturschaffenden auseinanderzusetzen, sie dabei aber fiktional stark verformt und ihnen zu wenig Raum für Reflektionen zugesteht.

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von Daniel Kehlmann

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Florian Paschedag

OSIANDER Rottenburg

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5/5

Eine schwierige Figur...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Biographie über einen österreichischen Regisseur? Im Dritten Reich? Schon wieder das Dritte Reich als Thema? Ich war skeptisch. Tatsächlich plätschert der Roman stellenweise etwas vor sich her. Mit der Hauptfigur, die nur um Filme zu drehen zum Mitläufer und Propagandagehilfen wird, kann man nicht warm werden (soll man ja auch nicht). Und doch zeigt sich in einzelnen Kapiteln (zum Beispiel die Einleitung! Oder das Treffen mit Goebbels!!!) Kehlmanns ganze schriftstellerische Klasse, weshalb ich gerne die volle Sternezahl vergebe!
5/5

Eine schwierige Figur...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Biographie über einen österreichischen Regisseur? Im Dritten Reich? Schon wieder das Dritte Reich als Thema? Ich war skeptisch. Tatsächlich plätschert der Roman stellenweise etwas vor sich her. Mit der Hauptfigur, die nur um Filme zu drehen zum Mitläufer und Propagandagehilfen wird, kann man nicht warm werden (soll man ja auch nicht). Und doch zeigt sich in einzelnen Kapiteln (zum Beispiel die Einleitung! Oder das Treffen mit Goebbels!!!) Kehlmanns ganze schriftstellerische Klasse, weshalb ich gerne die volle Sternezahl vergebe!

Florian Paschedag
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Sebastian Kretzschmar

OSIANDER Stuttgart-Bad Cannstatt

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5/5

Gefangen in der Perfektion, ohne Rücksicht auf Verluste

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem neuen Buch zeichnet Daniel Kehlmann den zweiten Teil des Lebens und Schaffens des Regisseurs G.W. Pabst nach. In der Weimarer Republik gefeiert für seine sozialkritischen Filme, schafft es Pabst nicht, im amerikanischen Exil daran anzuknüpfen. Er tut sich schwer mit der Sprache, bekommt mittelmäßige Drehbücher und droht komplett unterzugehen. Aufgrund eines Telegramms seiner Mutter beschließt er, mit Frau und Sohn zurück nach Österreich zu gehen, um diese in einem Sanatorium unterzubringen. Unglücklicherweise bricht während ihres Aufenthaltes im Deutschen Reich der Krieg aus, was eine erneute Ausreise unmöglich macht. Bildhaft und spannend erzählt Kehlmann von Pabsts zweiter Schaffensphase im Auftrag von Goebbels Propagandaministeriums und wie Pabst versucht alles Äußere auszublenden und sich nur auf seine Filme zu konzentrieren. Selbst als Kriegsgefangene als Statisten eingesetzt werden, will er das nicht wahrhaben, blendet es aus, ignoriert es. Das geht schließlich so weit, dass Realität und Kulisse zu verschwimmen drohen. Ein tragisches, ambivalentes Schicksal, großartig in Szene gesetzt von Daniel Kehlmann. Immer wieder rücken auch die Nebenfiguren in den Vordergrund, ein Wechsel der Perspektive gewissermaßen, um ein umfassenderes Bild des Protagonisten zu schaffen. Lichtspiel ist definitiv eines meiner Buchhighlights 2023.
5/5

Gefangen in der Perfektion, ohne Rücksicht auf Verluste

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem neuen Buch zeichnet Daniel Kehlmann den zweiten Teil des Lebens und Schaffens des Regisseurs G.W. Pabst nach. In der Weimarer Republik gefeiert für seine sozialkritischen Filme, schafft es Pabst nicht, im amerikanischen Exil daran anzuknüpfen. Er tut sich schwer mit der Sprache, bekommt mittelmäßige Drehbücher und droht komplett unterzugehen. Aufgrund eines Telegramms seiner Mutter beschließt er, mit Frau und Sohn zurück nach Österreich zu gehen, um diese in einem Sanatorium unterzubringen. Unglücklicherweise bricht während ihres Aufenthaltes im Deutschen Reich der Krieg aus, was eine erneute Ausreise unmöglich macht. Bildhaft und spannend erzählt Kehlmann von Pabsts zweiter Schaffensphase im Auftrag von Goebbels Propagandaministeriums und wie Pabst versucht alles Äußere auszublenden und sich nur auf seine Filme zu konzentrieren. Selbst als Kriegsgefangene als Statisten eingesetzt werden, will er das nicht wahrhaben, blendet es aus, ignoriert es. Das geht schließlich so weit, dass Realität und Kulisse zu verschwimmen drohen. Ein tragisches, ambivalentes Schicksal, großartig in Szene gesetzt von Daniel Kehlmann. Immer wieder rücken auch die Nebenfiguren in den Vordergrund, ein Wechsel der Perspektive gewissermaßen, um ein umfassenderes Bild des Protagonisten zu schaffen. Lichtspiel ist definitiv eines meiner Buchhighlights 2023.

Sebastian Kretzschmar
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