Produktbild: Marschlande
Band 52377

Marschlande Roman

155

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6405

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917283

Beschreibung

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

6405

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917283

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  • Christina

    5/5

    04.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Großartiges Buch!

    Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Beide Zeitebenen waren spannend geschrieben, ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Fand es sehr interessant mehr über die Hexenverfolgung der damaligen Zeit zu erfahren und wie sie sich bis heute auf uns Frauen auswirkt. Großartiges Buch. Klare Leseempfehlung!

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Interessant, nachdenklich stimmend

    In dem Roman „Marschlande“ erzählt Jarka Kubsova über zwei Frauen aus dem Hamburger Marschland. Eine von ihnen ist die Hufnerin Abelke Bleken, die im 16. Jahrhundert einen großen Hof von ihren Eltern übernommen hatte. Sie liebte ihre Heimat und lebte für ihre Aufgaben als Bäuerin. Ihr florierender Bauernhof war dem anderen Dorfbauern ein Dorn im Auge, der Neid um ihren Erfolg und Besitz wuchs. Ein neues Zuhause findet im Marschland Britta Stöver, die mit ihrem Mann und zwei Kindern nach Ochsenwerder zieht. Ihre Geschichte spielt in der Gegenwart. Britta, die ihren Job als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie aufgegeben hat, um sich der Familie zu widmen, ist zuerst mit dem neuen Zuhause und ihren Aufgaben als nur Hausfrau und Mutter unzufrieden. Doch dann entdeckt sie die Hinweise auf das Leben von Abelke Bleken. Die Geschichte der starken Frau, die sich gegen alle Widrigkeiten ihrer Epoche und dem Hass der Mitmenschen stellen musste, fasziniert Britta. Es gibt einige Parallelen in den Geschichten der beiden Frauen. Beide mussten um ihre Ziele und Überzeugungen kämpfen, beide zahlten einen hohen Preis dafür. Besonders interessant fand ich die Geschichte über die Hufnerin Abelke, die auf historischen Tatsachen beruht. Im Nachwort zum Buch schreibt die Autorin ausführlich darüber. Nicht nur das Schicksal der Bäuerin hat mich bewegt; auch viele historischen Fakten, wie das damalige Deichrecht oder die Enteignung der Bauern, weckten mein Interesse. Etwas mehr dagegen hätte ich von der Geschichte über Britta erwartet. Ich hätte viel mehr über ihr bisheriges Leben, über Beweggründe für ihre Entscheidungen erfahren wollen. Genossen habe ich die bildhafte Schreibweise der Autorin, die ausdrucksvoll über die Marschlandschaft schreibt: (ein) Stück Land, in dem Glück und Unglück sich abwechselten, wie die Gezeiten, wo Überfluss und Verderben kamen und gingen, wie Ebbe und Flut.“ (103) „Marschlande“ ist ein hochinteressanter, nachdenklich stimmender Roman, sehr zu empfehlen!

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Interessant, nachdenklich…

    Interessant, nachdenklich stimmend In dem Roman „Marschlande“ erzählt Jarka Kubsova über zwei Frauen aus dem Hamburger Marschland. Eine von ihnen ist die Hufnerin Abelke Bleken, die im 16. Jahrhundert einen großen Hof von ihren Eltern übernommen hatte. Sie liebte ihre Heimat und lebte für ihre Aufgaben als Bäuerin. Ihr florierender Bauernhof war dem anderen Dorfbauern ein Dorn im Auge, der Neid um ihren Erfolg und Besitz wuchs. Ein neues Zuhause findet im Marschland Britta Stöver, die mit ihrem Mann und zwei Kindern nach Ochsenwerder zieht. Ihre Geschichte spielt in der Gegenwart. Britta, die ihren Job als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie aufgegeben hat, um sich der Familie zu widmen, ist zuerst mit dem neuen Zuhause und ihren Aufgaben als nur Hausfrau und Mutter unzufrieden. Doch dann entdeckt sie die Hinweise auf das Leben von Abelke Bleken. Die Geschichte der starken Frau, die sich gegen alle Widrigkeiten ihrer Epoche und dem Hass der Mitmenschen stellen musste, fasziniert Britta. Es gibt einige Parallelen in den Geschichten der beiden Frauen. Beide mussten um ihre Ziele und Überzeugungen kämpfen, beide zahlten einen hohen Preis dafür. Besonders interessant fand ich die Geschichte über die Hufnerin Abelke, die auf historischen Tatsachen beruht. Im Nachwort zum Buch schreibt die Autorin ausführlich darüber. Nicht nur das Schicksal der Bäuerin hat mich bewegt; auch viele historischen Fakten, wie das damalige Deichrecht oder die Enteignung der Bauern, weckten mein Interesse. Etwas mehr dagegen hätte ich von der Geschichte über Britta erwartet. Ich hätte viel mehr über ihr bisheriges Leben, über Beweggründe für ihre Entscheidungen erfahren wollen. Genossen habe ich die bildhafte Schreibweise der Autorin, die ausdrucksvoll über die Marschlandschaft schreibt: (ein) Stück Land, in dem Glück und Unglück sich abwechselten, wie die Gezeiten, wo Überfluss und Verderben kamen und gingen, wie Ebbe und Flut.“ (103) „Marschlande“ ist ein hochinteressanter, nachdenklich stimmender Roman, sehr zu empfehlen!

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    16.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    MARSCHLANDE Jarka Kubsova…

    MARSCHLANDE Jarka Kubsova 1570: Abelke Bleken hat den prächtigen Hof und das Hufnerhaus mitten im Marschlande an der Elbe von ihren Eltern geerbt. Das Reet am Dach ist ohne Fehler, das Eichenfachwerk ist hell und gerade. Die Leute reden, dass der Hof für eine Frau ganz alleine viel zu groß sei, aber das Tratschen hinter ihrem Rücken ist sie gewohnt und kümmerte sie nicht. Es geht ihr gut - auch ohne Mann. Heiraten wollte sie nie, obwohl es an Angeboten nie gemangelt hatte, sie war einst die Schönste im Dorf, doch wie hätte sie sicher sein können, dass die Männer nicht nur den Hof wollten? Und ja, genau das war ihr Problem. Die Männer wollten ihren Hof. Sie waren neidisch auf ihr Geschick und Können den Hof zu bewirtschaften. Die Frauen waren garstig, weil ihre Männer Abelke nachstellten. Sich in der derben Bauern- und Männerwelt zu behaupten, war nicht einfach, oft wurde sie ungerecht behandelt. Aber vielleicht hätte es funktioniert, wenn es nicht diese schreckliche Allerheiligenflut gegeben hätte, die Sturmflut, die alles zerstörte. Eventuell hätte sich das Leben von Abelke ganz anders entwickelt … Heute: Britta Stoever zieht mit ihrem Mann Phillipp und den gemeinsamen Kindern ins Marschlande vor Hamburg. Ein eigenes Haus mit viel Platz, das war Philipps Traum. Doch weder Britta noch die Kinder fühlen sich wohl. Die Marschländer ignorieren die „Zugezogenen“. Britta, promovierte Geologin mit nur einem kleinen Teilzeitjob, fühlt sich unterfordert, bis sie bei einem Spaziergang in einer Sackgasse auf einen Straßennamen trifft. Beim anschließenden Recherchieren findet sie heraus, dass die Straße nach Abelke Bleken benannt wurde, der Frau, die einst im Marschlande lebte und als Hexe verbrannt wurde. Jarka Kubsova hat es ausgezeichnet verstanden Fiktion mit historischen Ereignisse zu verknüpfen. Abwechselnd lässt sie ihre zwei Protagonistinnen zu Worte kommen. Auch wenn einige Klischees bedient wurden, so muss ich sagen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es geliebt habe. Was mir auch besonders gefiel, sind die vielen kleinen Hamburger Wörter, wie dumm Tüüg, Spökenkieker und Veddel, die mit der Generation meiner Urgroßmutter auszusterben drohen. Fazit: En grootoordig Book, dat ik bannig geern heff un jo unbedingt anraden wullt. 5/ 5

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    05.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Bewegende Frauenschicksale

    In Marschlande von Jarka Kubsova dürfen wir zwei Frauenschicksale begleiten - einmal das der historisch verbürgten Abelke Bleken, welche 1583 als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Sie hatte einen Hof und diesen alleine geführt, sich gegen die Nachbarn behauptet. Und in der heutigen Zeit das von Britta Stoever. Diese ist mit ihrem Mann von der Hamburger City in die Marschlande gezogen und merkt, dass sie sich selbst und ihre Ehe verliert. Während der historische Teil sehr spannend ist, ist der heutige sehr berührend. Emotional sind beide. Und beide Schicksale haben über die Jahrhunderte einiges gemeinsam: der Kampf um die eigene Selbstbestimmtheit aller gesellschaftlichen Erwartungen zum Trotz. Dies ist wunderschön geschrieben, zeigt aber trotzdem die Ungerechtigkeiten auf. Ein wirklich bewegendes Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (155)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion Olßon

    Marion Olßon

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergessene Frauen und ihre Geschichte

    Die Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ihre Geschichte, die in unterschiedlichen Jahrhunderten statt findet im Marschland im Norden Deutschlands, tiefgründig, aufwühlend und schockierend und doch so einfühlsam. Bildgewaltig und dramatisch wird die Lebensgeschichte dieser Frauen so in Szene gesetzt, dass man einfach mitfiebert und mitleidet, mitfeiert und mitweint. Ein sehr schönes und kluges Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei starke Frauen, deren Geschichte Sie in ihren Bann ziehen werden

    Ochsenwerder, ein kleines Dorf in den südlich von Hamburg gelegenen Marschlanden, wird zum Schauplatz zweier Frauenschicksale, die 500 Jahre trennen. Abelke Bleken bewirtschaftet nach dem Tod ihrer Eltern alleine den geerbten Hof. Der große Hof läuft gut, Abelke und ihr Gesinde verstehen sich gut auf die Landwirtschaft. Aber eine Frau, der solches gelingt, ganz ohne männliche Hilfe, weckt Neid und Argwohn. Dann zerstört ein heftiges Unwetter an Allerheiligen 1570 den Deich und hinterlässt im Dorf nichts als Zerstörung. Damit beginnt Abelkes Leid. Britta Stoever zieht mit ihrer Familie von Hamburg nach Ochsenwerder. Einst hat sie von einer Promotion in Geografie geträumt. Doch dann kamen die Kinder, ihr Mann hatte ein tolles Jobangebot und sie fällt in die typische Frauenrolle: Mutter und Hausfrau. Nun sind die Kinder älter, brauchen sie nicht mehr so wie früher und Britta beginnt über ihre Rolle nachzudenken. Die Geschichten dieser beiden Frauen haben mich sofort gefangen genommen. Trotz des großen zeitlichen Abstands, sind die Probleme der Frauen beängstigend ähnlich. In beiden Fällen sind es patriarchalische Vorstellungen, gegen die Abelke und Britta ankämpfen müssen für ihre Selbstbestimmung. Diese Buch entwickelt einen Sog aus historischen Fakten, stimmungsvoller Natur und starken Frauenfiguren, dem man sich nicht entziehen kann. Unbedingte Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Desiree Lumbreras-Roth

    Desiree Lumbreras-Roth

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hab es verschlungen

    Ohne hier zu wiederholen, was meine Kolleginnen schon über dieses Buch geschrieben haben, möchte ich einfach sagen: Was für ein großartiges Buch! Mir hat alles gefallen, von der Geschichte, den zwei Erzählsträngen, den Figuren, der Sprache und bis hin zum Erzählstil.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Frauen - 500 Jahre dazwischen

    Britta ist aus dem trubeligen Hamburg mit ihrer Familie ins Marschland gezogen. Sie hat für ihre Familie ihren Job und auch einiges anderes aufgegeben und fühlt sich nun etwas Fehl am Platze in dieser weiten, stillen, einsamen Gegend. Ein Spaziergang führt sie an den Abelke-Bleken-Platz und ihre Neugierde auf diese für sie unbekannte Persönlichkeit ist geweckt. Fast 500 Jahre früher: Abelke Bleken führt als alleinstehende Frau ihren Hof. Sie wird im Dorf misstrauisch beäugt, ihr wird nach einen Unwetter übel mitgespielt und sie landet schließlich auf dem Scheiterhaufen... Der Roman verwebt kunstvoll die Schicksale dieser beiden Frauen: Was hat sich tatsächlich in 500 Jahren Emanzipation am Frauenbild geändert, was zählt heute eine (alleinstehende) Frau in der Gesellschaft? Ein nachdenklicher, trüber aber toll geschriebener Roman, in dem man den Wind in den Haaren und den Nebel des Marschlandes förmlich auf der Haut spüren kann.
  • Zum Bewerterprofil von Dominika Geduldig

    Dominika Geduldig

    OSIANDER Bad Säckingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Desillusionierung der Emanzipation

    Die beiden Protagonistinnen in Jarka Kubsovas Buch 'Marschlande' trennen 500 Jahre. 500 Jahre, in denen man vermuten könnte, dass sich in Sachen Gleichberechtigung so einiges getan hat. Kubsova schafft es gekonnt, diesen Eindruck zu entzaubern und zeigt mit ihrem in Zeitsprüngen angelegten Roman wie sowohl Abelke Bleken, unbeugsame Bäuerin in den Marschlanden um 1580 und Britta, auf Ehefrau und Mutter reduziert, um ihre Selbstbestimmung kämpfen mussten und noch immer müssen. Erschreckend, wie nahezu identisch Menschen heute und vor 500 Jahren Frauen, die den Konventionen nicht entsprechen, verurteilen und stigmatisieren. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses ernsten Themas ist Kubsova ein wunderbarer Roman in der kargen und unwirtlichen Landschaft Norddeutschlands gelungen, der zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.

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