• Produktbild: Lügen über meine Mutter
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Lügen über meine Mutter Roman

202

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1326

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1326

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig gut

    Dieses Buch hat mich mehr als einmal emotional gemacht. Gänsehaut, vor allem beim Ende! Ich würde das Buch jedem empfehlen, man kann so viel Zwischenmenschliches daraus lernen und entnehmen.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman über Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er

    Eine Kindheit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik, die an manchen Stellen an meine eigene erinnert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diesen Roman nicht aus den Händen legen konnte, bis die letzte Seite gelesen war. Dass die Mutter dringend abnehmen muss, entscheidet der Vater. Weil sie ist schuld, dass er beruflich und somit gesellschaftlich nicht weiterkommt – er hat keine herzeigbare Frau. Ela ist noch ein Kind im Volksschulalter, als sie ihre und die Geschichte ihrer Eltern aus ihrer Sicht erzählt. Ergänzt werden die Episoden mit dem reflektierten Blick der erwachsenen Daniela. Es geht um die Überforderung der Mutter, die neben zwei kleinen Kindern und einem Job in einer Fabrik auch noch ihre Mutter bei sich aufnimmt, um sie zu versorgen. Die Geschichte ist angesiedelt in einem Dorf. Die Familie lebt bei den Eltern des Mannes – alles sehr kleinbürgerlich. Die Mutter ist übergewichtig und der Vater führt Gewichtskontrollen durch, verordnet Diäten und setzt die Mutter herab, doch nichts führt zu einem schlanken Körper. Das Übergewicht der Mutter steht nur als Synonym für patriarchale Demütigungen von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen. Es ist jenes Milieu, in dem die Väter einfachen Berufen nachgehen, dort von Chefs selbst gedemütigt werden und „klein“ sind. Zuhause spielen sie den Großen und Starken, demütigen ihre Frauen, in dem jede neu gekaufte Bluse als verschwenderische Eigenschaft der Ehefrau gilt. Sie nörgeln am Essen, berufliche Ambitionen von Hausfrauen werden als lächerlich abgetan. Um ihr eigenes Ego zu polieren, kaufen sie Autos vom Geld, das eigentlich für die Familie da wäre, um nicht an allen Ecken und Enden sparen zu müssen. Wow, ein ganz großartiger Roman, der Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er Jahre in den Einverdiener-Haushalten richtig wiedergibt. Dieser großartige Roman sei allen ans Herz gelegt, die so wie ich in den 80er Jahren ihre Kindheit verbracht haben.

  • meerblick

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige Familienverhältnisse

    In ‘Lügen über meine Mutter‘ erzählt Daniela Dröscher die Geschichte ihrer Familie, als sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts selbst noch ein Kind war. Ihre Mutter, eine herzensgute Frau, wird von ihrem Mann ständig unter Druck gesetzt, abzunehmen. Seine bösartigen verbalen Entgleisungen über ihre Figur verletzen sie sehr tief. Und trotzdem versucht sie es mit strengen Diäten. Doch es will einfach nichts helfen. Während der Vater sich alle Freiheiten innerhalb und auch außerhalb des Familienlebens herausnimmt, auch ohne nachzufragen über das Erbe der Mutter verfügt, hält sie diese ganzen Erniedrigungen nur aus, um ihren Kindern nicht zu schaden. Es ist eine herzzerreisende Geschichte, die ein gesellschaftspolitisches Bild der Familien zur damaligen Zeit widerspiegelt. Noch hat die Ehefrau sich nicht emanzipieren können, ihr Leben gleichberechtigt gestalten können. Obwohl sie nicht mehr das Einverständnis des Ehemannes entsprechend der deutschen Rechtsprechung brauchen, um arbeiten gehen zu können, ist der Weg für den weiblichen Teil der Bevölkerung noch sehr steinig im Kampf um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit im Haushalt, geschweige denn, dass hier über eine Arbeitsteilung nachgedacht wurde. Die Autorin berichtet aus der Sicht eines Kindes, zeigt ihre Emotionen und Gefühle aber auch späte Erkenntnisse und Reue.

  • meerblick

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige Familienverhältnisse…

    Traurige Familienverhältnisse In ‘Lügen über meine Mutter‘ erzählt Daniela Dröscher die Geschichte ihrer Familie, als sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts selbst noch ein Kind war. Ihre Mutter, eine herzensgute Frau, wird von ihrem Mann ständig unter Druck gesetzt, abzunehmen. Seine bösartigen verbalen Entgleisungen über ihre Figur verletzen sie sehr tief. Und trotzdem versucht sie es mit strengen Diäten. Doch es will einfach nichts helfen. Während der Vater sich alle Freiheiten innerhalb und auch außerhalb des Familienlebens herausnimmt, auch ohne nachzufragen über das Erbe der Mutter verfügt, hält sie diese ganzen Erniedrigungen nur aus, um ihren Kindern nicht zu schaden. Es ist eine herzzerreisende Geschichte, die ein gesellschaftspolitisches Bild der Familien zur damaligen Zeit widerspiegelt. Noch hat die Ehefrau sich nicht emanzipieren können, ihr Leben gleichberechtigt gestalten können. Obwohl sie nicht mehr das Einverständnis des Ehemannes entsprechend der deutschen Rechtsprechung brauchen, um arbeiten gehen zu können, ist der Weg für den weiblichen Teil der Bevölkerung noch sehr steinig im Kampf um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit im Haushalt, geschweige denn, dass hier über eine Arbeitsteilung nachgedacht wurde. Die Autorin berichtet aus der Sicht eines Kindes, zeigt ihre Emotionen und Gefühle aber auch späte Erkenntnisse und Reue.

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Must Read!

    Seit langem hat mich kein Buch mehr so mitgenommen! Eine leider so alltägliche und doch absolut wahnsinnige Geschichte über die patriarchalische Dynamik innerhalb einer Familie. Durch die Autorin So gut beleuchtet und aufgearbeitet. Ich kann nur allen empfehlen: Lest dieses Buch!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (202)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Schmid

    Simone Schmid

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Empathie und Situationskomik

    Mit guter Beobachtungsgabe und Situationskomik läßt Tochter Ela die 80er aufleben, und das häusliche Familiendrama: der Vater stört sich an der Körperfülle der starken, liebevollen Mutter...und DAS soll die Schuld an seinen persönlichen Mißerfolgen und Minderwertigkeitskomplexen sein ! Entlarfend und mit Witz hat mich dieser Roman überzeugt.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Seiferle

    Johanna Seiferle

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nie genug, immer zu viel

    Eine Ehe in den 80er Jahren im Hunsrück zwischen Fitnesswahn und Überfluss: Die Mutter kümmert sich um Kind, Haus und Finanzen. Der Vater, stets unzufrieden und von Minderwertigkeitskomplexen getrieben, schiebt seinen beruflichen MIsserfolg auf das Körpergewicht seiner Frau. Dazwischen Ela, die aus der kindlichen Perspektive ihre eigene Zerissenheit schildert. Mit scharfer Beobachtungsgabe beschreibt Daniela Dröscher das Aufwachsen im Millieu einer alles beherrschenden Diätkultur. Gleichzeitig ist dieses Buch eine Liebeserklärung an die Mutter, die nie genug und doch immer zu viel war. Bis sie sich von gesellschaftlichen Zwängen lösen konnte.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Markscheffel

    Susanne Markscheffel

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben als " Zugezogene" im Dorf, die Mutter dick,deshalb Vater unzufrieden, die Tochter dazwischen..

    Rückblickend erzählt die Autorin, indem sie im Wechsel von der Erzählung aus dem Erwachsenen-Ich ins Kind-Ich springt, von ihrer Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, insbesondere in den Jahren 1983 - 87, ihrer Grundschulzeit. Von München sind sie in den Heimatort ihres Vaters gezogen. Ihre Mutter ist Schlesiendeutsche und von Anfang an ein Fremdkörper im Dorf. Dazu kommt, dass sie dick ist. Immer wieder hat der Vater etwas an ihrer Figur auszusetzen und sie macht die verschiedensten Diäten, die damals angesagt sind, ohne merklichen Erfolg. Der berufliche Aufstieg des Vater misslingt, wofür er das Aussehen seiner Frau verantwortlich macht. Ela, die Tochter, erzählt aus ihrer Perspektive, wie es daheim zugeht. Sie spürt, dass ihre Mutter leidet, Sie merkt auch, dass jeder in der Familie sein Geheimnis hat und das manche Dorfbewohner erbarmungslos sind, wenn man ihnen den Spiegel vorhält. Eine authentisch erzählte Familiengeschichte über die verschiedenen Rollen in einer Familie, das Spannungsfeld zwischen ungleichen Ehepartnern, eine Tochter, die damit aufwächst und daran wächst. Ich habe selten ein so gutes Buch gelesen. Es war unter den zehn Finalisten für den diesjährigen Deutschen Buchpreis. Meiner Meinung nach, hätte es auch den ersten Preis verdient gehabt. Lesen Sie es! Ich bin sicher, dass Sie meine Begeisterung teilen werden.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Mager

    Eva Mager

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Chronik einer unglücklichen Ehe

    Eine dickleibige, großherzige und intelligente Frau wird von ihrem Ehemann wegen ihres Gewichts drangsaliert und permanent gedemütigt. Sie wird von ihm, dem sozialen Aufsteiger, zum Sündenbock gemacht, an dem er eigene Unsicherheiten und berufliche Frustrationen abreagieren kann. Die Chronik einer unglücklichen Ehe wird erzählt aus der Perspektive der Tochter, die die ohnmächtige Wut der Mutter miterleben muss und sich mitschuldig an ihrem Elend fühlt. Ein ausgezeichneter Roman über patriarchalische Strukturen, verbale Gewalt in der Ehe und das Leben in einer gnadenlosen Dorfgemeinschaft im Hunsrück der 70er und 80er Jahre.
  • Zum Bewerterprofil von Mara von der Fecht

    Mara von der Fecht

    OSIANDER Albstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenige Bücher haben mich in letzter...

    Wenige Bücher haben mich in letzter Zeit so sehr beeindruckt wie diese Kindheitserinnerungen aus den 80er Jahren, Sprachlich, stilistisch, inhaltlich - großartig!

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Bewertungen (12)

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