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Das Loch Roman | "Ein Meisterwerk der Unheimlichkeit." DIE ZEIT

14

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45091

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,1 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Ana

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00486-6

Beschreibung

Rezension

"Vierundsiebzig" von Ronya Othmann über die IS-Massaker an den Jesiden steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, kein Wunder: Das Buch zählt inhaltlich und literarisch zu den stärksten des Jahres. ("Die Presse")
Hiroko Oyamadas Öko-Horror-Roman „Das Loch“ ist einzigartig - eine der originellsten und verstörendsten Romanhandlungen der letzten Jahre. ("der Freitag")
Dass Oyamada ihre in leuchtenden Farben komponierten Bilder und Rätselhaftigkeiten so sachlich vorträgt wie Vorgänge in einer Amtsstube, macht den phantastischen Roman beunruhigend real. ("Badische Zeitung")
Die Größe dieses Romans liegt gerade in seiner Uneindeutigkeit. (...) Oymada weiß eindeutig um den Wert des Geheimnisses. ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
In ihrem beeindruckenden Roman "Das Loch" eröffnet Hiroko Oyamada ihrer Protagonistin den Zugang zur Welt der Geister, Tierwesen und Verstorbenen, die das irdische Leben für die Hauptfigur Asa erst erträglich machen. Denn man ist, was man sieht. ("NDR Kultur")
"Ein verstörender, kluger Roman, raffiniert gemacht und von ultimativer Konsequenz." ("carpegusta-literatur.de")
"Ein Meisterstück der Unheimlichkeit, magischer Realismus aus Japan." ("Die Zeit")
"Hiroko Oyamada hält perfekt die Balance, um die Atmosphäre zwischen Realität und Fantasmagorie irritierend, aber nicht zu gruselig wabern zu lassen." ("Münchner Merkur")
Meisterwerk mit Hausfrau - Hiroko Oyamada bewegt in ihrem hyperrealen Text „Das Loch“ Tiere und Kinderfiguren durch eine kaleidoskopartige Kulisse. Japanische Literatur vom Besten. ("literaturkritik.de")
"Ein ganz ruhiges Buch, ein Buch, in dem die Stille eine fesselnde Kraft verströmt, in dem Gerüche aus der Natur eine ganz starke Rolle spielen, aber auch Räucherstäbchen, und der 'sanfte Geruch alter Frauen und Männer'." ("Buchkultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

45091

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,1 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Ana

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00486-6

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    28.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eigenartige Geschichte,...

    Eine eigenartige Geschichte, die einen trotz des Surrealen einfängt. Es bleibt viel Raum zum Nachdenken und Interpretieren.

  • Bewertung

    aus Buchen

    5/5

    18.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asahis Beobachtungen

    Das Buch ist in der typischen Tradition moderner japanischer Romane mit klarer Sprache geschrieben. Aber da der Roman nicht zufällig den wichtigsten Literaturpreis Japans gewann, steckt noch mehr drin. Es beginnt mit einer alltäglichen Situation. Ein Paar zieht aus beruflichen Gründen um. Die Perspektive ist die der Frau. Asahi ist eine eher zurückhaltende Frau. Ihre Gedanken durchziehen das Buch. Sprachlich gefällt mir das sehr gut. Sie kündigt ihren ungeliebten Job, um nicht pendeln zu müssen. Ihren Arbeitsalltag lernt man aber auch noch kennen. Sicher kein Zufall, denn das Aufopfern für die Arbeit im Büro ist auch ein häufiges relevantes Thema in japanischen Romanen. Sie ziehen in ein Haus neben ihren Schwiegereltern und sie fügt sich in ein Hausfrauendasein. Ein wenig erinnert mich der Plot an Die Frauen von Stepford, den bekannten Roman von Ira Levin. Ähnlich wie da, spürt man, dass Geheimnisse lauern. Das Verhalten der Leute in der Umgebung ist ungewöhnlich. Obwohl der Roman seitenmäßig kurz ist, lässt sich die Autorin Hiroko Oyamada Zeit, Asahis Beobachtungen genau zu schildern. Überrascht hat mich das abrupte Ende. Hiroko Oyamada ist eine Entdeckung und ich hoffe auf weitere deutsche Übersetzungen.

  • yellowdog

    5/5

    18.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asahis Beobachtungen Das Buch…

    Asahis Beobachtungen Das Buch ist in der typischen Tradition moderner japanischer Romane mit klarer Sprache geschrieben. Aber da der Roman nicht zufällig den wichtigsten Literaturpreis Japans gewann, steckt noch mehr drin. Es beginnt mit einer alltäglichen Situation. Ein Paar zieht aus beruflichen Gründen um. Die Perspektive ist die der Frau. Asahi ist eine eher zurückhaltende Frau. Ihre Gedanken durchziehen das Buch. Sprachlich gefällt mir das sehr gut. Sie kündigt ihren ungeliebten Job, um nicht pendeln zu müssen. Ihren Arbeitsalltag lernt man aber auch noch kennen. Sicher kein Zufall, denn das Aufopfern für die Arbeit im Büro ist auch ein häufiges relevantes Thema in japanischen Romanen. Sie ziehen in ein Haus neben ihren Schwiegereltern und sie fügt sich in ein Hausfrauendasein. Ein wenig erinnert mich der Plot an Die Frauen von Stepford, den bekannten Roman von Ira Levin. Ähnlich wie da, spürt man, dass Geheimnisse lauern. Das Verhalten der Leute in der Umgebung ist ungewöhnlich. Obwohl der Roman seitenmäßig kurz ist, lässt sich die Autorin Hiroko Oyamada Zeit, Asahis Beobachtungen genau zu schildern. Überrascht hat mich das abrupte Ende. Hiroko Oyamada ist eine Entdeckung und ich hoffe auf weitere deutsche Übersetzungen.

  • Anna

    5/5

    17.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein außergewöhnliches Buch, das nachdenklich macht

    Asa zieht zusammen mit ihrem Mann von der Großstadt aufs Land. Es wird nicht ganz klar, warum sie ihren Job aufgibt und nur noch Hausfrau sein will. Jedenfalls versucht sie sich, mit der neuen Situation zu arrangieren. Da ihr Mann von morgens bis spät abends arbeitet, werden die Tage für sie allerdings bald lang und einsam. Als sie eines Tages zu Fuß zum Einkaufen in den nächsten Ort läuft, fällt sie in ein ominöses Loch. Ab hier fließen immer mehr phantastische Elemente in die Geschichte ein. So tauchen Käfer und Insekten mit merkwürdigen Augen auf. Der Großvater von nebenan wässert den Garten immerzu, auch bei Regen. Und im Schuppen der Schwiegereltern, wohnt jemand, den es gar nicht geben dürfte... Ich muss sagen, „Das Loch“ hat mich gefesselt und fasziniert zugleich. Es ist diese schaurig bedrohliche Atmosphäre, die sich durch das Buch zieht. Wo hört die Realität auf, und wo beginnt die Fiktion? Oder ist alles real? Oder leidet Asa gar an Wahnvorstellungen? Ganz sicher ist es aber genau dieses Unerklärliche, das den Reiz des Buches ausmacht, dieses Pendeln zwischen den Welten, das zeigt, wie unvorhersehbar das Leben ist. Die Sprache ist klar und fast schon naiv. Gerade deshalb wirken all diese Merkwürdigkeiten umso bedrohlicher, weil dadurch der Kontrast zu dem was wir als "normal" empfinden verstärkt wird. Brillante Literatur, mit einer ganz besonderen Note!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Veränderung und Magischer Realismus

    Wir sind in Japan. Wir sind in einer anderen Welt. Die junge Asahi zieht mit ihrem Mann von der Großstadt aufs Land in den Geburtsort des Mannes. Die Schwiegereltern leben um die Ecke, das Paar ist also auch nicht allein in der neuen Welt. Asahi gibt ihren Job auf und wird Hausfrau. Der Arbeitsweg zum Job in die Großstadt ist Asahi zu anstrengend, daher trifft sie diese Entscheidung, auf dem Land will sie erst einmal schauen, vielleicht bietet sich ja eine andere Möglichkeit zur Arbeit für sie. So weit, so gut und zum Teil ist das alles für mich auch nachvollziehbar. Wir sind in einer anderen Welt. Die Frau folgt dem Mann. Das kann man bewerten. Man kann es aber auch lassen. Denn solche Geschichten finden sich nicht nur in Japan, auch bei uns gibt es solche Entschlüsse. Man muss dies nicht gut finden, kann es aber auch als gegebenen Fakt hinnehmen. Allerdings ein Fakt, dem frau etwas skeptisch hinterherblickt. Und so schaut sich Asahi in ihrem neuen Zuhause um. Sie langweilt sich im neuen Zuhause, dessen Anforderungen nicht so hochgesteckt sind. Latent und unterschwellig bemerkt man aber auch schon etwas Eigenwilliges. Die Schreibe, die Stimmung im Buch hat mich etwas an Haruki Murakami erinnert. Asahi unternimmt Streifzüge an ihrem neuen Domizil, erkundet ihre Umgebung, folgt einem komischen Tier und fällt in ein Loch. Ab diesem Zeitpunkt gewinnt diese eigenwillige Stimmung in dem Buch die Oberhand und als Leserin befinde ich mich in einem Lesesog, der mich nicht mehr loslässt. Asahi begegnet immer mehr latent surrealen Dingen, Situationen, Menschen. Und als Leserin verfolge ich beinahe atemlos, fast fiebrig das Geschehen. Solch ein Gefühl liebe ich ja beim Lesen und die japanische Autorin Hiroko Oyamada erschafft dieses Gefühl fast mühelos. Das Buch ist ausgezeichnet worden, für mich ist dies völlig nachvollziehbar. Denn „Das Loch“ ist definitiv gelungen und wunderschön. Das etwas distanziert Geschriebene dringt nicht völlig in mich ein und eine Nähe zu Asahi entsteht in mir während der Lektüre nicht vollkommen, daher meine 4 Sterne Bewertung. Dennoch ist diese 4 Sterne Bewertung sehr nah an den 5 Sternen angesiedelt. Denn dieser entstandene Lesesog während der Lektüre entschädigt für mich den angegebenen Kritikpunkt in einem hohen Maße. Ich kann „Das Loch“ auf jeden Fall sehr empfehlen. Ich habe es sehr gern gelesen und die kurze nur 128 Seiten lange Geschichte ist echt gelungen. Sie hätte durchaus länger sein können. Aber sie muss nicht länger sein. In dem Buch ist für mich alles drin, was hier reingehört. Ich habe nichts vermisst. Und ich empfehle das Buch jedem Freund japanischer Literatur, jedem Freund von schaurigen Geschichten. Unbedingt lesen ihr Lieben!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Clarissa Laicher

    Clarissa Laicher

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastisch einsam

    „Das Loch“ beginnt realistisch. Asa folgt ihrem Mann aufs Land, weil dieser dort einen neuen Posten innerhalb seiner Firma erhält. Sie kündigt ihren Job und begibt sich im Heimatdorf ihres Mannes in die Rolle der Hausfrau. In der Einöde angekommen wird es schnell surrealistisch. Auf dem Weg ins Nachbardorf, fällt Isa in ein Loch. Dieses ist symbolisch höchst aufgeladen, die Protagonistin ist längst durchs Raster der Gesellschaft in ein Loch gefallen. Sie führt ein zutiefst einsames und entfremdetes Leben. In diesem Zusammenhang wird auch die Überalterung der japanischen Gesellschaft problematisiert. Die kräftigen surrealen Bilder schaffen eine sehr dichte Erzählung darüber, was es bedeutet, jegliche soziale Verbindungen zu verlieren.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Während des Sommers, in dem Asa...

    Während des Sommers, in dem Asa mit ihrem Mann in dessen Heimat zurückzieht, erlebt sie seltsame Dinge. Es beginnt damit, dass sie ein merkwürdiges Tier entdeckt. In der flirrenden Augusthitze verschwimmt Realität mit Fantastik. Ein kurzer, aber nachhaltig eindrücklicher Roman.

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