Produktbild: Das Loch

Das Loch Roman | "Ein Meisterwerk der Unheimlichkeit." DIE ZEIT

14

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17448

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

2950 KB

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

EAN

9783644019430

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

17448

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

2950 KB

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

EAN

9783644019430

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  • Fee04

    4/5

    06.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Japanisches Lesevergnügen

    “Das Loch” von Hiroko Oyamada erzählt vom Leben eines jungen Paares, welches von der Großstadt aufs Land zieht. Das Haus neben den Schwiegereltern steht leer und bietet sich an, dort günstig zu leben. Nur gibt es auf dem Dorf weder Arbeit, noch Vergnügen. Man sieht kaum Menschen auf der Straße und Asahis Leben verwischt zwischen Realität und Phantastik. Die junge Frau Asahi gibt ihren Beruf nach dem Umzug auf und wird Hausfrau. Obwohl keine Kinder erwartet werden und das Pendeln in die Stadt möglich wäre, sieht sie keinen Sinn, diese Strapaze auf sich zu nehmen. Die Tage auf dem Land plätschern dahin und Asahi versteht den Traum der Frauen nicht endlich nur Hausfrau sein zu dürfen. Ihr Leben ist überschaubar, der tägliche Weg zum Supermarkt, die Wäsche erledigen und ab Mittag nur noch Langeweile. Nach kurzer Zeit wird dieser Zustand jedoch zur Normalität. Auf dem Weg zum Bankautomaten in einem 7-Eleven-Shop begegnet Asahi einem Tier ohne Namen und folgt diesem in Richtung Uferböschung in das Gebüsch. Plötzlich fällt sie in ein Loch, es roch nach Gras und frischer Luft - nicht unangenehm und doch war ein Herauskommen alleine nicht möglich. Nur durch Hilfe konnte sich Asahi aus dem Loch befreien. Seit diesem Vorfall wurde alles anders und die Grenzen zwischen der Realität und Einbildung verschwimmen oder war es schon vor ihrem Sturz in das Loch? Die Autorin versteht es perfekt die japanische Literatur in Szene zu setzen. Der Roman wurde in der Ich-Form geschrieben, die Protagonistin wird in ihrer Rolle als Frau und vor allem Hausfrau sehr gut beschrieben. Der Alltag des jungen Paares und das Familienleben werden bildlich wiedergegeben und das Leben in der japanischen Gesellschaft, vor allem im Dorf, dem/der Leser:in nahe gebracht. Ihr Mann ist in seinem neuen Job sehr eingespannt und zieht seine Arbeit und das Handy der Gesellschaft seiner Frau vor. Kann Asahi mit ihrem Mann über den verwirrten Großvater und den Schwager, den niemand bisher erwähnte sprechen? Will sie ihn mit ihren Gedanken und Sorgen belästigen? Auf wenig Seiten gibt es viele Wendungen und ich wurde in das abstrakte Leben der jungen Frau gezogen. Was ist ihre Bestimmung und ist es für sie von Wert, diese zu finden? Ihre Wahrnehmung spiegelt falsche Tatsachen oder ist es ihre Realität? Was passiert mit ihrem Geist, ihren Sinnen und ihrem Leben? Findet sie ihren Weg? Es bleiben viele offene Fragen und nachdenklich bleibe ich als Leser:in zurück. Ein Lesevergnügen für Freunde der japanischen Literatur.

  • Bewertung

    3/5

    24.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein bisschen viel Geld für ein bisschen wenig Buch

    Ich mochte vieles in diesem Buch, vor allem die Atmosphäre. Schon sehr früh wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt. Ob einem das Ende dann gefällt sei dahingestellt. Ich mochte die Kürze, das nicht ewig lang herumgelabert wird, sondern eine relativ kurze Geschichte erzählt wird. Ich finde allerdings den Preis etwas sehr hoch veranschlagt für ein Ebook.

  • Bewertung

    5/5

    28.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eigenartige Geschichte,...

    Eine eigenartige Geschichte, die einen trotz des Surrealen einfängt. Es bleibt viel Raum zum Nachdenken und Interpretieren.

  • Bewertung

    aus Buchen

    5/5

    18.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asahis Beobachtungen

    Das Buch ist in der typischen Tradition moderner japanischer Romane mit klarer Sprache geschrieben. Aber da der Roman nicht zufällig den wichtigsten Literaturpreis Japans gewann, steckt noch mehr drin. Es beginnt mit einer alltäglichen Situation. Ein Paar zieht aus beruflichen Gründen um. Die Perspektive ist die der Frau. Asahi ist eine eher zurückhaltende Frau. Ihre Gedanken durchziehen das Buch. Sprachlich gefällt mir das sehr gut. Sie kündigt ihren ungeliebten Job, um nicht pendeln zu müssen. Ihren Arbeitsalltag lernt man aber auch noch kennen. Sicher kein Zufall, denn das Aufopfern für die Arbeit im Büro ist auch ein häufiges relevantes Thema in japanischen Romanen. Sie ziehen in ein Haus neben ihren Schwiegereltern und sie fügt sich in ein Hausfrauendasein. Ein wenig erinnert mich der Plot an Die Frauen von Stepford, den bekannten Roman von Ira Levin. Ähnlich wie da, spürt man, dass Geheimnisse lauern. Das Verhalten der Leute in der Umgebung ist ungewöhnlich. Obwohl der Roman seitenmäßig kurz ist, lässt sich die Autorin Hiroko Oyamada Zeit, Asahis Beobachtungen genau zu schildern. Überrascht hat mich das abrupte Ende. Hiroko Oyamada ist eine Entdeckung und ich hoffe auf weitere deutsche Übersetzungen.

  • yellowdog

    5/5

    18.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asahis Beobachtungen Das Buch…

    Asahis Beobachtungen Das Buch ist in der typischen Tradition moderner japanischer Romane mit klarer Sprache geschrieben. Aber da der Roman nicht zufällig den wichtigsten Literaturpreis Japans gewann, steckt noch mehr drin. Es beginnt mit einer alltäglichen Situation. Ein Paar zieht aus beruflichen Gründen um. Die Perspektive ist die der Frau. Asahi ist eine eher zurückhaltende Frau. Ihre Gedanken durchziehen das Buch. Sprachlich gefällt mir das sehr gut. Sie kündigt ihren ungeliebten Job, um nicht pendeln zu müssen. Ihren Arbeitsalltag lernt man aber auch noch kennen. Sicher kein Zufall, denn das Aufopfern für die Arbeit im Büro ist auch ein häufiges relevantes Thema in japanischen Romanen. Sie ziehen in ein Haus neben ihren Schwiegereltern und sie fügt sich in ein Hausfrauendasein. Ein wenig erinnert mich der Plot an Die Frauen von Stepford, den bekannten Roman von Ira Levin. Ähnlich wie da, spürt man, dass Geheimnisse lauern. Das Verhalten der Leute in der Umgebung ist ungewöhnlich. Obwohl der Roman seitenmäßig kurz ist, lässt sich die Autorin Hiroko Oyamada Zeit, Asahis Beobachtungen genau zu schildern. Überrascht hat mich das abrupte Ende. Hiroko Oyamada ist eine Entdeckung und ich hoffe auf weitere deutsche Übersetzungen.

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    Clarissa Laicher

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastisch einsam

    „Das Loch“ beginnt realistisch. Asa folgt ihrem Mann aufs Land, weil dieser dort einen neuen Posten innerhalb seiner Firma erhält. Sie kündigt ihren Job und begibt sich im Heimatdorf ihres Mannes in die Rolle der Hausfrau. In der Einöde angekommen wird es schnell surrealistisch. Auf dem Weg ins Nachbardorf, fällt Isa in ein Loch. Dieses ist symbolisch höchst aufgeladen, die Protagonistin ist längst durchs Raster der Gesellschaft in ein Loch gefallen. Sie führt ein zutiefst einsames und entfremdetes Leben. In diesem Zusammenhang wird auch die Überalterung der japanischen Gesellschaft problematisiert. Die kräftigen surrealen Bilder schaffen eine sehr dichte Erzählung darüber, was es bedeutet, jegliche soziale Verbindungen zu verlieren.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Während des Sommers, in dem Asa...

    Während des Sommers, in dem Asa mit ihrem Mann in dessen Heimat zurückzieht, erlebt sie seltsame Dinge. Es beginnt damit, dass sie ein merkwürdiges Tier entdeckt. In der flirrenden Augusthitze verschwimmt Realität mit Fantastik. Ein kurzer, aber nachhaltig eindrücklicher Roman.

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