Produktbild: Der Wind kennt meinen Namen

Der Wind kennt meinen Namen Roman | Eine Geschichte von Liebe und Entwurzelung, Hoffnung und der Suche nach Familie und Heimat

141

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Found Family

Verkaufsrang

7480

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

335 (Printausgabe)

Dateigröße

1774 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

El viento conoce mi nombre

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783518779996

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Book Tropes

Found Family

Verkaufsrang

7480

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

335 (Printausgabe)

Dateigröße

1774 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

El viento conoce mi nombre

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783518779996

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  • Rentier

    aus WIen

    5/5

    15.05.2024

    eBook (ePUB)

    Wortgewaltig und sprachlos ……

    Wortgewaltig und sprachlos … Bereits die ersten Seiten fesseln: Aus der Sicht der Juden und Jüdinnen, die es nicht für möglich halten, dass der aufkommende Hass in Wien noch schlimmer werden könntte, wird die Progromnacht beschrieben; die Angst, die Suche, die Flucht. Herzzerreißend beschreibt Isabel Allende dann, wie der kleine schwächliche Samuel weggeschickt wird, ein Kindertransport nach Englich soll sein Überleben sichern. Im flotten Stil geht es weiter, wechselt nach San Salvador, wo ein Mädchen durch einen Krankenhausaufenthalt dem Schicksal seiner Dorfbewohner*innen entkommt. Ihr Vater flieht mit der Kleinen in den Norden. Die dritte Protagonistin ist ein Flüchtlingskind an der Grenze von Mexiko zu den Vereinigten Staaten. Alle drei Protagonisten kommen zu ganz unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Motiven in die USA. Die drei Schicksale packen, anfangs willkürlich nebeneinander finden sie im Laufe der Zeit zueinander. Das Buch kann nicht mehr weggelegt werden. Der Stoff, der auch Tausende von Seiten füllen könnte, ist auf 333 Seiten spannend und prägnant zusammengefügt, die Geschichte eines Jahrhunderts ohne Besserung und mit schier unmöglich gedachten Gräueltaten gespickt. Das Schicksal der drei Charaktere bleibt immer schlüssig und speziell und doch finden sie zuletzt zusammen. Isabell Allende ist eine Meisterin der Komposition. Die letzten Seiten sind wieder (oder noch immer) herzzerreißend wie der Beginn der Reise(n). Ein gigantisches Werk, das der Welt einen Spiegel vorhält und sprachlos macht.

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    5/5

    07.05.2024

    eBook (ePUB)

    Eine bewegende Geschichte

    Das Buch handelt von Kindern, die ihre Heimat verlassen müssen und von Personen, die nicht wegsehen, sondern helfen. Ob in den 1930er Jahren in Europa oder in den 2020ern in den USA und Südamerika, die Umstände und Problematiken gleichen sich sehr. In jedem Fall wird von einer Flucht erzählt, durch die Mütter ihre Kinder retten und ihnen ein Überleben ermöglichen. Das Schicksal führt die Fälle zusammen und der Kreis schließt sich. Eine tolle und bewegende Geschichte, die auch teilweise erschüttert und nachdenklich stimmt. Wie immer konnten mich der Schreibstil der Autorin und ihre lebensnahen Beschreibungen vollauf überzeugen. Die Charaktere sind ausnahmslos authentisch entwickelt und ergreifend dargestellt. Das Thema ist aktueller denn je und zeigt auf einfühlsame Weise, wie Hilfe und Unterstützung von außen funktionieren können sowie wie ein Weiterleben nach der Flucht aussehen kann. Das Buch hat mich begeistert, nachdenklich gestimmt und ich empfehle es als absolut lesenswert gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2024

    eBook (ePUB)

    Auf der Flucht

    „Es gibt einen Stern, (…), und er ist besser als der Himmel, weil man nicht sterben muss, um hinzukommen“ (Anita Diaz) Der neue Roman der Bestsellerautorin Isabel Allende hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte handelt u. a. von Samuel Adler, der 1938 als jüdisches Kind alleine aus Österreich fliehen muss, weiters von Anita Diaz, die 2019 mit ihrer Mutter Marisol von der Gewalt, die in ihrem Heimatland El Salvador herrscht, flüchten muss. Weitere Personen wie die Haushälterin Leticia Cordero, die sozial engagierte Selena Doran und der Anwalt Frank Angileri fließen in die Geschichte ein. Das Buch von Isabel Allende hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Leider sind Flucht, Heimatlosigkeit, Verlust, Gewalt, etc. nach wie vor Themen, die die gesamte Welt beschäftigen. Auf alle Fälle lesenswert!

  • Lesemama

    4/5

    15.07.2024

    eBook (ePUB)

    Emotionale Geschichte über traumatisierte Kinder

    Zum Buch: Wien im November 1938, der jüdische Arzt Rudolf Adler hat ein ganz schlechtes Gefühl und tatsächlich bricht in dieser Nacht das Grauen über alle jüdischen Bewohner. Um ihren Sohn Samuel zu schützen wird dieser mir nichts als einem kleinen Koffer und seiner Geige nach England geschickt. Er sieht seine Eltern nie wieder. 2019 in Arizona, Amerika, wird Anita Diaz von ihrer Mutter getrennt. Amerika hat eine strenge Einwanderpolitik und schickt so viele Einwanderer wie möglich zurück. Anita soll eine davon sein, aber sie hat Glück und hat Hilfe von einem Anwalt. Meine Meinung: Das Cover täuscht. Es sieht nach einen Wohlfühlroman aus, aber die Geschichte ist mehr als einmal sehr emotional. Es fängt 1938 an, mit Samuels Eltern, mit Samuels Kindheit und mit dem Grauen des zweiten Weltkriegs. Dann macht es einen Sprung ins Jahr 2019 zu Anita. Was die beiden Fälle miteinander zu tun habenist lange unklar, es ist teilweise auch etwas langatmig und schweift ab, erst ganz am Ende finden die losen Fäden zusammen, da hatte ich schon fast den Lesemut verloren. Hat mich vor allem die Geschichte von Samuel zu Beginn sehr berührt, fand ich den Fortgang schon ein wenig schwerer zu lesen. Auch Covid hat seinen Weg ins Buch gefunden, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Dennoch ein emotionales und vor allem Tatsachen entsprechendes Buch mit ein paar Längen. Konnte mich aber am Ende doch noch überzeugen und macht auf jeden Fall nachdenklich.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    4/5

    15.04.2024

    eBook (ePUB)

    lebenslange Flucht und Suche

    Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als 80 Jahren. Am Anfang lernt man Samuel Adler, den Sohn eines jüdischen Wiener Arztes kennen. Damals 1938 ist Samuel gerade 6 Jahre alt und bereits da ist ihm nichts wichtiger als seine kleine Geige und die klassische Musik. Doch nun werden auch im besetzten Österreich die Juden drangsaldiert und deportiert. Noch Ausreisevisa zu bekommen ist aussichtslos. In ihrer Not wenigstens Samuel in Sicherheit zu bringen, ringt sich seine Mutter durch ihn mit einen organisierten Kindertransport nach England zu schicken. Eine Entscheidung, die ihm das Leben rettet, aber zu einem hohen Preis. Jahrzehnte später, erleidet Leticia ein ähnliches Schicksal. Auch ihre Familie muss aus El Salvador vor den Guerillas und korrupter Polizei fliehen. In den USA stürzt Leticia sich später lebenshungrig in Eheversprechen, die das Wort nicht verdienen, um schlussendlich verwitwet als Haushälterin bei Mr. Bogart zu landen. Liebevoll und sehr detailreich erzählt die Autorin, wie schlimm die Korruption in den armen lateinamerikanischen Ländern ist, wie Menschen als Ware behandelt werden und bei Flucht keinerlei Rechte haben. Ob es nun am Beispiel von Leticia oder der kleinen Anita im Buch aufgezeigt wird, es geht einfach zu Herzen und hinterlässt auf der Seele der Betroffenen tiefe Wunden. An einigen Stellen fand ich es etwas zu sehr ausgebreitet. Es hat mich berührt, wie die kleine Anita sich eine eigene kleine heile Welt, Azabahar nennt sie sie, geschaffen hat, um am Verlust und der Trennung von ihrer Familie nicht zu zerbrechen. Die Kleine hat in ihrem kurzen Leben bereits so viele Schicksalsschläge durchgemacht und sich so Trost geschaffen. Wie schwer es Anita fällt Vertrauen gegenüber Fremden aufzubauen hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Mich hat das Buch gut unterhalten, oft traurig gemacht, aber auch gleichzeitig Hoffnung gegeben, weil es noch Menschen wie Selena und Frank Angileri gibt. Von mir gibt’s 3,5 Lese-Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (141)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Generationen, geprägt von Hass,...

    Generationen, geprägt von Hass, Gewalt und Flucht, finden zueinander. Allende erzählt von der Pogromnacht in Wien 1938, dem Bürgerkrieg in El Salvador, bis zu Corona von den Schicksalen mehrerer Personen, die am Ende zueinanderfinden. Ungeschönt, mitfühlend und Hoffnung gebend.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flüchtlingskinder

    Kunstvoll verwebt Isabel Allende in diesem großartigen Roman die Geschichte dreier Flüchtlingskinder und gibt damit den schwächsten unserer Gesellschaft eine Stimme. Wien 1938: nach den Eindrücken der Kristallnacht wird der 6-jährige Samuel mit einem Transport nach London geschickt. San Francisco, 45 Jahre später: Der Witwer Samuel beherbergt in seinem Haus während der Pandemie seine Haushälterin Leticia, die zusammen mit ihrem Vater aus El Salvador wegen des Bürgerkrieges geflüchtet war. Vervollständigt wird diese Hausgemeinschaft mit der 8-jährigen Anita, die 2019 an der Grenze zwischen Mexiko und den USA von ihrer Mutter brutal getrennt wurde. Schonungslos, aber ohne moralischen Zeigefinger erzählt Allende von diesen drei Schicksalen.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimat, Flucht und die Hoffnung auf ein besseres Leben

    Nach Jahren der Abstinenz, habe ich mal wieder eine "Allende" gelesen. Und was soll ich sagen, die wunderschöne Sprache und die mitreißende Geschichte haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Themen Heimat, Flucht und Hoffnung auf ein besseres Leben sind nach wie vor aktuell und werden hier so gefühlvoll verwoben, dass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein tolles Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Imke Volkmann

    Imke Volkmann

    OSIANDER Pfaffenhofen

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Wind kennt meinen Namen

    Kinder die vor Gewalt und Tod flüchten - nach wie vor leider immer noch ein aktuelles Thema. Isabel Allende beschreibt in ihrem neuen Roman, die Lebenswege des jüdischen Jungen Samuel, der 1938 in Wien vor den Nazis nach London fliehen muss und von Anita, die 2019 mit ihrer Mutter aus El Salvador in die USA flieht und an der Grenze von ihr getrennt wird. Geschickt verbindet die Autorin beide Geschichten und erzählt feinfühlig und authentisch, wie Kinder trotz aller unvorstellbarer Grausamkeiten und Verluste, sich in Träume flüchten und nie die Hoffnung aufgeben. Sehr emotional und aktuell!
  • Zum Bewerterprofil von Nathalie Schwind

    Nathalie Schwind

    OSIANDER Donaueschingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine traurige Geschichte über...

    Eine traurige Geschichte über Flucht und was die Menschen im Leben antreibt. Eine jüdische Familiengeschichte die sich mit einer Flüchlingsgeschichte einer jungen Mutter aus El Salvador in die USA vermischt. Leider haben wir aus der Vergangenheit nichts gelernt! Sehr ergreifend!

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