Als das Wiesel nach Hause kommt, traut es seinen Augen kaum: Bär und Dachs spielen miteinander. Das Wiesel ist sauer. Denn Dachs ist sein Freund!
„Spiel doch mit“, schlägt der Dachs vor, doch Bär und Wiesel können sich nicht einigen, nicht auf Fußball, nicht auf Memory oder Verstecken: „Immer willst du der Bestimmer sein!“, sagt das Wiesel. „Mit dir kann man einfach nicht spielen!“, sagt Bär. Irgendwann muss Dachs nach Hause …
Sich als Gruppe zusammenzufinden, ist nicht einfach. Wer darf mitspielen und wer nicht? Und wer bestimmt das überhaupt? Dieses Bilderbuch erzählt mit Augenzwinkern von einer Situation, die jedes Kind kennt.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Streiflicht
5/5
09.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unterhaltsam und lehrreich
Schon beim ersten Blick auf das Cover wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen und anschauen möchte. Es ist auch genau richtig für meinen Neffen, der jetzt in dem Alter ist, wo man immer bestimmen möchte. Und das ist dann für alle Beteiligten nicht immer ganz leicht.
Wiesel und Bär wohnen zusammen, der Dachs ist ein Freund. Er ist zu Besuch und eigentlich wollen die drei miteinander spielen, aber sowohl der Bär als auch das Wiesel wollen bestimmen. Das geht natürlich nicht und funktioniert auch nicht. Sie zanken sich, während der arme Dachs daneben steht und nicht weiß, was er tun soll. Seine Vorschläge verhallen ungehört. Irgendwann ist die Zeit vorbei und er muss nach Hause - da sind die beiden Streithähne aber überrascht ...
Ich finde schon das Cover toll und auch die Zeichnungen im Buch. Die Tiere sehen sehr individuell aus, haben aber alles Charakteristische für ihre Tierart. Das mag ich sehr. Die Farben sind sehr ansprechend und nicht grell. Mit dem wenigen Text ist das Buch auch schon für Dreijährige geeignet. Die Erzählung ist ein bisschen witzig und sicherlich finden sich die Kinder auch wieder, wenn es um die Bestimmerei geht. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass es keinen erhobenen Zeigefinger gibt. Am Ende sagt der Dachs, dass er am nächsten Tag nicht wieder kommen kann, weil er dann mit dem Fuchs verabredet ist. Das fand ich ziemlich gut. So bleibt noch Raum für eigene Gedanken dazu ...
Daggy
5/5
15.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das kennt jedes Kind
„Einer für mich, einer für dich!“ ist ein echter Renner in unserer Vorlesekiste. Die Kinder gehen voll mit bei dieser Geschichte um gerechtes Teilen. Und hier geht es wieder um die zwei Freund Bär und Wiesel. Das Wiesel kommt nach Hause und hängt seinen Rucksack an den Ast neben dem Etagenbett. Bär spielt mit Dachs und bittet Wiesel etwas zu essen zu machen. Doch Wiesel wird laut, weil der Dachs doch sein Freund ist. Da hat der Dachs die Idee, dass sie doch auch zu Dritt spielen könnten. „Vatermutterkind“ schlägt Wiesel vor und er verteilt auch gleich die Rollen, leider ist Bär das Kind und soll ins Bett. Doch da droht Bär „er würde einen riesigen Saustall machen“ und Wiesel wirft ihm vor sich nicht an die Spielregeln zu halten. Der Dachs will wieder schlichten und schlägt vor etwas anders zu spielen. Die beiden machen so lange mit ihren Streitereien weiter, bis der Dachs geht.
Ich denke auch die Situation in dieser Geschichte wird den Kindern bekannt seine, aufgrund der Streitereien kommt man gar nicht zum Spielen und der Dritte weiß nicht, was er machen soll. Schon auf dem Cover stehen Bär und Wiesel Rücken an Rücken und man sieht ihnen an, dass sie richtig sauer sind. Auch die anderen Illustrationen zeigen genau die Gefühle der Tiere, auch die Verlorenheit des Dachses.
Ich freue mich schon sehr auf Vorlesen und die Diskussionen, die damit verbunden sind.
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5/5
02.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wenn Freunde streiten
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte? Denkste. Der Dritte ist halt irgendwann genervt und geht nach Hause. Vielleicht kommt er morgen auch erstmal nicht wieder vorbei, denn streitende Freunde sind nicht so richtig gute Gesellschaft.
Ein toll illustriertes Kinderbuch zum Thema Streit und wie dieser auf andere wirkt, amüsant erzählt vom Autor des Hasenkinds (inkl. Hasenkind-Cameo!).
Das Buch wird bei uns gerade mehrmals pro Abend gelesen.
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5/5
24.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Morgen bestimme ich!
Wiesel und Bär sind Freunde. Der ein oder andere von Euch kennt die beiden sicher schon aus ihrem ersten, für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten, Abenteuer “Zwei für mich, einer für dich”, wo sie sich beim Abendessen darüber zoffen, wer von ihnen denn nun den 3. Pilz bekommen soll. Und wenn Ihr diese Geschichte noch nicht kennt, kann ich sie Euch nur wärmstens ans Herz legen, weil ich finde, das ist eines der besten Bilderbücher zum Thema “Teilen”. Aber ich schweife ab ;-). Wiesel und Bär sind also Freunde. Darum ist Wiesel auch gar nicht glücklich, dass Bär plötzlich mit Dachs abhängt. Als Wiesel nach Hause kommt, spielen Bär und Dachs mit den Feuerwehrautos. Eine Unverschämtheit! Und dann soll er den beiden auch noch was zu essen machen, weil sie ja so beschäftigt sind. Außerdem war Wiesel schon vorher mit Dachs befreundet, also darf nur er mit ihm spielen. Quatsch!, meint der Bär. Der Dachs gehört doch nicht ihm. Vielleicht können sie ja auch zu dritt spielen. Au ja, Vatermutterkind! Der Bär ist das Kind und muss darum gleich ins Bett. Das findet er natürlich unfair. Na, wenn er schon das Kind sein muss, kann er sich ja auch so benehmen, indem er ein riesiges Chaos veranstaltet, das die “Erwachsenen” dann aufräumen müssen. Da spielst das falsch!, meint Wiesel. Vatermutterkind hat gar keine Spielregeln!, kontert Bär. Es kommt zu einem gewaltigen Streit. Vielleicht können sie ja stattdessen Fußball spielen? Auf gar keinen Fall! Oder Memory? Nö! Wer sich zuerst bewegt, hat verloren? Langweilig! Verstecken? Nein. Nein. Nein! Wiesel meint, es macht gar keinen Spaß, mit Bär zu spielen, weil der immer nur bestimmen will. Doch was hat eigentlich Dachs zu der ganzen Sache zu sagen?
Wenn einer immer nur bestimmen will, kann das echt nervig sein. Und Freundschaft zu dritt wird nicht selten zum Drahtseilakt. Es in einer Gruppe jedem recht zu machen, will gelernt sein. Eine eindeutige Lösung wird in der Geschichte nicht geboten, sie regt viel mehr dazu an, selbst eine Lösung zu finden. Und da können Kinder oft wunderbar kreativ werden. Ein Beispiel: In der Vorgänger-Geschichte kam die Frage auf, wie die Freunde mit den 3 Erdbeeren zum Nachtisch verfahren sollen. Die kreativste Lösung war: Die sollen den Fuchs zurückholen, der den 3. Pilz gefressen hat, damit er auch die dritte Erdbeere frisst. Damit konnte mein Lösungsvorschlag (Erdbeere durchschneiden) natürlich nicht mithalten. Ich finde die Bilderbücher von Jörg Mühle, der übrigens auch “Hasenkind” erfunden hat, einfach klasse. Die Geschichten und die Illustrationen sind so toll, und sie machen nicht nur den Kindern Spaß, sondern sind auch für die erwachsenen Vorleser ein Vergnügen!
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5/5
15.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein weiteres großartiges Bilderbuch...
Ein weiteres großartiges Bilderbuch von Jörg Mühle über typische, witzige Situationen aus dem Alltag der Kinder. Riesenspaß sowohl für die Vorleser als auch für die Zuhörer.
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5/5
08.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Morgen bestimme ich!
Egal ob unter Geschwistern oder unter Freunden, dieses Szenario kennt einfach jede Familie. Alle wollen bestimmen und finden vor lauter Streit und Diskussion einfach nicht ins Spiel. Bis man sich verabschieden soll, denn dann kommen bekanntlich die besten Ideen... Einfach herrlich amüsant und treffend illustriert.
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5/5
26.02.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Morgen bestimme ich!
Der Bär hat den Dachs zu Besuch als das Wiesel nach Hause kommt. Doch die Vorstellung, nun einfach zu dritt zu spielen, gestaltet sich als komplizierter als gedacht...
Denn wer ist hier eigentlich mit wem befreundet und wieso darf immer nur eine*r bestimmen? Jörg Mühle trifft das Szenario im Kinderzimmer mal wieder voll auf den Punkt!
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