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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

54612

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1837 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anna-Christin Kramer

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996424

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

54612

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1837 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anna-Christin Kramer

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996424

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  • Jürg K.

    5/5

    17.02.2024

    eBook (ePUB)

    Ein aktuelles Thema, sehr real

    Hannah wird von ihrer Kollegin Mel ersucht als Zeugin in einem Gerichtsverfahren gegen ihren Chef Daniel Costello auszusagen. Sie lehnt dies ab Dem Sternekoch werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Hannah kann sich nicht ihrer Vergangenheit entziehen und ist bereit auszusagen. Alles steht für Daniel auf dem Spiel, für das er und seine Ehefrau Julie gearbeitet haben. Sollte dies alles umsonst gewesen sein? Das Cover zeigt bereits, was sich in diesem Buch und der Erzählung abspielen wird. Diese Schilderung wird abwechslungsweise aus der Sicht von Daniel, Julie und Hannah erzählt. Somit wird die Spannung und die Vorkommnisse bestens widergegeben. Die Beschreibung von Hannah fand ich sehr interessant. Sie spricht von den Mitarbeitern, Kunden und Sexismus, der am Anfang Nervenkitzel verspricht. Von späten Nächten, Drogen und viel Alkohol und ausser Kontrolle geratenen Menschen. Das Buch fand ich sehr real und authentisch geschrieben. Die Handlung konnte ich sehr gut verfolgen und vorstellen, dass es sich an einigen Orten so abspielen könnte. Dieses Buch empfehle ich sehr.

  • moneslesecouch

    5/5

    28.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Stark, wichtig, realistisch

    Hannah arbeitet im Service eines angesagten Restaurants in Dublin. Sie fühlt sich schon bald stark angezogen von Daniel, dem Inhaber und Sternekoch, der es auf charismatische Art versteht, seine Mitarbeiterinnen sowohl wegzustoßen als auch anzuziehen. Schon bald ordnet Sarah ihr Wohlbefinden unter. Aber Daniel ist mit Julie verheiratet, die zwar vieles ahnt, aber lange Zeit nichts von den dunklen Seiten ihres Mannes wissen möchte. Die Geschichte wird wechselnd aus Sicht der drei Beteiligten erzählt und ganz langsam entblättert sich Schicht für Schicht, was dahinterliegt. Schon früh wird klar, dass Daniel ein Täter ist, der sich missverstanden fühlt und mit allen Mitteln versucht, sich als Opfer auszugeben. Großartig erzählter Roman, der Missstände in der Gastronomie aufdeckt und dabei eine junge Frau in den Mittelpunkt steht, die physisch und psychisch ausgenutzt und missbraucht wurde und deren hartes Ringen um die Wahrheit stark herausgearbeitet wird. Auch die Selbst – und Fremdwahrnehmung eines bekannten starken Mannes wird hier offen gelegt und dabei auch die Sicht seiner Frau, die ihren Mann nicht mehr erkennt, berücksichtigt. Ein Roman, der sich mit einem harten Thema befasst und dabei mit einer psychologischen Tiefe durchaus leicht zu lesen ist und so eine starke Sogwirkung auf mich ausgeübt hat. Große Leseempfehlung für alle, die nicht vor schwerem Themen zurückschrecken.

  • Bewertung

    aus Freiberg

    5/5

    21.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Opfer oder Überlebende: Aufwühlender, authentischer #metoo-Roman

    Hm, noch ein weiterer #metoo-Roman, brauchen wir den wirklich? Im Fall von Sarah Gilmartins Roman „Service“ sage ich eindeutig: JA, brauchen wir! Die Thematik ist zwar an sich nicht neu, hier ist das Setting aber mal in der Nobel-Restaurant-Szene angesiedelt, zudem ist die Umsetzung mit den drei Erzählperspektiven wirklich sehr gelungen. Dass nicht nur das Opfer, sondern auch der Täter und dessen Ehefrau zu Wort kommen, sorgt hier für ein besonderes Lesevergnügen. Insbesondere die Sicht und Gedankengänge von Julie, der Ehefrau, fand ich sehr interessant. Der Titel „Service“ mutet recht harmlos an und zu Beginn des Buchs wird man auch erstmal in die Welt der Sterne-Restaurants und die stressigen Tagesabläufe eingeführt. Diese Beschreibungen fand ich sehr authentisch und glaubwürdig, besonders was die Situation der Frauen im Service und das Klientel im Restaurant angeht: "Die ganze Atmosphäre. Das Anspruchsdenken. Bloß weil sie reich sind, können sie uns, das Personal, behandeln, wie sie wollen." Und dann geht es richtig los: Hannah wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, obwohl sie die Erinnerungen an ihre Zeit im Restaurant vor 10 Jahren lieber weiterhin verdrängen will. Sie möchte sich nicht mehr mit dem befassen, was damals passiert ist. Daher möchte sie nicht im Gerichtsverfahren gegen ihren früheren Chef Daniel aussagen. Dem berühmten Sternekoch werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen, weswegen er gezwungen war, sein Restaurant zu schließen. Er kann das gar nicht fassen, da er selbst dem Vorfall, um den es bei der Anklage geht, kaum Bedeutung beimisst. Er sieht sich selbst als Opfer von Rufmord und einer ungerechtfertigten Anklage. Gleichzeitig muss sich seine Frau Julie neu sortieren, nicht nur die Belagerung durch die Presse setzen ihr zu, sondern auch die Frage, wie gut sie den Mann an ihrer Seite eigentlich wirklich kennt? "Die Frage verfolgt mich überall hin: wie konnte ich nicht wissen, dass mein Mann mit anderen Frauen anwandelte? Und dahinter die Frage, die mir noch niemand gestellt hat: Wie konnte ich nicht wissen, dass mein Mann ein Triebtäter ist? Aus irgendeinem Grund habe ich darauf keine Antwort, lediglich den grausamen Gedanken, dass all die Jahre bedeutungslos waren, unsere Ehe eine Illusion." Auf dem Weg bis zur Gerichtsverhandlung nimmt die Handlung ordentlich an Fahrt auf. Dabei gibt es immer wieder Rückblenden, die die Spannung ebenso aufrechterhalten. Ich möchte hier nicht spoilern und sage daher nichts zum Ende der Geschichte - lest dieses Buch unbedingt selbst! Wer „Prima facie“ von Suzie Miller mochte, dem wird sicher auch dieses Buch gefallen. Für mich ist es auf jeden Fall ein echtes Highlight zu einem sehr wichtigen Thema! "Dieser Sommer ruinierte tatsächlich mein letztes Studienjahr, aber nicht so, wie meine Eltern befürchtet hatten. Im September kehrte ich als anderer Mensch als Trinity College zurück, beschädigt und wachsam, konnte die Geschehnisse nicht hinter mir lassen und war zu verängstigt, um auf eine bessere Zukunft zu vertrauen. Tage, Wochen, Monate, die ich mit der Frage verschwendete, wieso es mir passiert war. Ich war wütend auf alles. .... .... während meine eigentliche Frage lautete: könnt ihr mir helfen, nicht mehr kaputt zu sein?" "Gelegentlich gelingt es einem, das Trauma auszublenden, doch die Nachwirkungen vergisst man nicht." "Und danach, als sie sagte, man könne sich entscheiden, ob man Opfer oder Überlebende sein wolle, dachte ich: Schon, oder man kann sich entscheiden, beides zu sein." „Auf einmal bin ich wutentbrannt, spüre denselben grenzenlosen Zorn wie nach jener Nacht: Ich war nicht diejenige, die das Problem verursacht hatte, musste es aber trotzdem beseitigen, da die Welt nie müde wird, Frauen mit Aufgaben zu überhäufen.“

  • nessabo

    5/5

    07.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiterer, äußerst lesenswerter #MeToo-Roman

    Wer „Prima facie“ mochte, wird hier eine würdige Alternative finden, denn wenig überraschend ist es völlig egal, in welcher Branche oder in welchem Land sich ein 6ueller Übergriff ereignet - das Victim Blaming und die juristischen Hürden sind überall gleich. Während „Prima facie“ aber einen starken Fokus auf das Rechtssystem und den Wandel der Protagonistin von Verteidigerin zu Betroffener legte, setzt „Service“ die Komplexität der Tat anders um. So gibt es hier drei Erzählstimmen, die den zu Beginn nur zaghaft angedeuteten Vorfall vielschichtig betrachten. Ich mag verschiedene Perspektiven sehr, weil sie, wenn gut geschrieben, ein komplexes Gesamtbild schaffen können. Das ist Sarah Gilmartin eindeutig geglückt! Kellnerin Hannah, die sehr jung im gehobenen Restaurant T anfängt, schildert zunächst eindrücklich die Atmosphäre in der Gastronomie. Wer dort schon einmal gearbeitet hat, wird das Geschriebe wohl körperlich fühlen, so authentisch ist es. Daniel, der Beschuldigte, ist ein arrogantes Ekel und ich habe mich einfach kontinuierlich aufgeregt. Andere schreiben davon, dass sie sogar fast auf seine Sicht hereingefallen sind, das war bei mir gar nicht der Fall. Auch, wenn der Charakter eines Menschen nicht zwangsläufig auf sein Verhalten schließen lässt, war für mich hier von Anfang an alles klar. Seine Sicht, so gut sie auch in die Handlung passt, ist der Grund, warum ich einen halben Stern weniger vergebe als für „Prima facie“ - es hat mich einfach zu sehr aufgewühlt, ihn wiederholt in meinem Kopf zu haben. Julie, seine Ehefrau, ist eine faszinierende Figur, die erst im Laufe der Geschichte Vergangenes neu einordnet und damit die für mich spannendste Entwicklung durchläuft. Sie ist die Figur, die zwischen den beiden anderen steht und deren Urteil wiederholt schwankt. Ein großes Plus des Romans ist die Solidarität unter den Kellnerinnen und die war für mich auch das, was das Buch zum Schluss durchaus empowernd machte, ohne angesichts der bitteren Realität naiv zu sein. Eine Geschichte, die schmerzvoll und zum Schreien, aber eine klare Empfehlung ist! 4,5 ⭐️ . . TW: Vergew@ltigung, 6uelle Übergriffe, Substanzmissbrauch

  • nessabo

    5/5

    07.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiterer, äußerst…

    Ein weiterer, äußerst lesenswerter #MeToo-Roman Wer „Prima facie“ mochte, wird hier eine würdige Alternative finden, denn wenig überraschend ist es völlig egal, in welcher Branche oder in welchem Land sich ein 6ueller Übergriff ereignet - das Victim Blaming und die juristischen Hürden sind überall gleich. Während „Prima facie“ aber einen starken Fokus auf das Rechtssystem und den Wandel der Protagonistin von Verteidigerin zu Betroffener legte, setzt „Service“ die Komplexität der Tat anders um. So gibt es hier drei Erzählstimmen, die den zu Beginn nur zaghaft angedeuteten Vorfall vielschichtig betrachten. Ich mag verschiedene Perspektiven sehr, weil sie, wenn gut geschrieben, ein komplexes Gesamtbild schaffen können. Das ist Sarah Gilmartin eindeutig geglückt! Kellnerin Hannah, die sehr jung im gehobenen Restaurant T anfängt, schildert zunächst eindrücklich die Atmosphäre in der Gastronomie. Wer dort schon einmal gearbeitet hat, wird das Geschriebe wohl körperlich fühlen, so authentisch ist es. Daniel, der Beschuldigte, ist ein arrogantes Ekel und ich habe mich einfach kontinuierlich aufgeregt. Andere schreiben davon, dass sie sogar fast auf seine Sicht hereingefallen sind, das war bei mir gar nicht der Fall. Auch, wenn der Charakter eines Menschen nicht zwangsläufig auf sein Verhalten schließen lässt, war für mich hier von Anfang an alles klar. Seine Sicht, so gut sie auch in die Handlung passt, ist der Grund, warum ich einen halben Stern weniger vergebe als für „Prima facie“ - es hat mich einfach zu sehr aufgewühlt, ihn wiederholt in meinem Kopf zu haben. Julie, seine Ehefrau, ist eine faszinierende Figur, die erst im Laufe der Geschichte Vergangenes neu einordnet und damit die für mich spannendste Entwicklung durchläuft. Sie ist die Figur, die zwischen den beiden anderen steht und deren Urteil wiederholt schwankt. Ein großes Plus des Romans ist die Solidarität unter den Kellnerinnen und die war für mich auch das, was das Buch zum Schluss durchaus empowernd machte, ohne angesichts der bitteren Realität naiv zu sein. Eine Geschichte, die schmerzvoll und zum Schreien, aber eine klare Empfehlung ist! 4,5 ⭐️ . . TW: Vergew@ltigung, 6uelle Übergriffe, Substanzmissbrauch

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    Melanie Haag

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    5/5

    20.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Leseempfehlung

    "Service" ist ein spannender #metoo Roman, der durch drei unterschiedliche Perspektiven besticht. Hannah hat vor Jahren als Kellnerin im angesagten Restaurant des attraktiven Sternekochs Daniel in Dublin gearbeitet. Jetzt, Jahre später, wird sie gebeten vor Gericht auszusagen. Daniel ist wegen sexuellen Übergriffen angeklagt. Hannah lehnt ab, doch der Prozess lässt ihre Erinnerungen an diese Zeit wieder lebendig werden. Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Daniel, der sich nicht zu erinnern scheint, Hannah, die offensichtlich auch betroffen ist und Daniels Ehefrau Julie, welche ihr komplettes Leben in Frage stellt. Unglaublich spannend erzählt, mit überzeugender Darstellung der Atmosphäre in diesem Spitzenrestaurant. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und finde es ein sehr gelungenes Buch zu diesem Thema.

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