Produktbild: Nach den Fähren

Nach den Fähren Roman

9

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

175 (Printausgabe)

Dateigröße

3755 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835386495

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

175 (Printausgabe)

Dateigröße

3755 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835386495

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholie

    Die Bewohner der Urlaubsinsel wurden zurückgelassen, niemand kommt mehr, auch alle Kinder sind fort. Einsamkeit, Melancholie bestimmen den Tag und das Nachdenken an Früher und das, was hätte sein können. Gespenster der Vergangenheit tauchen auf und endlich können unterdrückte Träume wahr gemacht werden. Ein leises Buch und etwas ganz Besonderes.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    28.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Noch ein literarisches Highlight!

    Nimmt man dieses Buch zur Hand, fällt einem sofort die liebevolle Gestaltung auf. Ein schönes Cover, ein gutes Papier und schlägt man das Buch dann auf, begrüßt den Leser eine klare, ordentliche aber zarte Schrift, die einer Einladung zum Lesen gleicht und Vorfreude weckt. Das ist doch der Anfang einer wunderbaren Freundschaft... Eine Insel im Nirgendwo. Von den meisten Bewohnern verlassen, übrig nur noch ein paar Seelen, die ihre eigene Geschichte haben. Die Insel war mal voll, nachher so voller Menschen das keiner mehr kommen wollte und nun keine Fähren den Hafen mehr anfahren. Stille und Weite und Sprachlosigkeit sind die Hintergrundfarben dieses Romans. Der Leser lernt sie kennen, die Menschen die noch da sind. Was machen sie, wie gehen sie mit der Sille um, was ist verloren gegangen? Zarte Bande werden geknüpft, es wird sich erinnert, gibt es Hoffnung? Ein sehr poetisches Buch über die Auswirkungen des Massentourismus, in Erinnerung an die verloren gegangenen Rituale und Bräuche und an das Leben in der großen Gemeinschaft. Ich mag Bücher sehr die mich zur Ruhe zwingen und von mir erwarten, genau gelesen zu werden. Den Rhythmus zu spüren und die Sätze und Zusammenhänge wirken zu lassen. Die Worte und der Aufbau des Textes sind wohl überlegt und machen aus dem Buch ein kleines Kunstwerk. Eine unbedingte Leseempfehlung!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    05.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kraftvolle Erzählung.…

    Eine kraftvolle Erzählung. Dystopisch. Über Ruhe und Touristen. Langsam und sanft fließt die Erzählung dahin, wie ein blaugrüner Fluss mit spiegelndem Sonnenlicht. Ein paar Stromschnellen – aufrüttelnd, was alles verloren ging auf der Insel, und was an Ruhe und Qualität, an Erholung für die Natur zurückgewonnen wurde – unterbrechen nur kurz, aber intensiv, den Text. Er erzählt uns von ein paar wenigen Menschen auf der Insel, die zurückgeblieben sind, als der Touristenstrom, welcher von den Fähren angespült wurde, ausblieb. Sie lebten ihr Leben, verrichteten ihre Dinge im gleichen Trott wie immer. Wenn sie sich trafen, dann beherrschte oftmals eine Frage das Gespräch: „Hast Du heute schon Fähren gesehen?“ Der Hausmeister, die Frau im gelben Haus mit ihrem Ehemann, den General, der nur mehr eine Last für sie war, die Direktorin, Müller oder Bäcker. Sie hinterfragten nicht, sie hofften. Eines Tages erschien die kleine Ada im Sommerpalast. Der Hausmeister kümmerte sich um sie, fragte sich, woher sie kam, und war enttäuscht, als sie wieder verschwand. Er erzählte es den anderen, fragte die Inselbewohner, doch niemand wusste eine Antwort darauf. Die Frau des Generals war des tagtäglichen Trotts überdrüssig. Jeden Tag setzte sie ihn auf das Pferd, welches ihn über die Insel trug. Immer in der Hoffnung, er möge nicht zurückkehren. Sie wollte weg, wollte das Leben auf der Insel nicht mehr führen. Der Tourismus war allgegenwärtig, überall auf der Insel. Die besten Plätze wurden geopfert, um ein schöneres Hotel nach dem anderen in die Natur zu stellen. Die Menschen kamen in Scharen, mit ihnen der Lärm, der Schmutz, die Arbeit, welche sich zwangsläufig ergab. Nach dem Ausbleiben dieses alljährlich stattfindenden Tsunamis verließen die meisten Bewohner die Insel, suchten und benötigten neue Arbeit. Wer zurückblieb, kümmerte sich um die Insel, um sich selbst, in respektvoller Weise auch um seine wenigen Mitmenschen. Es schien, als wäre, nach dem alles andere verschwand, die Harmonie übrig geblieben. Der Roman ist eine meisterhaft erzählte Geschichte, ich könnte ewig dort verweilen in dieser leicht dystopisch angehauchten Welt voller Ruhe. Die Lektüre hat mich sehr begeistert und berührt. Nicht zuletzt auch, weil ich selbst in einer Touristenhochburg lebe, die Vor- und Nachteile davon kenne, Ruhe und Einsamkeit oft schmerzlich vermisse. Insofern hat mir die Autorin auch aus der Seele gesprochen. Ich denke auch, es ist ein Gebot der Stunde, vieles (bis fast alles) in unserer Gesellschaft zu überdenken. Immer „höher, stärker, schneller“ wird uns aus der Bahn werfen. Leben mit der Natur, anstatt dagegen. Entschleunigung statt tausende Dinge gleichzeitig. Der Mensch wird irgendwann an sich selbst zerbrechen. Wie wird Lebensqualität definiert? Ich kann euch diesen Roman wirklich nur ans Herz legen. Ganz große Leseempfehlung.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    05.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kraftvolle Erzählung. Dystopisch. Über Ruhe und Touristen.

    Langsam und sanft fließt die Erzählung dahin, wie ein blaugrüner Fluss mit spiegelndem Sonnenlicht. Ein paar Stromschnellen – aufrüttelnd, was alles verloren ging auf der Insel, und was an Ruhe und Qualität, an Erholung für die Natur zurückgewonnen wurde – unterbrechen nur kurz, aber intensiv, den Text. Er erzählt uns von ein paar wenigen Menschen auf der Insel, die zurückgeblieben sind, als der Touristenstrom, welcher von den Fähren angespült wurde, ausblieb. Sie lebten ihr Leben, verrichteten ihre Dinge im gleichen Trott wie immer. Wenn sie sich trafen, dann beherrschte oftmals eine Frage das Gespräch: „Hast Du heute schon Fähren gesehen?“ Der Hausmeister, die Frau im gelben Haus mit ihrem Ehemann, den General, der nur mehr eine Last für sie war, die Direktorin, Müller oder Bäcker. Sie hinterfragten nicht, sie hofften. Eines Tages erschien die kleine Ada im Sommerpalast. Der Hausmeister kümmerte sich um sie, fragte sich, woher sie kam, und war enttäuscht, als sie wieder verschwand. Er erzählte es den anderen, fragte die Inselbewohner, doch niemand wusste eine Antwort darauf. Die Frau des Generals war des tagtäglichen Trotts überdrüssig. Jeden Tag setzte sie ihn auf das Pferd, welches ihn über die Insel trug. Immer in der Hoffnung, er möge nicht zurückkehren. Sie wollte weg, wollte das Leben auf der Insel nicht mehr führen. Der Tourismus war allgegenwärtig, überall auf der Insel. Die besten Plätze wurden geopfert, um ein schöneres Hotel nach dem anderen in die Natur zu stellen. Die Menschen kamen in Scharen, mit ihnen der Lärm, der Schmutz, die Arbeit, welche sich zwangsläufig ergab. Nach dem Ausbleiben dieses alljährlich stattfindenden Tsunamis verließen die meisten Bewohner die Insel, suchten und benötigten neue Arbeit. Wer zurückblieb, kümmerte sich um die Insel, um sich selbst, in respektvoller Weise auch um seine wenigen Mitmenschen. Es schien, als wäre, nach dem alles andere verschwand, die Harmonie übrig geblieben. Der Roman ist eine meisterhaft erzählte Geschichte, ich könnte ewig dort verweilen in dieser leicht dystopisch angehauchten Welt voller Ruhe. Die Lektüre hat mich sehr begeistert und berührt. Nicht zuletzt auch, weil ich selbst in einer Touristenhochburg lebe, die Vor- und Nachteile davon kenne, Ruhe und Einsamkeit oft schmerzlich vermisse. Insofern hat mir die Autorin auch aus der Seele gesprochen. Ich denke auch, es ist ein Gebot der Stunde, vieles (bis fast alles) in unserer Gesellschaft zu überdenken. Immer „höher, stärker, schneller“ wird uns aus der Bahn werfen. Leben mit der Natur, anstatt dagegen. Entschleunigung statt tausende Dinge gleichzeitig. Der Mensch wird irgendwann an sich selbst zerbrechen. Wie wird Lebensqualität definiert? Ich kann euch diesen Roman wirklich nur ans Herz legen. Ganz große Leseempfehlung.

  • Anna

    5/5

    04.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    dystopische Stimmung

    "Nach den Fähren" von Thea Mengeler erzählt von einer kleinen namenlosen Insel auf der das Leben plötzlich zum Stillstand gekommen ist. Eine Insel, die früher nur so vom Massentourismus überschwemmt wurde, auf die jedes Jahr zum Anfang des Sommers hunderte Besucher und Touristen kamen. Und plötzlich bleiben die Fähren weg, bringen keine Menschen und damit auch keine Einnahmen mehr und keine Versorgung vom Festland. Anfangs dachten die Bewohner noch an ein Versehen; morgen werden sie schon wieder kommen, spätestens übermorgen. Doch irgendwann sind es Jahre in denen keine Fähre mehr anlegte. Die Frage nach dem Warum bleibt für die Lesenden und auch für die Bewohner*innen der Insel ungeklärt.   Es ist still geworden auf der Insel, viele Bewohner*innen sind weggezogen, die wenigen die geblieben sind haben sich mit ihrem neuen Leben arrangiert, haben eine Art Mikrokosmos gebildet und leben mehr oder weniger nebeneinander her. Niemand hinterfragt was denn eigentlich passiert ist, das neue Leben wird klaglos angenommen. Wie einsam sie eigentlich alle sind merken sie erst, als ein Mädchen auf der Insel auftaucht. Ada, die einzige Figur die einen Namen trägt, wirbelt das Leben dort ordentlich durcheinander und verschwindet so plötzlich wieder wie sie aufgetaucht ist.  Nach den Fähren ist eine kleine, leise Geschichte mit nur wenigen Figuren, die sich in ihrem Leben eingerichtet haben, an ihren Routinen festhalten und warten auf etwas wovon sie nicht wissen ob es jemals eintrifft. Eine fast schon dystopisch anmutende Erzählung, ähnlich einem modernen Märchen durch das zeit- und raumlose Setting und die namenlosen Figuren, die so aus der Zeit gefallen scheinen und gleichzeitig mit all ihren Ängsten und Gedanken ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sind. Vieles bleibt unausgesprochen, vieles steht zwischen den Zeilen und man muss sich darauf einlassen können. Dafür bekommt man ein sehr besonderes, melancholische Buch das nachdenklich macht.

Kundinnen und Kunden meinen

5

6

4

3

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Verena Baumgartner

    Verena Baumgartner

    OSIANDER Lörrach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Veränderung

    Auf einer namenlosen Insel steht das Leben plötzlich still. Die Fähren bleiben weg, bringen keine Menschen rüber und so fehlen den Einheimischen die Einnahmen und auch die Versorgung vom Festland. Früher wurde die Insel zum Anfang des Sommers nur so von Touristen überschwemmt. Was nun? Die Autorin beschreibt klug, den Weg vom (Über-)Tourismus bis hin zur Reflexion über den Sinn des Lebens. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Ewa Petrakis

    Ewa Petrakis

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    12.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein poetisches Meisterwerk

    Ein poetisches Meisterwerk. Das Buch ist ein "Anhalten" von der hektischen Welt, wie wir sie kennen und bringt viel Melancholie mit sich. Die Protagonistinnen und Protagonisten, die als letztes auf einer Insel verblieben sind, suchen auf eine sehr zarte Weise nach dem Sinn des Daseins. War das früher besser? Wie ist es jetzt? Und was bleibt übrig für die Zukunft? Kommen noch die Fähren oder bleiben sie fort?

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nach den Fähren