Produktbild: Einsteins Hirn

Einsteins Hirn Roman

12

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3,5 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77457-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3,5 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77457-9

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • MarcoL

    aus Füssen

    3/5

    18.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anfänglich skurril und voller…

    Anfänglich skurril und voller Witz, verpufft die Story mehr und mehr. Es war der 18. April 1955, als einer der größten Genies der Welt das Zeitliche segnete. Albert Einstein verstarb im Princeton Hospital. Thomas Harvey, der an diesem Tag ganz andere Pläne hatte, denn er dachte tatsächlich an den Hochzeitstag, den er letztes Jahr sträflicher Weise vergessen hatte und alles wieder gut machen wollte, musste die Autopsie an Einstein vornehmen. Und somit nahm alles seinen Lauf … Er untersuchte den Leichnam, und entwendete unerlaubt das Gehirn. Eine scheinbar brillante Idee hat sich kurzerhand seiner bemächtig. Er wollte den Denkapparat untersuchen und dem Sitz der Genialität auf die Schliche kommen, und natürlich den ganzen Ruhm der Welt einhamstern. Soweit die historischen Fakten. Was danach kommt ist Fiktion, die möglicherweise so stattgefunden haben könnte. Aber Harvey war jetzt nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte der Gehirnforscher. Um ehrlich zu seinen, hatte diese Kerze nicht mal einen Docht. Kurzum: er stiehlt das Hirn, legt es in Formaldehyd ein und nimmt es vorerst mit nach Hause. Sein ganzes Leben beginnt, sich nur mehr um diesen Eiweißklumpen zu drehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Einsteins Angehörigen konnte er sie zumindest überreden, der Untersuchung zu zustimmen. Doch wie sollte er das anstellen, wo er doch keine Ahnung hatte? Zuhause tranchierte er das Gehirn mit der Wurstschneidemaschine, und verschickte dann die Gewebeteile an verschiedene Spezialisten im ganzen Land. Was sie fanden: es ist kein Geheimnis: nichts. Das skurrile am ganzen Roman: Einsteins Gehirn sprach mit Harvey - als es noch in einem Stück war. Dann verstummte es – und Harvey trieb es halb in den Wahnsinn. Er begann selbst Konversation mit dem Hirn zu führen, philosophischer und hauptsächlich religiöser Natur. Harvey war streng gläubig, vor allem auch an die Kraft seiner Libido (Gretchen kam da sehr gelegen). Ein paar historische Daten kommen auch vor, aber wie ein pathologischer Forrest Gump kommt die Story nicht rüber. Die Ehe ging den Bach runter, der Job auch, und Harvey tingelte mit den Resten des Gehirns durch die Staaten. Was sich anfänglich mit viel Komik und Witz als möglicher Pageturner präsentiert, rutscht leider wie Harveys Leben auf einer schiefen Bahn in eine Art Belanglosigkeit hinunter. Der erste Pep ist vorbei, und trotz wiederkehrender Figuren als Spannungsfänger verliert sich der Roman leider mehr und mehr. Der anfängliche Sprachwitz der den einen oder anderen Schenkelklopfer parat hält, verpufft leider auch irgendwie. Was ich sehr schade finde – 200-300 Seiten weniger hätten dem Buch vielleicht gut getan anstatt der über 500. Die Idee ist super, die anfängliche Umsetzung ebenfalls, aber mir kommt dann alles zu sehr gewollt vor, obwohl ich den Autor sehr schätze. Mehr als 3 Sterne kann ich beim besten Willen nicht verteilen.

  • MarcoL

    aus Füssen

    3/5

    18.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anfänglich skurril und voller Witz, verpufft die Story mehr und mehr.

    Es war der 18. April 1955, als einer der größten Genies der Welt das Zeitliche segnete. Albert Einstein verstarb im Princeton Hospital. Thomas Harvey, der an diesem Tag ganz andere Pläne hatte, denn er dachte tatsächlich an den Hochzeitstag, den er letztes Jahr sträflicher Weise vergessen hatte und alles wieder gut machen wollte, musste die Autopsie an Einstein vornehmen. Und somit nahm alles seinen Lauf … Er untersuchte den Leichnam, und entwendete unerlaubt das Gehirn. Eine scheinbar brillante Idee hat sich kurzerhand seiner bemächtig. Er wollte den Denkapparat untersuchen und dem Sitz der Genialität auf die Schliche kommen, und natürlich den ganzen Ruhm der Welt einhamstern. Soweit die historischen Fakten. Was danach kommt ist Fiktion, die möglicherweise so stattgefunden haben könnte. Aber Harvey war jetzt nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte der Gehirnforscher. Um ehrlich zu seinen, hatte diese Kerze nicht mal einen Docht. Kurzum: er stiehlt das Hirn, legt es in Formaldehyd ein und nimmt es vorerst mit nach Hause. Sein ganzes Leben beginnt, sich nur mehr um diesen Eiweißklumpen zu drehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Einsteins Angehörigen konnte er sie zumindest überreden, der Untersuchung zu zustimmen. Doch wie sollte er das anstellen, wo er doch keine Ahnung hatte? Zuhause tranchierte er das Gehirn mit der Wurstschneidemaschine, und verschickte dann die Gewebeteile an verschiedene Spezialisten im ganzen Land. Was sie fanden: es ist kein Geheimnis: nichts. Das skurrile am ganzen Roman: Einsteins Gehirn sprach mit Harvey - als es noch in einem Stück war. Dann verstummte es – und Harvey trieb es halb in den Wahnsinn. Er begann selbst Konversation mit dem Hirn zu führen, philosophischer und hauptsächlich religiöser Natur. Harvey war streng gläubig, vor allem auch an die Kraft seiner Libido (Gretchen kam da sehr gelegen). Ein paar historische Daten kommen auch vor, aber wie ein pathologischer Forrest Gump kommt die Story nicht rüber. Die Ehe ging den Bach runter, der Job auch, und Harvey tingelte mit den Resten des Gehirns durch die Staaten. Was sich anfänglich mit viel Komik und Witz als möglicher Pageturner präsentiert, rutscht leider wie Harveys Leben auf einer schiefen Bahn in eine Art Belanglosigkeit hinunter. Der erste Pep ist vorbei, und trotz wiederkehrender Figuren als Spannungsfänger verliert sich der Roman leider mehr und mehr. Der anfängliche Sprachwitz der den einen oder anderen Schenkelklopfer parat hält, verpufft leider auch irgendwie. Was ich sehr schade finde – 200-300 Seiten weniger hätten dem Buch vielleicht gut getan anstatt der über 500. Die Idee ist super, die anfängliche Umsetzung ebenfalls, aber mir kommt dann alles zu sehr gewollt vor, obwohl ich den Autor sehr schätze. Mehr als 3 Sterne kann ich beim besten Willen nicht verteilen.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der auf Tatsachen beruht....

    Ein Roman, der auf Tatsachen beruht. Als Einstein 1955 starb, wurde ihm das Gehirn zu Forschungszwecken entnommen. Für Harvey wird es zur Obsession, er flüchtet durch die Staaten, aus Angst jemand könnte es stehlen. Sein eigenes Leben bleibt dabei auf der Strecke.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Fans skurriler Charaktere

    Eine „erfundene wahre Geschichte“, so bezeichnet Hanser den Roman Franzobels rund um den Pathologen und Durchschnittsbürger Thomas Harvey, der 1955 in Princeton den Leichnam Albert Einsteins obduziert und dessen Gehirn entwendet. Was für ihn mit der Suche nach dem Ursprung von Einsteins Genialität beginnt, entwickelt sich zu einem wendungsreichen Lebensprojekt. Das Hirn (es spricht Schwyzerdütsch!) begleitet Harvey auf einer oft bizarren Tour durch Jahrzehnte amerikanischer Zeitgeschichte. Ein intelligenter und an vielen Stellen skurriler Roman, bei dem der reale Hintergrund und die Phantasie des Autors eine wilde Mischung aus Religion, Philosophie und Geschichte ergeben. Einfach genial!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    07.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr großes Lesevergnügen

    „Thomas Harvey ist an keiner Steilküste zerschellt, sondern an einer weichen grauen Masse, einem Hirn“….Thomas Harvey ist Pathologe am Princeton Hospital New Jersey. Albert Einstein wird in diesem Spital behandelt. Die Aussichten sind schlecht. Es ist der 18. April 1955. Thomas Harveys Plan für den Tag - kurz in der Klinik vorbeischauen und danach einen Blumenstrauß für seine Frau Elouise zum Hochzeitstag kaufen. Und dann stirbt Einstein, ausgerechnet heute. Der Klinikdirektor beschwört ihn, als Chef der Pathologie die Obduktion vorzunehmen. Und dann geht der Wissenschaftler mit ihm durch. Hätte er nur seinen kurzen Gedanken diese Aufgabe abzulehnen durchgezogen.

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  • Zum Bewerterprofil von Florian Paschedag

    Florian Paschedag

    OSIANDER Rottenburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buch mit Hirn

    Ein wilder Ritt durch die USA der Nachkriegsgeschichte. Pathologe Thomas Harvey muss Einstein autopsieren-und behält einfach dessen Hirn. Um dessen Genialität nachzuweisen. Oder so ähnlich. Fortan begleitet ihn dieses Hirn durch alle Höhen und Tiefen seines Lebens. Wie immer glänzt Franzobel mit Einfallsreichtum, Humor und zahllosen Metaphern. Einigen mag das vielleicht zu anstrengend sein. Für mich ist es das erste Lese-Highlight 2023.
  • Zum Bewerterprofil von Jakob Rimmler

    Jakob Rimmler

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abgedrehter geht es kaum

    1955: Albert Einstein stirbt. Und welche glorreiche Idee hat Thomas Harvey, der zuständige Pathologe? Er entnimmt vor der Einäscherung des Leichnams Einsteins Hirn und steht ab sofort öfter im Rampenlicht, als ihm guttut. Ob dies zum Wohle der Wissenschaft geschieht, oder um die eigene Mittelmäßigkeit zu kompensieren, wird sich am Ende eines über vierzig Jahre andauernden, von schwarzhumorigen und grotesken Erlebnissen durchzogenen Wahnsinns herausstellen, bei dem ein Protagonist im Mittelpunkt steht, den man in einem Moment in den Arm nehmen und im nächsten ohrfeigen möchte. Die Skurrilität des Ganzen dürfte für den einen oder anderen eine Herausforderung sein, aber man kommt nicht umhin, den inhaltlichen und sprachlichen Einfallsreichtum zu bewundern.

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