Produktbild: Vaterländer

Vaterländer Roman | Der große, warme Roman über die Geschichte seiner Familie von Schauspielstar und Bestsellerautor Sabin Tambrea

84

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7755

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3223 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783989410015

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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29.08.2024

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1. Auflage

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Deutsch

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9783989410015

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  • bookloving

    5/5

    27.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Bewegende Familiengeschichte

    Der neue Roman "Vaterländer" von dem bekannten deutsch-rumänischen Theater- und Filmschauspieler Sabin Tambrea ist eine fesselnde, autobiografisch inspirierte Erzählung, die uns auf eine emotionale Reise durch drei Generationen seiner rumänisch-ungarischen Familie mitnimmt. Tambrea gelingt es hervorragend, die persönlichen Schicksale seiner Familie während der rumänischen Diktatur mit den prägenden historischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts zu verweben. Mit großem erzählerischem Geschick zeichnet er ein vielschichtiges und bewegendes Porträt einer Familie, die trotz individueller Entbehrungen und politischer Unterdrückung durch ein unbarmherziges totalitäres Systems Widerstandskraft und familiären Zusammenhalt gezeigt hat. Der Autor lässt uns hautnah miterleben, wie seine Vorfahren und er selbst die Herausforderungen ihrer Zeit bewältigen. Tambrea versteht es, die vielschichtigen Themen mit beeindruckender Feinfühligkeit und sprachlichem Geschick zu behandeln. Mit seiner ausdrucksstarken, anschaulichen Erzählweise und poetischen Passagen schafft er eine besondere Nähe zu den Charakteren und lässt ihre Geschichten lebendig und greifbar erscheinen. Gliedert ist der Roman in drei Teile. Im ersten und umfangreichsten Teil, der in den 1980er Jahren beginnt, erleben wir aus der Perspektive des jungen Sabin seine Kindheit und Jugend in Deutschland. Nachdem Tambreas Vater Béla, in der Hoffnung seiner kleinen Familie im Westen eine bessere Zukunft bieten zu können, während einer Konzertreise seines Orchesters die Flucht gelang, erfolgte 2 Jahre später schließlich die Familienzusammenführung in Deutschland. Tambrea erweist sich als ein talentierter Geschichtenerzähler, der die facettenreichen Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in Rumänien und später in Deutschland nicht nur humorvoll und spannend, sondern auch berührend und nachdenklich stimmend in Szene zu setzen versteht. Anschaulich beleuchtet er die vielfältigen Herausforderungen der Integration in der neuen Heimat und die Suche nach der eigenen Identität zwischen zwei Kulturen. Im Mittelpunkt des zweiten Abschnitts steht Horea, sein Großvater mütterlicherseits, mit seinen schockierenden Erlebnissen während der 1940er und 1950er Jahre unter dem brutalen kommunistischen Regime in Rumänien. Seine detaillierten, schonungslosen Schilderungen über sein Schicksal, das er durch Repressalien und während der brutalen Folter durch den berüchtigten Geheimdienst Securitate erleiden musste, sind äußerst erschütternd. Zudem vermittelt Tambrea eine Menge an fundierten historischen Wissen über die damaligen Begebenheiten im kommunistischen Rumänien. Die Vielzahl der erwähnten Personen verleiht der Geschichte zwar Authentizität, erfordert von uns allerdings erhöhte Aufmerksamkeit. Der letzte im Rumänien der Nachkriegszeit spielende Teil widmet sich schließlich dem entbehrungsreichen Leben von Sabins Vater Béla, einem talentierten Violinisten, und gewährt uns einige liebevolle Einblicke in die wundervolle Liebesgeschichte seiner Eltern. Tambrea zeichnet ein eindringliches Bild des unter Nicolae Ceaușescu etablierten Terrorregimes in Rumänien, das sich durch extreme Unterdrückung, einem Klima des Schreckens und grauenvolle Brutalität auszeichnete. Eindrucksvoll gelingt es ihm, die beklemmende Atmosphäre und entbehrungsreichen Lebensumstände der Menschen während der düsteren Diktatur einzufangen. Während die Bevölkerung zunehmend unter Armut, Mangelwirtschaft, alltäglicher Korruption und politischen Willkür zu leiden hatte, baute der grausame Diktator einen regelrechten Personenkult um sich auf. In verschiedenen Episoden vermittelt er uns aufschlussreiche Einblicke in die unterschiedlichen Erlebnisse und Einflüsse, die sein Leben nachhaltig geprägt haben. Sehr nachvollziehbar schildert er, warum Béla als junger Familienvater trotz möglicher Repressionen schließlich die schwierige Entscheidung traf, seine geliebte Familie zurück zu lassen und für sie im Westen eine neue Existenz aufzubauen. Bemerkenswert ist auch, wie der Autor die Musik, insbesondere das für die Familie so wichtige Violinspiel als wiederkehrendes, zentrales Thema in seine Geschichte eingewoben hat. Auch wenn spielt seine Eltern mit ihren Bestrebungen scheiterten, aus Tambrea einen begnadeten Geiger zu machen, so hat er letztendlich mit der Schauspielerei dennoch einen künstlerischen Weg eingeschlagen. ZUM HÖRBUCH Das vom Autor Sabin Tambrea selbst eingesprochene ungekürzte Hörbuch mit einer Laufzeit von 10 Stunden und 28 Minuten beschert uns durch seine persönliche Interpretation ein besonders beeindruckendes Hörerlebnis. Tambreas ruhige, angenehme Erzählstimme verleiht der sehr bewegenden Geschichte über seine rumänisch-ungarische Familie eine zusätzliche emotionale Tiefe. Mit seinem lebendigen Erzählstil gelingt es ihm, uns trotz der teilweise beklemmenden Thematik rasch zu fesseln und uns zudem mit humorvollen Episoden zu unterhalten. Tambrea versteht es hervorragend, nicht nur seine eigene Perspektive sehr eindrucksvoll zu vermitteln, sondern auch die Stimmen seines Vaters und Großvaters sehr authentisch und überzeugend wiederzugeben. Insgesamt ein beeindruckendes und sehr bewegendes Hörerlebnis! FAZIT Ein tiefgründiger, bewegender autobiografischer Roman, der Sabin Tambreas faszinierende Familiengeschichte mit beklemmenden Einblicken in die bewegte Geschichte Rumäniens verwebt! Ein empfehlenswerter Roman, der noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    09.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eindringlich und berührend

    Ein sehr berührendes Buch! Sabin Tambrea beginnt mit der Ankunft mit seiner Mutter und Schwester in Köln, wo der Vater schon 2 Jahre in Marl auf sie wartet. Das 2. Teil ist das Tagebuch seines Großvaters, der mit der politischen Willkür der rumänischen Diktatur kämpft mitsamt Gefängnisaufenthalt. Der 3. Teil beschäftigt sich dann mit der Geschichte seiner Eltern, ebenso wie mit den Folgen des Ceauceșcu-Regimes für die Bevölkerung, bis hin zur Flucht der Mutter mit den beiden Kindern, wo sich der Kreis zum Anfang schließt. Ich muß zugeben, daß ich nicht so viel über Rumänien wusste, so habe ich wieder vieles gelernt. Wirklich beeindruckt aber hat mich diese liebevolle Familie, sei es die Kernfamilie Sabin Tambreas als auch die Liebe der erweiterten Familie bei den Besuchen in Rumänien. Das macht alles sehr deutlich, daß es für die meisten Menschen sehr sehr schwer ist, die Heimat, die Familie und Freunde zu verlassen, um Sicherheit und ein menschenwürdiges Leben in einem fremden Land mit einer fremden Sprache zu suchen und zu finden. HOFFENTLICH finden, kann ich nur schreiben, wenn ich mir die augenblicklich flüchtlingsfeindliche Diskussion in unserem Land anschaue. Eine Flucht ist keine leichte Entscheidung. Das Hörbuch wird vorgelesen vom Autor, was alles noch einmal eindringlicher macht. Ich wünsche diesem Buch sehr sehr viele Leser/Hörer!

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    30.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zum Teil erschütternde Erzählung

    Ich habe Sabin Tambrea das erste Mal in der Fernsehserie KuDamm 56 gesehen und war nun gespannt auf seine Lebensgeschichte. Leider in Ich-Form geschrieben las sie sich aber trotzdem gut und relativ flüssig, lediglich die vielen verschiedenen rumänischen Namen haben mir leichte Schwierigkeiten bereitet. Es beginnt mit dem kleinen Sabin, der mit Mutter und Schwester Rumänien verlassen darf, um zum vor einiger Zeit schon geflüchteten Vater nach Deutschland zu reisen. Er berichtet über Freud und Leid in der neuen Heimat, deren Sprache sie nun erstmal lernen müssen. Erlebnisse im Kindergarten, vom Geigenunterricht und vieles mehr wird von Sabin Tambrea hier berichtet, wobei er schonungslos ehrlich ist und auch seine vielen tollpatschigen Erlebnisse nicht auslässt. Sehr amüsant. Auch die späteren Urlaubsreisen nach Rumänien, nachdem Ceaucescu gestürzt wurde, werden in großer Ausführlichkeit berichtet. Das ist dann der Teil, wo einem viel zu viele Namen um die Ohren fliegen. Aber es war sehr interessant zu lesen, wie groß die Unterschiede in der Sichtweise sind, abhängig davon, wo man lebt und wo man zu Besuch ist. Als Sabins Großvater stirbt, findet die Familie sein Tagebuch, mit dem dann der zweite Teil des Romans beginnt. Er erzählt von seiner Jugend, seiner Inhaftierung und von den Grausamkeiten, die ihm widerfahren sind. Das las sich irgendwie viel schlimmer als ein erfundener Krimi, weil ich immer im Hinterkopf hatte, dass es eine wahre Geschichte ist. Der dritte Teil drehte sich dann um Sabins Vater, von der Jugend bis hin zur Flucht aus Rumänien. Er hat zwar nicht so viele Grausamkeiten erlebt, wie sein Schwiegervater, aber spannend war seine Lebensgeschichte auch. Irgendwie war es ja eine Flucht ins Ungewisse. Gelingt sie? Was passiert danach mit seiner Familie? Ein wirklich sehr berührendes Buch, in dem viel rumänische Geschichte erzählt wird, die mir persönlich nicht sehr präsent war.

  • Lesebiene

    aus Berlin

    5/5

    25.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Starke Erzählkunst

    Von schwedenbiene Dieser Roman handelt von Sabin Tambreas Familie. Tambrea ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, rumänischer Abstammung. Hier erzählt er über seine rumänisch-ungarische Familie. Durch die Augen dreier Generationen - des jungen Sabin, seines Vaters Béla und seines Großvaters Horea - erleben wir eine emotionale Zeit voller Entbehrungen, Hoffnungen und Entscheidungen. Das Schicksal dieser Familie ist sehr einfühlsam und auch sehr spannend erzählt. Das Leben in Rumänien und die politische Willkür, was es bedeutet, aus seinem Leben gerissen zu werden. Was diese Flucht mit der Familie auslöst und die dadurch ausgelösten Gefühle und Anforderungen werden in diesem Roman wunderbar wiedergegeben. Es stellt sich die Frage, was bedeutet Heimat und wie tief ist man darin verwurzelt? Dieser Roman liest sich so wunderbar, vor allem aber auch die starke Ausdrucksweise, die das alles erträglicher macht und auf den Punkt bringt. Die großen Emotionen, aber auch die vielen kleinen Alltäglichkeiten. Jeder Satz sitzt und wiegt schwer. Für mich ist das Buch eine absolutes Lesehighlight, weil es zeigt, was eine Vertreibung aus der Heimat wirklich bedeutet. Dieser Roman handelt von Sabin Tambreas Familie. Tambrea ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, rumänischer Abstammung. Hier erzählt er über seine rumänisch-ungarische Familie. Durch die Augen dreier Generationen - des jungen Sabin, seines Vaters Béla und seines Großvaters Horea - erleben wir eine emotionale Zeit voller Entbehrungen, Hoffnungen und Entscheidungen. Das Schicksal dieser Familie ist sehr einfühlsam und auch sehr spannend erzählt. Das Leben in Rumänien und die politische Willkür, was es bedeutet, aus seinem Leben gerissen zu werden. Was diese Flucht mit der Familie auslöst und die dadurch ausgelösten Gefühle und Anforderungen werden in diesem Roman wunderbar wiedergegeben. Es stellt sich die Frage, was bedeutet Heimat und wie tief ist man darin verwurzelt? Dieser Roman liest sich so wunderbar, vor allem aber auch die starke Ausdrucksweise, die das alles erträglicher macht und auf den Punkt bringt. Die großen Emotionen, aber auch die vielen kleinen Alltäglichkeiten. Jeder Satz sitzt und wiegt schwer. Für mich ist das Buch eine absolutes Lesehighlight, weil es zeigt, was eine Vertreibung aus der Heimat wirklich bedeutet.

  • meerblick

    4/5

    24.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Dramatische Zeiten

    Sabin Tambrea legt mit ‘Vaterländer‘ seinen zweiten Roman vor. Er wagt sich an die Geschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie, die geprägt ist vom brutalen Regime des rumänischen Nicolae Ceaușescu, von Angst, von Entbehrung und der Suche nach einer neuen Heimat. Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts flüchtet sein Vater Béla während eines Auslandkonzertes in den Westen. Erst zwei Jahre später durften seine Frau und seine beiden Kinder zu ihm kommen. Während das Leben des Großvaters und seines Vaters von unglaublichen Repressalien der Securitate bestimmt waren, sind die Erinnerungen Sabins an seine Kindheit eher glücklicher Natur. Insbesondere der Großvater war der Willkür des rumänischen Geheimdienstes durch brutalste psychische und physische Folter ausgesetzt. Der Roman ist emotional sehr berührend, in dem historische Gegebenheiten eines totalitären Staates mit den sehr persönlichen Erlebnissen der Familie verwoben werden. Er gibt Zeugnis ab über eine Zeit schrecklicher menschenverachtender Politik und gleichzeitig versucht er Zuversicht zu vermitteln.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eindrückliches Zeugnis rumänischer Geschichte

    3 Generationen kommen hier zu Wort, die jeweils ihren Teil der mitreißenden Geschichte der rumänisch-ungarischen Familie des Autors erzählt. Im 1. Teil berichtet Sabin: von seinem Start im fremden Deutschland, wo er von nun an leben soll, von den großen und kleinen Problemen der Familie und von Begegnungen, die zu Freundschaften werden. Der 2. Teil ist dem Großvater Horea gewidmet, nach dessen Beerdigung man Aufzeichnungen von seiner Zeit als politischer Gefangener findet. Horea berichtet von Schikanen, Willkür und Folter unter einem kommunistischen Regime, das mit äußerster Brutalität gegen seine Kritiker vorgeht. Im 3. und letzten Teil kommt Béla zu Wort, Sabins Vater, der sich unter Ceauceșcu zunehmend eingeengt fühlt, während einer Konzertreise flüchtet und für seine Familie und sich eine bessere Zukunft in Deutschland erkämpft. Dieser Roman erzählt von unsagbaren Leid, Tyrannei, Entbehrungen und Einsamkeit in einem europäischen Land, noch weit nach dem 2. Weltkrieg. Aber er erzählt auch von Selbstbestimmung, Glück, Geborgenheit und Liebe, die einem eine Familie geben kann. Ein eindrückliches Zeugnis rumänischer Geschichte, ein Buch das mich tief bewegt hat und mir im Gedächtnis bleiben wird.
  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine aufwühlende autobiografische...

    Eine aufwühlende autobiografische Geschichte des Schauschpielers, seines Großvaters und schließlich die Flucht des Vaters aus dem kommunistischen Rumänien, die er eindrucksvoll erzählt. Auch als Hörbuch sehr zu empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Marion Olßon

    Marion Olßon

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarer Roman , der das...

    Ein wunderbarer Roman , der das Herz bewegt und die Seele berührt. Vom Verlust der Heimat, das Ankommen in einem neuen, fremden Land, das Heimat werden soll und doch nicht kann, da das Herz zu tief in der alten Erde wurzelt und nicht freigegraben werden kann. Eindrucksvoll !
  • Zum Bewerterprofil von Herad Pfeuffer

    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr persönliches Buch

    Sabin Tambrea kennt man als Schauspieler vom Theater und Film, nun hat er seinen zweiten Roman veröffentlicht, welcher persönlicher wohl kaum geht. Unterteilt in drei Abschnitte behandelt es im ersten Teil seine eigene Geschichte. Wie er als kleiner Junge im Zuge der Familiennzusammenführung von Rumänien nach Deutschland kam. Im Zweiten geht es um seinen Großvater, der unter Ceausescu gefoltert, inhaftiert und jahrzehntelang gelitten hat und am Ende die Geschichte seines Vaters, der es nicht mehr in der Heimat ertragen konnte und sich bei einer Auslandstournee abgesetzt hat. Die Geschichte des Großvaters hat der Autor ins Deutsche übersetzt und das Hörbuch selber eingelesen und bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Was muss es für ein "Kraftakt" gewesen sein! Und mir kam wieder die Erkenntnis, niemand verläßt freiwillig seine Heimat. Das es der Familie Tambrea "gelungen" ist, ist bestimmt dem Zusammenhalt und Verständnis gegenseitig geschuldet.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Renner

    Simone Renner

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz und gar ungewöhnliche Familiengeschichte

    Sabin Tambrea kennen die meisten vermutlich als Schauspieler. Doch auch als Schriftsteller macht er seit einigen Jahren auf sich aufmerksam. Sein jüngstes Buch Vaterländer beschäftigt sich mit seiner eigenen Vergangenheit, der Geschichte seiner eigenen Familie. In dem grandios verknüpften Buch kommen in drei Abschnitten er selbst, sein Großvater, der bittere Unterdrückung und Verfolgung erdulden musste und sein Vater, der den Mut fasste und nach Deutschland floh als es in Rumänien keine Perspektive mehr gab, zu Wort. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die kleinen Momente, die Familie und das was bleibt, wenn alles zu zerfallen droht. Leise, zärtlich und doch kompromisslos eindeutig in der Sprache. Mein bisher liebstes Buch in diesem Jahr.

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