Produktbild: Patriot
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Alexej Nawalny

1. Patriot

Patriot Meine Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Joachim Schönfeld

Spieldauer

20 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.12.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

374

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

Rita Gravert + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732421534

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Joachim Schönfeld

Spieldauer

20 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.12.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

374

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

  • Rita Gravert
  • Norbert Juraschitz
  • Karin Schuler

Sprache

Deutsch

EAN

9783732421534

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.12.2024

    Hörbuch-Download

    Ein echter Patriot

    Ein wirklich sehr fesselndes und kurzweiliges Hörbuch, das einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken von Alexej Nawalny und das Leben in Russland gibt. Die gut 20 Stunden Hörbuch-Zeit vergehen auch Dank des guten Vorlesens von Joachim Schönefeld wie im Flug.

  • Th.M

    aus Berlin

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Courage und Hoffnungslosigkeit

    Eines vorweg- man erfährt in diesem Buch nichts wirklich neues, es ist aber dennoch interessant und gut geschrieben. Es gibt sicherlich nicht viele Menschen in Russland, die so prädestiniert für das Amt eines Präsidenten sind, wie es dieser mutige und kluge Alexej Nawalny war. Er war die Chance für ein wirklich freies Russland. Dieses Buch zeigt aber auch die Hoffnungslosigkeit dort jemals anzukommen. Der Machtapparat Putins funktioniert tadellos. Es helfen keine Sanktionen und keine militärischen Drohungen aus der westlichen Welt. Aber das Buch zeigt auch, das Putin ganz genau die öffentliche Meinung Russlands im Auge hat, denn wenn wirkliche Massen der Bevölkerung sich gegen Putin stellen, kann ihm das auch schnell den Kopf kosten. Solange Putin das Militär auf seiner Seite hat, kann er sich seiner Macht so ziemlich sicher sein. Aber das muss ja nicht so bleiben. Die Generäle haben die Macht Putin zu stürzen. Aufgabe des Militärs ist es den Staat zu schützen, nicht das Regime.Vielleicht geht das Volk irgendwann einmal auf die Straße, wenn sie genug haben von den Entbehrungen, dem sinnlosen Blutvergießen im Krieg gegen sie Ukraine, genug von diesem menschenverachtendem und korrupten Regime, denn auch das Volk kann ein Regime zu Fall bringen. Vielleicht gehen die Visionen Nawalnys irgendwann in Erfüllung. Es wäre uns allen zu wünschen. Er hat seine Ideale und Überzeugungen niemals aufgegeben. So hat das Opfer seine Mörder dennoch besiegt. 5 Sterne nicht nur für das Buch, sondern auch für den couragierten Kämpfer Alexey Nawalny, der für seine Überzeugung sein Leben gelassen hat.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    05.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Diese Autobiografie, die Alexej Nawalny (1976-2024) ab 2020 bis zu seinem Tod verfasst hat, ist kein leichter Lesestoff, aber es lohnt, sich darauf einzulassen. Nawalny erzählt seine Geschichte in vier großen Abschnitten, von denen die ersten drei noch in zahlreich Kapitel unterteilt sind. Im vierten Abschnitt, der die Jahre 2021 bis zu seinem Tod im Jahr 2024 enthält, ändert er seine Aufzeichnungen in eine Art Tagebuch. Teil I - Dem Tod nahe Teil II - Heranwachsen Teil III - Die Arbeit Teil IV - Gefängnis Nawalny beschreibt seine politische Arbeit ohne sich selbst zu beweihräuchern, prangert die Korruption in Russland an und ist sich nicht zu schade zuzugeben, dass er sich in Boris Jelzin und auch Wladimir Putin getäuscht hat. Seine Kindheit und Jugend sind vom Reaktorunfall in Tschernobyl sowie von Michael Gorbatschows Glasnost geprägt. Anders als wir im Westen, empfindet Nawalny Gorbatschow als Zauderer. Er beschreibt ihn allerdings als unbestechlich und als einen der wenigen, der sich nicht bereichert hat. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sehr Putin einen einzelnen Mann fürchten muss, wenn er alles daran setzt, ihn zunächst durch zahlreiche Prozesse, mit fadenscheinigen Anklagen, nur mundtot machen will und als Nawalny nicht aufgibt, ihn schließlich töten lässt. Ganz ist Putins Plan nicht aufgegangen, denn für viele ist Alexej Nawalny eine Art Märtyrer, der bewundert wird. Die Opposition hingegen ist leider ohne ihre Galionsfigur zerstritten, obwohl seine Frau Yulija Nawalnaja ihren Kampf gegen Putin fortsetzt. Der Schreibstil ist klar und zugänglich, ohne unnötig kompliziert zu sein. An manchen Stellen verliert sich Nawalny ein wenig in kleine Detail, was vielleicht nicht jede Leserin, jeden Leser spannend findet. Beeindruckend zu lesen ist, dass Nawalny weiß, dass er diesen Kampf David gegen Goliath nicht gewinnen kann, und trotzdem weitermacht. Als Patriot im wahrsten Sinne des Wortes zahlt er den höchsten Preis und kämpft bis zum unausweichlichen Ende. Fazit: Gerne gebe ich dieser beeindruckenden Autobiografie 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Mette

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspiration aus dem Widerstand

    Das kraftvolle und bewegende Vermächtnis eines Mannes, der sein Leben dem Widerstand gegen Korruption und für Demokratie in Russland widmete. In seiner posthum erschienenen Autobiografie gewährt Nawalny einen tiefen Einblick in seine Kindheit, seine politische Entwicklung und die Herausforderungen, denen er sich stellte. Besonders eindrucksvoll sind die Passagen, in denen er seine Zeit im Gefängnis beschreibt – mit einer Mischung aus Humor, Mut und unerschütterlichem Glauben an die Veränderung. Seine Witwe, Julija Nawalnaja, trug zur Veröffentlichung bei und fügte persönliche Ergänzungen hinzu, die das Buch noch berührender machen. "Patriot" ist nicht nur eine Autobiografie, sondern ein Aufruf zum Handeln und ein Appell für Freiheit und Gerechtigkeit. Es ist ein Buch, das inspiriert und dazu anregt, für das Richtige einzutreten – selbst unter den schwierigsten Umständen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    17.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    David gegen Goliath...

    …nur leider gewann diesmal David nicht…Ein berührendes und packendes Buch, das in seiner Aussage überzeugt. Überdies humorvoll und witzig, mit einem Augenzwinkern geschrieben - dies trotzdem ernst(haft) und mit Tiefgang. Im ersten Teil beschreibt Nawalny die ganze Geschichte rund um seine Vergiftung und Rehabilitation in Deutschland, sowie die Rückkehr nach Moskau, wo er umgehend verhaftet wird. Im zweiten Teil erzählt er von seiner Kindheit. Früh schon wurde er politisiert. Tschernobyl hat ihn ebenso geprägt wie Glasnost. Der dritte Teil ist dann seiner Arbeit und Engagement für ein freies, glückliches und wohlhabendes Russland gewidmet. Er beschreibt seine Überzeugungen, seine Motivation und die MitstreiterInnen - sieht sich als Teil eines grösseren Ganzen. Offen berichtet er über Anfeindungen, Angriffe, Inhaftierungen und Einschüchterung. Der vierte Teil knüpft dort an, wo der erste aufhört. Nawalny berichtet von seinem Gefängnisalltag, den Strapazen, Schikanen… und da bricht immer wieder sein Humor durch, die positive Einstellung, sich in und trotz allem nicht unterkriegen zu lassen. Nachdem Hungerstreik, mit dem er medizinische Versorgung erzwingt, ändert sich der Ton, gewinnt an Tiefe. Dabei verschweigt Nawalny auch seine Ausraster nicht, sein Ringen um Zuversicht. Was mich am meisten berührte, war die Tatsache, wie er kleine Glücksmomente geniessen und in den Anderen noch das Positive zu sehen vermochte. Einen rundum lohnende Lektüre - ein Leben, von dem man hofft, dass es über den (gewaltsamen) Tod hinaus, Früchte tragen wird!

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben und Sterben für Russland: ein russischer Patriot.

    Die Autobiographie entstand nachdem Nawalny im Jahr 2020 sich nach dem Mordanschlag, der wohl Putin zuzurechnen ist, sich in Deutschland erholte und geht bis in die Haftzeit. Eine Mischung aus Autobiografie, Gefängnistagebuch und Instagram-Posts und im Bewusstsein, sterben zu müssen. Er erklärt auch, weshalb er zurück nach Russland musste, obwohl er wusste, dass er lebenslang inhaftiert würde. Denn ständig kamen neue, haarsträubende Vorwürfe hinzu. Was ihm half, lebensbejahend und optimistisch zu bleiben: Worst-Case-Denken und nicht in Wut und Hass damit umzugehen, sondern selbst das Schlimmste zu akzeptieren. Das Buch sollte sein Denkmal sein, "falls sie mich endgültig erledigen sollten". Nach seiner Verhaftung in der Zelle darf er anfangs 90 Minuten lang schreiben, nur so lange hat er einen Stift zur Verfügung. Rückenschmerzen, Schlafmangel und unzureichende Ernährung prägen zunehmend den Alltag. Zunehmend wird ihm alles genommen, er verbringt immer mehr Zeit in Einzelhaft und Isolationszellen. Der letzte Tagebucheintrag erfolgt 17 Monate vor seinem Tod. Dass er im Gefängnis sterben wird, steht im Epilog des Buches . Der Text entsteht 22 Monate vor seinem Tod. Es ist ein Worst-End – Szenario. Er schreibt “Jetzt mach mal halblang, das Schlimmste wird nie passieren”. Nawlny lebte für Russland und starb daran: ein russischer Patriot.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Schneider

    Lisa Schneider

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    "Ich liebe mein Land, aber ich hasse den Staat"

    Noch nie hat mich ein Buch so emotional bewegt und erschüttert wie dieses. Alexej Nawalny began dieses Buch während seiner Haft nach dem Giftanschlag. Es ist ein Denkmal seiner Stärke, Überzeugung, Vision und die Hoffnung, für die er stand. Ein roter Faden ist sein Kampf die Korruption und den Machtmissbrauch aufzudecken, und die üblen Methoden die genutzt werden. Er beweist durchgehend wie sehr er sein Land liebt, er sieht das Potenzial, wie bewundernswert mutig, unbeugsam und unbesiegbar er ist. Denn er hat sich moralisch nicht unterkriegen lassen: Sein Ton ist bis zum Schluss amüsiert, erheitert und spitzbübisch. Zuerst beschreibt er den Giftanschlag und die mühevolle Rehabilitation, und schildert im nächsten Teil wie er aufgewachsen ist. Was in beeinflusst hat, zu dem Menschen zu werden der er wurde und wie er die Politik und Geschehnisse wahrnahm. Er beschreibt im dritten Teil seine Arbeit und nimmt durchweg Stellung und Kritik zu Russlands Politik(ern) und Korruption, und teilt seine Vision zum friedlichen, freien und 'schönen Russland'. Parallel schreibt er ein Tagebuch zu seinem Alltag in Haft und was in den jeweiligen Gefängnissen und Anstalten vor sich geht. "Habt keine Angst vor gar nichts!"
  • Zum Bewerterprofil von Vera Lipina

    Vera Lipina

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeugnis des Mutes und der außergewöhnlichen Stärke

    Nawalny erzählt offen von seinen persönlichen Erlebnissen, seinen politischen Ambitionen und dem Streben nach Gerechtigkeit in einer schwierigen und oft grausamen Realität. Besonders eindrucksvoll ist seine Schilderung des Lebens in russischen Gefängnissen – nicht nur die Herausforderungen des Überlebens, sondern auch der Konfrontation mit der ständigen Gefahr des Todes. Trotz der Schwere der Themen bleibt das Buch überraschend licht und hoffnungsvoll, was vor allem an Nawalnys einzigartigem Charakter liegt. Diese Erzählung zeigt die außergewöhnliche Stärke eines Menschen, der sich selbst unter extremem Druck treu bleibt und seine Werte nie aufgibt. „Patriot“ ist ein Zeugnis des Mutes und der Widerstandskraft, das niemanden gleichgültig lässt. Es berührt, inspiriert und erinnert daran, dass auch unter den dunkelsten Umständen Hoffnung und Würde bestehen können. Für alle, die sich für die menschliche Seite von Politik und Widerstand interessieren, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre.

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Bewertungen (3)

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