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Leuchtfeuer Roman

234

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15247

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,6 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Signal Fires

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28281-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15247

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,6 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Signal Fires

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28281-0

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alles ist und bleibt verbunden

    Dieses Buch transportiert so viel Gefühl. Dani Shapiro erzählt von falschen Entscheidungen, Familie, Liebe, Verlust, Tod, Sterben, Schuld, Geheimnissen, Alkoholabhängigkeit und den unsichtbaren Verbindungen, die Menschen über Generationen hinweg miteinander verknüpfen. Besonders beeindruckt hat mich die Art, wie sie Zeit, Erinnerung, Verbundenheit und Vergänglichkeit betrachtet. Nicht als etwas, das einfach vergeht, sondern als etwas, das fortbesteht.  Die Geschichte hat eine unglaubliche emotionale Tiefe, die sich langsam entwickelt. Nach und nach fügen sich die einzelnen Lebenswege zu einem Gesamtbild zusammen. Vor allem die Frage, ob Menschen und ihre Geschichten nach dem Tod verschwinden, hat in mir viel Resonanz ausgelöst.  Da meine eigene Mama erst vor Kurzem verstorben ist, beschäftige ich mich momentan viel mit der Frage, was nach dem Tod kommt, ob man einfach ganz verschwindet und ob die Verbindungen zu den Menschen, die wir lieben, wirklich gekappt werden.  Ein berührendes, kluges und einfühlsames Buch. Mich hat dieser Roman tief bewegt und er wird mich wahrscheinlich noch lange beschäftigen. Triggerwarnung: Das Buch behandelt unter anderem die Themen Tod, Sterben, Demenz, Alkoholabhängigkeit, Verlust und Trauer

  • Lena

    aus Köln

    3/5

    13.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Am 27. August 1985 versursacht…

    Am 27. August 1985 versursacht Theo Wilf einen Unfall, bei dem die Freundin Misty Zimmerman ums Leben kommt. Theo ist erst 15 Jahre alt und hat keinen Führerschein, seine 17-jährige Schwester Sarah, die ebenfalls im Auto saß, hatte ihm den Schlüssel gegeben, da sie selbst getrunken und ihn zu einer Mutprobe überreden wollte. Um Theo zu schützen, übernimmt Sarah die Schuld. Ihr Vater Ben Wilf, der Art ist, eilte noch zur Unfallstelle, konnte Misty jedoch nicht retten. Die Familie schweigt über die Unfallnacht und lebt fortan mit der Last der Falschaussage. Die Schuld droht vor allem Theo und Sarah noch Jahre später zu zerbrechen, während Bens Ruf als Arzt schwer beschädigt ist. Der Roman handelt auf mehreren Zeitebenen und wird nicht rein chronologisch erzählt. Ausgehend von dem Unfall im Sommer 1985 springt der Roman in die Jahre 1999, 2010, 2014 und 2020 und wird dabei aus wechselnden Perspektiven der handelnden Personen erzählt. Im Kern geht es dabei nicht nur um die Familie Wilf und die Folgen ihrer Schuld und des Schweigens, sondern auch um die Familie Shenkman, die in den 1990er in die Nachbarschaft gezogen ist. Ben hilft Silvester 1999 bei der Geburt des kleinen Waldo und begegnet ihm zehn Jahre später wieder. Waldo ist ein hochbegabter, aber einsamer Junge, der unter der Strenge seines Vaters leidet. Ben ist der erste, der Waldo, der sich so leidenschaftlich für die Sterne und das Universum interessiert, wirklich zuhört. Der Roman handelt von Schuld, einem unverarbeiteten Trauma und einem lebenslangen schlechten Gewissen. Was im Sommer 1985 passiert ist, wird nach außen ausgeblendet, ist jedoch innerlich weiterhin vorhanden und bestimmt die Lebenswege der Beteiligten. Familie Shenkman hat damit gar nichts zu tun, weshalb der Klappentext falsche Erwartungen weckt und irritierend ist. Die Begegnung zwischen Ben Wilf und Waldo Shenkman löst keine Kette von Ereignissen aus und steht mitnichten in einem Zusammenhang mit dem verheerenden Unfall oder den Folgen. Nur rein oberflächlich kommt zum Tragen, wie Sarah und Theo mit ihrer Schuld umgehen, wie sie selbst blockiert sind oder welche Art selbstzerstörerisches Verhalten sie an den Tag legen. Darüber hinaus handelt der Roman, der sich zeitlich über 50 Jahre erstreckt, von Krankheiten und Todesfällen unabhängig des Unfalls und verliert sich auf den letzten 50 Seiten in den Gedanken der Figuren und ihrem Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Verbindung der beiden Familien Wilf und Shenkman hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen und hatte für mich deshalb keinen Mehrwert. Die Geschichte um Schuld und Verantwortung blieb lückenhaft und unrund. Das Potenzial der Ausgangssituation für eine spannende und dramatische Familiengeschichte wurde enttäuschend unzureichend ausgeschöpft und entwickelt nicht das Signal eines Leuchtfeuers.

  • Tina Dietrich

    aus Bern

    5/5

    04.06.2025

    eBook (ePUB)

    Wunderbar tröstlich

    Die Geschichte startet mit einem Schicksalschlag einer Familie im Ort Avalon in der Division Street. Dani Shapiro gelingt es die verschiedenen Ebenen und Zeitstränge der Protagonist*innen des Romans in einen wunderbaren Reigen zu packen ohne gefühlsdusselig zu werden. Habe Waldo sogleich ins Herz geschlossen, mitgelitten als Mimi Stück für Stück ihre Erinnerung verloren hat - habe mich in mehreren Situationen wiedererkannt und bin tief in die Geschichte eingetaucht, die Mut macht und wunderbar geschrieben ist. Einfach unbedingt lesen!

  • speedy208

    Book Circle Community

    5/5

    27.01.2025

    eBook (ePUB)

    Liebe bis über den Tod

    Ein melancholisches, nachdenkliches, stimmiges Buch über 2 Familien und eine 500jährige Eiche, die sie verbindet, die bleibt, auch wenn die Menschen nicht mehr sind. Im Gegensatz zu ihren Nachbarn ist dieser Baum eng mit der Arztfamilie Wilf verbunden. Sie pflegt und hegt ihn wie selbstverständlich, auch nachdem an seinem Stamm ein Unfall passiert ist, über den Jahrzehnte in der Familie nicht gesprochen wird, worunter aber die beiden Kinder ihr Leben lang leiden. In seinem Schatten lernt der Familienvater Ben den Nachbarsjungen Waldo kennen, ein verkanntes Wunderkind, das sich für die Astronomie interessiert und Ben, der sein Opa sein könnte, damit beeindruckt. Dessen Eltern haben dafür keinen Sinn, sind mit ihrem Beruf verheiratet, der Junge sich selbst überlassen. Die Jahre gehen dahin, Kinder werden flügge, heiraten, stellen sich ihren Problemen. Rückblenden, Gegenwart und Zukunft der Protagonisten erfährt man quasi in einem Zug; es wird alles vorweggenommen, nur nicht näher auf den Unfall eingegangen. Absicht, um die Spannung zu erhalten? Könnte sein, aber mich hätte doch interessiert, wie dieses totgeschwiegene Problem, der Aufhänger der Story, geklärt worden wäre. Dass die Unfallverursacher sich nie von dieser Last befreien konnten, ist nachvollziehbar. Aber was ist mit dem unbeteiligten Vater, dem beliebten Arzt? Man bekommt das Gefühl, dass der Unfall seiner Karriere einen Knick gab. Näheres dazu erfährt man nicht.   Liebe auf immer und ewig. Familie ist alles, der selbst der Tod nichts antun kann. Und wenn die eigene Familie nicht ideal ist, findet man dies in einer anderen fremden. Wofür 2 Generation Pate stehen: die einen Babyboomer (Familie Wilf), frei von Technik, Ehrgeiz, Eifersucht und Schnickschnack, die anderen (Shenkman) Neureiche, Karrieristen der 1990er. Was den einen Warmherzigkeit und Liebe ist, ist den anderen Beruf, Erfolg, Neid, Geld und emotionale Kälte.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    28.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründiges Tränenbuch

    Eine Sommernacht im Jahr 1985 verändert eine bis dahin glückliche Familie. Drei betrunkene Teenager steigen in ein Auto ein, fahren los und die Fahrt endet tragisch. Die Geschwister Sarah und Theo wie auch ihre Eltern Ben und Mimi beeinflusst dieses Ereignis und vor allem das Schweigen darüber ein Leben lang. Jahre später setzt die Begegnung des Vaters mit dem 10 jährigen Nachbarsjungen Waldo einiges in Gang. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Es ist ein Tränenbuch, das mich traurig und bedrückt zurückgelassen hat. Während der Lektüre machte ich mir viele Gedanken zu den darin behandelten Themen – Liebe, Erinnerung, Zeit, Hoffnung. Beim Lesen tritt man mich sich selber in Verbindung und fragt sich selbst, was einem wichtig ist im Leben. Diesen Roman empfehle ich allen, die tragische und tiefgreifende Geschichte mögen und sie aushalten könnten.

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Bewertungen (234)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Patricia Rast

    Patricia Rast

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen Moment unachtsam sein, kann verheerende Folgen haben!

    USA in den 80 Jahren. Drei betrunkene Teenager setzten sich in ein Auto- aber nur Zwei überleben den tragischen Unfall. Dani Shapiro nimmt uns mit durch 30 Jahre Familiengeschichte- wie beeinflusst ein traumatisches Ereignis eine Familie? Erzählt in zwei Zeitebenen und durch verschiedene Sichtweisen der Charaktere erleben wir als Leser, wie ein fataler Fehler alles beeinflussen kann! Ein packender Roman, teils nüchtern beschrieben doch am Ende ergeben die einzelnen Erzählstränge ein nachdenkliches und nachhallendes Gesamtbild.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Maul

    Bianca Maul

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesenswerter Familienroman

    Als Teenager haben die Kinder der Familie Wilf einen Autounfall verursacht, der ein junges Mädchen das Leben gekostet hat. Für die Wilfs geht ihr Leben weiter, sie werden nie wieder miteinander über dieses Ereignis sprechen und ihre Schuld aber auch niemals überwinden. Ihnen gegenüber zieht Jahre später die Familie Shenkman ein. Die Schicksale beider Familien verbinden sich auf verschiedene Weise miteinander. Und auch wenn beide Familien auf ganz unterschiedliche Weisen unglücklich sind, so ist am Ende bei beiden das Schweigen das, was ihr Unglück nährt. Ein Familienroman der sanft und zugleich kraftvoll ist. Trotz der vielen traurigen Momente lässt mich das Buch mit einem guten Gefühl zurück - die Autorin erzählt liebevoll und voller Menschlichkeit von ihren Protagonisten und findet ein friedliches Ende für jeden von ihnen.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Familien im Kampf um ein glückliches Zusammenleben

    "Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche ist unglücklich auf ihre besondere Art" - so beginnt Anna Karenina. Die beiden Familien in Dani Shapiros Roman "Leuchtfeuer" gehören zu den unglücklichen. Bei den Wilfs zerstört ein tragischer Unfall, den der 15-jährige Theo verursacht, das Familienglück, bei den Shenkmans ist es der Vater, der mit dem Anderssein seines Sohnes Waldo nicht zurechtkommt. Aber bei beiden Familien verhindert das Schweigen über die Probleme ein glücklicheres Zusammenleben. Erst spät gelingt es ihnen, trotz aller Beschädigungen Hoffnung zu schöpfen. Einfühlsam, dabei aber unsentimental und sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Haag

    Melanie Haag

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Familiengeheimnis, dessen Folgen unterschätzt werden

    Ein folgenschwerer Autounfall im Sommer 1985 wirbelt das Leben der Familie Wilf ordentlich durcheinander. Die Geschwister Theo und Sarah steigen mit dem Nachbarsmädchen betrunken ins Auto. Die Fahrt endet für die Nachbarin tödlich, da Theo gegen die majestätische Eiche direkt vor dem Haus seiner Familie fährt. Die ältere Schwester Sarah nimmt die Schuld an dem tödlichen Unfall auf sich. Und die Familie kommt unabgesprochen überein, nie wieder über diesen Unfall zu sprechen. Doch was macht dieses Schweigen mit allen? Alle drohen daran zu zerbrechen. Auch die Familie gegenüber hat ihr Päckchen zu tragen. Die Ehe der Nachbarn steht vor einer großen Herausforderung, denn der 10 jähriger Sohn Waldo ist anders als gleichaltrige Kinder. Nur der alte Ben Wilf scheint Zugang zu dem Jungen zu haben. Alles scheint miteinander verbunden zu sein. Was für eine unglaublich bewegende Geschichte. Ich habe jede Zeile geliebt und mit jeder Figur mitgefühlt. Wirklich ein großartiger Roman, der lange nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie das Leben so spielt...

    "Leuchtfeuer" beginnt mit einer Katastrophe: Drei Jugendliche fahren gegen einen Baum, ein Mädchen stirbt dabei. Im Anschluss werden zwei Familiengeschichten aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen erzählt. Was geschah damals wirklich, und wie hat dies das weitere (Familien-) Leben beeinflusst? Die zwei Familien haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Die eine weiß noch nicht einmal was von dem Unfall damals. Trotzdem verbindet sie viel mehr als nur die Nachbarschaft. Ein feiner, spannender Familienroman über das, was Schweigen anrichten kann, und eine rührende Freundschaftsgeschichte zwischen einem älteren Mann und einem kleinen, ganz besonderen Jungen.

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