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Marseille 1940 Die große Flucht der Literatur

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

53624

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.12.2024

Abbildungen

mit 28 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,4 cm

Gewicht

528 g

Auflage

2..Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000311287

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Maße (L/B/H)

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  • Edith Berger

    5/5

    20.06.2026

    eBook (ePUB)

    Großes, interessantes Lesevergnügen

    Die Nazis überfallen nach und nach ihre Nachbarn. Auch Frankreich muss sich überraschend schnell geschlagen geben. 1940 ist die Grande Nation besiegt. Der Süden Frankreichs ist noch der letzte Zufluchtsort, die letzte Möglichkeit außer Landes zu kommen. Viele, von diesem Verbrecherregime verfolgte Menschen setzen ihre ganze Hoffnung darauf. Darunter namhafte KünstlerInnen mit ihren Familien, wie Anna Seghers, Hanna Arendt, Lion Feuchtwanger, Franz Werfel und Alma Mahler, Heinrich und Golo Mann, Marc Chagall, Max Ernst, Stephane Hessel, André Breton, Walter Benjamin usw. Marseille ist Dreh und Angelpunkt. Der amerikanische Journalist Varian Fry erkennt bereits 1935, seinem ersten Aufenthalt in Berlin, in welche Richtung Hitlers „Neues Deutschland“ marschiert. Zurück in Amerika, versucht er auf die Not, die Verzweiflung aufmerksam zu machen. Wenigen ist die katastrophale Lage bewusst. Aber einigen Menschen doch. Varian Frey geht nach Marseille und baut dort ein Hilfsnetz auf. Ihm und seinen HelferInnen gelingt es unter Todesgefahr vielen Menschen zur Flucht zu verhelfen.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant

    Frankreich 1940. Deutschland breitet seine Angriffe immer weiter aus, Teile von Frankreich werden besetzt. Viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle haben vor ein paar Jahren Deutschland verlassen und sind jetzt wieder auf der Flucht. Ziele gibt es einige, nur wenig Möglichkeiten dahin zu gelangen. Der amerikanische Journalist Varian Fry versucht mit Hilfe des Emergency Rescue Committee’s Visas und Ausreisedokumente zu organisieren und so den Menschen zu helfen. Eigentlich ein Sachbuch, doch es liest sich fast wie ein Roman. In kurzen Kapiteln lernen wir die hier betroffenen Menschen kennen, unter anderem Hannah Arendt, Anna Seghers, Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger und Franz Werfel. Einfühlsam geschrieben, tief berührend ist das Schicksal dieser Menschen. Uwe Wittstock führt uns ganz nah ran, an die Verzweiflung, an die Hoffnung. Marseille fungiert hier als Dreh- und Angelpunkt des Wartens und des Ankommens. Wir lesen über Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch Machtlosigkeit. Wittstock führt hier viele einzelne Schicksale in dem Jahr zusammen mit dem literarischen und politischen Kontext. Alles was in diesem Buch geschrieben steht, ist gründlich recherchiert. Ein wichtiger Teil unserer deutschen Geschichte, sehr lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Damals. Und heute?

    Ich kann mich dem Lob der anderen Leserinnen und Leser nur anschliessen. Ein spannend geschriebenes, gut recherchiertes Buch über die Ereignisse damals. Ich habe eine ganze Menge gelernt. Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr darüber gewünscht, was die Flüchtlinge auf dem Weg durch Spanien und Portugal erlebt haben. Aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Wie gehen wir heutzutage mit Flüchtlingen um? Wenn man sieht, welchen Problemen und Risiken sich die Menschen, die vor den Nazis fliehen mussten, gegenüber sahen: Armut, Lebensmittelmangel, Gefahren für Leib und Leben, Lager und Gefängnis, Kriminalität, Behördenwillkür, Einreiseverbote (auch in den USA). Und die Fluchthilfeorganisation von Varian Fry, wäre sie heute als (mindestens halbkriminelle) Schlepperbande verschrien? Aber ja, es damals und es gibt glücklicherweise auch heute viele, die Menschen in solcher Not helfen.

  • Bewertung

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Ganz große Klasse! Vieles wusste ich noch nicht und ich habe nebenbei viel selber noch recherchiert und dazugelernt. Absolute Kaufempfehlung!

  • Clara

    5/5

    18.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Das Buch vermittelt eine plastische Darstellung der Zeit von 1939 bis 1941. Es schildert die Grausamkeit und furchtbare Angst und Willkür, die in dieser Zeit geherrscht haben. Es zeigt aber auch den Zusammenhalt, die Solidarität und den starken Willen zum unterstützenden Handeln. Die beschriebenen Personen nehmen einen mit auf eine Reise und man fiebert mit ihnen, dass alles gut gehen möge und der böse Zauber sich bald auflösen möge. Die Recherchen des Autors stellen eine großartige Leistung dar. Für Geschichtsbewußte absolut lesenswert und für solche, die es nicht sind, als Lektüre wärmstens empfohlen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Knotenpunkt Südfrankreich

    Uwe Wittstocks äußerst spannende und anschauliche Beschreibung der chaotischen Zustände in und um Marseille im Jahr 1940/41 fesselt von der ersten Seite an. In kleinen, überschaubaren Kapiteln beschreibt er die Nöte der Menschen, die vor dem Zugriff der Nazis aus Frankreich zu fliehen versuchen.Dabei stellt er vor allem Kulturschaffende in den Fokus. Varian Fry, ein amerikanischer Journalist, wird als Fluchthelfer und Organisator zum Dreh-und Angelpunkt dieses zeitgeschichtlichen Berichts.
  • Zum Bewerterprofil von Simon Reuber

    Simon Reuber

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schicksalhafer Fluchtweg

    Frankreich im Jahre 1940. Hitler fährt in Paris ein, die Deutschen besetzen große Teile des Landes. Unter den flüchtenden Franzosen sind viele deutsche Schriftsteller/innen, die von den Nazis verfolgt werden. Die Vertriebenen flüchten nach Süden, viele nach Marseille. Dort treffen auch einige der berühmtesten Exilschriftsteller aufeinander. Wittstock arbeitet die Ereignisse im Jahre 1940 Tag für Tag auf. Eine spannende Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Jens Randecker

    Jens Randecker

    OSIANDER Rottenburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Marseille gelang vielen Schriftstellern die Flucht vor den Nazis

    Viele Künstler und Intellektuelle flohen im 3. Reich vor den Nazis aus Deutschland nach Frankreich. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht 1940 sind sie dort nicht mehr sicher. Etliche suchen Zuflucht im zunächst noch unbesetzten Marseille, um von dort aus per Ausreisevisa oder illegal über die Pyrenäen-Route in's sicher Ausland zu gelangen. Der Amerikaner Varian Fry setzt alle Hebel in Bewegung um die gefährdete Geisteselite in Sicherheit zu bringen. Lebendig und detailiert beschreibt Uwe Wittstock die Ereignisse in dieser bewegten und unsicheren Zeit.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Mager

    Eva Mager

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Exodus der Literatur

    Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Frankreich beginnt ein Massen-Exodus in die unbesetzte Zone im Süden des Landes. Wittstock berichtet vom Schicksal der zahllosen Flüchtlinge, darunter viele prominente Künstler und Intellektuelle wie Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Walter Benjamin oder Heinrich Mann, die auf der Flucht vor der Gestapo an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen. Im Mittelpunkt der Amerikaner Varian Fry und sein eingeschworenes Team von Helfern, die unter oft dramatischen Umständen alle Hebel in Bewegung setzen, um so viele wie möglich zu retten. Oft entscheidet dabei die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft Einzelner über Leben und Tod. Eindrucksvoll und packend erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein dramatisches Jahr der deutschen Literaturgeschichte. Fesselnd wie ein Krimi.

    Für mich: das Sachbuch dieses Frühjahrs. Es ist ein dramatisches Jahr der deutschen Literaturgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Der schnelle Sieg Hitlerdeutschlands über Frankreich überrascht viele der vor den Verfolgungen nach Frankreich geflüchteten Gegner des Nationalsozialismus. Darunter zahlreiche Intellektuelle und AutorInnen, wie Heinrich Mann, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt, Walter Benjamin, die wichtigsten deutschsprachigen AutorInnen der Weimarer Republik. In Marseille riskieren der Amerikaner Varian Fry und seine Mtstreiter alles, um die Verfolgten ins sichere Ausland zu retten. Eine späte Hommage auf diesen wagemutigen Journalisten und Abenteurer. Großartig erzählt von Uwe Wittstock.

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