Produktbild: Eden

Eden Roman

97

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16235

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-259-8

Beschreibung

Rezension

Jan Costin Wagner vermeidet es in seinem aufwühlenden Roman, das Thema eines islamistischen Attentats zu einem moralisch-politischen Lehrstück werden zu lassen. (...) Um zu „begreifen“, wie es im Buch heißt. ("SR")
Bei Jan Costin Wagner darf man auf Ungewöhnliches hoffen und wird auch diesmal nicht enttäuscht. ("Der Freitag")
Was uns in der Seele betrifft- davon erzählt Jan Costin Wagner meisterhaft. ("ARTE Twist")
Ein brandaktueller Gesellschaftsroman, der die großen Fragen anspricht, die uns zurzeit alle beschäftigen: wie gehen wir mit Hass und Ausgrenzung um, wie reagiert die Gesellschaft in einer Atmosphäre, die bis zum Zerreißen angespannt ist. ("Domradio")
Eine beklemmende Geschichte über den Versuch, auch in schrecklicher Not Brücken zu bauen. ("NDR Kultur - Das Journal")
In seinem neuen Roman "Eden" schreibt Jan costin Wagner sehr empathisch über eine Familie im Ausnahmezustand. ("ZDF Morgenmagazin")
Sein neuer hochaktueller Roman erzählt spannend von einer Familie, die mit der Tochter auch den Zusammenhalt zu verlieren droht, und von einer Gesellschaft, die immer weiter auseinanderdriftet. ("Rheinische Post")
So entsteht das Bild der Zerrissenheit, die uns zur Zeit alle so unsicher macht. (...) Aktuell und emotional. Jeder Leser muss sich selbst prüfen, wo er steht. Hass? Schmerz? Gewalt? Verschwörungstheorien? Hoffnung? Ist Versöhnung möglich? Literatur ist dazu da, diese Fragen zu stellen. ("Kölner Stadtanzeiger")
Jan-Costin Wagner erzählt in „Eden“ von einem Selbstmord-Attentat in einer Konzerthalle – und hält mit seinen Psychogrammen von Opfern und Tätern unserer gespaltenen Gesellschaft einen Spiegel vor. ("uMag/Kulturnews")
"Eden" ist ein Roman am Puls der Zeit und greift gesellschaftliche Debatten wie die Instrumentalisierung von Tragödien auf. Ein Buch, das sich zu einem richtigen Familiendrama entfaltet und (...) die ganz großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit berührt. ("Radio1")

Produktdetails

Verkaufsrang

16235

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/4 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-259-8

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Brutale Poesie

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 25.01.2026

Bewertungsnummer: 3024420

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Markus Stegner überrascht seine zwölfjährige Tochter Sofie und schenkt ihr Karten für ein Konzert ihrer Lieblingssängerin. Begleitet wird Sofie von Markus Schwester Isabel und deren Tochter Lotte, er selbst wartet in der Nähe, um später mit Sofie nach Hause zu fahren. Nachdem der letzte Ton verklungen ist, macht sich Markus auf den Weg zu Sofie, als das Unbegreifliche passiert: es wird ein Anschlag verübt und Sofie ist unter den Opfern. - »Er sucht, am Boden liegend, die Fläche ab, er reißt die Augen auf, stellt alle Sinne scharf, durchdringt den Nebel, und dann denkt er noch einmal, dass der Nebel bleiben muss, der Nebel muss alles zudecken, was er sieht, alles luftdicht verpacken und verhüllen, wirklich alles, für immer.« (Seite 62) - Gerade erst hat Sofie ihren Schulfreund Tobias zu sich nach Hause eingeladen, mit ihm und ihrem Vater einen tollen Nachmittag verbracht. Man kann hier nicht von Schmetterlingen im Bauch sprechen, aber für Tobias war es schon nah dran. Die Zukunft wird schön, einfach wunderbar. Eine große Überraschung hat Markus geplant, Kerstin, die Mutter, bleibt zu Hause, ohne Tochter und Mann. Man konnte nicht ahnen, nicht wissen, nicht einmal daran denken, was dann passiert ist. Wie lebt man danach weiter? Wie überlebt man, was geschah? - »Nein, du irrst dich. So wie du dich geirrt hast, als du die Konzertkarten gekauft hast. Und als du losgefahren bist, in die falsche Richtung, an den falschen Ort, am falschen Tag. Ich muss dir sagen, dass du dich irrst und dass ich dir nicht vergeben kann, was du getan hast. Unwissentlich, ja, aber das nutzt mir nichts. Es spielt keine Rolle, du bist verantwortlich. Du bist schuld.« (Seite 167) - Schritt für Schritt führt Jan Costin Wagner gewohnt routiniert durch ein schwieriges Thema, durch diese Tragödie, teilt diese in Tage, in ein Davor und ein Danach. Ich teile Sofies Begeisterung, die Freude von Tobias, den Stolz von Markus und fühle Kerstins Schmerz, danach. Wie unterschiedlich Menschen trauern, das wird mit jeder Seite klar; manchen verschlägt es die Sprache, andere suchen die Heilung und nicht wenige die Konfrontation, besessen von Wut und Hass auf alles, was nicht in ihr Weltbild passt. Ohne den erhobenen Zeigefinger, emphatisch und bewegend kreiert der Autor ein Drama, das mich tief berührt hat. Dies in einer Sprache, die begeistert, mancher Satz poetisch und brutal gleichermaßen. Große Leseempfehlung!

Brutale Poesie

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 25.01.2026
Bewertungsnummer: 3024420
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Markus Stegner überrascht seine zwölfjährige Tochter Sofie und schenkt ihr Karten für ein Konzert ihrer Lieblingssängerin. Begleitet wird Sofie von Markus Schwester Isabel und deren Tochter Lotte, er selbst wartet in der Nähe, um später mit Sofie nach Hause zu fahren. Nachdem der letzte Ton verklungen ist, macht sich Markus auf den Weg zu Sofie, als das Unbegreifliche passiert: es wird ein Anschlag verübt und Sofie ist unter den Opfern. - »Er sucht, am Boden liegend, die Fläche ab, er reißt die Augen auf, stellt alle Sinne scharf, durchdringt den Nebel, und dann denkt er noch einmal, dass der Nebel bleiben muss, der Nebel muss alles zudecken, was er sieht, alles luftdicht verpacken und verhüllen, wirklich alles, für immer.« (Seite 62) - Gerade erst hat Sofie ihren Schulfreund Tobias zu sich nach Hause eingeladen, mit ihm und ihrem Vater einen tollen Nachmittag verbracht. Man kann hier nicht von Schmetterlingen im Bauch sprechen, aber für Tobias war es schon nah dran. Die Zukunft wird schön, einfach wunderbar. Eine große Überraschung hat Markus geplant, Kerstin, die Mutter, bleibt zu Hause, ohne Tochter und Mann. Man konnte nicht ahnen, nicht wissen, nicht einmal daran denken, was dann passiert ist. Wie lebt man danach weiter? Wie überlebt man, was geschah? - »Nein, du irrst dich. So wie du dich geirrt hast, als du die Konzertkarten gekauft hast. Und als du losgefahren bist, in die falsche Richtung, an den falschen Ort, am falschen Tag. Ich muss dir sagen, dass du dich irrst und dass ich dir nicht vergeben kann, was du getan hast. Unwissentlich, ja, aber das nutzt mir nichts. Es spielt keine Rolle, du bist verantwortlich. Du bist schuld.« (Seite 167) - Schritt für Schritt führt Jan Costin Wagner gewohnt routiniert durch ein schwieriges Thema, durch diese Tragödie, teilt diese in Tage, in ein Davor und ein Danach. Ich teile Sofies Begeisterung, die Freude von Tobias, den Stolz von Markus und fühle Kerstins Schmerz, danach. Wie unterschiedlich Menschen trauern, das wird mit jeder Seite klar; manchen verschlägt es die Sprache, andere suchen die Heilung und nicht wenige die Konfrontation, besessen von Wut und Hass auf alles, was nicht in ihr Weltbild passt. Ohne den erhobenen Zeigefinger, emphatisch und bewegend kreiert der Autor ein Drama, das mich tief berührt hat. Dies in einer Sprache, die begeistert, mancher Satz poetisch und brutal gleichermaßen. Große Leseempfehlung!

Das Leben danach

Anja am 11.11.2025

Bewertungsnummer: 2651142

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Markus seine Tochter verabschiedet, ist das ein Grund zur Freude, ein beabsichtigter Abschied. Der Ausgang des Abends hingegen ist nicht das, was alle von diesen Tag erwartet haben. Schon beim Klappentext hatte ich einige reale Begebenheiten im Kopf. Im Buch wurden diese dann noch konkreter. Das erklärt wohl auch, warum hier nicht der übliche Hinweis auf fiktive Personen und weiteres gegeben ist. Das Buch teilt sich in ein kurzes Davor und ein längeres Danach. Begonnen beim freien Fall, den ersten Hindernissen auf dem Weg nach unten und dem Aufprall oder dem Abgefangen werden im Sicherheitsnetz. Ich glaube Menschen denken über solche Szenarien nur mal kurz nach, wenn in ihrer näheren Umgebung etwas passiert. Selten aber intensiv in der Form, dass man sich die Frage stellt, "was wäre, wenn das mir oder meiner Familie passieren würde?". Ich fand die Handlung sehr authentisch und trotz aller Ecken und Kanten auch akzeptabel. Vor allem der Konflikt jedes Einzelnen mit sich selbst kam gut hervor. Trotz des verhältnismäßig geringen Umfangs hatte das Buch keine Lücken oder war zu kurzweilig. Ich hätte mir auch gut einen Ausblick bzw. eine Fortsetzung vorstellen können, denn zumindest mein Interesse wie das Leben der Beteiligten weitergeht, ist geweckt. Ein tiefgründiges, intensives Werk, das Dinge relativiert und uns daran erinnert, wie oft wir doch Zeit, Kraft und Liebe für Unwichtiges investieren.

Das Leben danach

Anja am 11.11.2025
Bewertungsnummer: 2651142
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Markus seine Tochter verabschiedet, ist das ein Grund zur Freude, ein beabsichtigter Abschied. Der Ausgang des Abends hingegen ist nicht das, was alle von diesen Tag erwartet haben. Schon beim Klappentext hatte ich einige reale Begebenheiten im Kopf. Im Buch wurden diese dann noch konkreter. Das erklärt wohl auch, warum hier nicht der übliche Hinweis auf fiktive Personen und weiteres gegeben ist. Das Buch teilt sich in ein kurzes Davor und ein längeres Danach. Begonnen beim freien Fall, den ersten Hindernissen auf dem Weg nach unten und dem Aufprall oder dem Abgefangen werden im Sicherheitsnetz. Ich glaube Menschen denken über solche Szenarien nur mal kurz nach, wenn in ihrer näheren Umgebung etwas passiert. Selten aber intensiv in der Form, dass man sich die Frage stellt, "was wäre, wenn das mir oder meiner Familie passieren würde?". Ich fand die Handlung sehr authentisch und trotz aller Ecken und Kanten auch akzeptabel. Vor allem der Konflikt jedes Einzelnen mit sich selbst kam gut hervor. Trotz des verhältnismäßig geringen Umfangs hatte das Buch keine Lücken oder war zu kurzweilig. Ich hätte mir auch gut einen Ausblick bzw. eine Fortsetzung vorstellen können, denn zumindest mein Interesse wie das Leben der Beteiligten weitergeht, ist geweckt. Ein tiefgründiges, intensives Werk, das Dinge relativiert und uns daran erinnert, wie oft wir doch Zeit, Kraft und Liebe für Unwichtiges investieren.

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von Jan Costin Wagner

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Leon Spielmann

OSIANDER Forchheim

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4/5

Eden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schwieriges Thema. Allein der Gedanke daran, sein eigenes Kind bei einem Terroranschlag zu verlieren ist unfassbar. Das Buch ist herzzereissend und sehr politisch. Ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft, wie wir denken, wie wir handeln und wie wir vergessen haben miteinander zu reden. Oder war es nie anders? Jan Costin Wagner hat einen sehr eigenen Erzählstil, den wahrscheinlich nicht alle mögen, aber mich hat es überzeugt.
  • Leon Spielmann
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Eden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schwieriges Thema. Allein der Gedanke daran, sein eigenes Kind bei einem Terroranschlag zu verlieren ist unfassbar. Das Buch ist herzzereissend und sehr politisch. Ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft, wie wir denken, wie wir handeln und wie wir vergessen haben miteinander zu reden. Oder war es nie anders? Jan Costin Wagner hat einen sehr eigenen Erzählstil, den wahrscheinlich nicht alle mögen, aber mich hat es überzeugt.

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