Die herausragende Meeresbiologin Dr. Ha Nguyen, die ihr Leben lang die Intelligenz von Kopffüßern erforscht hat, reist zum abgelegenen Con Dao Archipel vor der Südküste Vietnams, um sich der Forschungsgruppe des Technologiekonzerns DIANIMA anzuschließen. Die Gruppe, bestehend aus Ha, einer kampferprobten Kriegsveteranin und dem ersten Androiden der Welt, soll eine hochintelligente, aber gefährliche Krakenart verstehen lernen, denn den Gerüchten nach haben die Kreaturen ihre eigene Sprache und Kultur entwickelt. Die Kraken sind der Schlüssel zu einem noch nie dagewesenen Durchbruch in der außermenschlichen Intelligenz. Schon bald ist ein globaler Wettstreit um Vormachtstellung und Reichtum entfesselt. Aber noch hat niemand die Kraken gefragt, was sie denken. Oder wie sie auf die Aufmerksamkeit reagieren werden.
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außergewöhnlich " Die Stimme…
Joko aus Belm am 15.07.2024
Bewertungsnummer: 2890331
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
außergewöhnlich " Die Stimme des Kraken" ist kein einfaches Buch das man mal so nebenbei liest. Es erfordert die Konzentration des Lesers und man muss sich auf dieses Buch einlassen und auch Interesse an der Thematik haben. Das Buch ist eine Dystopie, zusammengesetzt aus naturwissenschaftlichen, philosophischen, ethischen und technischen Elementen, die den Leser forden, mit sehr vielen klugen Gedankengängen aufwatet und mich vor allem sehr zum Nachdenken angeregt hat, warum wir menschen sehenden Auges in die Katastrophe rennen. Es ist ein Buch das sich mit dem Thema Bewusstsein auseinandersetzt und aufzeigt was KI im negantiven wie im positiven Sinne bewirken kann. Auch die kommunikatiomn zwischen verschiedneen Spezies und wie diese gelingen kann , war sehr interessant zu lesen. Die Abhandlungen über Bewusstsein fand ich mehr als faszinierend. Doch nun komme ich zu meinem Kritikpunkt. Leider konnte mich das Buch nicht richtig fesseln, da eigentlich kaum Spannung vorhanden war. Für mich war es eher eine sachliche, wissenschaftliche Abhandlung, als ein spannender Roman, was das Lesen teilweise sehr anstrengend und ermüdend werden ließ.
Doch kein Öko-Thriller
Bewertung am 28.06.2024
Bewertungsnummer: 2232503
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Roman "DIE STIMME DER KRAKEN" vo Ray Nayler fiel mir durch seine Aufmachung sofort auf, ein richtiger Eyecatcher. Bei der Krake auf dem Cover war ich mir unsicher, ob das Geschöpf friedvoll oder gefährlich dargestellt ist. Besonders auffallend sind dazu die lila gefärbten Farbschnitte. Insgesamt gefällt mir die Farbzusammenstellung sehr gut.
Entgegen meiner Gewohnheit war ich zum langsamen Lesen und Konzentration gezwungen. Es gibt nicht wenige neue Wörter z.B. Abglanz-Identitätsschild, die
indirekt beschrieben werden.
Für mich ist der Roman kein Öko-Thriller, wie zuerst vermutet. Er hat 5 Handlungsstränge, die allmählich zusmmen geführt werden.
- der Thriller
- die philosophischen Gedanken in Form von Zitaten der wissenschaftlichen
Hauptfigur Dr. Ha Nguyen und ihre wissenschaftliche Forschung
- Evolution / Kultur von Kraken
- KI (manchmal futuristisch)
- der vollumfängliche Android Evrim evtl. mit menschlichem Bewußtsein
Vielleicht gibt es einen Namen für diese Verbindungen?
Ich finde das Buch extrem spannend, zum Nachdenken anregend und manchmal
eine mögliche Zukunft vorwegnehmend oder vor ihr zu warnen. Ich möchte es uneingeschränkt empfehlen!
Meinung aus der Buchhandlung
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Im Mittelpunkt des Romans steht die Kommunikation mit einer fremden Spezies (Oktopus - Mensch). Dazu gesellen sich ethische und moralische Themen wie Sklaverei und der Umgang mit KI mit Bewusstsein. Während die Ozeane ausgebeutet werden, versucht Meeresbiologin Ha Nguyen zusammen mit Android Evrim die Sprache der Kraken zu entschlüsseln. Gleichzeitig gibt Rustem sich alle Mühe seinen Auftrag zu erfüllen, sich in ein ihm unbekanntes System zu hacken. Und Eiko kämpft auf einem illegalen Fischfangschiff ums nackte Überleben.
Ich war unschlüssig, ob ich "Die Stimme der Kraken" lesen sollte oder nicht, glücklicherweise habe ich der Geschichte eine Chance gegeben, denn sie hat mich eindeutig positiv überrascht. Zwar hatte Eikos Handlungsstrang einige Längen, doch die wurden durch die sehr interessanten Kapitel von Nguyen und Rustem mehr als wettgemacht. Der Roman ist keine leichte Urlaubslektüre und auch nicht für jeden zu empfehlen. Wer allerdings etwas Besonderes sucht und Spaß an außergewöhnlichen Erzählungen hat, kommt hier voll auf seine Kosten.
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Hat eigentlich viel Potential - ist aber leider ziemlich langatmig
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Trotz der eigentlich hervorragenden Voraussetzungen, konnte mich "Die Stimme der Kraken" leider nur stellenweise überzeugen und zu keinem Zeitpunkt wirklich packen.
Intelligente Kraken, dubiose Großkonzerne und Science-Fiction - da musste ich einfach zugreifen. Das Setting ist auch absolut cool und meiner Meinung nach wurde hier bereits viel Potential verschenkt. Mich persönlich hätten die geschichtlichen und politischen Hintergründe, die eher nebenbei erwähnt werden, sehr interessiert. Aber gut, das ist nicht jedermanns Sache.
Die Handlung an sich war aber leider auch nicht so spannend wie erhofft. Die einzelnen Handlungsstränge (vor allem die Haupthandlung) brauchen sehr lange, bis sie in Fahrt kommen. Wer hier einen richtigen (Öko)-Thriller erwartet, wird auf jeden Fall enttäuscht werden. Störend fand ich auch, dass nach jedem Kapitel (zumindest bis kurz vor Ende) der Handlungsstrang wechselt und diese sich auch erst gegen Ende verbinden. (Klar, beim Lied von Eis und Feuer, oder ich meine auch bei Frank Schätzings "Der Schwarm" , wechseln die Perspektiven auch ständig, aber da sind die einzelnen Kapitel auch deutlich länger). Sowieso war es wahrscheinlich etwas unfair von mir, die ganze Zeit über "Der Schwarm" im Kopf zu haben - ist halt naheliegend bei einem Buch, in dem es um intelligente Lebewesen aus dem Meer geht.
Welche Gründe gibt´s dann dem Buch vielleicht doch eine Chance zu geben?
Wie gesagt, das Setting ist richtig cool. Zum Beispiel begleiten wir in einer Nebenhandlung einen Sklaven auf einem KI-gesteuerten Fischtrawler, der die letzten Reste an Fischen aus den Meeren holt. Statt Smartphones verbringen die Menschen ihre Zeit mit Terminals (eine Art Super-Computer, der Hologramme erzeugen kann). Ein Großteil der Handlung spielt in einem Naturschutzgebiet, das neben wenigen Menschen, bloß noch von buddhistischen Roboter-Mönchen bewohnt wird.
Auch die grundsätzliche Fragestellung, was intelligentes Leben ausmacht, wird gut ausgearbeitet. Stellenweise liest sich "Die Stimme der Kraken" auch mehr wie ein Sachbuch als ein Roman.
Für Sci-Fi Leser*innen oder zum Thema KI und Bewusstsein einen Versuch wert, aber leider nicht der große Wurf, den ich mir erhofft hatte.
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