Produktbild: MAULBERG
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Thomas Nicolai

1. MAULBERG

MAULBERG

Gesprochen von
17
19,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Thomas Nicolai

Spieldauer

10 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

203

Verlag

Lauscherlounge

Sprache

Deutsch

EAN

9783911421188

Beschreibung

Rezension

"Maulberg ist witzig, pointiert, gesellschaftskritisch!"

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Thomas Nicolai

Spieldauer

10 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

203

Verlag

Lauscherlounge

Sprache

Deutsch

EAN

9783911421188

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  • Bewertung

    5/5

    15.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Zwischen Lachen und Gruseln

    Eine bisweilen urkomische Satire auf die DDR, Ostalgie und deutsche Geschichtsklitterung, die dank der präzisen Beschreibung der Befindlichkeiten und Persönlichkeiten gleichzeitig schaudern lässt. Das Buch sollte Schullektüre werden. Das vom Autor gelesene Hörbuch ist ein Meisterwerk. - Wann kommt der Film ins Kino?

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    07.06.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    ein spannendes Experiment

    Der Klappentext klang witzig, mir war nach Satire, und ich war gespannt. Der Autor sagte mir nichts, egal, nach diesem Werk werd ich mir den Namen aber merken :-) Also, der Inhalt ist mit dem Klappentext tatsächlich gut zusammengefasst: wir sind im Jahr 2016, das Dortmunder Ehepaar Beate und Peter Sendler verschlägt es ins fiktive sächsische Dorf Maulberg, und nach einem Ostalgie-getränktem Dorffest schlägt Peter der jungen Bürgermeisterin Michaela Hund ein interessantes Experiment vor. Da anscheinend alle Maulberger der guten alten DDR nachtrauern, könne man doch mal einen ganzen Monat diese Zeiten nachspielen. 4 Wochen DDR – komplett mit allem Drum und Dran. Ohne die Errungenschaften des 21. Jahrhunderts wie Internet, Handies; Social Media & Co – dafür mit Pioniertagen, der alten Kaufhalle mit reduziertem Warenangebot, und altem Ost-TV-Programm aus der Konserve. Telefonanschlüsse werden ausgelost, Autos darf für den einen Monat auch nur ein Bruchteil der Maulberger fahren (wem das Losglück in dem Falle hold ist). Und Peter, von Beruf Dokumentarfilmer, sieht hier den Film, respektive das Projekt seines Lebens direkt vor der Haustür..... Ich persönlich fand das diesbezüglich spannend, weil ich tatsächlich auch mal so einen Monat ohne WLAN u.ä. gar nicht so verkehrt finde. Wenn ein ganzes Dorf so was macht, könnte das ganz cool sein. Daher war ich wie gesagt gespannt, was die Maulberger draus machen würden :-) Hm, wie beschreibe ich jetzt die Geschichte, ohne viel zu spoilern. Hier ging es ja nicht vorrangig um das „digital detoxing“, das war jetzt nur ein Nebeneffekt, den vor allem die jüngeren Maulberger ätzend fanden. Teenager aus dem Jahre 2016 kennen die alten „Ossi“-Zeiten ja eh nur noch vom Hörensagen, für die war erst mal ein Monat ohne Smartphone die Katastrophe mit Voransage. Die Maulberger haben sich zum größten Teil voller Euphorie auf das Experiment eingelassen, denn man erinnert sich ja immer gern nur an die guten Dinge der „guten alten Zeiten“ - den sozialen Zusammenhang zum Beispiel. Aber die DDR war ja viel mehr, und es dauert nicht lange, da kommen die alten Strukturen wieder zum Vorschein – die alten Funktionäre, die mit den gleichen Visionen wie ehedem die alte Sozialismus-Propaganda wieder auferstehen lassen, und die alten neuen Volkspolizisten, die für Ruhe und Ordnung sorgen wollen....und wenn der örtliche Gendarm im Jahr 2016 schon nicht der Hellste war, dann wird es spannend, wenn man ihm für das Experiment ein paar ähnliche Cleverlies in alten VoPo-Uniformen zur Seite stellt.....und als der neue sozialistische Gemeinderat den neuen Zaun um Maulberg herum unter Strom stellt, ja dann wird es einigen Maulbergern plötzlich doch ganz anders..... Also ja, der Autor beleuchtet dieses Experiment aus allen Ecken heraus. Und ja, es ist Satire, es ist oftmals schreiend komisch. Aber oftmals auch beängstigend. Interessantes psychologisches Experiment. Viele dieser ich sag psychologisches Mechanismen / Gruppendynamiken etc. sieht man ja durchaus auch im eigenem Alltag, aber in Romanform ist sowas immer deutlicher. Ich hab das Hörbuch gehört, und das besticht auch durch das „Sächseln“ - ein Sprecher, viele unterschiedliche Charaktere, viel wörtliche Rede, viel Dialekt. War aber sehr charmant umgesetzt, ich fand es extrem unterhaltsam, wenn beispielsweise der hochdeutsch redende Peter seine liebe Not hatte, die „Eingeborenen“ zu verstehen. Der Autor liest hier ja selbst, und Kompliment, das war großartig! Ich höre Hörbücher immer im Auto, und ich hab mich hier zeitweise vor Lachen weggeschmissen, aber andererseits saß ich auch mal längere Zeit gebannt auf dem Parkplatz, weil ich unbedingt wissen musste, wie es jetzt weitergeht. Da waren teils echt sehr spannende Szenen dabei (okay, ich spoilere jetzt doch kurz: Linus' Entführung und seine Befreiungsaktion haben Qualität für einen Kinofilm!) Wer mehr wissen will: lest das Buch. Oder nein, hört das Hörbuch!. Zusammengefasst: das war echt gut. Spannende Handlung, food for thought, und mit einem Epilog, der mich befriedigt hat. Da weiß man, was das Experiment mit den Leuten gemacht hat.

  • Dirk Heinemann

    aus Hohe Börde

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vier Wochen zurück in die DDR

    Mit „Maulberg“ präsentiert Thomas Nicolai einen ebenso humorvollen wie nachdenklichen Roman. Ein kleines Dorf in Sachsen beschließt, für vier Wochen in die DDR zurückzukehren. Kaufhalle, Ausreiseanträge und fehlendes Internet sorgen zunächst für Neugier und Begeisterung, doch schon bald zeigen sich die Schattenseiten des Experiments. Der Autor beleuchtet Themen wie Nostalgie, Erinnerungskultur und politische Ideologien mit viel Fingerspitzengefühl und einer guten Portion Satire. Dabei bleibt die Geschichte durchgehend spannend und wirft interessante Fragen auf. Ein fesselnder Roman, der zum Nachdenken anregt und hervorragend unterhält. ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen.

  • MiLi

    aus G

    5/5

    30.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Angekommen im Osten

    Das Ehepaar Sendler zieht von Dortmund in das kleine Dörfchen Maulberg bei Sachsen. Schnell wird den beiden Wessis klar das die Uhren hier noch etwas anders ticken. Nichts desto trotz können sie sich doch irgendwie schnell eingliedern, und auf einem Fest hat Bernd Sendler die grandiose Idee überhaupt. Man könnte ja für 4 Wochen hier in Maulberg nochmal die DDR aufleben lassen und Bernd filmt alles mit. Gesagt getan Abstimmung und los geht's. Den ganzen Oktober ist Maulberg wieder in der DDR angekommen mit allem was dazugehört. Die Frage stellt sich nur ist wirklich alles so toll wie es sich die meisten vorgestellt haben.? Auf die Maulberger kommt so einiges zu positiv sowie Negativ. Wird das Projekt ohne Probleme gelingen? Bei manchen Charakteren kommt was zum Vorschein das schon vergessen war und tief drinnen geschlummert hat. Der Autor hat da was fabelhaftes zustande gebracht. Der Roman beinhaltet alles was man sich bei sowas wünscht. Ich konnte mich sehr gut in die Maulberger fühlen und jeder Charakter war sehr gut dargestellt. Die Kluft zwischen Ost und West ,die ja teilweise nach so langer Zeit immer noch besteht wurde konstruktiv vermittelt, auch die Denkweise vieler Menschen. Aber eben auf sehr lustige satirischer Weise und auch mal mit Dialekt da musste ich oft dreimal lesen um es zu verstehen. Aber genau das hat den Roman ausgemacht. Lustig nachdenklich perfekt geschrieben deshalb von mir klare Weiterempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lustig, ernst und erschreckend nah an der Realität

    „Früher war alles besser“.  Ich bin in der DDR aufgewachsen, lebe aber inzwischen den größeren Teil meines Lebens im "Westen" – und kenne das Früher war alles besser-Gerede von Heimatbesuchen nur zu gut. Genau deshalb hat mich "Maulberg" sofort gepackt: Thomas Nicolai trifft mit seiner Satire einen Nerv – humorvoll, aber nie albern, kritisch, aber nie moralisierend. Die Idee, dass ein Ehepaar aus dem Westen in ein ostdeutsches Dorf zieht, das sich zum 400-jährigen Jubiläum freiwillig in die DDR zurückversetzt, ist originell – und dabei erstaunlich realitätsnah. Die Dorfbewohner? Wie aus dem echten Leben gegriffen. Ich hatte bei jedem Typen sofort ein Bild im Kopf – das ist großes Kopfkino. Besonders spannend fand ich, dass das Buch keine Seite glorifiziert: Weder wird die DDR verklärt noch der Westen gefeiert – stattdessen zeigt es sehr feinfühlig, wie verschieden die Wahrnehmungen (und Missverständnisse) bis heute sein können. Ich habe es in drei Tagen verschlungen. Wer Satire, Geschichte und Humor liebt – absolute Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Renner

    Simone Renner

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ostalgie? Pah!

    Thomas Nicolai, im Hauptberuf Komiker, Sprecher und Schauspieler legt hier einen Roman vor bei dem einen das Lachen im Halse stecken bleibt. Im fiktiven, nordsächsischen Maulberg kommt der zugezogene, westdeutsche Dokumentarfilmer Peter auf die kuriose Idee, für vier Wochen die DDR wieder auferstehen zu lassen. Mit allem Drum und Dran. Mangelware in der Kaufhalle, Elektrozaun um das Dorf gespannt, die ehemalige Staatsbürgerkundelehrerin darf das passende Sozialismus-Käseblatt verfassen. Mit Neugier oder Skepsis starten die Maulberger in dieses Experiment, das schneller kippt als man 5-Jahresplan sagen kann... Es gibt sehr viel Personal in dem Roman, deswegen dauert es ein bißchen, bis das Buch Fahrt aufnimmt. Aber dann ist man mittendrin in einer Mischung aus Goodbye Lenin und Die Welle. Erschreckend, fesselnd und am Ende doch versöhnlich.

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