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Mama & Sam Roman

17

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15371

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Abbildungen

2 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,8 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397741-7

Beschreibung

Rezension

Ein wichtiges, versöhnliches Buch, das verstehen hilft. ("Buchkultur")
[...] ein fesselnder, lebenskluger Mutter-Tochter-Roman ("NZZ am Sonntag - Bücher am Sonntag")
Kuttner verpackt die emotional aufgeladenen Themen des Miteinanders der Generationen in ihre gewohnt lockere, bisweilen schnoddrige, aber immer authentische und lebendige Sprache. ("Stuttgarter Zeitung")
Kuttner schafft es, aus persönlichen Leid etwas Universelles zu formen ("Dresdner Neueste Nachrichten")
Atmosphärisch dicht und spannend schildert Kuttner die Hilflosigkeit von Angehörigen. Bewegend! ("Bild.de")
[...] sehr intim, sehr menschlich. ("NDR")
[...] nimmt einen als Leser sofort emotional mit. Eine Kunst! ("Freundin")
[...] gefühlvoll –und dabei nie sentimental. ("emotion")

Produktdetails

Verkaufsrang

15371

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Abbildungen

2 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,8 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397741-7

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend!

    Krass, wie die psychologischen Aspekte des Phänomens Love Scamming herausgearbeitet wurden. Ich habe meine Sicht und Meinung komplett ändern müssen. Es wurden sehr gut die Beweggründe der Mutter thematisiert. Auch wenn es im Nachhinein nicht mehr möglich, zu erfahren, warum die Mutter so handelte, hat die Tochter aus dem Erbe plausible und aufschlussreiche Motivationen abgeleitet.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    digitale Sehnsucht

    Ich bin durch eine Talkshow auf dieses Buch aufmerksam geworden, aber Sarah Kuttner war mir als Autorin natürlich ein Begriff. Ebenso wie der Sam, um den es auch ein wenig geht (ein bekannter und von mir geschätzter Schauspieler). Das Thema ist brisant und ein erschreckendes Beispiel für die neue Art, wie Menschen digital auf kriminelle Subjekte hereinfallen, die ihnen Aufmerksamkeit und Zuneigung vorgaukeln um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vor allem einsame und ältere Menschen wie die Mutter der Autorin sind beliebte Opfer. Man darf auch nicht glauben, dass diese Menschen - vor allem Frauen - dumm wären. Aber die Betrüger wissen genau, wie sie die Gefühle Betroffenen aushebeln und ihnen auf perfide raffinierte Art vorgaukeln, am anderen Ende der Leitung säße ein Mensch aus Fleisch und Blut, der sich ebenso nach Nähe und Vertrautheit sehnen würde. Das Buch ist eindringlich geschrieben. Man merkt, dass die Autorin persönlich betroffen war, vor allem, weil sie erst nach dem Tod der Mutter herausgefunden hat, wie die Frau betrogen und ausgenutzt wurde. Man kann es schlecht ein schönes Buch nennen aber wie die Autorin sich den Gefühlen ihrer Mutter nähert und langsam versteht, was ihrer Mutter passiert ist, passiert vielen anderen Frauen auch. Als sie die ganze Struktur dieser Abhängigkeit und Sehnsucht nach einem Mann, den es so gar nicht gab, erkennt, da kann man als LeserIN spüren, wie nah es Frau Kuttner geht, wie nah man Frau Kuttner kommt. Ein Buch für alle Mütter und Töchter, für alle, die Online-Daten und eine große Sehnsucht nach Nähe im Internet suchen.

  • Loreley

    5/5

    27.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte eines Lovescammings

    Die Geschichte beginnt damit, dass eine Tochter ihre Mutter tot in ihrer Wohnung auffindet. Auf der Suche nach Antworten durchforstet sie ihr Handy und findet einen monatelangen Chatverlauf ihrer Mutter mit einem Lovescammer, der sich als Sam Heughan, dem Darsteller der Serie "Outlander", ausgibt. Durch diesen Chat lernt die Tochter, die stets unter ihrer übergriffigen Mutter gelitten hat, diese von einer fragilen und sanften Seite kennen. Sie versteht, dass auch ihre Mutter Probleme hatte und kann somit ihren Frieden mit ihr und ihrer Vergangenheit schließen. Es geht aber auch um das toxische, manipulative und Abhängigkeit erzeugende Verhalten des Scammers, der die emotionale Bedürftigkeit der Mutter ausgenutzt hat, um sie von ihm abhängig zu machen. Ich habe dieses Buch sehr geliebt.❤️ Sarah Kuttner schreibt ironisch und witzig und mir tat die Mutter, die psychisch, finanziell und auch physisch komplett ausgesaugt wurde, sehr leid. Man belächelt ja, wie man auf so etwas reinfallen kann. Nach dem Lesen dieser Geschichte kann man verstehen, welche psychologische Taktik dahinter steckt, die die Vernunft ausschaltet und die Bedürftigkeit der Frau, die ihr Letztes gegeben hat, triggert.

  • MarieOn

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Mutters Spuren, sehr berührend.

    Sie steht in der Wohnung ihrer Mutter und starrt auf das Loch im Dielenboden. Es sieht aus wie diese Kreidezeichnungen nach polizeilichen Ermittlungen. Die Tatortreinigerin erklärt, dass die Körperflüssigkeiten in das Holz gezogen sind. Vierzehn Tage hätte sie da gelegen, das sagte auch der Leichenbeschauer. Eine Nachbarin hatte die Polizei gerufen, weil das Licht Tag und Nacht brannte und weil der Geruch sie störte. An Weihnachten hatte sie nach langer Zeit die Tür wieder für ihre Mutter geöffnet. Hatte sich ganz fest vorgenommen, toleranter zu sein, sich nicht wieder ärgern zu lassen. Die Tante hatte bis dahin zwischen den Stühlen gestanden zwischen der Tochter-Mutterpause und sich das beidseitige Gemecker angehört. Sie solle sich doch einfach an die schönen Momente erinnern, sagt die Tante. Sie erinnert aber vor allem die cholerischen Ausbrüche der Mutter. Sobald die Mutter abends von der Arbeit kam, zog sie sich in ihr Schlafzimmer zurück. Die Tochter musste in ihrem Zimmer bleiben und bis dahin alle WC-Gänge erledigt haben. Und so pinkelte das Mädchen zuerst in die Zimmerecken, dort wo sie dachte, dass es am wenigsten auffallen würde. Nach der ersten harschen Ohrfeige hob sie die Matratze an und pinkelte auf den Lattenrost, sicher, dass die Mutter dort nicht nachsehen würde, aber der Geruch verriet sie. Sie wird noch einmal in die Wohnung fahren müssen, um Papiere zu sichten. Behörden müssen informiert werden, das Erbe angenommen oder ausgeschlagen werden. Fazit: Sarah Kuttner hat in ihrem dritten Roman eine misslungene Mutter-Tochter-Beziehung verhandelt. Mit ihrer wunderbar einfachen und direkten Sprache lässt sie ihre Protagonistin auf den Nachlass ihrer Mutter los. Im Laufe der Geschichte erfahre ich, dass die Tochter wusste, dass die Mutter einem Love-Scammer verfallen war. Sie hatte sogar zusammen mit der Tante versucht, der Mutter zu erklären, auf was sie sich eingelassen hat, doch die fühlte sich bevormundet und verbat sich die Einmischung. Das Interessante an Kuttners Geschichte ist, wie die Tochter beim Durchgehen des Nachrichten-Chats den Mutterspuren folgt und einen Menschen entdeckt, der ihr so nah wird, wie er ihr zu Lebzeiten nie sein konnte. Sie entdeckt die liebevolle Frau mit den unbefriedigten Bedürfnissen und Ängsten. Wie klug und witzig sie sein konnte. Und sie entdeckt das ganze Dilemma. Die kühle Mutter, wie sie sie kannte, als überforderte, depressive Alleinerziehende. Echte Wertschätzung hatte sie nie erlebt. Endlich war da jemand, der sie so annahm, wie sie war. Als die Mutter ahnte, dass sie betrogen und vorgeführt wird, konnte sie auf die Liebesbekundungen nicht mehr verzichten. Die Scham hätte alle guten Gefühle zunichte gemacht. Eine wundervolle Annäherung an eine Frau, ganz ähnlich meiner eigenen Mutter. Zu sehen, wie sie Bewunderung für diese Frau entwickelt und der Ton, der immer versöhnlicher wird, die Erinnerungen an Momente, die eben doch schön waren, das hat mich ganz tief berührt und mir ein paar Tränchen geschenkt.

  • Bewertung

    5/5

    15.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll

    „Unbeweglich sitze ich in einer Pfütze aus Wut, Angst, Verletzung. Ich möchte auf irgendwas einschlagen, so voll bin ich.“ „Stattdessen bin ich ein Stehaufmännchen geworden. Eine, die einfach immer weiterkämpft. Eine, die durchzieht. Die hart im Nehmen ist. Die aufpassen muss, denn die anderen tun es nicht.“ Die Mutter ist verstorben. Kontakt gab es in den letzten Monaten nicht mehr. Mama war verliebt in Sam, einen berühmten Schauspieler. Schwester und Tochter haben sie gewarnt aber sie fühlte sich endlich geliebt. Ihr ganzes Leben lang versuchte die Mutter liebenswert und begehrenswert für Männer zu sein. Einsam war sie, hatte selbst zu wenig Liebe für sich übrig. Dann der tolle Schauspieler, mit dem sie über Social Media schrieb. Alle roten Flaggen wurden übersehen. Nun ist sie tot. Ihre Tochter, die „Kinderkommissarin“ versucht anhand der Chatverläufe raus zu finden was passiert ist. Dabei arbeitet sie auf, was genau eigentlich zwischen ihr und ihrer Mutter stand und wie viele schöne Erinnerungen es an ihre Kindheit eigentlich noch gibt. Ich bin ein großer Fan von Sarah Kuttners Romanen und musste natürlich auch diesen hier lesen. Der letzte Roman ist ein paar Jahre her und ich war sehr neugierig auf diesen hier. Das Thema ist ja sehr präsent und sicher allen bekannt. Aber warum passiert sowas? Warum fallen intelligente Frauen auf diese Art Nachrichten rein? Sarah Kuttner schreibt wieder klar, auf den Punkt. Sie scheut sich nicht davor ihre Gefühle zu beschreiben. Das macht sie für mich ganz großartig. Schmerzhaft sind die Erinnerungen an ihre Kindheit und daran was Mama passiert ist ist. Hätte sie ihr helfen können? Kuttner arbeitet auf, klug und einfühlsam. Sie legt den Finger tief in die Wunde. Es tut weh beim Lesen, regt an zum nachdenken. Definitiv ein Buch, das einen nicht mehr loslässt. Ich hab es an einem Tag gelesen. Modern, intelligent und einfach großartig. Manche Sätze sprachen mir tief aus dem Herzen. Danke, Danke, Danke für dieses Leseerlebnis. Ich brauch bestimmt nicht mehr erwähnen, dass es eine ganz große Empfehlung bekommt.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Birgit Ege

    Birgit Ege

    OSIANDER Ehingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das gnadenlose Geschäft mit der Liebe

    Wie ist es möglich, seine Mutter an einen Love Scammer zu verlieren? Was der Tochter nach dem Tod ihrer Mutter bleibt, sind unzählige Fragen und ein unendlicher Chat mit dem Betrüger. Love Scamming- eine Betrugsmasche, bei der durch gefälschte Onlineprofile schnell emotionale Bindungen aufgebaut werden, um an das Geld der Opfer zu kommen. Die Mutter wird zunehmend von Familie und Freunden isoliert. Obwohl das Opfer immer wieder Zweifel hat und ahnt, dass sie betrogen wird, macht sie weiter. Das Bedürfnis nach Zuwendung und Zweisamkeit wird gnadenlos ausgenutzt. Das Buch macht traurig, ist aber auch tröstlich und es ist wichtig, über dieses Thema zu schreiben.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Seifert

    Melanie Seifert

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienbiografie mal anders aufgearbeitet

    Sarah Kuttner berichtet hier in Romanform von ihrer kürzlich verstorbenen Mutter (wie autobiografisch das Ganze ist, bleibt bis zum Schluss offen) zu welcher sie leider nie eine gute Bindung hatte und die am Ende ihres Lebens auf einen sogenannten Love-Scammer hereingefallen ist. Nachdem der Autorin während der Klärung des Nachlasses Dokumente in die Hand fallen, die davon zeugen wie verliebt ihre Mutter in "Sam" war, den schottischen Erfolgs-Schauspieler, der aber leider immer wieder Geldprobleme zu haben schien und die Mutter dadurch um eine sechsstellige Summe brachte. Man schwankt beim Lesen zwischen Wut, Hass, Mitleid und Verständnis - für alle Beteiligten. Es gibt kein klassisches "Gut und Böse", sondern in gewohnter Kuttner-Manier werden hier die zwischenmenschlichen Nuancen so galant aufs Tableau gebracht, dass es schon fast erschreckend ist. Übrigens ist das gleichnamige Hörbuch ebenfalls sehr zu empfehlen, gelesen unter anderem von der Autorin selbst.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Kronbauer

    Sabine Kronbauer

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Love-Scamming trifft Mutterliebe

    Beim Auflösen der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter entdeckt die Tochter einen WhatsApp-Chat mit „Sam“ – einem Love Scammer, also einem modernen Heiratsschwindler. Plötzlich wird sichtbar, wie Einsamkeit einen Menschen dazu bringen kann, trotz besseren Wissens an einer trügerischen Hoffnung festzuhalten. Sarah Kuttner erzählt diese Geschichte – die ihrer eigenen Mutter – intensiv und offen. Beim Lesen der Chats kommt die Tochter ihrer Mutter näher als zu Lebzeiten, und aus Betrug wird ein schmerzhafter Blick auf Verlust, Schuld und eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Ein intensiver fesselnder Roman, den ich sehr empfehlen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Jana Odenwälder

    Jana Odenwälder

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Love Hurts...

    ...in Mama & Sam erzählt dieser Songtitel zwei sehr eng verbundene Geschichten; das schwierige Verhältnis zwischen der Erzählerin und ihrer Mutter, und, vordergründig, der offenkundige Liebesbetrug, dem die Mutter in den letzten Monaten ihres Lebens zum Opfer fällt, bevor sie überraschend verstirbt. Doch wie überraschend ist ihr Tod wirklich? In einer etwas wirren zeitlich umherspringenden Darstellung gelingt es der Erzählerin eine emotional sehr komplexe Thematik verständnis- und würdevoll in Szene zu setzen. Trotz der verhärteten Fronten zwischen Mutter und Tochter will die Erzählerin ihre Mutter verstehen, und, um ihr sozusagen die letzte Ehre zu erweisen, auch für die Außenwelt klarheit schaffen. Eine überraschend emotionale und tiefgreifende Geschichte über ein sehr präsentes Thema!

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