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Die Namen Roman. Gewinner des Indie Book Award 2026 – empfohlen und ausgezeichnet vom unabhängigen Buchhandel Großbritanniens

172

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1922

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,4/3,5 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Karamell

Auflage

4. Auflage 2026

Originaltitel

The Names

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0229-4

Beschreibung

Rezension

»Eine tolle und fesselnde Geschichte ... ein spannendes Gedankenexperiment« CHRISTINE WESTERMANN, WDR 2»Ein brillantes Debüt« WELT AM SONNTAG»Richtig spannend und sehr ergreifend« WDR 4»Der beste Debütroman seit Jahren hat mich einfach umgehauen ... Eine geniale Idee« SUNDAY TIMES»Sehr originell und emotional tiefgründig« OBSERVER»Bewegend, aufrüttelnd und absolut überzeugend« THE TIMES»Ein wunderbarer, ganz und gar ergreifender Roman!« ANN NAPOLITANO

Produktdetails

Verkaufsrang

1922

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,4/3,5 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Karamell

Auflage

4. Auflage 2026

Originaltitel

The Names

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0229-4

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • papa.hirsch.liest

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal verändert eine einzige Entscheidung alles.

    Worum geht es: 
Cora, frischgebackene zweifache Mutter, ist auf dem Weg zum Amt, um den Namen ihres Sohnes in die Geburtsurkunde eintragen zu lassen. Wenn es nach ihrem Mann Gordon geht, ist die Entscheidung klar: Gordon soll er heißen – so wie alle männlichen Nachkommen der Familie. Cora möchte mit dieser Tradition brechen, da sie fürchtet, ihr Sohn könnte denselben gewalttätigen Weg einschlagen wie ihr Vater. Julian klingt für sie wunderschön. Und was sagt eigentlich ihre Tochter Maia dazu? Drei Namen, drei mögliche Lebenswege.
 Mein Eindruck: Ein wundervolles Buch, das bei mir für Gänsehaut, Kopfschütteln und jede Menge Emotionen gesorgt hat. Die Idee, zwei mögliche Lebensverläufe allein anhand einer Namensentscheidung gegenüberzustellen, fand ich unglaublich spannend. Natürlich bestimmt ein Name nicht unser Schicksal, aber er kann Erwartungen wecken, Vorurteile hervorrufen oder uns ein Stück weit prägen. Als Pumuckl oder Cinderella startet man schließlich mit anderen Voraussetzungen als mit einem eher alltäglichen Namen. Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie unterschiedlich Lebenswege verlaufen können und regt dabei ganz nebenbei zum Nachdenken an. Dabei bleibt die Geschichte angenehm leicht erzählt und entwickelt einen Sog, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Ich hätte die Figuren problemlos noch viele weitere Jahre begleiten können. Und das Fazit? Wir sind mit der Wahl der Namen unserer Kinder mehr als zufrieden.

  • Julia

    aus Willstätt

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich gutes Debüt

    Der Roman hat mich tief bewegt, und ich finde das Buch – vor allem in Anbetracht dessen, dass es ein Debüt ist – große Klasse! Es lässt mich nachdenklich zurück und wird vermutlich noch lange nachhallen.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr klug ...

    DIE NAMEN Florence Knapp ET: 02.03.26 1987: Gordon drängt seine Frau endlich zum Standesamt zu gehen, um den Namen ihres gemeinsamen Sohnes eintragen zu lassen. Doch Cora fühlt sich unwohl bei dem Gedanken, die Familientradition fortzuführen und ihrem Sohn denselben Namen wie seinem Vater und Großvater zu geben. Auf dem Weg zum Amt erklärt die große Schwester Maia, dass sie den Namen Bear viel schöner und passender für ihren kleinen Bruder fände. Cora gerät ins Grübeln. Auch sie kann sich Bear gut für ihr Baby vorstellen. Gleichzeitig lässt sie ihr eigener Wunschname, Julian, nicht los. Doch wie würde ihr zur Gewalt neigender Mann reagieren, wenn sie mit einer anderen Entscheidung nach Hause käme? Florence Knapp hat hier einen außergewöhnlichen Roman geschrieben. Aus einer einzigen Entscheidung entstehen drei unterschiedliche Lebenswege: Einer, in dem der Junge den Namen seines Vaters erhält, einer als Bear und einer als Julian. Die Autorin begleitet jede dieser Versionen der Familie über viele Jahre hinweg und springt dabei immer wieder sieben Jahre in die Zukunft. Besonders faszinierend fand ich, wie sich die einzelnen Geschichten trotz vieler Gemeinsamkeiten unterschiedlich entwickeln. Die drei Jungen begegnen denselben Menschen und erleben dieselben historischen Ereignisse – vom Attentat in Paris bis zur Corona-Pandemie. Doch je nach Lebensweg nehmen sie diese Erfahrungen anders wahr und gehen unterschiedlich mit ihnen um. Dadurch entsteht ein spannendes Gedankenspiel darüber, welchen Einfluss scheinbar kleine Entscheidungen auf ein ganzes Leben haben können. Fazit: Ein klug aufgebauter und originell erzählter Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Idee ist ebenso raffiniert wie die Umsetzung. Große Leseempfehlung. 5/5

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut Lesenswert

    Ein Buch was unter die Haut geht. Alle drei Lebenswege so unterschiedlich und absolut fesselnd beschrieben. Ein gelungenes Experiment. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und für mich gab es nicht eine langweilige Passage. Ich werde "Die Namen" auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eltern entscheiden über das Schicksal der Kinder

    Drei Namen - drei Lebenswege. Das Buch vereint drei Geschichten. Wie verläuft das Leben eines Jungen und dessen Familie, abhängig von seinem Namen? Für Cora, die Mutter des Jungen, gibt es drei mögliche Namen für ihr Baby. Wie entwickelt sich das Leben des Kindes und der ganzen Familie, wenn es den einen oder den anderen Namen trägt? Wir tauchen ein in das Leben von Bear, dessen Namen seine große Schwester für ihn ausgesucht hat.  Wir erfahren, wie sich Julian, der Wunschname seiner Mutter, durchs Leben schlägt. Und wir erleben, was es für Gordon bedeutet, die männliche Familientraditionen weiterzuführen und den Namen seines Großvaters und Vaters zu tragen. Ausgangspunkt jedes der drei  Lebenswege ist der gewalttätige Vater. Jede Geschichte entwickelt sich in eine andere Richtung, aber die Gewalt, die vor allem die Mutter, aber auch die Kinder erleben, prägt das weitere Leben der Familie allumfassend. Das Buch ist brilliant geschrieben. Die Idee und Umsetzung finde ich großartig. Ich war allerdings immer sehr angespannt, als ich das Buch gelesen habe, da man nicht vorhersehen konnte, wie sich die Ereignisse entwickeln. Auch habe ich mit den Protagonisten mit gelitten. Es ist also keine leichte Lektüre zum entspannen, lässt sich aber sehr flüssig lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (172)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeinflusst unser Name unser Schicksal?

    Cora, die in ihrer Ehe Gewalt und Unterdrückung erfährt, wünscht sich für ihre Kinder ein anderes Leben. Sie ist überzeugt, dass der Name, den sie ihrem neugeborenen Sohn geben wird, sich auf sein Schicksal auswirken wird. Ihr Mann fordert den Namen, den alle Männer in seiner Familie tragen: Gordon. Cora wünscht sich Julian und die große Schwester Maia findet, ihr Bruder solle Bear heißen. Gordon, Julian und Bear. Drei Namen, drei mögliche Biografien, die wir als Leser verfolgen. Die Bedingungen sind die gleichen: ein gewalttätiger Vater, eine liebevolle Mutter und eine verantwortungsbewusste ältere Schwester. Aber es sind drei Optionen, wie sich der Lebensweg entwickeln kann. Eine schöne Idee, dass unser Name uns beeinflusst. Ein eindrückliches Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Elke Hawlicek

    Elke Hawlicek

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterschönes Leseerlebnis

    Immer wieder tauchen Sätze wie "Die Macht der Sprache..." oder "Nomen est Omen" auf. Oft bleiben sie abstrakt am Rande des Bewußtseins hängen. Dieser brilliant konstruierte Roman verleiht ihnen Tiefe und Substanz. Drei verschiedene Namen für einen kleinen Jungen, drei Geschichten, die sein Leben werden können. Eindrücklich zeigt Florence Knapp, wie sehr die Schicksale innerhalb einer Familie verwoben sind und wie zentral die Rollen von patriarchalen Machtgefügen, Narzismus und Liebe für den Lebensweg der einzelnen Familienmitglieder sind. Dieser Roman hat mich öfter an die Grenzen des Erträglichen gebracht. Gleichzeitig schreibt Florence so fesselnd und empathisch, dass aufhören einfach keine Option war. Und ist es nicht auch eine gesellschaftliche Verantwortung genau hinzusehen? Danke, Florence Knapp, für dieses bitterschöne Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schieben Sie das Bügelbrett zur Seite und lesen Sie lieber dieses Buch!

    Um was geht es? Florence Knapp erzählt drei Versionen eines möglichen Lebens. Cora soll zum Amt und die Geburtsurkunde ihres Sohnes beantragen. Doch welcher Name ist der Richtige? Ihr Mann Gordon besteht ganz traditionell auf "Gordon". So wie sein Vater, sein Großvater und alle seine männlichen Vorfahren heißen. Die alle genauso herrisch waren, wie er es ist. Was macht Cora? Sie wünscht sich den Namen "Julian" für ihren Sohn. Und die große Schwester des Babys findet "Bear" ist genau richtig! Cora ist völlig unschlüssig. Sie findet, dass der Vorname den die Eltern wählen, Einfluss auf den Verlauf des Lebens hat. Daraus entspinnt sich eine Geschichte mit drei Versionen eines möglichen Lebens. Das ist brilliant konstruiert. Und zeigt, wie eine Entscheidung den Verlauf unseres Lebens verändern kann.
  • Zum Bewerterprofil von Pascale Andraczi

    Pascale Andraczi

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmetterlingseffekt

    Die Frage nach der Auswirkung eines Namens vermischt sich mit der Frage nach möglichen Verläufen häuslicher Gewalt. Wie kann ein Ehemann, der seine Frau misshandelt, auf Widerstand reagieren? Und wie wirkt es sich auf die Kinder aus? Florence Knapp schafft es einfühlsam und ohne Täter-Opfer-Umkehr zu erzählen.
  • Zum Bewerterprofil von Mara von der Fecht

    Mara von der Fecht

    OSIANDER Albstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindeutig mehr als "Schall und Rauch"

    Cora ist mit ihrer 9 jährigen Tochter Maia und ihrem neugeborenem Sohn auf dem Weg zum Amt, um endlich seinen Namen eintragen zu lassen. Für ihren gewalttätigen Mann steht es außer Frage, dass der Stammhalter ganz der Tradition verpflichtet, wiederum Gordon heißen wird. Cora würde ihren Sohn aus vielen Gründen lieber Julian nennen, Maia plädiert für Bear. Auf dem Amt angekommen, muss sich Cora entscheiden... Ab hier teilt sich die Geschichte in drei unterschiedliche Versionen, je nachdem, für welchen Namen sich Cora entscheidet. In 7 Jahres Schritten wird man nun in das jeweilige Leben der Familie hineingezogen - allein der Rahmen, dass Cora häuslicher Gewalt der übelsten Sorte ausgeliefert ist, bleibt gleich. Was für ein Debüt - was für ein großartiger Roman!!!!

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