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Eva Völler

1. Der Sommer am Ende der Welt

Der Sommer am Ende der Welt

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2479

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

12 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

243

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479658

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2479

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

12 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

243

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479658

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Rebecca K.

    5/5

    14.10.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Roman der mich beschäftigt hat

    Hanna ist Journalistin und möchte den persönlichsten Artikel ihres Lebens schreiben. Sie möchte einen Bericht über frühere Verschickungskinder auf Borkum schreiben, ihre Mutter war eines dieser Kinder und hat dort nur schlimmes erlebt. Vor Ort stößt Hanna auf Widerstand, nur der Inselarzt Ole steht ihr bei und hilft ihr bei ihren Nachforschungen. Als Hanna ein altes Tagebuch zugeschoben wird, gerät sie in ein Dilemma da dort ein Geheimnis gelüftet wird das auch Oles Familie betrifft. Romane die auf zwei Zeitebenen spielen sprechen mich immer sehr an und hier fand ich auch das Thema mit den Verschickungskindern sehr ansprechend auch wenn meine Familie davon nicht betroffen war, aber ich habe schon viel darüber gehört. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe kann ich sagen die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und ich konnte ihr sehr gut zuhören. Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mich in das Buch einzuhören, aber als ich richtig eingetaucht war hatte ich damit keinerlei Schwierigkeiten. Es gab mehrere Erzählstränge sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, hier hat es etwas gedauert bis ich alles richtig zugeordnet hatte. Da das Thema nicht unbedingt leicht ist und es im Nachkriegsdeutschland auch nicht alles so korrekt war wie man vielleicht denken könnte war mir klar, aber man weiß ja auf was man sich einlässt wenn man zu so einem Roman greift. Mir ist es immer leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und ja nicht jede Entscheidung konnte ich nachvollziehen aber das ist ja auch Ansichtssache. Der Spannungsbogen war immer straff gespannt und für mich gab es auch nie Längen beim Lesen. Für mich persönlich waren alle Figuren des Romans sehr bildlich beschrieben und ich konnte mir alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Eine Lieblingsfigur hatte ich nicht, aber bis auf ein paar Ausnahmen waren mir die meisten sympathisch. Da ich noch nie auf Borkum war hatte ich keine genaue Vorstellung wo was liegt aber ich konnte mir die Handlungsorte anhand der Beschreibungen vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    21.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Herzensempfehlung!

    Das Buch hat mich sehr berührt, weil auch ich ein Verschickungskind war. Nicht auf Borkum und nicht so schlimm wie beschrieben, aber mit 4 Jahren ein paar Wochen „verschickt“ zu werden, hinterlässt Spuren. Natürlich gab und gibt es viele von uns…. Eva Völler kann wunderbar schreiben, und so ist es auch hier. Durch die 2 Zweitebenen wird die Zeit der 60er (bis 80er) Jahre eingeordnet. Die Erlebnisse der Kinder sind plastisch dargestellt, und nehmen die Leserin mit in diese Zeit und Situation. Das Hörbuch wird großartig vorgelesen von Elisabeth Günther, deren Stimme und Stil perfekt zur Geschichte passt. Ich empfehle das (Hör)Buch von Herzen!

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    29.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    ein dunkles Kapitel in unserer Geschichte

    Eva Völlers Bücher sind für mich immer etwas Besonderes. Ihr Nachkriegskrimis haben mir gut gefallen und auch dieses Buch zeigt Krimielemente, die Autorin bleibt sich also treu. Hanna, von Beruf Journalistin , fährt mit ihrer Tochter auf die Nordseeinsel Borkum, um Recherche zu betreiben für einen Artikel über „Verschickungskinder“ in den Sechziger Jahren, die g Hier auf Borkum in erschienenen Heimen unterkamen. Auch ihre Mutter war unter diesen Kinder, die in jungen Jahren, ihre Mutter war vier, allein auf die Insel geschickt wurde, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Diese Kuren wurden den Kindern als großer Spaß verkauft, sicher würden sie viel spielen und viele neue Freunde finden. Die Realität sah allerdings anders aus. Psychische und physische Misshandlungen waren an der Tagesordnung, die bei vielen Kindern traumatische Verletzungen auslösten, die ihr ganzes Leben beeinflussten. Hanna, die in dem Haus unterkommt, was früher als Kurklinik betrieben wurde und heute ein 5Sterne Hotel ist, tritt allerdings einigen Leuten mit ihrem anvisierten Artikel auf die Füße, allen voran den Hotelbesitzern, die schlechte Presse wittern. Eines Tages wird ihr ein Tagebuch zugespielt, was Ungeheuerliches aufdeckt. Bei der Aufdeckung dieser Verbrechen aus der Vergangenheit hilft ihr Ole, der ansässige Kurarzt, der selbst einiges über seine Familie erfährt, was er lieber nicht wissen wollte. Durch die gemeinsame Recherche kommen sich Hanna und Ole näher. Wie bei Eva Völler gewohnt, ist dieses Buch wieder spannend zu lesen.Die einzelnen Protagonisten waren gut beschrieben, allerdings hätte ich auf die Liebesgeschichte verzichten können, es waren dadurch ein paar Handlungsstränge zu viel. Die Schilderungen der “Verschickungskinder“ haben mich sehr berührt und sicher kennen die Älteren unter uns alle jemanden, der so eine Kur mitgemacht hat. Wieder ein tolles Buch dieser Autorin.

  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    4/5

    15.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Roman mit Gänsehautfeeling

    Hanna ist eine erfolgreiche Journalistin. Ihre neueste Recherche führt sie auf die Insel Borkum. Dort ist sie der Vergangenheit der Villa Aurelia auf der Spur und damit auch einem Teil der Vergangenheit ihrer Mutter und manch anderem Geheimnis. „Der Sommer am Ende der Welt“ von Eva Völler ist eine Mischung aus Gegenwarts- und historischem Roman.
Das Hörbuch wird gelesen von Elisabeth Günther. Sie hat mir richtig gut gefallen. Ihre Stimme hat die einzelnen Charaktere in unterschiedlichster Form und sehr mitreißend widergespiegelt. Sie ist dabei nie monoton geworden , dafür emotional. Es ist eine dunkle Seite, die Eva Völler in ihrem jüngsten Roman beschreibt. Eine dunkle Seite, die sich mit den schwächsten Gliedern der Gesellschaft beschäftigt-Kindern. Kinder, die in der Hoffnung auf Genesung in die Obhut vermeintlich versierten Personals gegeben werden und für die hinterher nichts mehr war, wie es davor gewesen ist. Das Wort „Kinderkurheim“ erzeugt in jedem von uns Bilder. Doch nach Beendigung dieses Romans sind es vermutlich andere Bilder, die wir vor unserem inneren Auge sehen. Es sind Bilder, die Gänsehaut erzeugen, denn genau das empfindet man, wenn man den Erzählungen Sabines, der Hauptzeugin von Hannas Recherchen, folgt. Doch der Handlungsstrang um Sabines Erzählungen ist nur die Hälfte des Romans. Die andere Hälfte beschäftigt sich mit Hannas Erlebnissen im Rahmen der Nachforschungen auf Borkum.
Spuren der Vergangenheit greifen hier in die Gegenwart ein. Spuren, die nicht nur Einfluss auf Hanna haben, sondern auch auf ihre Tochter Kathi. Der Artikel bringt Mutter und Tochter wieder näher und konfrontiert beide mit den Irrungen und Wirrungen der Liebe. Sie müssen aber auch gegen Neid, Mauern voller Schweigen und Geheimnisse kämpfen. Kurz um: Eva Völler ist hier ein spannender und emotionaler Roman über ein wichtiges Thema deutscher Nachkriegsgeschichte gelungen, der den Hörer von der ersten Minute und den Leser von der ersten Seite mitnimmt. Besonderes Augenmerk liegt für mich auf der wunderbaren Sprecherin!

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    4/5

    20.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Berührender historischer Roman mit leichten Abzügen

    "Helle Tage, dunkle Schuld" hat mir sehr gut gefallen, und auch dieser neue Roman machte mich aufgrund seines Themas gleich neugierig. Das Thema der Verschickungskinder ist bewegend, erschütternd und wichtig. Die Protagonistin Hanna, Journalistin, reist mit ihrer Tochter nach Borkum, um über die Verschickungskinder zu recherchieren – Kinder, die in den 50er bis 80er Jahren zu Erholungskuren geschickt wurden und dort oft traumatische Erfahrungen machten. Hannas Mutter war selbst 1963 betroffen. Der Roman ist gut historisch recherchiert und durch Tagebucheinträge sowie Erinnerungen von Zeitzeugen ergänzt. Die Beschreibungen von Borkum, der damaligen Atmosphäre und des Umgangs mit den Kindern sind bildhaft und eindrücklich, besonders die Schilderungen von den Misshandlungen haben mich sehr berührt. Spannend fand ich, dass der Roman nicht nur die historischen Aspekte erzählt, sondern auch eine Liebesgeschichte. Allerdings wird insgesamt zu viel auf einmal behandelt, und manche Nebenhandlungen wirkten überladen. Dadurch wurde das zentrale Thema der Verschickungskinder stellenweise in den Hintergrund gedrängt. Trotzdem habe ich das sehr gut gelesene Hörbuch mit großem Interesse gehört und vergebe aufgerundete 4 Sterne.

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Bewertungen (213)

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    Birgit Ege

    OSIANDER Ehingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein finsteres Kapitel auf einer ostfriesischen Insel

    Die Journalistin Hanna reist mit ihrer 16jährigen Tochter Katie nach Borkum - einerseits, um Urlaub zu machen und andererseits, um für ihren Artikel zu recherchieren. Bach dem 2. Weltkrieg wurde eine Vielzahl von Kindern zur Kur geschickt, wo sie aufgepäppelt werden sollten. Doch viele Kinder erlebten dort körperliche und seelische Gewalt. Nach ihrer Ankunft wird Hanna das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin des Kurheims zugespielt. Was sie dort liest, erschüttert sie zutiefst, zumal ihre Mutter zu dieser Zeit dort war und traumatisiert nach Hause zurückkehrte. Es handelt sich um einen zeitgeschichtlichen Roman, der sich mit der deutschen Nachkriegsgeschichte beschäftigt und ist von wahren Ereignissen inspiriert. Die Zeitgeschichte ist gekonnt mit einer schönen Liebes- und Familiengeschichte verwoben, was das Buch zu einer sehr angenehm zu lesender Lektüre macht.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    ...darf man nie drauf schlagen, sie zerbrechen dann

    Vom Schicksal der vielen Kinder und Jugendlichen, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen aufwachsen mussten, hatte ich schon gehört. Aber vom von Eva Völler in den Fokus gerückten Schicksal der sogenannten „Verschickungskinder“ hatte ich bis dato nichts mitbekommen. Die Journalistin Hanna reist zu Recherchezwecken auf die Nordseeinsel Borkum und steigt in einem ehemaligen Erholungsheim ab, das zu einem Hotel umgebaut wurde. Und Hanna fördert wahrlich schockierende Ereignisse zutage, die tiefe Wunden auf den Kinderseelen hinterlassen haben und uns auch heute immer noch erschüttern.

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