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GOTT Ein Theaterstück

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

14622

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/2 cm

Gewicht

320 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000937241

Beschreibung

Rezension

»Ferdinand von Schirach ist ein großartiger Erzähler, was er auch in diesem Theaterstück unter Beweis stellt.« ("Simon Rilling / Stuttgarter Zeitung")
»Von Schirach holt in seinen Büchern die Gesellschaft auf die Bühne, um sie mit Fragen zu konfrontieren, die sich ihr sonst nicht stellen.« ("Christian Eger / Mitteldeutsche Zeitung")
»Schirach führt überzeugende Plädoyers, auf jeder Seite. Mit großem Ernst, ohne ironische Brechung. Er ist als Dramatiker wie auch als Schriftsteller vor allem Menschenfreund.« ("Stefanie Wirsching / Augsburger Allgemeine")
»Es ist didaktisch von höchster Hubraumklasse, wie von Schirach die Frage, wem unser Leben gehört, diskutieren lässt.« ("Peer Teuwsen / NZZ am Sonntag")
»Eine sehr lohnenswerte Lektüre.« ("Jürgen Kanold / Südwest Presse")
»Ferdinand von Schirach stiftet zur Auseinandersetzung mit einem wahrlich fundamentalen ethischen Problem an. Und die ist so, so nötig.« ("Hubertus Büker / Verlagsgruppe Bistumspresse")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

14622

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/2 cm

Gewicht

320 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000937241

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bücherleser26

    5/5

    18.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wem gehört mein Leben?

    Richard Gärtner möchte sterben, obwohl er weder eine tödliche Krankheit noch eine physische Erkrankung hat. Vielmehr sieht er seit dem Tod seiner Frau keinen Lebenssinn mehr und entschließt sich, ein tödliches Mittel für seinen Suizid zu beantragen. Über diesen Fall berät die fiktive Ethikkommission im Theaterstück und beleuchtet dabei juristische, ethische, religiöse, politische und medizinische Aspekte. Am Ende der Sitzung müssen wir ein Urteil fällen, soll Gärtner das tödliche Mittel bekommen oder nicht? Schirachs Werk stellt die komplexe ethische Fragestellung authentisch dar, indem er die Protagonisten vielseitig und teils auch emotional über deren Standpunkte diskutieren lässt. Dadurch entsteht eine breite Argumentationskette, die jedoch eine leichte Meinungs-Tendenz erkennen lässt. Die Beratung der Kommission liest sich weitgehend kurzweilig, wobei der religiöse Aspekt stellenweise etwas zu dominant wirkt. Ferdinand von Schirach stellt in > Gott < zentrale gesellschaftliche Fragen: Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Und sollte Suizidhilfe strafbar sein? Ergänzend schließt der Autor sein Theaterstück mit wissenschaftlichen Beiträgen ab, die den Fokus auf theologische, medizinische und rechtliche Blickwinkel zur Suizidbegleitung legen.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    Was passiert, wenn ein 78-jähriger Mann nach dem Tode seiner Frau nicht mehr leben möchte? Der Mann ist weder krank noch depressiv, sondern einfach lebensmüde - er hat keine Freude mehr an seinem Leben. Soll ein Arzt ihm dabei helfen und ihm ein Medikament, das ihn tötet, verschreiben? Oder soll der Arzt das ablehnen und damit riskieren, dass der Mann vom Balkon springt? Dieses birgt wiederum die Gefahr, dass der Suizid misslingt und der Patient paralysiert zurückbleibt. Darf man selbst über sein Leben bestimmen? GOTT Ferdinand von Schirach Ein Theaterstück Der Ethikrat kommt zusammen und soll klären, ob Herr Gärtner mithilfe seiner Ärztin Suizid begehen darf. Anwesend ist die Ärztin des Betroffenen, sein Rechtsanwalt, eine Rechtssachverständige sowie ein medizinischer und ein theologischer Sachverständiger. Argumente dafür und dagegen werden aufgeführt, am Ende soll das Publikum entscheiden, ob Herr Gärtner das Medikament bekommt oder nicht. Wie immer lässt Ferdinand von Schirach mich zum Fähnchen im Wind werden. In dem einen Moment denke ich: „Na klar darf er über sein Leben entscheiden!“ Doch in der nächsten Sekunde kippe ich schon wieder um, genau in dem Moment, wo eine Frau sterben will, weil sie vor sechs Jahren, mit 25, bei einem Unfall ein Kind totgefahren hat. Sie konnte nichts dafür. „Alle haben mir verziehen, aber ich selbst kann mir nicht verzeihen.“ (S. 106) Nein, natürlich darf diese Frau sich nicht umbringen! Ferdinand von Schirach ist ein Meister der Erzählkunst, man wird in die Geschichte eingesogen und kann sich dem sensiblen und hochemotionalen Thema nicht entziehen. Ein wunderbares Buch zum Diskutieren, hervorragend auch für die Oberstufe im Ethikunterricht geeignet. Ein schmales Buch, das schnell gelesen ist und lange nachwirken wird. Am Ende bleibt die Frage: Darf man Gott spielen? 5/ 5

  • Bewertung

    5/5

    15.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Must read bei Sterbehilfe-Interessierten

    Ich interessiere mich sehr fürs Thema Sterbehilfe und bin auch Voreingenommen an das Buch rangegangen. Das Buch ist dermaßen intelligent und durchdacht, dass das Buch es tatsächlich geschafft hat, meine Meinung zur Sterbehilfe zu ändern. Nach dem Lesen musste ich allen davon erzählen. Die Gedanken und unterschiedlichen Positionen, die in diesem Buch diskutiert werden, schwirren mir noch immer manchmal durch den Kopf. Hut ab vorm Autor.

  • Bewertung

    5/5

    19.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer darf über Leben und Tod entscheiden?

    In diesem Werk diskutieren einige Personen mit verschiedenen Meinungen und Hintergründen die Frage, wer über unser Leben und vor allem über unser Sterben entscheiden darf. Ein sehr interessantes Buch, welches aus einer neutralen Sicht über das Thema „Sterbehilfe“ informiert und die Leser am Ende selbst entscheiden lässt, was richtig oder falsch ist.

  • lifefullofwords

    aus Hamburg

    5/5

    17.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sterbehilfe - ein abstraktes Thema gut aufgegriffen

    "Wem gehört unser Leben? Gehört es einem Gott? Gehört es dem Staat, der Gesellschaft, der Familie, den Freunden? Oder gehört es nur uns selbst?" In „Gott“ geht es um das freibestimmte Sterben. Es war mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach und ich bin positiv überrascht. Es war wirklich interessant und ich hätte nicht gedacht, dass mir der Theaterstil so gut gefallen würde. Freiwillig (nach der Schulzeit) hatte ich bisher noch kein Theaterstück gelesen. Aber es hat mir gefallen und hat hier gut gepasst. Die Frage um Beihilfe zum Suizid wurde hier in eine fiktive Runde in Form eines Ethikrats geworfen und die ärztliche Beihilfe zum Suizid aus den verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Hier waren die Sicht von Arzt, Theologe, Jurist, Staat und einem Betroffenen selbst geschildert worden. Als Betroffener wurde Herr Gärtner hinzugezogen. Ein 78-jähriger Mann, der seine Frau verlor und sein Leben gelebt hat. Er ist zwar körperlich und geistlich gesund, möchte jedoch sterben und hat dafür eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragt. Wer darf nun darüber entscheiden, ob er sterben darf? Sollte man die Menschen in einer solchen Situation dem gewaltsamen Suizid überlassen, sie versuchen zu heilen oder ihnen Beihilfe zum Suizid geben? Die vorgetragenen Argumente und die Diskussion fand ich interessant zu lesen. Klar hätte man an dem ein oder anderen Punkt gern mehr erfahren oder sich einen standhafteren Vertreter gewünscht - dennoch war es gut geschrieben und insbesondere bei einem Theaterstück wäre eine ewige Länge je Standpunkt auch nicht angemessen gewesen. Nach zwei Akten durfte der Zuschauer des Theaterstücks entscheiden. Ein gutes und interessantes Stilmuster. Im Anhang gibt es anschließend drei geschilderte Fachexperten Meinungen, die dem Theaterstück insgesamt eine gute Ergänzung bieten. Eine sensible und hochemotionale Thematik, die ich in diesem Buch als gut umgesetzt finde. Das Buch lässt mich etwas offen zurück, aber genau das ist das gute - das Stück bietet Denkanstöße und bringt einen dazu, über diese Thematik nachzudenken. Auch wenn man selbst nicht betroffen ist, definitiv spannend und wichtig. Eine Empfehlung und es wird sicher nicht mein letztes Buch von Ferdinand von Schirach bleiben!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vivien Becker

    Vivien Becker

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2022

    eBook (ePUB)

    Wem gehört unser Leben?

    Was für ein Buch. Was für ein Thema. Ich bin mit einer gewissen Grundeinstellung in dieses Buch rein und habe diese tatsächlich auch beibehalten, obgleich ich viele andere Blickwinkel auf die Suizidhilfe werfen konnte. Dieses Thema wird nun noch viel mit Freunden disskutiert werden, das ist sicher. Große Empfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Hermann-Arndt Riethmüller

    Hermann-Arndt Riethmüller

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Würde des Menschen ist unantastbar

    Die Theaterbühne wird zur Sitzung des Ethikrates, der öffentlich darüber verhandelt, ob es ethisch erlaubt ist, dass ein Arzt einem Menschen beim Selbstmord hilft. Die Zuschauer hören Pro und Kontra einer Verfassungsrechtlerin, eines Ärztevertreters und eines Bischofs und müssen am Ende selbst abstimmen. Die spannende und sehr differenziert gestaltete Veranstaltung erläutert die Hintergründe der ethischen, politischen und rechtlichen Kontroverse, die zuerst 2015 im Bundestag zu dem Gesetz führte, die „geschäftsmäßige“, das heißt aktive Sterbebegleitung zum Beispiel durch einen Arzt unter Strafe zu stellen, und 2020 das Bundesverfassungsgericht veranlasste, dieses Gesetz für verfassungswidrig zu erklären. Das Fazit von Schirachs, das durch drei sachkundige Essays im Anhang ergänzt wird, ist ein klares Plädoyer für die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die in Artikel Eins unseres Grundgesetzes als Maßstab aller staatlichen Gewalt definiert wird.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    In gewohnt sachlicher und klarer Manier beleuchtet Ferdinand von Schirach in seinem zweiten Theaterstück nach "Terror" ausführlich das Thema "Sterbehilfe".Schon während der Lektüre des Buches - und die dadurch zum Teil neu hinzugewonnenen Erkenntnisse - wird man in seiner zuvor gefassten Meinung immer unsicherer und am Ende fällt es schwer, sich ohne Wenn und Aber für einen Standpunkt zu entscheiden.

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