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Und ich werde dich nie wieder Papa nennen Von der Tochter von Gisèle Pelicot

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

103308

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2,4 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Et j’ai cessé de t’appeler Papa

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710001062904

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Der Wille, das Unerträgliche zu überleben, spricht aus jedem von Darians Sätzen. (...) Es ist bewundernswert, mit welcher Klarheit sie die Dinge einordnet, zu einer Zeit, als sie noch mitten im Strudel der Ereignisse war.« ("Falter")
»Mit bewundernswerten Mut schildert [Gisèle Pelicots] Tochter Caroline tagebuchartig den Horror, der die Familie zerstörte.« ("Hörzu")
»Stark, kämpferisch, aufklärend!« ("Emotion")
»Der Fall Pelicot zeigt einmal mehr: Erschreckend viele Männer wollen sich nicht mit solchen Fragen auseinandersetzen. Die Scham kann erst die Seite wechseln, wenn sie wirklich dazu bereit sind.« ("WOZ Die Wochenzeitung")
»Beide Frauen sind aus der Opferrolle getreten und zu Akteurinnen geworden; beide auf ihre jeweils beeindruckend mutige Weise.« ("Neue Osnabrücker Zeitung")
»Die Stärke von Darians Aufzeichnungen besteht vorrangig darin, die enorme Belastung und die schwer aushaltbaren Gefühle aufzuzeigen, wenn der Täter aus dem engsten familiären und sozialen Umfeld kommt.« ("Der Standard online")
»Caroline Darian hat ein schmerzhaftes Buch geschrieben ‒ und einen Aufruf zum entschlossenen Hinsehen und Handeln.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")
»[Caroline Darian] schreibt mitten aus dem Erdbeben heraus, das über ihre Familie hereingebrochen ist.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")
»Es ist Caroline Darians großes Verdienst, dass sie offen und schonungslos schildert, welche Schneise der Verwüstung ein solches Verbrechen hinterlässt.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»An vielen Stellen stockt einem der Atem.« ("Welt Online")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

103308

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2,4 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Et j’ai cessé de t’appeler Papa

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Grit Weirauch

Sprache

Deutsch

EAN

2710001062904

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Die Täter müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 24.06.2026

Bewertungsnummer: 3177695

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Buch Und ich werde dich nie wieder Papa nennen mit einem äußerst beklemmenden Gefühl beendet. Bei mir ist des öfteren die Frage aufgetaucht, wem man überhaupt noch vertrauen kann? Ich kann jetzt schon sagen, dass das Buch unglaublich stark, hart und wichtig ist und wünsche mir, dass es von ganz vielen Menschen gelesen wird. Die geschilderten Ereignisse sind kaum zu ertragen. Mit jeder Seite kommen weitere erschütternde Details ans Licht, die einen an allem und jedem zweifeln lassen. Besonders bedrückend fand ich, dass der Täter selbst aus dem Gefängnis heraus noch versuchte, Einfluss auf seine Familie auszuüben und sie weiter zu spalten. Es muss unvorstellbar schlimm sein, zu erfahren, was der eigene Vater der eigenen Mutter angetan hat. Aus der Leserinnenperspektive konnte ich die Wut und Verzweiflung der Tochter über manche Reaktionen ihrer Mutter sehr gut nachvollziehen. Gleichzeitig bin ich selbst Überlebende und weiß deshalb, dass traumatische Erfahrungen Menschen auf eine Weise prägen, die für Außenstehende oft schwer zu verstehen ist. Ich konnte sowohl die Perspektive der Mutter, als auch der Tochter verstehen. Das Buch zeigt eindringlich, dass Trauma nicht nur die unmittelbar betroffene Person trifft, sondern ganze Familien erschüttert und tiefe Risse hinterlässt. Dieses Buch macht außerdem deutlich, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Hinter organisierter sexualisierter Gewalt stehen häufig mehrere Täter, die sich sicher fühlen, sich vernetzen, darauf vertrauen, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Genau das muss sich endlich ändern! Die Scham muss die Seite wechseln, denn sie gehört auf die Seite der Täter und sie müssen konsequent verfolgt und deutlich härter bestraft werden. Für mich ist das Buch weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist ein wichtiges Zeugnis über Trauma, Machtmissbrauch, die Folgen für Angehörige und den langen Weg des Weiterlebens. Ich habe bereits zuvor Eine Hymne an das Leben von Gisèle Pelicot gelesen. Dieses Buch hat mich tief bewegt, doch der Blick der Tochter eröffnet noch einmal eine ganz andere Perspektive. Ein schweres, hartes, erschütterndes, aber unbedingt lesenswertes Buch

Die Täter müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 24.06.2026
Bewertungsnummer: 3177695
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Buch Und ich werde dich nie wieder Papa nennen mit einem äußerst beklemmenden Gefühl beendet. Bei mir ist des öfteren die Frage aufgetaucht, wem man überhaupt noch vertrauen kann? Ich kann jetzt schon sagen, dass das Buch unglaublich stark, hart und wichtig ist und wünsche mir, dass es von ganz vielen Menschen gelesen wird. Die geschilderten Ereignisse sind kaum zu ertragen. Mit jeder Seite kommen weitere erschütternde Details ans Licht, die einen an allem und jedem zweifeln lassen. Besonders bedrückend fand ich, dass der Täter selbst aus dem Gefängnis heraus noch versuchte, Einfluss auf seine Familie auszuüben und sie weiter zu spalten. Es muss unvorstellbar schlimm sein, zu erfahren, was der eigene Vater der eigenen Mutter angetan hat. Aus der Leserinnenperspektive konnte ich die Wut und Verzweiflung der Tochter über manche Reaktionen ihrer Mutter sehr gut nachvollziehen. Gleichzeitig bin ich selbst Überlebende und weiß deshalb, dass traumatische Erfahrungen Menschen auf eine Weise prägen, die für Außenstehende oft schwer zu verstehen ist. Ich konnte sowohl die Perspektive der Mutter, als auch der Tochter verstehen. Das Buch zeigt eindringlich, dass Trauma nicht nur die unmittelbar betroffene Person trifft, sondern ganze Familien erschüttert und tiefe Risse hinterlässt. Dieses Buch macht außerdem deutlich, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Hinter organisierter sexualisierter Gewalt stehen häufig mehrere Täter, die sich sicher fühlen, sich vernetzen, darauf vertrauen, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Genau das muss sich endlich ändern! Die Scham muss die Seite wechseln, denn sie gehört auf die Seite der Täter und sie müssen konsequent verfolgt und deutlich härter bestraft werden. Für mich ist das Buch weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist ein wichtiges Zeugnis über Trauma, Machtmissbrauch, die Folgen für Angehörige und den langen Weg des Weiterlebens. Ich habe bereits zuvor Eine Hymne an das Leben von Gisèle Pelicot gelesen. Dieses Buch hat mich tief bewegt, doch der Blick der Tochter eröffnet noch einmal eine ganz andere Perspektive. Ein schweres, hartes, erschütterndes, aber unbedingt lesenswertes Buch

Unfassbar ehrlich

Sandra Hennig aus Frankfurt am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3107488

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem ich das Buch von Gisele Pelicot „Eine Hymne an das Leben“ als Hörbuch gehört hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie Caroline Darian, die Tochter, die Situation um ihren Vater Dominique Pelicot, der seine Frau jahrelang mit medikamentösen Substanzen betäubt und vergewaltigt und fremden Männern zugeführt hat, erlebt hat. Da die meisten den Fall, der hier in den letzten Jahren wirklich dauerhaft in der Presse war, kennen, führe ich die Taten von Dominique Pelicot nicht noch einmal aus – dieses Lesefazit berichtet über die Menschen, die es betrifft : die Opfer. Caroline Darian wächst in liebevoller Umgebung auf, hat ein tolles Verhältnis zu ihren Eltern, die sich als Oma und Opa auch wundervoll um ihren kleinen Sohn kümmern und wird von dem Tsunami der Taten ihres Vaters überrollt. Am Anfang stehen Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit und Sprachlosigkeit. Sie berichtet, wie sie immer mehr in den Annahme-Prozess gekommen ist, was es mit ihr gemacht hat, das Kind des Opfers und des Täters zu sein und wie sie zu ihrer Kraft findet, mittlerweile mit ihrer Mutter zusammen zu kämpfen. Ein kraftvolles und emotionales Buch, das zeigt, das Caroline sich mehr als einmal wieder an die Oberfläche ihres Lebens kämpfen muss, um mit diesem „neuen Leben“ zu leben. Eine starke und kraftvolle Frau, die mich sehr beeindruckt hat und die in ihrem Buch aufzeigt, dass man nie den Mut und den Glauben ans weitergehen verlieren darf und der ich von Herzen alles Glück der Welt wünsche. Dieses Buch berührt, rüttelt auf und lässt mich vor allem mit dem Gedanken zurück, den ihre Mutter ins Leben gerufen hat : Die Scham muss die Seite wechseln ! Eine ganz große Empfehlung für dieses Buch ! Dieses Buch ist am 16. Januar 2025 beim KiWi Verlag erschienen.

Unfassbar ehrlich

Sandra Hennig aus Frankfurt am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3107488
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem ich das Buch von Gisele Pelicot „Eine Hymne an das Leben“ als Hörbuch gehört hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie Caroline Darian, die Tochter, die Situation um ihren Vater Dominique Pelicot, der seine Frau jahrelang mit medikamentösen Substanzen betäubt und vergewaltigt und fremden Männern zugeführt hat, erlebt hat. Da die meisten den Fall, der hier in den letzten Jahren wirklich dauerhaft in der Presse war, kennen, führe ich die Taten von Dominique Pelicot nicht noch einmal aus – dieses Lesefazit berichtet über die Menschen, die es betrifft : die Opfer. Caroline Darian wächst in liebevoller Umgebung auf, hat ein tolles Verhältnis zu ihren Eltern, die sich als Oma und Opa auch wundervoll um ihren kleinen Sohn kümmern und wird von dem Tsunami der Taten ihres Vaters überrollt. Am Anfang stehen Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit und Sprachlosigkeit. Sie berichtet, wie sie immer mehr in den Annahme-Prozess gekommen ist, was es mit ihr gemacht hat, das Kind des Opfers und des Täters zu sein und wie sie zu ihrer Kraft findet, mittlerweile mit ihrer Mutter zusammen zu kämpfen. Ein kraftvolles und emotionales Buch, das zeigt, das Caroline sich mehr als einmal wieder an die Oberfläche ihres Lebens kämpfen muss, um mit diesem „neuen Leben“ zu leben. Eine starke und kraftvolle Frau, die mich sehr beeindruckt hat und die in ihrem Buch aufzeigt, dass man nie den Mut und den Glauben ans weitergehen verlieren darf und der ich von Herzen alles Glück der Welt wünsche. Dieses Buch berührt, rüttelt auf und lässt mich vor allem mit dem Gedanken zurück, den ihre Mutter ins Leben gerufen hat : Die Scham muss die Seite wechseln ! Eine ganz große Empfehlung für dieses Buch ! Dieses Buch ist am 16. Januar 2025 beim KiWi Verlag erschienen.

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Joana Semmlack

OSIANDER Schorndorf

Zum Portrait

5/5

"Die Scham muss die Seite wechseln"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die berührende, aufwühlende, erschreckende und brutale Geschichte von Gisèle Pelicot, ihrer Tochter und Familie. Unfassbar, und genau deshalb eine wichtige Lektüre der beeindruckenden, starken, unermüdlichen Frau Caroline Darian.
  • Joana Semmlack
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Die Scham muss die Seite wechseln"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die berührende, aufwühlende, erschreckende und brutale Geschichte von Gisèle Pelicot, ihrer Tochter und Familie. Unfassbar, und genau deshalb eine wichtige Lektüre der beeindruckenden, starken, unermüdlichen Frau Caroline Darian.

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Melanie Seifert

Thalia Osiander Bad Kreuznach

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5/5

Erschütternd und noch lange nicht das Ende

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist der Bericht einer Frau, deren Leben sich vom einen Moment auf den anderen schlagartig geändert hat. Aber nicht nur für sie, insbesondere für ihre Mutter war der November 2020 der Monat, der die heile Welt einer Familie ins Wanken brachte. Seit fast zehn Jahren hat Dominique Pelicot seine Frau heimlich mit chemischen Substanzen betäubt, um sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen und knapp 70 fremden Männern zuzuführen. Doch die Ermittlungen zeigen, dass auch Caroline Darian, die einzige Tochter der Familie, den grausamen Taten des Vaters zum Opfer gefallen ist. Wie Tagebucheinträge liest sich das Buch der Tochter, die nicht nur einen Vater, sondern auch einen Großvater für ihr eigenes Kind verloren hat. Die Wut, die Trauer und den Schmerz verarbeitet sie völlig anders als ihre Mutter, die anfangs als das einzige Opfer genannt wurde. Und doch ist beiden Frauen der größte Respekt zu zollen, den es gibt. Mit Prozessende im Dezember 2024 hat sich zwar eine Strafe für den bzw. die Täter ergeben, jedoch macht die Autorin deutlich, dass der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und "chemische Unterwerfung" gerade erst begonnen hat.
  • Melanie Seifert
  • Buchhändler/-in

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5/5

Erschütternd und noch lange nicht das Ende

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist der Bericht einer Frau, deren Leben sich vom einen Moment auf den anderen schlagartig geändert hat. Aber nicht nur für sie, insbesondere für ihre Mutter war der November 2020 der Monat, der die heile Welt einer Familie ins Wanken brachte. Seit fast zehn Jahren hat Dominique Pelicot seine Frau heimlich mit chemischen Substanzen betäubt, um sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen und knapp 70 fremden Männern zuzuführen. Doch die Ermittlungen zeigen, dass auch Caroline Darian, die einzige Tochter der Familie, den grausamen Taten des Vaters zum Opfer gefallen ist. Wie Tagebucheinträge liest sich das Buch der Tochter, die nicht nur einen Vater, sondern auch einen Großvater für ihr eigenes Kind verloren hat. Die Wut, die Trauer und den Schmerz verarbeitet sie völlig anders als ihre Mutter, die anfangs als das einzige Opfer genannt wurde. Und doch ist beiden Frauen der größte Respekt zu zollen, den es gibt. Mit Prozessende im Dezember 2024 hat sich zwar eine Strafe für den bzw. die Täter ergeben, jedoch macht die Autorin deutlich, dass der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und "chemische Unterwerfung" gerade erst begonnen hat.

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