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Der Wintersoldat Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.12.2019

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/3,8 cm

Gewicht

682 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Winter Soldier

Übersetzt von

Sky Nonhoff + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710001093663

Beschreibung

Rezension

"Daniel Mason (…) verwebt die dramatischen historischen Zeitläufte mit einer zarten Romanze. Besonders gelungen in diesem sehr anrührenden Roman sind die Darstellungen von Leid und Grauen. (…). Aber Mason will mit seiner Geschichte letztlich nicht verstören, sondern perfekt unterhalten.“

Münchner Merkur

"Sehr spannend!"

hr2, Ulrich Sonnenschein

"Aufrüttelnd und spannend."

Neue Presse

"Erzählgewaltig, packend, grandios!“

Wienerin Buchtipp

"Ein sofort packender, tief bewegender Roman.“

PM History Buchtipp

"Magisch."

Elle

"Dieser Roman (…) ist ein poetisches Porträt einer versunkenen Zeit, eine Wutrede gegen den Krieg, eine Liebesgeschichte, die sogar Männer rührt, und vor allem ist er spannend.“

Brigitte Woman, Katja Jührend

"Man will keine Seite missen. Großartig!"

emotion, Christine Ritzenhoff

"Ein gleichermaßen aufwühlendes wie unvergessliches Buch (...) Hat die Wucht von 'Doktor Schiwago' und die Zärtlichkeit von 'Der Englische Patient."

Bayern 5, Roana Brogstitter

"‚Der Wintersoldat‘ läuft wie ein alter Film ab. Ein brutaler, zärtlicher Film (…) Mason ist ein blendender Erzähler.“

Kurier, Peter Pisa

"Man denkt an ‹Doktor Schiwago›, ‹Der englische Patient›, ‹Wem die Stunde schlägt›, tief und unvergesslich berührend. Mason hat eine großartige Welt geschaffen, man genießt jedes Wort, man weiß wieder, warum das Lesen sich lohnt."

San Francisco Chronicle

"Ich bin ein Fan Daniel Masons seit ‹Der Klavierstimmer seiner Majestät›. Seine Fähigkeiten als Geschichtenerzähler und als Autor exquisiter Prosa führen dazu, dass man immer mehr davon will. ‹Der Wintersoldat› ist eine tour de force. Ich bin vollkommen eingetaucht in die Pracht des k.u.k. Wien, die vereisten Schlachtfelder der Ostfront, in dieser wunderschönen Geschichte über Liebe und Krieg und über unsere Zerbrechlichkeit und Resilienz im Angesicht beider."

Abraham Verghese, Autor von "Rückkehr nach Missing"

"So real, so reich an Details, dass das Zimmer, in dem ich las, ganz verschwand. Ich wurde in eine verlorene Welt der Vergangenheit versetzt. Spannend, erregend, voller aufwühlender Emotionen."

Andrew Sean Greer, Autor von "Mister Weniger" (Pulitzer-Preis)

"In der Tradition von ‹Unterwegs nach Cold Mountain› und ‹Doktor Schiwago› – Daniel Masons neuer Roman ist eine glanzvolle und packende Geschichte über Liebe und Krieg und das Wunder menschlicher Widerstandskraft. Mitreißend und doch intim, brutal und doch zärtlich. Es raubte mir den Schlaf, brach mir das Herz und erinnerte mich einmal wieder daran, wie sehr ein gutes Buch - ein wirklich gutes Buch - auch die Liebe zum Leben neu entfachen kann."'

Julia Glass, Autorin von "Three Junes" (National Book Award)

"Dieser Roman überzeugt mit jedem Satz."

Pulitzer-Preisträger Anthony Doerr

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.12.2019

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/3,8 cm

Gewicht

682 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Winter Soldier

Übersetzt von

  • Sky Nonhoff
  • Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

2710001093663

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Zwischen Grausam- und Barmherzigkeit

LizzyCurse am 25.09.2024

Bewertungsnummer: 2300779

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie soll ich ein Buch beschreiben, das mir nahe ging, das so viel Grausamkeit und so viel Nächstenliebe in sich vereint? An das ich nach der letzten Seite nur einen einzigen heftigen Wunsch richte? Ich weiß es nicht - Die folgenden Zeilen werden mein Versuch sein. Lucius, ein hochbegabter Wiener Medizinstudent meldet sich beim Ausbruch des 1. Weltkrieges freiwillig als Sanitätsoffizier und landet in den Karpaten, wo ihm Schnee und Kälte und die Nonne Margarete entgegen wehen. Gemeinsam machen sie sich an die blutige Arbeit, Menschenleben zu retten. Als ein schwer traumatisierter Ungar in das Lazarett eingeliefert wird, begeht Lucius einen folgenschweren Fehler. Nachdem ich Daniel Masons „Oben in den Wäldern“ gefeiert habe, war ich unglaublich gespannt, mich in diesem Buch zu verlieren. Es war anders, keine Frage. Mehr historisch, nicht so episodenhaft und nicht so manisch - dafür wankend auf der Schneide zwischen Grausam- und Barmherzigkeit. Lucius ist ein Charakter, den ich sofort nachvollziehen konnte. Trotz dessen, dass er als Sonderling gilt, sucht er sich zielstrebig seinen Weg. Das, was er will - „Die Gedanken eines anderen Menschen sehen zu können“ - gibt ihm Kraft und Auftrieb, trotz der Gräul des Krieges, die ihm immer wieder begegnen im Verlauf des Buches. Die mir immer wieder begegnen. Wer da keinen starken Magen hat, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. Es ist umso spannender zu verfolgen, wie Lucius sein Bücherwissen hinten anstellen muss, um von einer Nonne, die nicht mal die Namen der Muskeln und Sehnen kennt, zu lernen, wie man Amputationen vornimmt und Wunden näht. Besonders zu Beginn entbehrt „Der Wintersoldat“ nicht einer guten Prise Humor - natürlich sarkastisch serviert. Gerade dieser Humor zog mich förmlich in den Roman, der eigentlich so viel mehr ist als ein Kriegsroman. Es geht um die Würdigung des Wissens, ganz gleich auf welche Art es erlernt wurde. Genauso werden grausame Fragen aufgeworfen, die eine Entscheidung sowohl von der Figur als auch vom Leser fordern. Vor allen Dingen Lucius wird dadurch mehr und mehr zur tragischen Figur. Letztendlich schließt sich auf den letzten Seiten ein Kreis, den ich so nicht erwartet hätte und mein Herz seufzen musste. Im Buch geht es genauso um eine zarte Liebe, die alles andere als kitschig ist, wie um die Suche nach Verlorenem und einer tiefen Sehnsucht. Das Buch hat mich schlichtweg fasziniert. Daniel Mason nimmt einen mit auf eine Reise vom trubeligen Wien, seinen Hörsälen und Teestuben hinein in die unwirtlichen Karpaten, in denen man spürt wie die Kugeln durch die Luft schnellen, zurück in ein verändertes Wien. Diese Stimmungen, die er mit seinen Worten hervorruft, sind so differenziert, das sie mich Schauplatzwechsel um Schauplatzwechsel kalt erwischt haben. Wichtig und schön kommt der Roman daher. Ich habe ihn sehr genossen.

Zwischen Grausam- und Barmherzigkeit

LizzyCurse am 25.09.2024
Bewertungsnummer: 2300779
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie soll ich ein Buch beschreiben, das mir nahe ging, das so viel Grausamkeit und so viel Nächstenliebe in sich vereint? An das ich nach der letzten Seite nur einen einzigen heftigen Wunsch richte? Ich weiß es nicht - Die folgenden Zeilen werden mein Versuch sein. Lucius, ein hochbegabter Wiener Medizinstudent meldet sich beim Ausbruch des 1. Weltkrieges freiwillig als Sanitätsoffizier und landet in den Karpaten, wo ihm Schnee und Kälte und die Nonne Margarete entgegen wehen. Gemeinsam machen sie sich an die blutige Arbeit, Menschenleben zu retten. Als ein schwer traumatisierter Ungar in das Lazarett eingeliefert wird, begeht Lucius einen folgenschweren Fehler. Nachdem ich Daniel Masons „Oben in den Wäldern“ gefeiert habe, war ich unglaublich gespannt, mich in diesem Buch zu verlieren. Es war anders, keine Frage. Mehr historisch, nicht so episodenhaft und nicht so manisch - dafür wankend auf der Schneide zwischen Grausam- und Barmherzigkeit. Lucius ist ein Charakter, den ich sofort nachvollziehen konnte. Trotz dessen, dass er als Sonderling gilt, sucht er sich zielstrebig seinen Weg. Das, was er will - „Die Gedanken eines anderen Menschen sehen zu können“ - gibt ihm Kraft und Auftrieb, trotz der Gräul des Krieges, die ihm immer wieder begegnen im Verlauf des Buches. Die mir immer wieder begegnen. Wer da keinen starken Magen hat, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. Es ist umso spannender zu verfolgen, wie Lucius sein Bücherwissen hinten anstellen muss, um von einer Nonne, die nicht mal die Namen der Muskeln und Sehnen kennt, zu lernen, wie man Amputationen vornimmt und Wunden näht. Besonders zu Beginn entbehrt „Der Wintersoldat“ nicht einer guten Prise Humor - natürlich sarkastisch serviert. Gerade dieser Humor zog mich förmlich in den Roman, der eigentlich so viel mehr ist als ein Kriegsroman. Es geht um die Würdigung des Wissens, ganz gleich auf welche Art es erlernt wurde. Genauso werden grausame Fragen aufgeworfen, die eine Entscheidung sowohl von der Figur als auch vom Leser fordern. Vor allen Dingen Lucius wird dadurch mehr und mehr zur tragischen Figur. Letztendlich schließt sich auf den letzten Seiten ein Kreis, den ich so nicht erwartet hätte und mein Herz seufzen musste. Im Buch geht es genauso um eine zarte Liebe, die alles andere als kitschig ist, wie um die Suche nach Verlorenem und einer tiefen Sehnsucht. Das Buch hat mich schlichtweg fasziniert. Daniel Mason nimmt einen mit auf eine Reise vom trubeligen Wien, seinen Hörsälen und Teestuben hinein in die unwirtlichen Karpaten, in denen man spürt wie die Kugeln durch die Luft schnellen, zurück in ein verändertes Wien. Diese Stimmungen, die er mit seinen Worten hervorruft, sind so differenziert, das sie mich Schauplatzwechsel um Schauplatzwechsel kalt erwischt haben. Wichtig und schön kommt der Roman daher. Ich habe ihn sehr genossen.

Unbedingte Lese- bzw. Hörempfehlung: spannend, berührend, toller Sprach- und Erzählstil

Rija am 21.01.2024

Bewertungsnummer: 2113566

Bewertet: Hörbuch-Download

Bei manchen Büchern kann ich manchmal schwer nachvollziehen, warum diese sich nicht monatelang auf den diversen Bestsellerlisten wiederfinden, obgleich sie es mehr als verdient hätten. “Der Wintersoldat” von Daniel Mason gehört aus meiner Sicht dazu. Das Buch ist historisch, medizinisch und kriegsgeschichtlich spannend zu lesen, niemals banalisierend oder pathetisch, dafür aber berührend und von tiefer Menschlichkeit geprägt. Der Sprach- und Erzählstil anspruchsvoll und trotzdem sehr gut lesbar. Die Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Stefan Kaminsky. Ein Werk, an welches ich mich lange erinnern werde, in das ich sehr gerne eingetaucht bin und ausdrücklich weiterempfehlen kann.

Unbedingte Lese- bzw. Hörempfehlung: spannend, berührend, toller Sprach- und Erzählstil

Rija am 21.01.2024
Bewertungsnummer: 2113566
Bewertet: Hörbuch-Download

Bei manchen Büchern kann ich manchmal schwer nachvollziehen, warum diese sich nicht monatelang auf den diversen Bestsellerlisten wiederfinden, obgleich sie es mehr als verdient hätten. “Der Wintersoldat” von Daniel Mason gehört aus meiner Sicht dazu. Das Buch ist historisch, medizinisch und kriegsgeschichtlich spannend zu lesen, niemals banalisierend oder pathetisch, dafür aber berührend und von tiefer Menschlichkeit geprägt. Der Sprach- und Erzählstil anspruchsvoll und trotzdem sehr gut lesbar. Die Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Stefan Kaminsky. Ein Werk, an welches ich mich lange erinnern werde, in das ich sehr gerne eingetaucht bin und ausdrücklich weiterempfehlen kann.

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Der Wintersoldat

von Daniel Mason

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Susanne Markscheffel

OSIANDER Aalen

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

 Im Winter 1914 meldet sich der Medizinstudent Lucius zum Lazarettdienst. Man schickt ihn in die Karpaten. Dort arbeitet er ohne Operationserfahrungen unter Anleitung von Margarete, einer Ordensschwester, in einer zum Behelfslazarett umgebauten Kirche. Als ein traumatisierter, aber äußerlich unverletzter Soldat eingeliefert wird, findet er ein Heilmittel. Jedoch soll dieser Soldat gleich wieder an die Front. Als Lucius sich als Arzt dagegen stellt, hat das katastrophale Folgen für den Patienten, Margarete und ihn. In diesem sprachgewaltigen Roman geht es um Heilung, Liebe, Hoffnung und Sühne.
  • Susanne Markscheffel
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

 Im Winter 1914 meldet sich der Medizinstudent Lucius zum Lazarettdienst. Man schickt ihn in die Karpaten. Dort arbeitet er ohne Operationserfahrungen unter Anleitung von Margarete, einer Ordensschwester, in einer zum Behelfslazarett umgebauten Kirche. Als ein traumatisierter, aber äußerlich unverletzter Soldat eingeliefert wird, findet er ein Heilmittel. Jedoch soll dieser Soldat gleich wieder an die Front. Als Lucius sich als Arzt dagegen stellt, hat das katastrophale Folgen für den Patienten, Margarete und ihn. In diesem sprachgewaltigen Roman geht es um Heilung, Liebe, Hoffnung und Sühne.

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