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Der Honigmann Roman | "Pointiert, klug und relevant – ein Gesellschaftsroman für unsere Zeit"

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

68522

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/2,7 cm

Gewicht

443 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001187034

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"»Der Honigmann« liest sich so erhellend und spannend, als hätte Juli Zeh mit »Unterleuten« im Hinterkopf das Drehbuch für einen »Tatort« geschrieben." ("DER SPIEGEL")
"Ein unbedingt zu empfehlendes Buch, das mit Gesellschaftskritik nicht spart, aber so spannend wie ein Krimi ist. Peter Huth hat mit "Der Honigmann" einen literarischen Volltreffer gelandet, der uns den Spiegel vorhält und sehr nachdenklich macht." ("Belletristik-Couch")
"Eine spannende und empathische Geschichte darüber, wie Menschen mit ihren Ängsten und Hoffnungen umgehen […]. Peter Huth beschreibt einen kleinen, feinen, höchst interessanten Kosmos aus Familien und Freundschaften, der schneller implodiert, als alle das für möglich gehalten haben." ("SWR3 Buchtipp (SWR)")
"Ein bissiger, hervorragend beobachteter und kurzweilig geschriebener Roman über das Gesellschaftsphänomen Speckgürtel." ("dpa")
"Wer einen klugen, spannenden und gesellschaftlich relevanten Roman sucht, kommt an "Der Honigmann" nicht vorbei. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die gerne tiefgründige und gleichzeitig packende Literatur lesen." ("zuckerkick")
"Peter Huth [...] hat einen spannenden und unterhaltsamen Text über die Zerbrechlichkeit der Mittelschichts-Idylle geschrieben und darüber, wie weit Menschen gehen, um sie zu erhalten." ("Rolling Stone")
"Gesellschaftskritik on point! Was Peter Huth hier geschaffen hat, ist einfach phänomenal." ("PocketBook")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

68522

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/2,7 cm

Gewicht

443 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001187034

Herstelleradresse

Droemer HC
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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Bittere Idylle

Bewertung aus Berlin am 30.12.2025

Bewertungsnummer: 2688218

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Vorstadtidyll Fischbach ist die Welt noch in Ordnung. Tim und Fine lieben diesen Ort, in dem sie mit ihrer 8-jährigen Tochter Carla leben. Die Kleine lebt hier einen wahren Kindertraum, in Geborgenheit groß werden, immer Freunde zum Spielen und ganz viel Natur, die sie barfuß durchstreifen darf. Gegenüber der Fischbacher Grundschule lässt sich ein Mann nieder, der ein Geschäft eröffnet. Hier gibt es viel schnuckeliges Dekozeug und jede Menge Honig. Die Mütter und Kinder lieben diesen Laden und den Honigmann, denn er hat immer ein offenes Ohr für alle. Doch dann finde eine Mutter etwas Beängstigendes über den Honigmann heraus. Das Gerücht läuft wie ein Lauffeuer durch den Ort und Fischbach entwickelt sich zu einem brodelnden Vulkan. Ein Ereignis zieht das andere nach sich. Aus dem lieben Nachbar wird eine suspekte Person, die Freundin wird zur Feindin, Meinungen drehen sich wie ein Fähnchen im Wind und die Idylle wird zum Alptraum ohne Erwachen. Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Hier wandelt sich eine Gesellschaft von einer Weintrunkenden-dauerlächel-Grillparty zu einem geifernden, wütenden Mob. Genial fand ich den Schachzug, dass der Honigmann selbst gar nicht zu Wort kommt. Die Zerstörung findet um ihn herum statt. Die Eltern zerfleischen sich selbst in dem Bemühen nur das Beste für die eigenen Kinder zu wollen. Und leider muss ich sagen, dass uns der Wandel von Menschen, die wir für stabil und verlässlich hielten, seit der Coronazeit nur allzu vertraut ist. Wo aus Freunden oder Nachbarn plötzlich Nudeln-hortende Straßenseitenwechsler wurden. Peter Huth ist hier eine exakte Zeichnung einer Gesellschaft im Ausnahmezustand gelungen. Spannend zu lesen und spannend auch, sich selbst zu fragen, was hätte ich getan?

Bittere Idylle

Bewertung aus Berlin am 30.12.2025
Bewertungsnummer: 2688218
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Vorstadtidyll Fischbach ist die Welt noch in Ordnung. Tim und Fine lieben diesen Ort, in dem sie mit ihrer 8-jährigen Tochter Carla leben. Die Kleine lebt hier einen wahren Kindertraum, in Geborgenheit groß werden, immer Freunde zum Spielen und ganz viel Natur, die sie barfuß durchstreifen darf. Gegenüber der Fischbacher Grundschule lässt sich ein Mann nieder, der ein Geschäft eröffnet. Hier gibt es viel schnuckeliges Dekozeug und jede Menge Honig. Die Mütter und Kinder lieben diesen Laden und den Honigmann, denn er hat immer ein offenes Ohr für alle. Doch dann finde eine Mutter etwas Beängstigendes über den Honigmann heraus. Das Gerücht läuft wie ein Lauffeuer durch den Ort und Fischbach entwickelt sich zu einem brodelnden Vulkan. Ein Ereignis zieht das andere nach sich. Aus dem lieben Nachbar wird eine suspekte Person, die Freundin wird zur Feindin, Meinungen drehen sich wie ein Fähnchen im Wind und die Idylle wird zum Alptraum ohne Erwachen. Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Hier wandelt sich eine Gesellschaft von einer Weintrunkenden-dauerlächel-Grillparty zu einem geifernden, wütenden Mob. Genial fand ich den Schachzug, dass der Honigmann selbst gar nicht zu Wort kommt. Die Zerstörung findet um ihn herum statt. Die Eltern zerfleischen sich selbst in dem Bemühen nur das Beste für die eigenen Kinder zu wollen. Und leider muss ich sagen, dass uns der Wandel von Menschen, die wir für stabil und verlässlich hielten, seit der Coronazeit nur allzu vertraut ist. Wo aus Freunden oder Nachbarn plötzlich Nudeln-hortende Straßenseitenwechsler wurden. Peter Huth ist hier eine exakte Zeichnung einer Gesellschaft im Ausnahmezustand gelungen. Spannend zu lesen und spannend auch, sich selbst zu fragen, was hätte ich getan?

Spiegel der Gesellschaft

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 13.12.2024

Bewertungsnummer: 2363448

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fischbach ist eine Kleinstadt im Speckgürtel einer großen Stadt. Es ist der Ort, an den Familien ziehen, wenn die Stadt zu eng wird. Eine kleine Idylle. Hier gibt es eine Siedlung mit Doppelhäusern, die Nachbarn verstehen sich, machen Späße, grillen zusammen, die Kinder sind befreundet. So auch bei Tim und Fine, Louisa und Albert und Katja und Robert. Doch auch das Idyll hat im Hintergrund kleine Risse: Robert wird arbeitslos, Tim kann sich als Programmierer im HomeOffice nicht immer aufrappeln, Louisa nimmt als Künstlerin keiner ernst usw. In diesem Örtchen eröffnet ein neuer Laden für Honig und Geschenke. Ein Anziehungspunkt für die Mütter, da direkt neben der Schule. Alle sprechen vom „Honigmann“ und sind befreundet. Die Kinder sind gern dort. Doch eines Tages wendet sich das Idyll, ein Brief taucht auf und plötzlich entwickelt alles ein Eigenleben und danach wird nichts mehr so sein wie vorher. „Der Honigmann“ ist ein Spiegel unserer Zeit. In einer kleinen Geschichte wird geschickt eine ganze Reihe Themen verbaut. Ein kleiner unüberlegter Schritt tritt plötzlich eine Welle los, die nicht ehr zu kontrollieren ist. Vorurteile, Hochjubeln und Fallenlassen, Hass, Neid, blinder Aktionismus, eine kleine Gruppe, die plötzlich als „alle“ wahrgenommen wird… derer Themen gibt es viele und sie alle sind auf viele weitere Themen aus unserem Alltag übertragbar. Wie schnell durch die Vernetzung eine kleine Aktion zu einem Riesenthema werden kann, ist bekannt durch Shitstorms aller Art oder Partys, die plötzlich aus dem Ruder laufen. Ein jeder kommt in der Geschichte zu Wort, wie in einer Art Interview. Aber auch die Handlung an sich geht auf jeden einzelnen ein. Und jeden Einzelnen kann man beim Lesen verstehen. Und in Summe werden hier Leben zerstört. Weil man lieber schreibt und nicht spricht. Und weil man lieber nicht DIREKT spricht, sondern sich anschließt, statt selbst seine Meinung zu vertreten. Das Ergebnis hat weitreichende Konsequenzen. Die Geschichte ist wunderbar aufgearbeitet. Sie ist leise erzählt, keine große Action oder große Gefühle, aber auch nicht sachlich. Ich konnte mich als Leserin wunderbar hineinversetzen, weil es wahr sein könnte. Es ist erschreckend. Eine absolute Leseempfehlung.

Spiegel der Gesellschaft

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 13.12.2024
Bewertungsnummer: 2363448
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fischbach ist eine Kleinstadt im Speckgürtel einer großen Stadt. Es ist der Ort, an den Familien ziehen, wenn die Stadt zu eng wird. Eine kleine Idylle. Hier gibt es eine Siedlung mit Doppelhäusern, die Nachbarn verstehen sich, machen Späße, grillen zusammen, die Kinder sind befreundet. So auch bei Tim und Fine, Louisa und Albert und Katja und Robert. Doch auch das Idyll hat im Hintergrund kleine Risse: Robert wird arbeitslos, Tim kann sich als Programmierer im HomeOffice nicht immer aufrappeln, Louisa nimmt als Künstlerin keiner ernst usw. In diesem Örtchen eröffnet ein neuer Laden für Honig und Geschenke. Ein Anziehungspunkt für die Mütter, da direkt neben der Schule. Alle sprechen vom „Honigmann“ und sind befreundet. Die Kinder sind gern dort. Doch eines Tages wendet sich das Idyll, ein Brief taucht auf und plötzlich entwickelt alles ein Eigenleben und danach wird nichts mehr so sein wie vorher. „Der Honigmann“ ist ein Spiegel unserer Zeit. In einer kleinen Geschichte wird geschickt eine ganze Reihe Themen verbaut. Ein kleiner unüberlegter Schritt tritt plötzlich eine Welle los, die nicht ehr zu kontrollieren ist. Vorurteile, Hochjubeln und Fallenlassen, Hass, Neid, blinder Aktionismus, eine kleine Gruppe, die plötzlich als „alle“ wahrgenommen wird… derer Themen gibt es viele und sie alle sind auf viele weitere Themen aus unserem Alltag übertragbar. Wie schnell durch die Vernetzung eine kleine Aktion zu einem Riesenthema werden kann, ist bekannt durch Shitstorms aller Art oder Partys, die plötzlich aus dem Ruder laufen. Ein jeder kommt in der Geschichte zu Wort, wie in einer Art Interview. Aber auch die Handlung an sich geht auf jeden einzelnen ein. Und jeden Einzelnen kann man beim Lesen verstehen. Und in Summe werden hier Leben zerstört. Weil man lieber schreibt und nicht spricht. Und weil man lieber nicht DIREKT spricht, sondern sich anschließt, statt selbst seine Meinung zu vertreten. Das Ergebnis hat weitreichende Konsequenzen. Die Geschichte ist wunderbar aufgearbeitet. Sie ist leise erzählt, keine große Action oder große Gefühle, aber auch nicht sachlich. Ich konnte mich als Leserin wunderbar hineinversetzen, weil es wahr sein könnte. Es ist erschreckend. Eine absolute Leseempfehlung.

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Der Honigmann

von Peter Huth

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Ines Englert

OSIANDER Heilbronn

Zum Portrait

5/5

Wie würde man selbst handeln?

Bewertet: Hörbuch-Download

Die Bewohner der "Siedlung" im beschaulichen Fischbach haben sich ihren Traum erfüllt: ein Häuschen vor den Toren der Großstadt, mit gemeinsamen Hof für regelmäßige Treffen auf denen man sich sein Glück immer wieder gegenseitig versichern kann. Wiesen und ein Bach direkt hinter dem Haus, wo die Kinder sicher und ungestört gemeinsam spielen können. Alles ist perfekt! Doch dann kommt ein erschreckendes Gerücht auf, das die Idylle bröckeln lässt und schnell zu einem Tsunami wird. Alles gerät ins Wanken, das Geschehen verselbständigt sich. Das Gefühl von Sicherheit ist wie weggeblasen, Argwohn macht sich breit und Freundschaften zerbrechen. Ein eindrücklicher Roman, der uns vor Augen führt, wie Furcht und unreflektiertes Handeln eine Gemeinschaft zerbrechen kann und Einzelne zum Äußersten treibt. Wie würde man selbst reagieren auf solch eine Nachricht? Ein tolles Buch, das mich nicht so schnell loslassen wird.
  • Ines Englert
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wie würde man selbst handeln?

Bewertet: Hörbuch-Download

Die Bewohner der "Siedlung" im beschaulichen Fischbach haben sich ihren Traum erfüllt: ein Häuschen vor den Toren der Großstadt, mit gemeinsamen Hof für regelmäßige Treffen auf denen man sich sein Glück immer wieder gegenseitig versichern kann. Wiesen und ein Bach direkt hinter dem Haus, wo die Kinder sicher und ungestört gemeinsam spielen können. Alles ist perfekt! Doch dann kommt ein erschreckendes Gerücht auf, das die Idylle bröckeln lässt und schnell zu einem Tsunami wird. Alles gerät ins Wanken, das Geschehen verselbständigt sich. Das Gefühl von Sicherheit ist wie weggeblasen, Argwohn macht sich breit und Freundschaften zerbrechen. Ein eindrücklicher Roman, der uns vor Augen führt, wie Furcht und unreflektiertes Handeln eine Gemeinschaft zerbrechen kann und Einzelne zum Äußersten treibt. Wie würde man selbst reagieren auf solch eine Nachricht? Ein tolles Buch, das mich nicht so schnell loslassen wird.

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Dominik Holla

OSIANDER Stuttgart

Zum Portrait

5/5

Ein Buch das lange nachwirkt.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich ist alles perfekt in der Kleinstadt als der Honigmann einzieht. Alle mögen ihn, seine Geschichten und natürlich seinen Honig. Als aber die ersten Gerüchte zur Vergangenheit des Honigmanns aufkommen, wird die Dorfgemeinschaft auf die Probe gestellt. Realitätsnah, sprachlich herausragend und beängstigend realistisch ist der Honigmann von Peter Huth schon jetzt mein Jahreshighlight 2024.
  • Dominik Holla
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch das lange nachwirkt.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich ist alles perfekt in der Kleinstadt als der Honigmann einzieht. Alle mögen ihn, seine Geschichten und natürlich seinen Honig. Als aber die ersten Gerüchte zur Vergangenheit des Honigmanns aufkommen, wird die Dorfgemeinschaft auf die Probe gestellt. Realitätsnah, sprachlich herausragend und beängstigend realistisch ist der Honigmann von Peter Huth schon jetzt mein Jahreshighlight 2024.

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Der Honigmann

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