• Produktbild: Die Totenärztin: Goldene Rache
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Gebraucht Band 2

Die Totenärztin: Goldene Rache Historischer Wien-Krimi

Aus der Reihe Die Totenärztin-Reihe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

12,1/18,6/3,1 cm

Gewicht

402 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001545391

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

12,1/18,6/3,1 cm

Gewicht

402 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001545391

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Leagrichbooks

    5/5

    30.05.2023

    Hörbuch-Download

    Es geht super weiter....

    Dies ist der 2.Teil der Reihe und knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Ich hörte hier das Hörbuch aus dem Audiobuchverlag, eingesprochen von Catharina Ballan, deren Stimme so wunderbar zu dieser Wiener Geschichte paßt. Während Fannys Freundin Tilde entführt wurde, wird Fanny selbst genötigt für den fiesen Grafen Waidring zu ermitteln. Dabei hätte sie eigentlich alle Hände voll damit zu tun, sich weiter in der Rechtsmedizin als Frau zu etablieren. Doch natürlich will sie Tilde helfen und gerät damit in eine gefährliche Maschinerie aus Intrigen. Eine tolle Fortsetzung, die mich wie Teil 1 abholte. Wir lernen alle Protagonisten näher kennen, bekommen lehrreiche Informationen über die Rechtsmedizin und sehen wieder, wie schwierig es Frauen in dieser Zeit hatten als eigenständige Persönlichkeiten angesehen zu werden. So spannend sich das liest, bin ich als Frau froh im Hier und Jetzt zu leben. Besonders erwähnen möchte ich noch den stellenweisen trockenen, aber immer feinen Humor, der sich durch die Bücher zieht, richtig klasse. Meine absolute Lese- und Hörempfehlung.

  • Eliza

    5/5

    22.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Entwicklung der Autopsie

    Dass die Autopsie spannend und faszinierend sein kann habe ich in der Vergangenheit noch gar nicht wahrgenommen. Die Geschichte um die sympathische Fanny Goldmann hat mich voll in den Bann der Gerichtsmedizin gezogen und ich bin sehr froh diesen Roman gelesen zu haben. In der Handlung geht es um die junge Fanny Goldmann, welche in Wien am gerichts-medizinischen Institut als Jungassistentin beschäftigt ist. Kurze Zeit später wird sie mit einem sonderbaren Fall konfrontiert. Wer ist für die sonderbaren Botschaften an den Leichen verantwortlich. Fanny hat einen konkreten Verdacht. Steckt eine sehr unheimliche Persönlichkeit hinter den Taten? Oder ist es viel komplizierter? Was hat ein berühmtes Gemälde mit einem Mord zu tun? Kurze Zeit später nimmt das Leben von Fanny eine gewaltige Wendung. Wird sie es schaffen den Fall aufzuklären oder muss sie eine schwere Entscheidung treffen? Eine spannende Jagd beginnt. Die Protagonistin Fanny Goldmann ist eine sehr selbstbewusste und willensstarke Persönlichkeit. Aufgrund der vielen leidlichen vorbehalte im Wien des Jahres 1908 muss sie sich sehr oft gegenüber ihren männlichen Kollegen und Mitstreitern behaupten. Dies gelingt ihr meist aber mit Bravour. Charakterlich macht sie im Laufe der Erzählung eine kleine Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Wesentlich zu benennende Nebencharaktere sind der Polizist Max, Graf Waidring, ihre Freundin Tilde sowie die Kollegen aus der Gerichtsmedizin Professor Kuderna, der dortige Leiter und ihre direkten Arbeitskollegen Franz und Dr. Valdéry. Gerade die sehr charakterlichen Unterschiede zwischen Franz und Dr. Valdéry sorgen meiner Meinung für äußerste Heiterkeit beim Leser. Franz ist ein bodenständiger Gerichtsmediziner, welcher Fanny nicht nur wegen ihrer Expertise sehr schätzt. Dr. Valdéry ist eine äußerst narzisstische Persönlichkeit und neigt deshäufigeren zur maßlosen Selbstüberschätzung. Die vielfältigen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden und der Leser wird immer wieder die eine oder anderen Überraschung bei diesen finden. Dazu passt ein Zitat aus dem Roman welches ich sehr sinnbildlich für die zahlreichen Persönlichkeitsstrukturen empfand. Auf Seite 244 im Buch heißt es „Die Seele eines Menschen ist wahrhaftig ein weites Land“. Dies beschreibt sehr schön die diffizile Charaktertiefe eines jeden einzelnen Individuums. Der Aufbau der Handlung ist stringent und wird durch keine Zeitsprünge unterbrochen. Sehr lebendig mit schöner sprachlicher Präzision versehen und äußerst gut lesbar lässt sich der Schreibstil des Autors gut zusammenfassen. Als Besonderheiten sind ein Stadtplan von Wien, sowie ein Glossar der medizinischen Fachbegriffe und österreichischen Begrifflichkeiten zu nennen. Das Fazit ist sehr positiv. Mit vielen Spannungsmomenten im Laufe der Erzählung, welche auf einen endgültigen Höhepunkt hinauslaufen sorgt dieser historische Kriminalroman für eine sehr faszinierende und gut unterhaltende kurzweilige Unterhaltung. Ich bedanke mich beim Autor für die schönen Lesestunden und freue mich bald den dritten Teil, um die junge Assistentin Fanny Goldmann lesen zu dürfen.

  • Bewertung

    5/5

    16.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fanny - mutig und entschlossen

    Wien 1908: Fanny denkt mit Tränen in den Augen an ihre beste Freundin Tilde, die das Scheusal mit Adelstitel „Graf Waidring“, entführt und vielleicht sogar ermordet hat. Von niemand kann sie in dieser Sache Hilfe und Beistand erwarten, da sich der Graf wieder aufgrund seines Einflusses geschickt aus der Affäre zieht. Ihm bereitet es eine ungemeine Freude, Fanny alleine schon durch seine plötzliche Anwesenheit zu quälen. Aber sie bemüht sich so gut es geht, ihre Furcht zu verbergen, um vielleicht doch in einem Gespräch etwas über den Verbleib von Tilde zu erfahren. „Sie sagten, Sie erlauben jemandem nur zu leben, wenn er Ihnen lebendig mehr nutzt“. …“Und Tilde? Ist sie Ihnen nützlich? … Oder wollten Sie sich einfach nur an mir rächen?“ (Zitat: Seite 40). Nebenbei landen wieder Leichen auf Fannys Seziertisch, für die auch Waidring großes Interesse bekundet. Die junge Gerichtsmedizinerin ahnt, dass es noch jemanden außer ihr geben muss, der Waidring zur Strecke bringen möchte. Es beginnt sich ein großer Schlagabtausch zweier Rivalen abzuzeichnen. Fanny steckt bald mittendrin in dieser gefährlichen Fehde … Ich halte nun Band 2 der „Totenärztin“ in Händen und blicke auf ein sehr schönes, zur Geschichte passendes Cover, das eine junge Frau vor dem Schloss Belvedere in Wien zeigt. Das Buch gliedert sich in 24 Kapitel mit stimmigen Überschriften. Der Schreibstil des Autors René Anour ist wie gewohnt flüssig, spannend, aufwühlend und berührend. Ich habe von der ersten Seite an, mit der Protagonistin Fanny bei ihren Handlungen mitgelitten, mitgelacht und mitgefiebert. An die manchmal nicht so gustiös klingenden Arbeiten in der Prosektur, habe ich mich anscheinend aufgrund Band 1, schon gewöhnt. Der Autor hat eine besondere Gabe, die Charaktere in ihrem Wesen gut vorstellbar zu beschreiben. Obwohl Graf Waidring, ein machtbesessenes Scheusal ist, komme ich nicht umhin zu sagen, - meiner Meinung nach genau wie Fanny – dass eine gewisse Faszination von ihm ausgeht. Er gewährte ja auch einen kurzen Blick in seine dunkle Seele. Eine tolle Figur! Aber auch die anderen Charaktere wie zB der gute Freund und Arbeitskollege von Fanny, Franz, und Schlomo, ihr Cousin haben es mir angetan. Natürlich darf die großartige Recherche des Autors rund um Wien von 1908, das Glossar der medizinischen Begriffe und die wienerischen Ausdrücke am Ende des Buches nicht unerwähnt bleiben. Ich habe mich wunderbar unterhalten und freue mich schon sehr auf einen weiteren Roman mit Fanny und ihren Mitstreitern.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    09.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts für schwache Nerven

    Die junge Gerichtsmedizinerin Fanny Goldmann hat im Jahr 1908 in Wien immer noch Schwierigkeiten, sich in der Männerwelt des gerichtsmedizinischen Institutes durchzusetzen. Doch sie gibt nicht auf. Als ein neuer Fall eingeliefert wird, steht sie vor einem Rätsel. Der Tote hat eine Nachricht für sie. Als noch mehr Tote mit unheimlichen Botschaften auftauchen, merkt Fanny, daß sie zwischen die Fronten von zwei machthungrigen und sehr gefährlichen Männern geraten ist. Doch nicht nur Fanny ist in Gefahr. Auch die Menschen, die ihr nahe stehen, werden in die Machenschaften mit hineingezogen. Doch was hat ein Künstler namens Gustav Klimt mit all dem Geschehen zu tun? Für Fanny wird die Lage immer schwieriger, aber sie stellt sich mutig der Gefahr. Der zweite Fall für "Die Totenärztin" mit dem Titel "Goldene Rache" ist nichts für schwache Mägen. Es krabbelt nur so vor ekligem Getier. Diesmal kommt auch noch eine Portion Grusel dazu. Ich habe diesen Roman an Halloween begonnen zu lesen. Das war Zufall, aber es passte total. Aber auch zu anderen Zeiten kann man noch eine schöne Gänsehaut bekommen. Der schwarze Humor der Gerichtsmediziner ist auch im zweiten Teil wieder da. Es werden makabere Scherze gemacht, die einem (Lach)Tränen in die Augen treiben. Bei allem Spaß, den der Leser mit diesem Buch erlebt, kommt aber auch ein ernstes Thema in den Fokus: Die Schwierigkeiten der Frauen, die am Anfang des 20. Jahrhunders auf eigenen Beinen stehen wollten, waren riesengroß. René Anour schreibt darüber zwar humorvoll, aber trotzdem kommt diese Botschaft beim Leser an und macht wütend. Mit der Serie um "Die Totenärztin" hat René Anour eine tolle Roman-Heldin erschaffen, von der man hoffentlich noch viel hören wird.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    19.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wo ist Tilde?

    „Ich hätte ihn töten können. Als er bewusstlos vor mir lag … Er war wehrlos. Aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen. Hätte ich es doch nur getan.“ (S. 17) Fanny kommt einfach nicht darüber hinweg, dass sie ihren Gegenspieler überleben ließ und er ihre beste Freundin Tilde entführt (und getötet?) hat. Als sie ihn deswegen anzeigt, glaubt ihr die Polizei nicht. Doch damit nicht genug, ihr Gegner erpresst sie auch noch, sich bestimmte Leichen bei der Obduktion ganz genau anzusehen und ihm Bericht zu erstatten, sonst würde er ihrer Familie etwas antun oder Max, in den sie verliebt ist … Eigentlich hatte Fanny gehofft, dass alles überstanden ist. Sie ist endlich Jungassistentin der Gerichtsmedizin und nicht mehr nur Prosekturgehilfin, darf offiziell obduzieren, auch wenn nur einer der Ärzte sie als vollwertige Kollegin ansieht. Und vielleicht wird aus Max und ihr jetzt ein Paar. Doch mit Tildes Entführung geht alles von vorn los. Fanny hat den Kopf nicht frei für die Liebe und das Gefühl, nicht glücklich sein zu dürfen. Und wieder landen Leichen auf ihrem Tisch, bei denen sie ungewöhnliche Dinge entdeckt und die jeweils eine Botschaft an sie haben. Hat ihr Erpresser etwa einen mächtigen Gegenspieler? Soll sie sich mit diesem verbünden um Tilde zu finden und ihren Erpresser loszuwerden? Oder gerät sie dann zwischen die Fronten? „Goldene Rache“ ist der zweite Teil der Reihe mit Fanny Goldmann und obwohl der erste erst vor wenigen Monaten erschienen ist, habe ich ihn sehnsüchtig erwartet, denn „Wiener Blut“ endete mit einem fiesen Cliffhanger. Die Fortsetzung geht genauso spannend und gruselig weiter, wie der erste endet. Man kommt beim Lesen kaum zum Luftholen, weil René Anour so raffiniert mit den Erwartungen spielt und immer wieder neue überraschende Wendungen präsentiert. Dabei hält er das Tempo extrem hoch. Geschickt lässt er Medizingeschichte, Obduktionstechniken und technische Geräte bzw. Hilfsmittel in die Handlung einfließen und schafft es, diese dadurch noch interessanter zu machen. Fanny ist unglücklich, verzweifelt, getrieben und will ihren Gegner so schnell wie möglich zur Strecke bringen. Außerdem glaubt immer wieder, Tilde zu sehen und zweifelt an ihrem Verstand. Doch im Institut lässt sie sich nichts anmerken und ihren Charme spielen, macht Druck, um ihre Ziele zu erreichen und ihre Stellung zu festigen. Nur bei ihrem Gegenspieler scheitert sie immer wieder. Er macht sich über sie lustig, verhöhnt sie, spielt mit ihr und ihren Gefühlen. „Totenärztin hin oder her. Sie bleiben ein zartes Seelchen, Fanny …“ (S. 201) Auch Gustav Klimt spielt wieder eine große Rolle. Diesmal geht es um die Entstehung seines Gemäldes „Der Kuss“, welches das Interesse von Fannys Erpresser weckt. Und natürlich darf Fannys übergriffige Tante nicht fehlen. Sie ist sogar noch schlimmer als beim letzten Mal. Ich frage mich ernsthaft, wie Fanny sie aushält – schließlich kennt sie nicht nur eine Methode, um unliebsame Menschen unauffällig loszuwerden … Ich fände es schade, wenn Fannys kriminalistische Abenteuer wirklich mit dieser Dilogie abgeschlossen wären und würde mir noch viele weitere Bände wünschen!

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