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Halbwach Roman | Female Rage, Beziehungsunfähigkeit und Selbstfindung in der heutigen Gesellschaft | SPIEGEL-Bestsellerautorin | Perfekt für Millenials und Fans von Dolly Alderton

44

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

51

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.06.2026

Verlag

HarperCollins Paperback

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/3,2 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Ozeanblau / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01220-8

Beschreibung

Rezension

»Sophia Comos Werk ist eine schonungslos ehrliche Geschichte darüber, warum wir uns selbst manchmal am liebsten belügen.« ("Tirolerin")
»Schmerzhaft und zugleich heilsam.« ("Myself")
»Ein Muss für die Leseliste von Millenials.« ("Harper's Bazaar")
»Sophia Comos neuer Roman ist eine Muss-Lektüre für alle Millennials (...).« ("Myself")

Produktdetails

Verkaufsrang

51

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.06.2026

Verlag

HarperCollins Paperback

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/3,2 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Ozeanblau / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01220-8

Herstelleradresse

HarperCollins Paperback
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Julia

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrlich, nahbar und erschreckend real

    Zoe ist erfolgreiche Autorin von Liebesromanen, glaubt für sich selbst aber nicht an die große Liebe. Stattdessen genießt sie ihre Freiheit und möchte sich auf keine feste Beziehung einlassen. Als sie Mael kennenlernt, der ähnliche Vorstellungen vom Leben hat, scheint alles unkompliziert zu sein. Doch je näher die beiden sich kommen, desto mehr geraten ihre Überzeugungen ins Wanken und Zoe muss sich fragen, ob sie sich selbst vielleicht doch etwas vormacht. Halbwach war für mich genau das Buch, das ich erwartet hatte und sogar ein kleines bisschen mehr. Wer hier einen klassischen Liebesroman erwartet, wird wahrscheinlich überrascht sein. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Selbstfindung, Freundschaften, Bindungsängste und die Frage, welche Erwartungen unsere Gesellschaft an Beziehungen stellt. Besonders gefallen hat mir, wie ehrlich und realitätsnah die Geschichte erzählt wird. Ich glaube, dass sich viele junge Frauen in diesem Buch wiederfinden können. Vielleicht nicht unbedingt in Zoe selbst, aber sicher in einzelnen Gedanken, Situationen oder in Menschen aus dem eigenen Umfeld. Auch die Figuren rund um Zoe wirken unglaublich authentisch. In dieser Freundesgruppe findet sich gefühlt die ganze Generation zwischen zwanzig und dreißig wieder. Da gibt es die Schwester, die früh heiratet, die Person, die noch nie eine Beziehung hatte, Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen von Liebe und Zukunft. Dadurch fühlt sich das Buch unglaublich echt an. Immer wieder musste ich beim Lesen an That Girl von Gabriella Santos de Lima denken. Beide Bücher haben diese ungefilterte Ehrlichkeit und zeigen Figuren mit all ihren Ecken und Kanten, ohne sie zu idealisieren. Auch der Schreibstil hat mich komplett überzeugt. Er ist flüssig, angenehm und sehr direkt, ohne dabei übertrieben dramatisch zu werden. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und gleichzeitig regt die Geschichte immer wieder zum Nachdenken an. Für mich war Halbwach ein authentischer und moderner Roman, der zeigt, dass das Leben und die Liebe nicht immer geradlinig verlaufen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, die ehrliche Geschichten über das Erwachsenwerden, Freundschaften und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben mögen.

  • Venenorojo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der krassen Suche nach sich selbst

    Das Cover zeigt eine hübsche Frau, die allerdings ein wenig Einsamkeit ausstrahlt. Es zeigt Zoe. Zoe ist Bestsellerautorin, zumindest hat sie mal einen Bestseller geschrieben - ausgerechnet über die Liebe. Doch gerade Liebe spielt in ihrem Leben keine größere Rolle. Man könnte meinen, sie liebt ihren Freundeskreis, zumindest ist ihr dieser sehr wichtig. Ansonsten besteht Zoes Leben aus dem Druck ihrer Buchagentin, Partys mit viel Alkohol, Liebschaften und der versuchten Flucht vor ihrer eigenen Familie, deren Erwartungen sie irgendwie nie erfüllen kann. Dann lernt Zoe Mael kennen, und wer jetzt denkt: “Ah, da kommt das Happy End und alles ist gut.”, der denkt falsch. Mael will genau das, was Zoe will: Nicht zu viel Nähe, keine Verbindlichkeiten, sondern körperliche Nähe in Form von Sex. Es scheint perfekt zu sein, doch genau an dieser Stelle beginnt Zoe ihr Leben zu hinterfragen. Warum kann sie nicht it irgendetwas zufrieden sein? Warum hat sie das Gefühl, das reicht ihr nicht? Die Sitzungen mit ihrer Psychotherapeutin, mit der sie eigentlich nur über den Druck, einen weiteren Bestseller zu schreiben, sprechen möchte, werden von Mal zu Mal aufschlussreicher, und Zoe muss sich irgendwann fragen, wie viel in ihrem Leben, hinter ihrem frechen Mundwerk und ihrer Maske echt ist. Widerspricht sich ihr äußerer Feminismus mit ihrem Wesenszug, einfach nur geliebt werden zu wollen, auch wenn sie sich es nicht eingestehen will? Mich persönlich hat das Buch sehr berührt. Es ist einfühlsam, aber direkt, unverblümt aber ins Herz treffend. Ich habe mich stellenweise durchaus in Zoe erkannt. Das Buch hat mich berührt, und ich hoffe, es geht anderen Leser:innen ebenso. Sophia Como hat eine unwahrscheinlich schöne Art zu schreiben. Sie schafft es, dass die Melancholie einem fast entgegen springt, die bunten Lichter Frankfurts, die sich im Regen spiegeln. Mir gefällt es; weswegen ich volle fünf Sterne vergebe.

  • Valerevna

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine ehrliche Reise zu sich selbst

    Oh wow! Was für ein großartiger Roman! Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Für mich fühlt sich die Geschichte unglaublich realitätsnah an. Im Mittelpunkt steht Zoe, eine erfolgreiche Autorin, die sich mit dem, was sie schreibt, längst nicht mehr richtig identifizieren kann. Der Roman begleitet sie auf ihrem Weg zu sich selbst. Dabei setzt sie sich mit einem Kindheitstrauma auseinander, das sie zu der Person gemacht hat, die sie heute ist. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte im Frankfurter Alltag und Nachtleben verankert ist. Man lernt nicht nur Zoe kennen, sondern auch ihre Freundinnen und Freunde sowie Mael, mit dem sie eine unverbindliche sexuelle Beziehung beginnt. Von der ersten Seite an fiebert man mit Zoe mit, und ihre Entwicklung im Laufe des Romans ist unglaublich authentisch und berührend. Über das Ende möchte ich nicht zu viel verraten, denn ich möchte niemanden spoilern. Nur so viel: Der Roman spielt bewusst mit Erwartungen und Klischees. Statt der klassischen Geschichte, in der ein Mann die Retterrolle übernimmt, zeigt das Buch etwas viel Stärkeres: Zoe rettet sich selbst, unter anderem durch ihre Sitzungen bei ihrer Psychologin. Gerade das macht das Ende für mich so gelungen. Halbwach ist eine ehrliche Reise, bei der man sich nicht nur mit Zoe, sondern auch mit vielen der anderen Figuren identifizieren kann. Außerdem fand ich es erfrischend, dass die Handlung in Frankfurt spielt! Der Roman greift hochaktuelle Themen wie Feminismus, Female Rage und Misogynie auf und verwebt sie auf eine sehr natürliche Weise mit der Handlung, ohne belehrend zu wirken. Genau das macht ihn für mich so besonders. Für mich ist Halbwach ein absolutes Fünf-Sterne-Buch. Ich werde es definitiv weiterempfehlen.

  • moevisbooks

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Realitätsnah!

    Sophia Como hat sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Sie ist sich ihrem Schreibstil treu geblieben, dennoch konnte sie diesen perfekt auf ein anderes Genre übertragen. Halbwach zeigt eine junge Frau, welche mit sich selbst ringt und auch von anderen Menschen um sie herum direkt verurteilt wird. Daher sieht sie sich als schlechten Menschen, da manch ihrer Gedanken verletzend gegenüber den Personen sind, die sie liebt. Die Familiendynamik ist ebenfalls typisch: um jeden Willen das perfekte Familienbild aufrechterhalten und niemanden verletzen! Die Thematiken, auf welche Sophia Como in diesem Buch eingeht, könnten nicht realer sein. Selbstliebe, Sexualität sowie die Norm der Gesellschaft hat sie sehr gut beschrieben. Beim Lesen war ich wütend, traurig und auch erleichtert. Manche Szenen haben mein eigenes Leben wieder gespiegelt und gezeigt, dass ich nicht die einzige Person bin mit diesen Sorgen bin.

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das ehrliche, schmerzhafte und umarmende Porträt einer Heilungsgeschichte

    Ich kannte Sophia Como vorher noch nicht, bin aber beeindruckt, wie gut ihr der Eintritt in das für sie neue Genre gelungen ist. Zoes Geschichte ist schmerzhaft authentisch, kraftvoll feministisch und gleichzeitig eine wundervolle Umarmung. Comos zugänglicher, leichtfüßiger Schreibstil fällt direkt von Beginn an auf. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme, einen Zugang zur Protagonistin zu finden. Dabei hat sicherlich geholfen, dass ich mich als Millenial grundsätzlich verbunden gefühlt habe und mir Bindungsängste, wenn auch in anderer Form, in der Vergangenheit nicht fremd waren. Entsprechend kann ich sagen, dass die Darstellung sehr authentisch, glaubwürdig und stets einfühlsam ist. Zoe ist eine starke Hauptfigur mit einigen Ecken, die wir nach und nach genauer unter die Lupe nehmen dürfen. Besonders positiv fand ich dabei die Therapiegespräche, die mir richtig unter die Haut gingen. Es wurde so präzise beschrieben, wieso Zoe Bindungen scheut, dass ich emotional völlig davon eingenommen wurde. Auch den Heilungsprozess der Protagonistin fand ich toll dargestellt, ohne dass die Autorin hier in eine vereinfachende Romantisierung abschweift. Heilung ist nicht linear und das hätte gar nicht besser abgebildet werden können. Die Liebesgeschichte nimmt in genau dem richtigen Maß Raum ein, es ist eben keine Romance und deshalb bin ich umso zufriedener damit, wie Como das Ende geschrieben hat. Generell schafft sie es gut, an keiner Stelle in Plattitüden abzudriften und bleibt stets lebensnah. Der vorangestellte Soundtrack war für mich auch ein tolles i-Tüpfelchen. Außerdem habe ich die feministische Färbung der Geschichte sehr gemocht. Wir finden darin einige starke Frauenfiguren, die sich trotzdem vielschichtig und verletzlich zeigen. Themen wie sexistische Rollenbilder und Belästigung werden elegant in die Handlung eingebunden, sodass ich mich leicht als Teil der fiktiven Welt fühlen konnte. Es ist sicherlich nicht über die Maßen radikal, aber das muss Unterhaltungsliteratur für mich auch nicht immer sein. Ich empfehle diesen Roman allen, die Hauptfiguren gern auf ihrem authentischen Entwicklungsprozess begleiten und dabei auch unsichere, herausfordernde Charaktere nicht scheuen. Persönlich verbleibe ich neugierig auf die zukünftigen Romane dieser talentierten Autorin.

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    Lisa Schneider

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

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    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    "Feministisch, aber auch provokativ"

    Dieses Buch hat mich auf allen Ebenen begeistert, es ist einfach so echt und ehrlich geschrieben. Spiegelt das Leben als junge, moderne Frau in der heutigen Gesellschaft wieder, und ja, es ein feministisches Buch mit viel female rage, weil das unsere Lebensrealität ist. Zoes Selbstfindung und die Darstellung ihrer Selbstwertkonflikte werden so gut dargestellt und sind keinesfalls oberflächlich. Ein absolutes Muss für jeden!

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