Halbwach
Roman | Female Rage, Beziehungsunfähigkeit und Selbstfindung in der heutigen Gesellschaft | SPIEGEL-Bestsellerautorin | Perfekt für Millenials und Fans von Dolly Alderton
Cocktails am Wochenende, Journaling in der cozy Altbauwohnung und unverbindlicher, heißer Sex Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One Nights Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will - Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single? Elektrisierender Millennial-Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Sophia Como
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
marcello
5/5
12.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Echte Selbstliebe-Reise
Ähnlich wie bei „Pina fällt aus“ bin ich auf „Halbwach“ von Sophia Como durch begeisterte Leserstimmen gestoßen, denn es ist einfach nicht das klassische Genre, in dem ich mich aufhalte und immer informiere. Aber da sind Perlen zu entdecken, auf jeden Fall, deswegen habe ich „Halbwach“ auch gerne eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht.
Como ist mir von ihren Covern her zwar schon optisch begegnet, aber als Autorin ist sie mir kein Begriff gewesen, man kann einfach nicht alle mitbekommen. Aber sie war Romance Autorin und sie hat auch relativ frisch angekündigt, dass mit ihrer September-Erscheinung ihre Romance-Ära enden wird. Es ist also davon auszugehen, dass sie sich mehr im Stil von „Halbwach“ bewegen wird und das klingt vielversprechend. Ich habe den Roman als Hörbuch gehabt. Gelesen von Josi Wismar, ebenfalls eine deutsche Autorin, von der ich noch nichts gelesen habe, deren Podcast ich aber kenne und die sich inzwischen immer mehr als Hörbuchsprecherin ausprobiert. Ich fand die Kombi von Comos Grundidee und Wismars Stimme sehr gelungen. Sie hat für mich Zoe sehr gut verkörpert und mir ihre Handlungen und Gefühlswelten sehr überzeugend nahe gebracht.
Gerade mit Comos kürzlicher Ankündigung kann man davon ausgehen, dass sich bei „Halbwach“ und ihrer eigenen Autorinnenwelt sehr viele Parallelen auftun, ohne das aber final einordnen zu wollen. Ich wollte es nur erwähnen, weil es für mich auch erklärt, warum sich „Halbwach“ von vorne bis hinten so real anfühlt. Weil da echte Geschichten drinstecken, ob nun von Como selbst oder von anderen echten Menschen, das ist dann gar nicht so wichtig. Wichtig ist aber, sich so abgeholt zu fühlen, so viele der eigenen Gedanken und Gefühle widergespiegelt zu sehen und einfach wieder zu merken: Ich bin nicht alleine, andere drehen sich auch tausend mal gedanklich im Kreis und kommen doch nicht raus. Meine Lebenswelt und die von Zoe unterscheiden sich in sehr vielen Punkten und trotzdem haben sich erschreckend viele Parallelen aufgetan. Und deswegen waren gerade die Sequenzen, als Zoe bei ihrer Therapeutin ist, wie eine Meta-Sitzung für mich selbst angefühlt. Ich bin ein sehr selbstreflexiver Mensch und ich habe auch schon viele Erkenntnisse glücklicherweise erlangt, die mich Ballast haben abwerfen lassen und die mich auch mal haben ausbrechen lassen, um dann wieder heilen zu können. Und trotzdem gibt es immer noch einen Weg, der zu beschreiten ist und dementsprechend war das Buch auch heilsam, weil ich wieder erinnert wurde, was ich geschafft habe und was noch vor mir liegt.
„Halbwach“ ist auch so ein Buch, was mich von Seite zu Seite mehr gepackt hat. Am Anfang ist mir Zoe eher noch fremd, weil ich wie gesagt manche biographischen Aspekte gar nicht teile und dementsprechend andere Muster entwickelt habe. Da war dann also eine Distanz. Auch später trifft Zoe viele Entscheidungen, für die ich sie gerne geschüttelt habe, aber da war dann der Punkt erreicht, wo ich sie schon so gut verstehen konnte, dass ich einfach nur noch mitgefiebert habe. Ich habe ihr wichtige Erkenntnisse gewünscht. Ich wollte, dass es mit ihrer Familie richtig rausbricht. Ich habe mit ihr für andere Figuren ein Aufwachen erhofft. Da wollte ich dann immer nur weiterhören, wohlwissend, dass es am Ende nicht all das liefern wird, was man aus Romance kennt. Aber das war dann auch nicht schlimm, weil wir Zoe entlassen an einem Punkt, wo sie so viel geschafft hat und wo ich mit ihr was geschafft habe, sodass ich einfach nur stolz war.
Eins möchte ich auch noch erwähnen. Nein, es ist kein Romance-Buch im klassischen Sinn, aber es war verdammt viel Romantik drin und zwar in der Liebe für einen selbst. Die Figuren waren in ihrer Gestaltung auch so konsequent und klar, dass auch verschiedene Stufen von Selbstliebe abgebildet waren. Und schon so oft habe ich den weisen Rat gehört, dass man sich erst richtig verlieben kann, wenn man sich selbst lieben gelernt hat. Und das wird hier ausdrücklich gezeigt. Es ist nicht nur Zoe auf dem Weg zur Selbstliebe, es ist auch Marie, es sind auch die anderen, jeder auf seine Weise. Und mit dem Ende ist dann der Startschuss nahe, dass es da ein richtig gutes Romance-Buch werden könnte, egal wie das konkret aussehen könnte, ob nun in einer partnerschaftlichen Romantik oder mit der Romantik für eine konkrete Leidenschaft. Das Buch hat mir sehr viel zu denken gegeben und das ist eigentlich das größte Geschenk.
Fazit: „Halbwach“ ist eine große Überraschung für mich in diesem Jahr und das im absolut positiven Sinne. Sophia Como hat für mich eine so authentische Geschichte geschaffen, die von Seite zu Seite intimer und echter wird. Sie kann Heilung schenken, Hoffnung und Stolz auf Geschaffenes. Gerade weil die Charaktere so unperfekt sind, aber dafür wie die Menschen um mich herum. Ich spreche eine absolute Empfehlung aus!
leseliebe2025
4/5
09.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Von Begeisterung zu mhh
Das Hörbuch zu Halbwach hat mich nach wenigen Minuten komplett in seinen Bann gezogen. Josi Wismar ist die perfekte Sprecherin für diese Geschichte.
Die Geschichte von Zoe, erfolgreiche Autorin, unabhängig, hat lieber unverbindlichen Spaß als verbindliche Beziehungen, geht gerne mit ihren Freunden feiern und kümmert sich um ihre Karriere.
Bis Mael in ihr Leben tritt und sich alles ändert.
Dieses Buch ist so wahr. Es ist witzig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Spricht genau die richtigen, wichtigen Themen an, mit denen vor allem (unabhängige) Frauen oft konfrontiert sind.
Aber, es hätten 2, 3 Partys weniger beschrieben werden können und auch das immer wiederkehrende Schema ähnlicher Formulierungen ist mir irgendwann eher negativ aufgefallen.
Alles in allem aber ein gutes Buch und Hörbuch.
lauras_livingroom
5/5
06.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Echt, schmerzhaft, nah
Sophia Como hat ein Buch geschrieben, was nicht einfach ein schöner Liebesroman ist. Sie hat über eine Frau (Zoe) geschrieben, die in der Großstadtkulisse Frankfurts von Party zu Party tingelt, Autorin ist und keine feste Beziehung will. Locker, unkompliziert und ohne Verpflichtungen soll es sein. Das sieht auch Mael so, den sie eines Abends kennenlernt. Doch so locker und unkompliziert ist Zoes Leben am Ende doch nicht und sie muss sich mit vielen Aspekten und Gefühlen ihres Lebens auseinandersetzen.
Das Buch ist echt, und schmerzhaft, weil es real ist. Weil es nicht beschönigt, nicht romantisiert. In einigen Gedanken und Gefühlen auf Zoes charakterlicher Entwicklung konnte ich mich wiederfinden. Viele Stellen habe ich mir markiert. Der Schreibstil hat mich angenehm durch die Geschichte geführt. Am Ende blieb eine Mischung aus Schwere und angenehmen Gefühl gemischt mit ein paar Sätzen, über die ich noch für mich nachgedacht habe. Es war mein erstes Buch von Sophia Como und empfehle es gerne weiter.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
05.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein bisschen Liebe, ziemlich viel Kopfchaos und ganz viel Zoe
Halbwach hat mich ziemlich schnell bekommen. Nicht unbedingt, weil die Geschichte wahnsinnig neu oder spektakulär wäre – das ist sie nämlich ehrlich gesagt nicht. Aber das Buch hat etwas, das für mich viel wichtiger war: Figuren, mit denen man wirklich gerne Zeit verbringt.
Vor allem Zoe.
Ich fand sie so gut geschrieben, dass ich an manchen Stellen kurz überlegen musste, ob Sofia Cuomo heimlich Zugriff auf meine Gedanken hat. Diese Mischung aus Unsicherheit, Grübeln, Selbstzweifeln, Hoffnung und dem Versuch, irgendwie halbwegs erwachsen durchs eigene Leben zu kommen, war einfach sehr nachvollziehbar. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, nicht über Zoe zu lesen, sondern direkt mit ihr im Kopf festzustecken. Und sagen wir so: Dort ist einiges los.
Gerade dadurch konnte ich mich unglaublich gut in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut, über sie geschmunzelt und ihr zwischendurch auch gern einmal zugerufen: „Zoe, bitte. Einfach einmal nicht alles zerdenken.“
Auch die anderen Figuren mochte ich sehr. Sie wirkten sympathisch, warm und lebendig, ohne zu perfekt zu sein. Nach einer Weile hatte ich tatsächlich dieses schöne Gefühl, irgendwie dazuzugehören – als würde man nicht nur eine Geschichte lesen, sondern eine kleine Gruppe Menschen eine Zeit lang begleiten.
Besonders gelungen fand ich außerdem die psychologische Ebene. Die Gespräche mit Zoes Coachin waren für mich eines der Highlights des Buches. Sie wirkten natürlich und glaubwürdig und nicht wie eingeschobene Lebensweisheiten mit erhobenem Zeigefinger. Gerade das hat mir gefallen. Vieles davon regt zum Nachdenken an, ohne dass das Buch plötzlich zum Ratgeber mutiert.
Die Handlung selbst ist nicht unbedingt voller überraschender Wendungen und Hochspannung. Trotzdem habe ich das Buch sehr schnell gelesen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Für mich lag das weniger an der Frage „Was passiert als Nächstes?“ und mehr an „Wie geht es Zoe damit weiter?“.
Genau das macht Halbwach für mich besonders.
Es ist ein humorvoller, stellenweise trauriger und gleichzeitig warmer Liebesroman mit Tiefe, tollen Figuren und einer Sprache, die sich sehr angenehm lesen lässt. Und wenn man sich selbst gern mal in Gedanken verheddert, könnte es durchaus passieren, dass man sich in Zoe verdächtig oft wiedererkennt.
papa.hirsch.liest
5/5
04.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Roman über Liebe, Sex und die Angst vor echter Nähe.
Worum geht es:
Zoe ist Bestsellerautorin und schreibt leidenschaftliche Liebesgeschichten, während sie selbst Beziehungen lieber auf Abstand hält. Partys und unverbindliche Begegnungen gehören für sie zum Leben, echte Gefühle und Bindung dagegen nicht. Als sie den Investmentbanker Mael kennenlernt, einigen sich beide auf eine unkomplizierte Sexbeziehung. Doch warum fällt es Zoe so schwer, sich auf eine Beziehung einzulassen?
Mein Eindruck:
Ein typischer Frauenroman? Ich denke nicht. Schon der Titel hat mich total gefesselt und wenn es in Büchern um Autorenkollegen oder -kolleginnen geht, bin ich immer besonders gespannt – auch wenn die Figur natürlich fiktiver Natur ist. Oder Sophia?
Dieser Millennial-Roman hat mich komplett gefesselt und dafür gesorgt, dass ich mehr im Bett als auf der Couch war. Wenn das nicht mal ein Satz ist, der perfekt zu diesem Buch passt.
Bis zuletzt habe ich mitgefiebert, was wohl aus Zoe und Mael wird. Wie entwickeln sich ihre Beziehungen zu ihren Freunden? Wird es irgendwann einen totalen Absturz geben? Und woran liegt es eigentlich, dass Zoe so beziehungsunfähig zu sein scheint?
All diese Fragen haben mich lange beschäftigt und genau das ist auch ein Grund, warum ich dir dieses Buch so ans Herz lege. Keine Liebesschnulze, sondern ein wundervoller Roman voller Schmerz, Gefühle und ganz viel Sex.
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5/5
30.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsames Portrait der "Generation Beziehungsunfähig"
Sie schreibt über Liebe – privat will sie davon aber nichts wissen. Denn Zoe, die Protagonistin in "Halbwach" und Autorin von Liebesromanen, mag es lieber unverbindlich. Dabei trifft sie so manche Entscheidung, für die ich sie als Leserin gerne schütteln würde. Bis sie dem attraktiven Investmentbanker Mael begegnet und sie sich plötzlich fragen muss, warum sie Nähe bislang immer vermieden hat. Sophia Comos authentischer Einblick in die "Generation Beziehungsunfähig", die sich im schier endlosen Dating Pool alle Optionen offenhalten will, hat großen Spaß gemacht zu lesen. Vor allem der lockere Schreibstil der Autorin ließ mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
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5/5
06.07.2026
Buch (Taschenbuch)
"Feministisch, aber auch provokativ"
Dieses Buch hat mich auf allen Ebenen begeistert, es ist einfach so echt und ehrlich geschrieben. Spiegelt das Leben als junge, moderne Frau in der heutigen Gesellschaft wieder, und ja, es ein feministisches Buch mit viel female rage, weil das unsere Lebensrealität ist. Zoes Selbstfindung und die Darstellung ihrer Selbstwertkonflikte werden so gut dargestellt und sind keinesfalls oberflächlich. Ein absolutes Muss für jeden!
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4/5
29.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine starke Protagonistin mit Selbstzweifeln
Die Geschichte von Zoe konnte mich sofort in ihren Bann ziehen und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie ist eine starke, unabhängige Protagonisten mit einigen Selbstzweifeln, mit der man sich direkt irgendwie verbunden fühlt.
Sie steckt gerade in dem Alter, wo viele in Beziehungen sind, Heiraten oder Kinder kriegen. Wir begleiten sie auf Ihre Reise zu sich selbst und wie sie Schritt für Schritt erkennt mit diesen Umzugehen.
Für mich persönlich ein tolles Buch und das Hörbuch hierzu kann ich ebenfalls sehr empfehlen.
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