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Produktbild: Die Kieferninseln
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Die Kieferninseln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/1,8 cm

Gewicht

168 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001995936

Beschreibung

Rezension

»Was das Buch ausgesprochen lesenswert macht, sind die Balance zwischen Tragik und Komik, die bildhafte Genauigkeit bis in Details und die über Abgründe gleitende Leichtigkeit.« ("NZZ am Sonntag")
» ... ein knisternd-kluger Roman.« ("Neue Zürcher Zeitung")
» ... eine schmale, abgründige und lehrreiche Geschichte, die zu Recht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises steht.« ("Der Tagesspiegel")
»Dank stilistischer Präzision und sprachlicher Fülle ist ein kleines Meisterwerk entstanden.« ("DIE ZEIT")
»Marion Poschmann erzählt in einer knappen, klaren Sprache, die vom Denken ihrer Figuren delikat eingefärbt ist, auf immer wieder überraschende und auch komische Weise von Sinnsuche und Lebenskrisen und nicht zuletzt von der geheimnisvollen Schönheit Japans.« ("SRF")
»Die Schönheit der Poschmann'schen Literatur strahlt ... aus einer anderen Welt in die unsrige herüber. Deren Helligkeit ist nicht blendend. Vielmehr tut sich ein Weiß auf – so rein und überwältigend, als wäre es die letzte Wahrheit hinter den Dingen.« ("der Freitag")
»Marion Poschmanns Buch ist einfach wunderbar. Ihre klare und immer bildgewaltige Sprache nimmt von den ersten Zeilen an gefangen.« ("stern")
»Die Kieferninseln begnügt sich ... nicht mit dem Skurrilen, Grotesken, Verwirrenden. Vielmehr werden wir Zeugen einer eigenartigen Transformation, für die Japan die köstliche Hintergrundbemalung bietet.« ("Frankfurter Rundschau")
»Nicht nur die Handlung und die Figuren entfalten eine spannungsreiche Dynamik. Wie in früheren Romanen ist Marion Poschmann in der sprachlichen Gestaltung ihrer poetischen Räume bezwingend.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Poschmann kommt von der Lyrik, das ist in ihrer bildreichen, fein gefügten Prosa zu spüren.« ("Sächsische Zeitung")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/1,8 cm

Gewicht

168 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001995936

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Haiku, Todessehnsucht und Naturmystik

Bewertung am 24.03.2022

Bewertungsnummer: 1682187

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Matushima ist eine kleine Küstenstadt im Nordosten der japanischen Hauptinsel, die von zauberhafter Natur umgeben ist. Der Name Matushima bedeutet „Kieferninseln“, derer rund 260 Stück dem Festland vorgelagert sind. Schon im 17. Jahrhundert raunten die japanischen Schwarzkiefern dem Dichter Matsuo Basho Mystisches entgegen. So mag ihn die dortige magische Atmosphäre weiland zum Verfassen seiner berühmten Haikus inspiriert haben.

Auch Gilbert Silvester, ein deutscher Privatdozent und Bartforscher, beginnt im Laufe einer Reise nach Japan diese kurzen Dreizeiler zu verfassen. Sie verweben sich skizzenhaft und bedeutungsschwanger mit dem auf seiner Pilgerschaft Erlebten.

In Japan findet sich Silvester wieder, als er eines Nachts träumt, seine Frau habe ihn betrogen. Das Geträumte ist für ihn so real, dass er überreagiert und in den fernen Osten flüchtet. Dort angekommen weiß er nicht so recht, was er machen soll und lässt sich treiben.

Schon bald lernt er den Studenten Yosa kennen, der vorhat, sich das Leben zu nehmen. Wie praktisch, dass er ein Selbstmordhandbuch mit sich führt, dass neben Anwendertipps auch Vorschläge für die geeignetsten Freitodorte bereithält.

Es beginnt eine Reise zu einigen dieser speziellen Ausflugsziele; aber keines will so recht den Ansprüchen Yosas genügen. Also beschließt das ungleiche Paar auf den Spuren Bashos zu wandeln. Vielleicht hält ja eine der Kieferninseln eine besonders schöne Klippe bereit, von der es sich formvollendet und ästhetisch ansprechend hinabstürzen lässt? Silvester verspricht sich hingegen auf der traditionellen Route der Wandermönche Abstand von seiner Ehe zu gewinnen.

Je näher das Ziel rückt, desto mehr verschmelzen mehrere Bewusstseinsebenen zu metaphysischen Interludien. Auch färbt die sanfte japanische Melancholie zusehends auf Silvester ab. Ein stiller, poetischer wie auch naturmystischer Roman, der die Todessehnsucht zu einer Stilfrage werden lässt.

Haiku, Todessehnsucht und Naturmystik

Bewertung am 24.03.2022
Bewertungsnummer: 1682187
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Matushima ist eine kleine Küstenstadt im Nordosten der japanischen Hauptinsel, die von zauberhafter Natur umgeben ist. Der Name Matushima bedeutet „Kieferninseln“, derer rund 260 Stück dem Festland vorgelagert sind. Schon im 17. Jahrhundert raunten die japanischen Schwarzkiefern dem Dichter Matsuo Basho Mystisches entgegen. So mag ihn die dortige magische Atmosphäre weiland zum Verfassen seiner berühmten Haikus inspiriert haben.

Auch Gilbert Silvester, ein deutscher Privatdozent und Bartforscher, beginnt im Laufe einer Reise nach Japan diese kurzen Dreizeiler zu verfassen. Sie verweben sich skizzenhaft und bedeutungsschwanger mit dem auf seiner Pilgerschaft Erlebten.

In Japan findet sich Silvester wieder, als er eines Nachts träumt, seine Frau habe ihn betrogen. Das Geträumte ist für ihn so real, dass er überreagiert und in den fernen Osten flüchtet. Dort angekommen weiß er nicht so recht, was er machen soll und lässt sich treiben.

Schon bald lernt er den Studenten Yosa kennen, der vorhat, sich das Leben zu nehmen. Wie praktisch, dass er ein Selbstmordhandbuch mit sich führt, dass neben Anwendertipps auch Vorschläge für die geeignetsten Freitodorte bereithält.

Es beginnt eine Reise zu einigen dieser speziellen Ausflugsziele; aber keines will so recht den Ansprüchen Yosas genügen. Also beschließt das ungleiche Paar auf den Spuren Bashos zu wandeln. Vielleicht hält ja eine der Kieferninseln eine besonders schöne Klippe bereit, von der es sich formvollendet und ästhetisch ansprechend hinabstürzen lässt? Silvester verspricht sich hingegen auf der traditionellen Route der Wandermönche Abstand von seiner Ehe zu gewinnen.

Je näher das Ziel rückt, desto mehr verschmelzen mehrere Bewusstseinsebenen zu metaphysischen Interludien. Auch färbt die sanfte japanische Melancholie zusehends auf Silvester ab. Ein stiller, poetischer wie auch naturmystischer Roman, der die Todessehnsucht zu einer Stilfrage werden lässt.

Zen-Feeling beim Lesen

Bewertung am 06.03.2021

Bewertungsnummer: 501611

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gilbert ist ein etwas kauziger Dozent und übernimmt eine Projektarbeit, die ihn über Bärte und deren individuelle kulturelle Bedeutung forschen lässt. Kurzerhand jedoch steigt er in das nächste Flugzeug Richtung Tokyo, nachdem er einen Traum darüber hatte, dass seine Frau ihm untreu wird. Dieser Traum begleitet ihn und wird zunehmend realer. Kaum in Japan gelandet, fällt ihm ein Buch eines berühmten Wanderdichters Bashō in die Hände, dessen Reiseweg Gilbert nachfühlen will – allerdings nicht zu Fuß, sondern bequem mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Er lernt den jungen Japaner Yosa kennen, der seinem Leben ein Ende bereiten will. Für beide sind das Ziel die Kieferninseln. Gilbert mit seinem Buch von Bashō und Yosa mit seiner Ausgabe des „Complete Manual of Suicide“ wirken sofort wie zwei unterschiedliche Seiten einer Münze. Marion Poschmann kleidet ihren Roman in poetische Worte. Die beiden Figuren stellen an sich nichts besonderes dar, sogar ganz im Gegenteil hat Gilbert mir mehr als einmal ein genervtes Augenrollen entlockt. Dennoch musste ich weiterlesen, die Reise des bemitleidenswerten jungen Yosas und dem ewig meckernden Gilbert macht erst Poschmanns Sprache zu einem philosophischen Lesegenuss zwischen Traum und Realität. Wer ein bisschen Zen-Feeling beim Lesen bekommen möchte, dem kann ich diesen Roman auf jeden Fall ans Herz legen. Für mich ist Marion Poschmanns „Die Kieferninseln“ einer der wenigen japanischen Romane eines nicht-japanischen Autors/Autorin, den ich gerne gelesen habe!

Zen-Feeling beim Lesen

Bewertung am 06.03.2021
Bewertungsnummer: 501611
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gilbert ist ein etwas kauziger Dozent und übernimmt eine Projektarbeit, die ihn über Bärte und deren individuelle kulturelle Bedeutung forschen lässt. Kurzerhand jedoch steigt er in das nächste Flugzeug Richtung Tokyo, nachdem er einen Traum darüber hatte, dass seine Frau ihm untreu wird. Dieser Traum begleitet ihn und wird zunehmend realer. Kaum in Japan gelandet, fällt ihm ein Buch eines berühmten Wanderdichters Bashō in die Hände, dessen Reiseweg Gilbert nachfühlen will – allerdings nicht zu Fuß, sondern bequem mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Er lernt den jungen Japaner Yosa kennen, der seinem Leben ein Ende bereiten will. Für beide sind das Ziel die Kieferninseln. Gilbert mit seinem Buch von Bashō und Yosa mit seiner Ausgabe des „Complete Manual of Suicide“ wirken sofort wie zwei unterschiedliche Seiten einer Münze. Marion Poschmann kleidet ihren Roman in poetische Worte. Die beiden Figuren stellen an sich nichts besonderes dar, sogar ganz im Gegenteil hat Gilbert mir mehr als einmal ein genervtes Augenrollen entlockt. Dennoch musste ich weiterlesen, die Reise des bemitleidenswerten jungen Yosas und dem ewig meckernden Gilbert macht erst Poschmanns Sprache zu einem philosophischen Lesegenuss zwischen Traum und Realität. Wer ein bisschen Zen-Feeling beim Lesen bekommen möchte, dem kann ich diesen Roman auf jeden Fall ans Herz legen. Für mich ist Marion Poschmanns „Die Kieferninseln“ einer der wenigen japanischen Romane eines nicht-japanischen Autors/Autorin, den ich gerne gelesen habe!

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Die Kieferninseln

von Marion Poschmann

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Eva Seitz-Brückner

RavensBuch Osiander Ravensburg

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5/5

Die Kieferninseln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zurecht war Marion Poschmann auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ein humorvolles Buch , das uns ein Stück mit der japanischen Mentalität vertraut macht,aber auch mit dem aberwitzigen Unterfangen eines deutschen Bartforschers. 
  • Eva Seitz-Brückner
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5/5

Die Kieferninseln

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zurecht war Marion Poschmann auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ein humorvolles Buch , das uns ein Stück mit der japanischen Mentalität vertraut macht,aber auch mit dem aberwitzigen Unterfangen eines deutschen Bartforschers. 

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