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John of John Roman | Nominiert für den Booker Prize 2026

107

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14986

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/4,8 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28582-8

Beschreibung

Rezension

»Stuart versteht es, den Leser tief hinein in die emotionalen und moralischen Verstrickungen seiner Figuren zu führen... Ein lesenswertes Buch!« Sylvia Paschert, Ruhr Nachrichten, 25.7.26
»Dieser Roman ist hart und schmerzvoll – obwohl er von Liebe erzählt. An anderen Stellen ist er dann wieder unerwartet zärtlich.« Bücher Magazin, 24.7.26
»Ein soghafter, wunderschöner Ton! Es geht um Textur und Farben von Leben. Eben auch auf einer von mir so heißgeliebten metaphorischen Ebene!« Daniel Kaiser, NDR »eat.READ.sleep. Bücher für dich«, 17.7.26
»Lustig, unterhaltsam, aber auch tragisch! Und wenn das ein Buch kann, ist es objektiv ein gutes Buch!« Katharina Mahrenholtz, NDR »eat.READ.sleep. Bücher für dich«, 17.7.26
»Charly Hübner fängt in seiner Lesung meisterhaft die Facetten dieser Liebe ein. Er findet sowohl für das Zarte stets die passende Tonlage, als auch für die Härte, die dieses vergeblich versucht zu unterdrücken.« Katharina Manzke, Galore, 14.7.26
»Das ist ein tolles, von Zuneigung grundiertes Buch über die eigenartige Beziehung großer Kinder zum Elternhaus und das Erwachsenwerden.... Eine dicke Empfehlung gilt auch der Von Charly Hübner gelesenen Hörbuch-Fassung.« Philipp Holstein, Rheinische Post, 6.7.26
»›John of John‹ ist kein modischer Schnickschnack, keine grelle Effekthascherei, sondern ein handwerklich äußerst sorgfältiges Erzählgeflecht, dessen Raffinesse sich in kleinen, auf den ersten Blick unscheinbaren Details offenbart.« Frank Schorneck, CulturMag, 1.7.26
»Sensibel, aufmerksam und klug führt uns Douglas Stuart vor Augen, wie Wunden von einer Generation auf die nächste übergehen und wie schwierig es ist, auf die Fähre zu steigen, die uns von unserer Heimatinsel fortbringt.« Susanne Schumann, Brigitte, 18.6.26
»So klein der Kosmos der Hebriden-Insel ist, so sehr steht er doch für eine vollumfängliche Welt. Eine Welt, und das merkt man auf jeder Seite des Romans, die vor allem von Liebe getragen werden sollte, weil alles andere überhaupt keinen Sinn macht.« Birgit Kawohl, Cruiser, Sommer 2026
»Für mich aber gehört Douglas Stuart zu den wenigen Gegenwartsautor:innen, die mit sprachlichen Verzierungen und Pathos in die Vollen gehen können, sich ganz nah an die rote Linie wagen, sie aber nie überschreiten.« Carsten Schrader, Kulturnews, 11.6.26
»Ein atmosphärischer Roman über Identität, Herkunft und die Menschen, die uns prägen.« Michaela Brosi, Business Insider, 12.6.26
»Die Folgen der Unmöglichkeit, offen miteinander zu reden, legt Booker-Preis-Gewinner Douglas Stuart in seinem großartigen, neuen Roman ›John of John‹ aufs schmerzlichste dar.« Martin Thomas Pesl, Buchkultur 3/2026
»Der Roman ist komplex, fantastisch erzählt – eines der besten Bücher des Jahres und vielleicht auch das Beste von Douglas Stuart bisher.... Ein außergewöhnliches Buch... ein zeitlos-mythischer Roman.« Peter Supp, "Mein schwules Buch"-Podcast, 1.6.26
»Ein großartiger Roman über die Macht von Geheimnissen, einengende Strukturen und große Lieben. Dieses Leseerlebnis hallt lange nach.« Eliport, 16.6.26
»Ein großer Roman über Verpflichtung und Verblendung, Liebe und Scham und die Kraft der Wahrheit.« Harper's Bazaar, 26.5.26
»Im Verlaufe dieses wundervoll geschriebenen Romans, der die Perspektiven elegant wechselt, erlebt der Leser eine bizarre love triangle... Stuart erzählt mit großer Geste, er pinselt satte Farben auf sein robustes erzählerisches Mauerwerk, dessen Inneres die fragilen Gerüste menschlicher Beziehungen in Szene setzt.... Sein dramaturgisches Können ist atemberaubend.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 19.5.26
»Eine opulente Lektüre, eine große Symphonie... Grandiose Figuren!« Thomas Böhm, radioeins, 7.5.26
»Bis zum smarten Happy End erzählt Stuart ein ganzes Inselleben, ich schmecke die salzige Luft und fühle mit allen mit.« Silvi Feist, Emotion, 5.5.26
»Ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass ihr Leben ein besseres werden wird, wenn sie sich beim nächsten Buch, das sie lesen,... für diesen Roman entscheiden.... Er findet einen Sound, der das Körperliche und die Härte des im Roman verhandelten Umfelds mit Cals Sinn für Schönheit und seinem Farbenrausch verbindet.« Carsten Schrader, kulturnews.letter, 28.4.26
»Schade, dass Stuart den Booker Prize schon einmal gewonnen hat. ›John of John‹ ist ein Lese-Erlebnis.« Daniel Stender, Südwestfunk, 24.4.26
»Im Roman herrscht eine beunruhigende, geradezu mystische Stimmung, in der alles gleichzeitig passiert: Körper und Glaube, Begehren und Scham, Intimität und Verbot...
»Ein Heimkehrroman, der zeigt, wie eng Liebe und Scham beieinander liegen.« Gersin Livia Paya, fm4, 22.4.26
»Ein Meisterwerk über die komplizierte Schönheit menschlicher Beziehungen und die Suche nach einem Platz in der Welt, in der man ganz man selbst sein darf.« Lola Fröbe, Elle, 12.4.26

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Verkaufsrang

14986

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/4,8 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28582-8

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • jr17

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame Familiengeschichte

    Vater und Sohn könnten kaum unterschiedlicher sein: Während Sohn Cal auf dem Festland studiert hat und das Nachtleben der Großstadt schätzt, wohnt sein Vater John alleine, züchtet Schafe, webt Tweed und hat nur einen einzigen Sozialkontakt. Als es seiner Großmutter schlechter geht, kehrt Cal zurück auf die Hebriden - und taucht wieder ein in alte Strukturen. Großmutter und Vater sprechen nicht miteinander, aber beide sprechen mit ihm. Nur wenig Substanzielles kommt dabei rum. Seine Mutter wohnt am anderen Ende der Insel. Seine Halbgeschwister kennt er kaum. Und seine Homosexualität darf und kann er hier auf keinen Fall ausleben. Douglas Stuart kann wie kaum ein andere einen Mikrokosmos erschaffen, der gleichermaßen realistisch und unwirklich scheint. Auch den Kampf der Charaktere mit sich selbst hat er perfektioniert. Was bleibt, wenn da niemand ist, zu dem man vollkommen ehrlich sein kann?

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Karg und einsam

    Manche Bücher brauchen keine große Action, um eine enorme Sogwirkung zu entfalten. "John of John" von Douglas Stuart ist genau so ein Werk: ruhig, langsam und doch absolut fesselnd. Stuarts Sprache ist von einer bildgewaltigen Schönheit, die die Kargheit der Natur und die Sprachlosigkeit der Figuren greifbar macht. Als Cals Geld während des Studiums in Edinburgh aufgebraucht ist, ruft ihn sein Vater zurück nach Hause. Der Gesundheitszustand der Großmutter verschlechtert sich. Cal reist mit schwerem Herzen zurück, denn die Wiederbegegnung mit seinem Vater John ist konfliktreich. John ist ein strenger, gottesfürchtiger Mann, der trotz harter Arbeit in der Weberei und bei den Schafen kaum über die Runden kommt. Er liebt Cal, kann diese Liebe aber nicht zeigen – erstickt an den eigenen aufgegebenen Träumen und den starren gesellschaftlichen Konventionen der Gemeinschaft. Douglas Stuart nimmt die Beziehung zwischen Vater und Sohn schonungslos unter die Lupe. Das Buch lebt von seinen lebensnahen, tiefgründigen Charakteren. Beim Lesen spürt man die Beklemmung förmlich und möchte den Figuren am liebsten zurufen, endlich miteinander zu sprechen. Ein zutiefst berührender Roman, der lange nachhallt.

  • wieporzellan

    aus Köln

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Voneinander getrennt und doch untrennbar miteinander verbunden.

    In John of John begleiten wir den Anfang zwanzigjährigen Cal, der in den 1990er-Jahren nach seinem Textilstudium in seine Heimat auf den schottischen Hebriden zurückkehrt. Dort lebt er wieder unter einem Dach mit seinem tief religiösen, aber ebenso einsamen Vater und seiner Großmutter. Schon früh wird deutlich, dass Douglas Stuart erneut von Menschen erzählt, die in einer Gemeinschaft leben, in der sie nicht frei sie selbst sein können. Seine Figuren bewegen sich in einer Welt, die von Traditionen, religiösen Dogmen, unausgesprochenen Regeln, Geheimnissen und dem Druck geprägt ist, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Es ist ein Geflecht aus Abhängigkeiten, aus dem auszubrechen kaum möglich scheint, weil zu viel auf dem Spiel steht. Die Insel ist dabei weit mehr als nur Schauplatz: Je länger man die Figuren begleitet, desto stärker entsteht der Eindruck, dass sie selbst zu Inseln geworden sind – voneinander getrennt und doch untrennbar mit ihrer Heimat verbunden. Stuart nimmt sich viel Zeit, seine Figuren und ihre Beziehungen wachsen zu lassen. Das mag stellenweise etwas gemächlich wirken, für mich fühlte sich dieses Tempo jedoch genau richtig an. Auch wenn am Ende drei Männer im Mittelpunkt der Geschichte stehen, haben mich besonders die Frauenfiguren tief berührt. Die Themen, die Stuart verhandelt, sind vielschichtig und oft alles andere als leicht. Dennoch ist dieser Roman am Ende so wechselhaft wie das schottische Wetter: Neben all dem Grau und der Schwere gibt es immer wieder Momente, in denen die Wolken aufreißen und Hoffnung durchscheint. Ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe – und für mich Douglas Stuarts bislang stärkster.

  • Lisa

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster Roman von Douglas Stuart, und definitiv nicht mein letzter!

    Schon lange habe ich nur Gutes über Douglas Stuarts Romane gehört, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an John of John. Umso schöner, dass sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden. In John of John begleiten wir Cal, der seine ländliche Heimat verlässt, um in Edinburgh Kunst zu studieren. Als sein Vater John ihn unter einem Vorwand zurück auf die schottische Insel Harris holt, wird Cal nicht nur mit seiner Familie, sondern auch mit seiner Vergangenheit und der Frage konfrontiert, was Heimat eigentlich bedeutet. Was mich besonders begeistert hat, war Stuarts Sprache. Sie ist klar und zugänglich, ohne jemals an Tiefe zu verlieren. Mit wenigen, präzisen Bildern schafft er eine dichte Atmosphäre, sodass man die raue Landschaft, die Kälte und die Schwere des Insellebens beinahe selbst spüren kann. Gleichzeitig entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Besonders beeindruckt hat mich auch, wie leicht Stuart zentrale gesellschaftliche Themen in die Handlung einwebt. Der Roman erzählt vom Spannungsfeld zwischen ländlicher Herkunft und urbanem Leben, von der Rückkehr an einen Ort, den man längst hinter sich gelassen glaubte, und von der Frage, wie sehr man sich verändert – und wie einen die Menschen, die geblieben sind, noch immer wahrnehmen. Besonders eindrücklich beschreibt Stuart, wie Cal und sein Vater ihre Homosexualität in einer von Tradition und Kirche geprägten Gemeinschaft verstecken müssen. Daneben zeigt er Armut als prägende Lebensrealität auf der Insel. Im Kern ist John of John für mich jedoch eine Geschichte über Familie, Zugehörigkeit und die widersprüchlichen Gefühle, die mit dem Begriff Heimat verbunden sind. Douglas Stuart zeichnet Figuren von beeindruckender Glaubwürdigkeit – mit all ihren Fehlern, Sehnsüchten und ihrer Verletzlichkeit. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitgefühlt und mitgehofft. Ein atmosphärisch dichter und bewegender Roman, der noch lange nachwirkt. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, auch Douglas Stuarts andere Werke zu lesen!

  • lines

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    5 Sterne!

    Mein 1. Roman von Douglas Stuart und ich bin absolut begeistert! John of John nimmt uns mit auf die schottische Insel Harris auf den äußeren Hebriden. Das Leben dort ist nicht einfach. Es ist hart, kalt, meist regnerisch und ein echter Überlebenskampf. Cal hat sich entschieden auszubrechen, er zieht nach Edinburgh, um dort sein Kunststudium zu absolvieren. Als sein Vater John ihn nach Hause holt, mit der Behauptung, Cals Großmutter sei krank, kehrt Cal zurück. Dieser Roman war der erste, den ich von Douglas Stuart gelesen habe und ich bin begeistert von seiner Art zu erzählen. Er schreibt so atmosphärisch und zeichnet seine Charaktere so authentisch und real, dass man als Leser:in das Gefühl bekommt, selbst mittendrin zu sein und die Charaktere persönlich zu kennen. Den gesamten Roman durchzieht eine etwas düstere Grundstimmung; alle Figuren sind unglücklich oder wirken gefangen in deren Situation. Sehr rar, aber doch vorhanden, blitzen kleine Hoffnungsschimmer durch die Zeilen, die einen unglaublichen Sog erzeugen. Man fühlt und hofft konstant mit, dass die Figuren zumindest noch ein bisschen Glück in ihrem Leben (und miteinander) finden. Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann!

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  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Father and Son

    Auf den Hebriden pfeift nicht nur der Wind, sondern auch so manche unbequeme Wahrheit durchs Dorf. Douglas Stuart verwebt in John of John Familiengeheimnisse, Herzschmerz und große Gefühle zu einem ebenso rauen wie berührenden Roman. Tiefgründig, atmosphärisch und wunderbar erzählt – kein Wohlfühlbuch, aber eines, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Aus leisen Tönen wird große Literatur, das ist Douglas Stuarts Kryptonit!
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Thelen

    Nicole Thelen

    OSIANDER Fürth

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Gefühle in rauher Landschaft

    Cal kehrt nach dem Studium in Edinburgh zurück nach Harris, eine Insel auf den Äußeren Hebriden. Cal hat auf dem Festland weder Arbeit noch eine feste Beziehung gefunden. Er verheimlicht seinem Vater John seine Homosexualität und empfindet Scham. Aber auch sein streng gläubiger Vater hat ein Geheimnis von dem niemand erfahren darf. Dieser Roman ist eine wunderschöne Geschichte über die Inselbewohner auf Harris in rauher, wilder Natur. Das Leben besteht aus Schafzucht, Tweed-Weben, Torfstechen, Fischfang und Beten. Ein großartiger Roman über einen Vater-Sohn-Konflikt voller Dramatik und großer Gefühle.

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