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Douglas Stuart

1. John of John

John of John

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93
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3910

Gesprochen von

Charly Hübner

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

254

Verlag

Tacheles!

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848711

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3910

Gesprochen von

Charly Hübner

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

254

Verlag

Tacheles!

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848711

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Über Schuld, Identität und die Folgen lebenslanger Verdrängung

Bewertung aus Dresden am 19.06.2026

Bewertungsnummer: 3172227

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Möglicherweise bin ich ✨etwas✨ biased, aber ich denke mit »John of John« hat Douglas Stuart seinen bislang stärksten Roman vorgelegt! Im Mittelpunkt steht Cal, der auf die Hebrideninsel Harris zurückkehrt, als seine Großmutter Ella schwer erkrankt. Hier in der prekären Einöde einer streng calvinistischen Gemeinschaft, werden die Menschen von Wetter, Arbeit und dem Gerede der Nachbar:innen fremdbestimmt; Schweigen wird zur Überlebensstrategie. Während Cal die eigene Homosexualität vor seinem Vater verbirgt, trägt dieser selbst ein Geheimnis mit sich, das viele Menschen geprägt und nachhaltig verändert hat … Die Handlung des Romans folgt keinem überraschenden Kurs, seine große Qualität liegt in der Charakterzeichnung: Stuart entwickelt seine Figuren mit bemerkenswerter Geduld und Präzision, sodass sie Seite für Seite an Tiefe und Ambivalenz gewinnen. Besonders eindrucksvoll ist die Figur des Vaters John, der zwar oft schwer zu ertragen ist, zugleich aber so differenziert zwischen religiösem Dogma, Angst und Liebe verortet wird, dass er stets menschlich bleibt. Auch Cal wirkt in seinen Gedanken und Widersprüchen so glaubwürdig wie nahbar, während Großmutter Ella mit Witz, Eigenwilligkeit und Lebensklugheit viele Szenen prägt und sich als heimliche Heldin des Romans erweist. Sein erzählerisches Können zeigt Stuart auch im Aufbau der Geschichte. Nach und nach verschieben neue Erkenntnisse den Blick auf Figuren und Ereignisse, ohne dass spektakuläre Wendungen nötig wären. Die detailreichen Schilderungen der farbenprächtigen Harris-Tweed-Webereien bilden einen faszinierenden Kontrast zum kargen Inselleben und verleihen dem Roman seine tiefe atmosphärische Dichte: Wie die gewebten Stoffe offenbaren auch die Menschen hier erst bei näherem Hinsehen ihre Vielschichtigkeit. »John of John« ist ein eindrucksvoll komponierter Familienroman über Schuld, Identität und die Folgen lebenslanger Verdrängung, der emotionale Wucht mit leiser Hoffnung verbindet und von der Schönheit seiner Sprache lebt. Einen wesentlichen Anteil daran hat die hervorragende Übersetzung von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, die Stuarts Sprachrhythmus und seine feinen Zwischentöne überzeugend ins Deutsche übertragen haben. Lesehighlight!

Über Schuld, Identität und die Folgen lebenslanger Verdrängung

Bewertung aus Dresden am 19.06.2026
Bewertungsnummer: 3172227
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Möglicherweise bin ich ✨etwas✨ biased, aber ich denke mit »John of John« hat Douglas Stuart seinen bislang stärksten Roman vorgelegt! Im Mittelpunkt steht Cal, der auf die Hebrideninsel Harris zurückkehrt, als seine Großmutter Ella schwer erkrankt. Hier in der prekären Einöde einer streng calvinistischen Gemeinschaft, werden die Menschen von Wetter, Arbeit und dem Gerede der Nachbar:innen fremdbestimmt; Schweigen wird zur Überlebensstrategie. Während Cal die eigene Homosexualität vor seinem Vater verbirgt, trägt dieser selbst ein Geheimnis mit sich, das viele Menschen geprägt und nachhaltig verändert hat … Die Handlung des Romans folgt keinem überraschenden Kurs, seine große Qualität liegt in der Charakterzeichnung: Stuart entwickelt seine Figuren mit bemerkenswerter Geduld und Präzision, sodass sie Seite für Seite an Tiefe und Ambivalenz gewinnen. Besonders eindrucksvoll ist die Figur des Vaters John, der zwar oft schwer zu ertragen ist, zugleich aber so differenziert zwischen religiösem Dogma, Angst und Liebe verortet wird, dass er stets menschlich bleibt. Auch Cal wirkt in seinen Gedanken und Widersprüchen so glaubwürdig wie nahbar, während Großmutter Ella mit Witz, Eigenwilligkeit und Lebensklugheit viele Szenen prägt und sich als heimliche Heldin des Romans erweist. Sein erzählerisches Können zeigt Stuart auch im Aufbau der Geschichte. Nach und nach verschieben neue Erkenntnisse den Blick auf Figuren und Ereignisse, ohne dass spektakuläre Wendungen nötig wären. Die detailreichen Schilderungen der farbenprächtigen Harris-Tweed-Webereien bilden einen faszinierenden Kontrast zum kargen Inselleben und verleihen dem Roman seine tiefe atmosphärische Dichte: Wie die gewebten Stoffe offenbaren auch die Menschen hier erst bei näherem Hinsehen ihre Vielschichtigkeit. »John of John« ist ein eindrucksvoll komponierter Familienroman über Schuld, Identität und die Folgen lebenslanger Verdrängung, der emotionale Wucht mit leiser Hoffnung verbindet und von der Schönheit seiner Sprache lebt. Einen wesentlichen Anteil daran hat die hervorragende Übersetzung von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, die Stuarts Sprachrhythmus und seine feinen Zwischentöne überzeugend ins Deutsche übertragen haben. Lesehighlight!

viel Tiefgang, starke Charaktere und eine breite Palette an Gefühlen

Niko aus 3423 am 14.06.2026

Bewertungsnummer: 3167598

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem Cal in Edinburgh studiert hat, kehrt er auf Wunsch seines Vaters auf die Insel der Hebriden Insel Harris zurück, wo John und seine Großmutter Ella bereits auf ihn warten. Die Insel ist klein, und nur wenige Bewohner sind geblieben, denn das Leben dort ist hart. Wie viele andere arbeitet Cals Vater John als Weber. Doch die Zeiten sind schwierig: Immer mehr Stoffe werden günstig aus China importiert, wodurch die Arbeit der Inselbewohner kaum noch genug einbringt, um davon leben zu können. Der Autor Douglas Stuart beschreibt sehr detailliert das Leben auf der Insel, das zähe Wetter, die wenigen Bewohner, die trotz der schwierigen Lebensbedingungen auf der Insel geblieben sind und die sozialen Strukturen der Gemeinschaft. Ich finde das Buch sehr gut, ich war einfach von der ersten Seite gefesselt. Die Charaktere sind vielschichtig und präzise gezeichnet. Man versteht ihre Beweggründe, selbst wenn man ihre Entscheidungen nicht immer teilen kann. Viele von ihnen tragen Geheimnisse mit sich, die ihr Leben prägen und sie zugleich verletzlich machen. Es gibt sehr viele Charaktere, die gut beschrieben sind, Cal und John, aber auch der netter Innes, die Großmutter Ella und die Mutter Grace, sowie Doll und Isla. Man sieht in dem Buch, wie intensiv der Autor sich mit seinen Charakteren und ihren Gefühlen auseinandergesetzt hat. Weiter möchte ich nicht zu viel verraten, da genau das ist, was das Buch so spannend macht. Das ist ein wunderbarer Roman, der an vielen Themen nachdenklich macht: Zugehörigkeit vs. Einsamkeit, Identität als Individuum suchen und als Gemeinde bewahren, Tradition vs. eigene Wünsche erfüllen, familiäre Konflikte, Geheimnisse und Doppelleben, und vieles mehr. Ich kann das Buch von ganzem Herzen weiterempfehlen. Wer ein Buch mit viel Tiefgang, starken Charakteren und einer breiten Palette an Gefühlen sucht, ist hier genau richtig.

viel Tiefgang, starke Charaktere und eine breite Palette an Gefühlen

Niko aus 3423 am 14.06.2026
Bewertungsnummer: 3167598
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem Cal in Edinburgh studiert hat, kehrt er auf Wunsch seines Vaters auf die Insel der Hebriden Insel Harris zurück, wo John und seine Großmutter Ella bereits auf ihn warten. Die Insel ist klein, und nur wenige Bewohner sind geblieben, denn das Leben dort ist hart. Wie viele andere arbeitet Cals Vater John als Weber. Doch die Zeiten sind schwierig: Immer mehr Stoffe werden günstig aus China importiert, wodurch die Arbeit der Inselbewohner kaum noch genug einbringt, um davon leben zu können. Der Autor Douglas Stuart beschreibt sehr detailliert das Leben auf der Insel, das zähe Wetter, die wenigen Bewohner, die trotz der schwierigen Lebensbedingungen auf der Insel geblieben sind und die sozialen Strukturen der Gemeinschaft. Ich finde das Buch sehr gut, ich war einfach von der ersten Seite gefesselt. Die Charaktere sind vielschichtig und präzise gezeichnet. Man versteht ihre Beweggründe, selbst wenn man ihre Entscheidungen nicht immer teilen kann. Viele von ihnen tragen Geheimnisse mit sich, die ihr Leben prägen und sie zugleich verletzlich machen. Es gibt sehr viele Charaktere, die gut beschrieben sind, Cal und John, aber auch der netter Innes, die Großmutter Ella und die Mutter Grace, sowie Doll und Isla. Man sieht in dem Buch, wie intensiv der Autor sich mit seinen Charakteren und ihren Gefühlen auseinandergesetzt hat. Weiter möchte ich nicht zu viel verraten, da genau das ist, was das Buch so spannend macht. Das ist ein wunderbarer Roman, der an vielen Themen nachdenklich macht: Zugehörigkeit vs. Einsamkeit, Identität als Individuum suchen und als Gemeinde bewahren, Tradition vs. eigene Wünsche erfüllen, familiäre Konflikte, Geheimnisse und Doppelleben, und vieles mehr. Ich kann das Buch von ganzem Herzen weiterempfehlen. Wer ein Buch mit viel Tiefgang, starken Charakteren und einer breiten Palette an Gefühlen sucht, ist hier genau richtig.

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Daniela Mayer

OSIANDER Biberach

Zum Portrait

5/5

Father and Son

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf den Hebriden pfeift nicht nur der Wind, sondern auch so manche unbequeme Wahrheit durchs Dorf. Douglas Stuart verwebt in John of John Familiengeheimnisse, Herzschmerz und große Gefühle zu einem ebenso rauen wie berührenden Roman. Tiefgründig, atmosphärisch und wunderbar erzählt – kein Wohlfühlbuch, aber eines, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Aus leisen Tönen wird große Literatur, das ist Douglas Stuarts Kryptonit!
  • Daniela Mayer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Father and Son

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf den Hebriden pfeift nicht nur der Wind, sondern auch so manche unbequeme Wahrheit durchs Dorf. Douglas Stuart verwebt in John of John Familiengeheimnisse, Herzschmerz und große Gefühle zu einem ebenso rauen wie berührenden Roman. Tiefgründig, atmosphärisch und wunderbar erzählt – kein Wohlfühlbuch, aber eines, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Aus leisen Tönen wird große Literatur, das ist Douglas Stuarts Kryptonit!

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Nicole Thelen

OSIANDER Fürth

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4/5

Große Gefühle in rauher Landschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cal kehrt nach dem Studium in Edinburgh zurück nach Harris, eine Insel auf den Äußeren Hebriden. Cal hat auf dem Festland weder Arbeit noch eine feste Beziehung gefunden. Er verheimlicht seinem Vater John seine Homosexualität und empfindet Scham. Aber auch sein streng gläubiger Vater hat ein Geheimnis von dem niemand erfahren darf. Dieser Roman ist eine wunderschöne Geschichte über die Inselbewohner auf Harris in rauher, wilder Natur. Das Leben besteht aus Schafzucht, Tweed-Weben, Torfstechen, Fischfang und Beten. Ein großartiger Roman über einen Vater-Sohn-Konflikt voller Dramatik und großer Gefühle.
  • Nicole Thelen
  • Buchhändler/-in

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4/5

Große Gefühle in rauher Landschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cal kehrt nach dem Studium in Edinburgh zurück nach Harris, eine Insel auf den Äußeren Hebriden. Cal hat auf dem Festland weder Arbeit noch eine feste Beziehung gefunden. Er verheimlicht seinem Vater John seine Homosexualität und empfindet Scham. Aber auch sein streng gläubiger Vater hat ein Geheimnis von dem niemand erfahren darf. Dieser Roman ist eine wunderschöne Geschichte über die Inselbewohner auf Harris in rauher, wilder Natur. Das Leben besteht aus Schafzucht, Tweed-Weben, Torfstechen, Fischfang und Beten. Ein großartiger Roman über einen Vater-Sohn-Konflikt voller Dramatik und großer Gefühle.

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