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Eine Geschichte der Sehnsucht

6

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12492

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,1 cm

Gewicht

169 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2

Originaltitel

The History of Sound ("Edwin Chase of Nantucket" / "The Silver Clip" )

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28650-4

Beschreibung

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Verkaufsrang

12492

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,1 cm

Gewicht

169 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2

Originaltitel

The History of Sound ("Edwin Chase of Nantucket" / "The Silver Clip" )

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28650-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Doppelte Spurensuche

Jürg Stocker (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 25.05.2026

Bewertungsnummer: 3149014

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Vergangenheit bleibt nie abgeschlossen, sondern „arbeitet“ weiter. Zum Inhalt: Eine Handlung spielt 1796 auf Nantucket, die andere etwa zweihundert Jahre später. Beide Ebenen sind über ein geheimnisvolles Bild miteinander verbunden – das Rotkehlchen mit dem blauen Band. Dadurch entsteht eine Art literarisches Echo: Gefühle, Entscheidungen und Verluste wirken über Generationen hinweg nach. Zitat: „Das Bild zeigte einen Vogel, ein Rotkehlchen, an dessen Bein ein himmelblaues Band gebunden ist.“ Meine Eindrücke: Mich hat beeindruckt, wie Shattuck auf wenigen Seiten eine große emotionale Weite erzeugt. Das Buch wirkt fast wie eine Erinnerung oder ein Musikstück – weniger wie ein klassischer Roman. Gerade die Leerstellen und das Unausgesprochene machen die Geschichte so melancholisch und nachhallend. Mein Fazit: Besonders beeindruckend ist, dass das Buch auf kleinem Raum eine erstaunliche emotionale und zeitliche Tiefe entfaltet. Es lohnt sich, sich Zeit für diese 75 Seiten zu nehmen.  

Doppelte Spurensuche

Jürg Stocker (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 25.05.2026
Bewertungsnummer: 3149014
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Vergangenheit bleibt nie abgeschlossen, sondern „arbeitet“ weiter. Zum Inhalt: Eine Handlung spielt 1796 auf Nantucket, die andere etwa zweihundert Jahre später. Beide Ebenen sind über ein geheimnisvolles Bild miteinander verbunden – das Rotkehlchen mit dem blauen Band. Dadurch entsteht eine Art literarisches Echo: Gefühle, Entscheidungen und Verluste wirken über Generationen hinweg nach. Zitat: „Das Bild zeigte einen Vogel, ein Rotkehlchen, an dessen Bein ein himmelblaues Band gebunden ist.“ Meine Eindrücke: Mich hat beeindruckt, wie Shattuck auf wenigen Seiten eine große emotionale Weite erzeugt. Das Buch wirkt fast wie eine Erinnerung oder ein Musikstück – weniger wie ein klassischer Roman. Gerade die Leerstellen und das Unausgesprochene machen die Geschichte so melancholisch und nachhallend. Mein Fazit: Besonders beeindruckend ist, dass das Buch auf kleinem Raum eine erstaunliche emotionale und zeitliche Tiefe entfaltet. Es lohnt sich, sich Zeit für diese 75 Seiten zu nehmen.  

Melancholische Erzählung über verpasste Chancen und geheime Sehnsüchte

Bewertung aus Weil am Rhein am 26.02.2026

Bewertungsnummer: 3058625

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Unser Haus war eine Opfergabe an den Wind. Nachts rüttelte er an den Fenstern und Schalbrettern. Er warf Sand an das Glas und trieb ihn durch die Ritzen, ganz gleich, wie oft ich sie abdichtetet.“ Die verwitwete Laurel und ihr 20-jähriger Sohn Edwin führen ein einsames Leben auf der nördlichen Landspitze von Nantucket Island, wo Wind und Wetter ihre Tage bestimmen. Edwins Zukunft ist vorgezeichnet: er wird die Tochter des Leuchtturmwärters heiraten und die elterliche Farm weiterführen. Als am 31. Mai 1796 zwei scheinbar Fremde mit ihrem Gepäck zu der einsamen Farm kommen, wird Laurel von ihrer Vergangenheit eingeholt und Edwin sieht seine Mutter aus einem neuen Blickwinkel. Im Jahr 2008 fährt ein junger Maler für ein paar Monate nach Nantucket, um einige Renovierungsarbeiten im Haus seiner Grossmutter zu erledigen. Als er beim Reinigen des Kamins auf einen vasenartigen Gegenstand stösst, lernt er nicht nur Interessantes über die früheren Bewohner des Hauses, sondern macht auch eine spannende Bekanntschaft mit der charismatischen Kuratorin des Whaling Museum. Durch diese Begegnung kommt er auch in Kontakt mit dem Leben von Laurel und Edwin. Federleicht und poetisch erzählt Ben Shattuck auf nur 74 Seiten aus dem Leben von zwei jungen Menschen, die 200 Jahre voneinander getrennt in der selben Gegend von Nantucket leben, der eine vermutlich sein ganzes Leben lang, der andere nur eine kurze Zeit. Eine melancholische Geschichte darüber, wie Gegenstände (hier ein geheimnisvolles Gemälde), Orte und Häuser Menschen über Jahrhunderte miteinander verbinden. Eine Erzählung über Einsamkeit und Verlust, über verpassten Chancen und geheime Sehnsüchten. Mir hat diese atmosphärische Geschichte sehr gut gefallen. Ein wunderbares Buch für alle, die das Feine und Zarte lieben und gerne zwischen den Zeilen lesen. Die Leerstellen und das nur schwach Angedeutete lassen viel Spielraum für eigenen Gedanken und Interpretationen. Ich werde den Autor auf jeden Fall im Auge behalten. Und last but not least: Ist das Cover nicht wunderschön?

Melancholische Erzählung über verpasste Chancen und geheime Sehnsüchte

Bewertung aus Weil am Rhein am 26.02.2026
Bewertungsnummer: 3058625
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Unser Haus war eine Opfergabe an den Wind. Nachts rüttelte er an den Fenstern und Schalbrettern. Er warf Sand an das Glas und trieb ihn durch die Ritzen, ganz gleich, wie oft ich sie abdichtetet.“ Die verwitwete Laurel und ihr 20-jähriger Sohn Edwin führen ein einsames Leben auf der nördlichen Landspitze von Nantucket Island, wo Wind und Wetter ihre Tage bestimmen. Edwins Zukunft ist vorgezeichnet: er wird die Tochter des Leuchtturmwärters heiraten und die elterliche Farm weiterführen. Als am 31. Mai 1796 zwei scheinbar Fremde mit ihrem Gepäck zu der einsamen Farm kommen, wird Laurel von ihrer Vergangenheit eingeholt und Edwin sieht seine Mutter aus einem neuen Blickwinkel. Im Jahr 2008 fährt ein junger Maler für ein paar Monate nach Nantucket, um einige Renovierungsarbeiten im Haus seiner Grossmutter zu erledigen. Als er beim Reinigen des Kamins auf einen vasenartigen Gegenstand stösst, lernt er nicht nur Interessantes über die früheren Bewohner des Hauses, sondern macht auch eine spannende Bekanntschaft mit der charismatischen Kuratorin des Whaling Museum. Durch diese Begegnung kommt er auch in Kontakt mit dem Leben von Laurel und Edwin. Federleicht und poetisch erzählt Ben Shattuck auf nur 74 Seiten aus dem Leben von zwei jungen Menschen, die 200 Jahre voneinander getrennt in der selben Gegend von Nantucket leben, der eine vermutlich sein ganzes Leben lang, der andere nur eine kurze Zeit. Eine melancholische Geschichte darüber, wie Gegenstände (hier ein geheimnisvolles Gemälde), Orte und Häuser Menschen über Jahrhunderte miteinander verbinden. Eine Erzählung über Einsamkeit und Verlust, über verpassten Chancen und geheime Sehnsüchten. Mir hat diese atmosphärische Geschichte sehr gut gefallen. Ein wunderbares Buch für alle, die das Feine und Zarte lieben und gerne zwischen den Zeilen lesen. Die Leerstellen und das nur schwach Angedeutete lassen viel Spielraum für eigenen Gedanken und Interpretationen. Ich werde den Autor auf jeden Fall im Auge behalten. Und last but not least: Ist das Cover nicht wunderschön?

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Eine Geschichte der Sehnsucht

von Ben Shattuck

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Noemi Mayer

OSIANDER Göppingen

Zum Portrait

5/5

Melancholie und Poesie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ben Shattuck verbindet zwei tiefgründige und melancholische Geschichten zweier Frauen miteinander. Sein Kurzroman thematisiert verpasste Chancen und Reue auf eine leise Art und Weise und unterstreicht das mit seinem wunderschönen poetischen Schreibstil. "Und von Vögeln, deren Fußabdrücke so was wie die Zeichensetzung unserer Einsamkeit waren, Kommas und Punkte zwischen den Fährten der Tiere, die uns von anderen Menschen trennten."
  • Noemi Mayer
  • Buchhändler/-in

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Melancholie und Poesie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ben Shattuck verbindet zwei tiefgründige und melancholische Geschichten zweier Frauen miteinander. Sein Kurzroman thematisiert verpasste Chancen und Reue auf eine leise Art und Weise und unterstreicht das mit seinem wunderschönen poetischen Schreibstil. "Und von Vögeln, deren Fußabdrücke so was wie die Zeichensetzung unserer Einsamkeit waren, Kommas und Punkte zwischen den Fährten der Tiere, die uns von anderen Menschen trennten."

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

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5/5

Zwei Skizzen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Bild eines Rotkehlchens verbindet diese zweihundert Jahre auseinanderliegenden Erzählungen aus zwei Leben. Wie in "Die Geschichte des Klangs" gelingt es dem Autor in diesem schmalen Band mit wenigen "Pinselstrichen" ein zartes "Gemälde" dieser Menschen zu "zeichnen". Poetisch, mit leisen Tönen - ein schön gestaltetes Geschenk für alle Leser, die tiefgründige, unaufgeregte Lektüre lieben.
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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Zwei Skizzen

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Das Bild eines Rotkehlchens verbindet diese zweihundert Jahre auseinanderliegenden Erzählungen aus zwei Leben. Wie in "Die Geschichte des Klangs" gelingt es dem Autor in diesem schmalen Band mit wenigen "Pinselstrichen" ein zartes "Gemälde" dieser Menschen zu "zeichnen". Poetisch, mit leisen Tönen - ein schön gestaltetes Geschenk für alle Leser, die tiefgründige, unaufgeregte Lektüre lieben.

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