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Das schönste aller Leben Roman. "Ein Roman von erschütternder Zärtlichkeit." Mareike Fallwickl

130

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,4 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Hellblau / Tanne

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28451-7

Beschreibung

Rezension

»Zwei Frauen, zwei Jahrhunderte, ein Schmerz. Ein aufwühlender Debütroman!« Melanie Zingl, Woman, 19.02.2026
»Eine raffiniert verwobene Generationengeschichte« freundin, 04.03.2026
»Boras, die selbst als Kind von Rumänien nach Deutschland kam, erzählt leise und zugleich ungeschönt von Herkunft, Mutterschaft und von der – fragwürdigen – Bedeutung von Schönheit.« Petra Schulte, emotion, 03.03.2026
»Boras befragt mit großem Geschick unterschiedliche Epochen, kulturelle Räume und ihre Heldinnen nach der jeweiligen Bedeutung von weiblicher Schönheit.« Dimo Rieß, Leipziger Volkszeitung, 20.02.2026
»Auf der Suche nach Freiheit führt der Weg dahin zurück, von wo die Vorfahren zweihundert Jahre zuvor aufgebrochen sind. Betty Boras findet in den Zurichtungen des Körpers im Dienst der Schönheit eine Veranschaulichungsform für die Adaptionsgewalt und den Anpassungsdruck, denen ihre nomadisierenden Figuren dabei ausgesetzt sind.« Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 10.03.2026
»Wann gehören wir dazu? Und wie prägend ist die eigene Herkunft? In ihrem Debütroman setzt sich Betty Boras mit ihrer Identität als Nachkommin der Banater Schwaben auseinander.« Eva-Maria Manz, Stuttgarter Zeitung, 16.02.2026
»Ein bewegendes Buch und ein sprachliches Kleinod!« Sylvia Paschert, Ruhr-Nachrichten, 04.03.2026
»Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass sich wahre Schönheit erst dort zeigt, wo Verletzlichkeit erlaubt ist.« Rhein-Neckar-Zeitung, 24.03.2026
»Kunstvoll eingesetzte Zeitsprünge, vielschichtige Perspektivwechsel und ein eindringlicher, sogleich sensibler Schreibstil zeugen vom erzählerischen Können der Neu-Autorin. Spätestens gegen Ende liest man mit feuchten Augen weiter. Ein tief berührender Roman, ein kleines Meisterwerk.« Martina Mattes, Eliport/evangelisch.lesen, Mai 2026
»Betty Boras erzählt eindringlich über Heimat, Herkunft, Mutterschaft, Familie und kulturelle Prägung.« Beate Schwab, Augsburger Allgemeine, 10.06.2026
»Migrationshintergrund – das sagt sich so leicht. Die in Rumänien geborene Deutsche Betty Boras weiß allerdings genau, wovon sie schreibt.« Gilbert Waldner, Lesezeichen - Newsletter der Kleinen Zeitung, 21.02.2026
»Ein eindringlicher, Mut machender Roman.« Jürgen Kanold, Südwest Presse, 04.04.2026
»Besonders gelungen sind Boras' einfühlsame Schilderungen von Vios Aufwachsen in zwei kulturellen Kontexten sowie die Darstellung der Konflikte innerhalb einer Familie, die sich weder in der alten noch in der neuen Heimat vollständig zugehörig fühlt. Eindrücklich zeigt die Autorin zudem, wie sich der Schönheitsirrsinn in die Seele von Menschen fressen kann.« IN Magazin Stuttgart, Juni 2026
»Als ein ideeller Akteur, der die Schicksale der Frauen wie eine Klammer umfängt, kommt die Banater Erde ins Spiel, auch sie erzählt ihre Geschichte in Ich-Form.« Allgemeine Deutsche Zeitung Rumänien, 18.04.2026
»Eine Geschichte, die gleichzeitig beeindruckend und ergreifend ist. Erfahrungen, die viele von uns gemacht haben, Gefühle, die viele von uns kennen.« Banater Post, 20.02.2026
»Berührend und aufklärerisch« Reutlinger Generalanzeiger, 05.03.2026
»Die Biografien der Hauptfiguren Vio und Theresia sind über Jahrhunderte hinweg miteinander verwoben. Herkunft, Familie und der Wunsch, ein eigenes freies Leben zu führen, verbindet sie.« Eislinger Zeitung, 05.02.2026
»Für diese Mehrschneidigkeit – Schönheit als Geschenk, als Last, als Sehnsucht – findet Betty Boras mit ihren Frauenfiguren eine mitreißende Familiengeschichte, die die Jahrhunderte miteinander verbindet und zeigt, dass sich die Zeiten geändert haben mögen, die grundsätzlichen Themen aber kaum.« Stefan Härtel, Wiro aktuell, 12.02.2026
»Der Leser wird von Betty Boras in die interessante Geschichte dieses Landstriches mitgenommen.« Herzog. Kultur- und Stadtmagazin für Jülich, 20.05.2026

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,4 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Hellblau / Tanne

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28451-7

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bereicherndes und schmerzhaft ehrliches Debüt

    Betty Boras ist wohl vielen in der Bookstagram-Bubble ein Begriff und umso höher waren auch meine Erwartungen an das Debüt der Autorin. Glücklicherweise konnten die in voller Höhe erfüllt werden. Zuerst einmal bin ich begeistert davon, wie Boras mit ihrer Sprache umzugehen weiß. Ihre Worte sind bewusst gewählt und treffen präzise ins emotionale Zentrum ihrer Leser*innenschaft. Dabei wandert die Autorin sprachlich genau an der Grenze von feiner Poesie und direktem Ausdruck, was ich sehr genossen habe. Sie schweift nicht zu malerisch ab, hat mich aber dennoch zum aufmerksamen Lesen angehalten, woran sich ein anspruchsvolles Werk in meinen Augen erkennen lässt.

Spätestens in der Danksagung wird klar, dass Boras sich hier sehr nah an ihrer eigenen Biografie bewegt und das spiegelte sich deutlich in der Authentizität der Erzählung wider. Auf zugängliche und interessante Weise habe ich so etwas gelernt über die Geschichte des Banat und damit auch des späteren Rumäniens. Nach der Lektüre hatte ich dann direkt Lust, noch mehr dazu zu recherchieren und genau dafür liebe ich Bücher. Die feministische Komponente der Geschichte ist fein herausgearbeitet. Besonderes lobenswert finde ich jedoch, wie sich durchaus gängige Reflexionen zum gesellschaftlichen Schönheitsideal fließend verbinden mit Migrationsgeschichte, Rassismus und transgenerationaler Weitergabe. Vio ist als zentrale Figur der Gegenwart komplex und war für mich als Leserin enorm gut greifbar. Sie wird auf zwei Zeitebenen erzählt und macht so deutlich, wie ihre Kindheitserfahrungen und damit auch die Handlungen ihrer Eltern sich auf ihre eigene Mutterschaft auswirken, ohne dabei jemals scharf zu werten. Ergänzt wird der Roman um die Perspektive Theresias, die im 18. Jhd. mit patriarchal-kirchlicher Objektifizierung und Entrechtung zu leben versucht, dabei aber auch weiblichen Zusammenhalt erfahren darf. Für ihre Kapitel habe ich eine Weile gebraucht, weil die Autorin auf jeden Fall mündige Leser*innen anspricht, die sich vom dosierten Einstreuen historischer Begriffe und Sprache nicht überfordern lassen. Dennoch schafft es Boras, stets verständlich zu bleiben und die beiden Frauen am Ende zart miteinander zu verknüpfen. Meine einzige Kritik zielt darauf ab, dass die Wechsel der Perspektiven teils sehr rasant waren und ich einige Seiten lesen musste, bis ich verstanden habe, dass die Vio- und die Ich-Kapitel die gleiche Person an unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens betreffen. Doch insgesamt betrachtet ist das Werk sprachlich, inhaltlich und emotional so gut zusammengestellt, dass ich wirklich bereichert aus der Lektüre gehe und das Buch von Herzen empfehlen möchte.

  • nil_liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Platz unter der Linde

    Was haben wir alle gemeinsam? Wir haben Mütter. Und viele von uns Töchtern werden auch wieder welche. Diese tiefe Verbundenheit ist das zentrale Thema des Debütromans von Betty Boras mit dem schönen Titel „Das schönste aller Leben“. Lasst euch vom Cover und dem Titel nicht in die Irre führen. Das Buch hat Tiefe, unerbittliche Wahrheiten und Schmerz in sich. Die Autorin, die selbst in Rumänien zur Welt gekommen ist und mit ihren Eltern nach Deutschland kam als junges Mädchen gibt uns auch einen liebevollen, aber sehr ehrlichen Blick frei auf Eltern, die ihr eigenes Leben aufgeben um Freiheit und eine bessere Zukunft für die eigene Tochter zu erreichen. Spannend diese Erfahrung hier aus dieser Perspektive zu lesen. Hilflose Eltern, immer darauf bedacht nicht aufzufallen, sondern integriert zu wirken. Stolz, wenn die Tochter deutsche Freundinnen hat. “Eine Vergebungskette, wie ein seltenes Erbstück, das weitergereicht wird und die Generationen verbindet.” S. 50 Es geht um drei Generationen. Theresa, die im 18. Jahrhundert das Fundament der Familie im Banat begründet. Eine Frau, die viel Leid ertragen musste. Dann Vios Eltern, die für ihre Tochter nach dem Sturz der Diktatur nach Deutschland gingen, da war Vio noch in der Grundschule. Dann die Gegenwart in der Vio selbst Mutter ist. Scheinbar die Generation, die es geschafft hat, aber dann durch einen tragischen Vorfall doch wieder in ein ganze eigenes Leiden zurück geworfen wird. Betty Boras hat hier ein sehr persönliches Buch geschrieben, da hier sicherlich viel eingeflossen ist was sie kennt und zutiefst in sich trägt. Das macht dieses Buch so gut, aber auch ihr Schreiben ist extrem gut. Ein immer wiederkehrender Perspektivwechsel zwischen den Frauen. Selbst der Wechsel von Vio als Kind zu ihrem gegenwärtigen Ich ist äußerst gelungen. Es steckt so viel mehr im Text, nicht alles wird ausformuliert und doch schwingt der vieles mit was die Charaktere umgibt. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Romane der Autorin. Eine Entdeckung in diesem Jahr!

  • papa.hirsch.liest

    5/5

    28.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimatgefühl

    Worum geht es: Flucht. Flucht prägt. Durch Flucht verlässt man die Heimat, seine Heimat In diesem Buch geht es um eine Familie, die durch eben diese Flucht geprägt ist. Mehr als das. Sie haben Flucht erlebt, gelitten, geweint und vieles hinter sich lassen müssen. Doch es bleibt die Heimat. Für alle gleich wichtig: Schönheit Mein Eindruck: Ich weiß nicht, ob ich mir anmaßen darf, hier überhaupt ein großes Urteil zu fällen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Das wird wahrscheinlich daran liegen, da mein Fokus ansonsten auf Thriller liegt und nicht auf emotionalen und sehr realen Romanen. Aber ich bin unglaublich froh und dankbar darüber, dass ich dieses Buch lesen durfte. Erschüttert bin ich zugleich, wie Schönheitsideale ein Leben beeinflussen und lenken können. Wie wichtig Schönheit für viele unter uns ist. Es ist nicht unbedingt ein Ding der Frauen, keineswegs. Aber zur damaligen Zeit, teilweise auch um 18. Jahrhundert hatten Frauen nun mal leider keine anderen Aufgaben. Sie mussten schön sein und tüchtig im Haushalt. Ich bin froh, dass wir aus diesem Klischee der verkappten Rollenverteilung heraus sind - zumindest teilweise. Ich bin sehr berührt und sehr beeindruckt, wie sich die Geschichten allmählich zusammen fügten, obwohl Generationen zwischen Ihnen liegen. Vielen Dank für ein solches tolles Werk, in dem Heimatgefühl, die Rolle der Frau, Mutterschaft und Ideale im Vordergrund stehen. Bewertung:

  • Ulrike Bode

    aus Otterfing

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional und dramatisch

    Das wunderbar gestaltete Landschaftsfoto, wirkt sehr idyllisch, verbirgt aber eine dramatische Familiengeschichte. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, auch charakterlich und in ihren Emotionen toll ausgearbeitet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen´, er ist empathisch, authentisch und tiefgründig. Das Thema ist hier das Frauenbild zweier verschiedener Zeitepochen, es war diskriminierend und traumatisierend, denn auch der Glaube spielt eine große Rolle und es gibt schicksalhafte Parallelen zwischen Therese (18. Jahrhundert) und Vio, (1990 kurz nach dem Sturz der Diktatur mit ihren Eltern aus dem rumänischen Banat nach Deutschland geflohen). Schönheit war verpönt und die Frau war an jeglicher Entgleisung der Männer schuld, die immer als Opfer dastanden. Durch Schuldsprechung der Keuschheitskommission landeten Frauen wie Therese in Straflagern, in denen sie einfach nur Freiwild waren, benutzt wurden und allem Schutzlos ausgeliefert waren. Kinder, die dort gezeugt wurden durften sie nicht behalten. Aber sowohl Therese als auch Vio, die auch noch unter Schuldgefühlen litt, sind über sich hinausgewachsen und beide sind ihren steinigen Weg gegangen und haben ihn bewältigt. Ein berührendes und emotionales Debüt, dem ich nur eine klare Leseempfehlung geben kann. Vielen Dank

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönheit, oder nicht

    Vios schlechtes Gewissen ist für sie kaum aushaltbar: durch eine Unachtsamkeit verbrühte heißes Wasser das Gesicht ihrer kleinen Tochter und hinterlässt eine hässliche Narbe. Daweil war Schönheit alles, was sie für Sophie wollte. Doch was ist Schönheit überhaupt? Woher kommt der Wunsch, anderen immer gefallen zu wollen? Anhand dieser und vieler anderer Fragen wird Vios Leben, beginnend mit der Auswanderung aus dem Banat nach Deutschland nachgezeichnet. Zwischendrin erfahren wir auch von ihrer Ahnin Theresia, die bereits im 18. Jahrhundert dafür kämpfte, selbstbestimmt leben zu können. Betty Boras ist mit "Das schöne aller Leben" ein berührender Debutroman gelungen, der mit seiner einfühlsamen Sprache tiefgehende Verwundungen einzelner Frauengeschichten aufzeigt. Besonders beeindruckend sind die unterschiedlichen Erzählperspektiven: die Ich-Erzählerin ist, wie ich erst im Laufe des Romans verstanden habe, Vio in der Gegenwart, etwas distanzierter erfahren wir über Vios Kindheit und vor allem ihrer Jugend, Theresia, dessen Erzählung im 18. Jahrhundert spielt, sowie - und das ist besonders außergewöhnlich: die Banater Erde, die zwar nur kurz, aber umso einprägsamer ihre regelmäßige Auftritte bekommt. Besonders die Ich-Erzählerin ist - ehrlichgestanden und vermutlich auch beabsichtigt - nicht immer leicht auszuhalten. Sie scheint in einem Teufelskreis aus Selbstvorwürfen, Schönheitsidealen und Selbstmitleid gefangen zu sein, immer wieder kreisen ihre Gedanken um die selben Themen, immer geht es darum, dass ihre Tochter jetzt nie wieder schön sein wird und alle Menschen, denen sie begegnen, nur Schlechtes über deren Aussehen denken würden. Ich musste deswegen das Buch öfter weglegen, weil mir das zu viel wurde, ich sie rütteln, ja - ihr auch oft ihr Kind wegnehmen wollte. Die Ich-Vio triggert Gedanken, die man selbst hat und nicht haben möchte, auch deshalb ist sie schwer zu ertragen. Daweil wird im Laufe des Buches auch ein Stück weit erklärt, warum sie zu dieser Person geworden ist, werden doch ihre Familienbeziehungen samt Haltungen aufgedröselt, ihr eigenes Schicksal, dass ihr nicht nur ihre Heimat entriss, sondern sie als Teenager auch in ein Korsett zwang, das für sie unerträglich war. Glücklicherweise versöhnt sie sich im letzten Drittel des Buches mit sich selbst - und damit auch mit mir als manchmal genervte Leserin. Auch Theresias Geschichte berührt. Ihr Schicksal schwankt zwischen angenommen-sein und abgestoßen-werden, wobei ihre Selbstbestimmung - auch aufgrund der Zeit, in der ihr Schicksal liegt, sehr eingeschränkt ist. Fast fühlt sich dieser Erzählstrang etwas hineingequetscht an. Theresia ist eine Ahnin Vios, das erfahren wir im Klappentext, wobei ich lange Zeit nicht einordnen konnte, zu welcher Zeit ihr Erzählstrang spielt. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, weshalb Theresias Geschichte überhaupt in das Buch aufgenommen wurde. Ja, es zeigt den Weg der Familie in den Banat, aber Theresias Schicksal ist so ergreifend und spannend, dass sie ruhig einen eigenen Roman verdient hätte. Für mich waren ihre Kapitel aber auch jene, die mich wieder zurückgeholt haben in den Roman, nachdem ich diesen aufgrund der Nervigkeit Vios weglegen musste. Speziell ist auch der Auftritt der Banater Erde, die danach lechzt, geliebt und anerkannt zu werden. Sehr ungewöhnlich, sehr berührend und ein Stück weit passende Theatralik für ein Land. Mein Fazit: "Das schönste aller Leben" ist ein berührender, aufwühlender und an die Emotionen appellierender Roman, der einen heftigst zum Nachdenken anregt. Über: Schönheit, Herkunft, Identität und die Selbstbestimmtheit von Frauen. Ein großartiges Debut, das man gelesen haben sollte!

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  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit

    In diesem berührenden Roman erzählt Betty Boras die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten verknüpft mit der Geschichte der Banater Schwaben. Das eine ist Theresia aus den 18.Jahrhundert, eine bildschöne Frau, die aufgrund eines verbotenen Liebesverhältnisses aus ihrer Heimatstadt in der Nähe von Wien an den östlichen Rand Österreich-Ungarns verbannt wird und zu einer der ersten deutschen Siedler im Banat wird. Das andere ist Vio, eine Nachfahrin Theresias, deren Familie in den 1980er Jahren aufgrund der politischen Verhältnisse in Rumänien beschließt ihre Heimat, das Banat, zu verlassen um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Hier gilt es bloß nicht aufzufallen, und wenn, dann positiv und durch ein perfektes Äußeres, denn schöne Menschen haben es im Leben grundsätzlich einfacher - so wurde sie erzogen und geprägt. Als junge Mutter passiert Vio jedoch ein Unglück mit ihrer kleinen Tochter. Diese wird ein Leben lang Narben im Gesicht haben. Wie soll sie so nur ihr Leben meistern können, wo doch Schönheit so viel gilt? Ein sehr vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Ventzky

    Angela Ventzky

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bedeutet persönliches Glück wirklich?

    Ein sehr eindrückliches Buch über Herkunft, Anpassung, Erwartungen der Gesellschaft, Ausgrenzung, Schönheitsideale und Muttersein. Es wird sehr deutlich wie wichtig Selbstannahme und der Mut neue Wege zu gehen sind, um ein schönes Leben zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von Sara Könlein

    Sara Könlein

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Liebe, Schuld und Neubeginn

    In diesem Roman geht es um eine Familie, die alles hinter sich lässt, um in Deutschland neu anzufangen. Vio wächst mit dem Gefühl auf, stark sein zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen. Sie will dazugehören, nicht auffallen, einfach „richtig“ sein. Was mich besonders bewegt hat, ist dieses Gefühl von Scham, das sich durch vieles zieht, Scham für die eigene Herkunft, für Fehler, für Dinge, die man eigentlich gar nicht kontrollieren kann. Diese Scham sitzt tief und begleitet Vio, selbst dann, wenn sie längst angekommen scheint. Und trotzdem spürt man immer die Liebe in der Familie und den Wunsch, es besser zu machen. Ein ruhiges, ehrliches Buch das lange nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters...

    Schönheit, gutes Aussehen, das war für die junge Vio immer sehr wichtig. Denn sobald sie zu reden begann, war für jeden klar, dass sie keine Einheimische ist. Vio war mit ihren Eltern und Großeltern aus dem Banat ins Schwäbische gezogen und war immer die Fremde. Dies versuchte sie, mit ihrem Aussehen zu kompensieren. Umso schlimmer ist es für die erwachsene Vio, dass ihre Tochter nach einem Unfall Verbrennungen im Gesicht davongetragen hat. Was macht uns aus, was macht uns schön? Das sind die zentralen Fragen, die Betty Boras in ihrem Debütroman auch uns stellt.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie wichtig ist Aussehen?

    "ich will für mein Kind das schönste aller Leben. Ich will nicht schon etwas kaputt gemacht haben, bevor es richtig losgeht." Einen kurzen Moment nicht aufgepasst. Narben im Gesicht. Schuldgefühle, Selbstvorwürfe. Was denken die anderen? Betty Boras hinterfragt die Dynamiken von Mutterschaft und Schönheitsidealen und regt zum Nachdenken an.

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