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Betty Boras

1. Das schönste aller Leben

Das schönste aller Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tessa Mittelstaedt + weitere

Spieldauer

6 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

97

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437488

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Spieldauer

6 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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97

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Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

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9783742437488

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Ein bereicherndes und schmerzhaft ehrliches Debüt

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.05.2026

Bewertungsnummer: 3140717

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Betty Boras ist wohl vielen in der Bookstagram-Bubble ein Begriff und umso höher waren auch meine Erwartungen an das Debüt der Autorin. Glücklicherweise konnten die in voller Höhe erfüllt werden. Zuerst einmal bin ich begeistert davon, wie Boras mit ihrer Sprache umzugehen weiß. Ihre Worte sind bewusst gewählt und treffen präzise ins emotionale Zentrum ihrer Leser*innenschaft. Dabei wandert die Autorin sprachlich genau an der Grenze von feiner Poesie und direktem Ausdruck, was ich sehr genossen habe. Sie schweift nicht zu malerisch ab, hat mich aber dennoch zum aufmerksamen Lesen angehalten, woran sich ein anspruchsvolles Werk in meinen Augen erkennen lässt.

Spätestens in der Danksagung wird klar, dass Boras sich hier sehr nah an ihrer eigenen Biografie bewegt und das spiegelte sich deutlich in der Authentizität der Erzählung wider. Auf zugängliche und interessante Weise habe ich so etwas gelernt über die Geschichte des Banat und damit auch des späteren Rumäniens. Nach der Lektüre hatte ich dann direkt Lust, noch mehr dazu zu recherchieren und genau dafür liebe ich Bücher. Die feministische Komponente der Geschichte ist fein herausgearbeitet. Besonderes lobenswert finde ich jedoch, wie sich durchaus gängige Reflexionen zum gesellschaftlichen Schönheitsideal fließend verbinden mit Migrationsgeschichte, Rassismus und transgenerationaler Weitergabe. Vio ist als zentrale Figur der Gegenwart komplex und war für mich als Leserin enorm gut greifbar. Sie wird auf zwei Zeitebenen erzählt und macht so deutlich, wie ihre Kindheitserfahrungen und damit auch die Handlungen ihrer Eltern sich auf ihre eigene Mutterschaft auswirken, ohne dabei jemals scharf zu werten. Ergänzt wird der Roman um die Perspektive Theresias, die im 18. Jhd. mit patriarchal-kirchlicher Objektifizierung und Entrechtung zu leben versucht, dabei aber auch weiblichen Zusammenhalt erfahren darf. Für ihre Kapitel habe ich eine Weile gebraucht, weil die Autorin auf jeden Fall mündige Leser*innen anspricht, die sich vom dosierten Einstreuen historischer Begriffe und Sprache nicht überfordern lassen. Dennoch schafft es Boras, stets verständlich zu bleiben und die beiden Frauen am Ende zart miteinander zu verknüpfen. Meine einzige Kritik zielt darauf ab, dass die Wechsel der Perspektiven teils sehr rasant waren und ich einige Seiten lesen musste, bis ich verstanden habe, dass die Vio- und die Ich-Kapitel die gleiche Person an unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens betreffen. Doch insgesamt betrachtet ist das Werk sprachlich, inhaltlich und emotional so gut zusammengestellt, dass ich wirklich bereichert aus der Lektüre gehe und das Buch von Herzen empfehlen möchte.

Ein bereicherndes und schmerzhaft ehrliches Debüt

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.05.2026
Bewertungsnummer: 3140717
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Betty Boras ist wohl vielen in der Bookstagram-Bubble ein Begriff und umso höher waren auch meine Erwartungen an das Debüt der Autorin. Glücklicherweise konnten die in voller Höhe erfüllt werden. Zuerst einmal bin ich begeistert davon, wie Boras mit ihrer Sprache umzugehen weiß. Ihre Worte sind bewusst gewählt und treffen präzise ins emotionale Zentrum ihrer Leser*innenschaft. Dabei wandert die Autorin sprachlich genau an der Grenze von feiner Poesie und direktem Ausdruck, was ich sehr genossen habe. Sie schweift nicht zu malerisch ab, hat mich aber dennoch zum aufmerksamen Lesen angehalten, woran sich ein anspruchsvolles Werk in meinen Augen erkennen lässt.

Spätestens in der Danksagung wird klar, dass Boras sich hier sehr nah an ihrer eigenen Biografie bewegt und das spiegelte sich deutlich in der Authentizität der Erzählung wider. Auf zugängliche und interessante Weise habe ich so etwas gelernt über die Geschichte des Banat und damit auch des späteren Rumäniens. Nach der Lektüre hatte ich dann direkt Lust, noch mehr dazu zu recherchieren und genau dafür liebe ich Bücher. Die feministische Komponente der Geschichte ist fein herausgearbeitet. Besonderes lobenswert finde ich jedoch, wie sich durchaus gängige Reflexionen zum gesellschaftlichen Schönheitsideal fließend verbinden mit Migrationsgeschichte, Rassismus und transgenerationaler Weitergabe. Vio ist als zentrale Figur der Gegenwart komplex und war für mich als Leserin enorm gut greifbar. Sie wird auf zwei Zeitebenen erzählt und macht so deutlich, wie ihre Kindheitserfahrungen und damit auch die Handlungen ihrer Eltern sich auf ihre eigene Mutterschaft auswirken, ohne dabei jemals scharf zu werten. Ergänzt wird der Roman um die Perspektive Theresias, die im 18. Jhd. mit patriarchal-kirchlicher Objektifizierung und Entrechtung zu leben versucht, dabei aber auch weiblichen Zusammenhalt erfahren darf. Für ihre Kapitel habe ich eine Weile gebraucht, weil die Autorin auf jeden Fall mündige Leser*innen anspricht, die sich vom dosierten Einstreuen historischer Begriffe und Sprache nicht überfordern lassen. Dennoch schafft es Boras, stets verständlich zu bleiben und die beiden Frauen am Ende zart miteinander zu verknüpfen. Meine einzige Kritik zielt darauf ab, dass die Wechsel der Perspektiven teils sehr rasant waren und ich einige Seiten lesen musste, bis ich verstanden habe, dass die Vio- und die Ich-Kapitel die gleiche Person an unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens betreffen. Doch insgesamt betrachtet ist das Werk sprachlich, inhaltlich und emotional so gut zusammengestellt, dass ich wirklich bereichert aus der Lektüre gehe und das Buch von Herzen empfehlen möchte.

Ein Platz unter der Linde

nil_liest (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.05.2026

Bewertungsnummer: 3126807

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was haben wir alle gemeinsam? Wir haben Mütter. Und viele von uns Töchtern werden auch wieder welche. Diese tiefe Verbundenheit ist das zentrale Thema des Debütromans von Betty Boras mit dem schönen Titel „Das schönste aller Leben“. Lasst euch vom Cover und dem Titel nicht in die Irre führen. Das Buch hat Tiefe, unerbittliche Wahrheiten und Schmerz in sich. Die Autorin, die selbst in Rumänien zur Welt gekommen ist und mit ihren Eltern nach Deutschland kam als junges Mädchen gibt uns auch einen liebevollen, aber sehr ehrlichen Blick frei auf Eltern, die ihr eigenes Leben aufgeben um Freiheit und eine bessere Zukunft für die eigene Tochter zu erreichen. Spannend diese Erfahrung hier aus dieser Perspektive zu lesen. Hilflose Eltern, immer darauf bedacht nicht aufzufallen, sondern integriert zu wirken. Stolz, wenn die Tochter deutsche Freundinnen hat. “Eine Vergebungskette, wie ein seltenes Erbstück, das weitergereicht wird und die Generationen verbindet.” S. 50 Es geht um drei Generationen. Theresa, die im 18. Jahrhundert das Fundament der Familie im Banat begründet. Eine Frau, die viel Leid ertragen musste. Dann Vios Eltern, die für ihre Tochter nach dem Sturz der Diktatur nach Deutschland gingen, da war Vio noch in der Grundschule. Dann die Gegenwart in der Vio selbst Mutter ist. Scheinbar die Generation, die es geschafft hat, aber dann durch einen tragischen Vorfall doch wieder in ein ganze eigenes Leiden zurück geworfen wird. Betty Boras hat hier ein sehr persönliches Buch geschrieben, da hier sicherlich viel eingeflossen ist was sie kennt und zutiefst in sich trägt. Das macht dieses Buch so gut, aber auch ihr Schreiben ist extrem gut. Ein immer wiederkehrender Perspektivwechsel zwischen den Frauen. Selbst der Wechsel von Vio als Kind zu ihrem gegenwärtigen Ich ist äußerst gelungen. Es steckt so viel mehr im Text, nicht alles wird ausformuliert und doch schwingt der vieles mit was die Charaktere umgibt. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Romane der Autorin. Eine Entdeckung in diesem Jahr!

Ein Platz unter der Linde

nil_liest (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.05.2026
Bewertungsnummer: 3126807
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was haben wir alle gemeinsam? Wir haben Mütter. Und viele von uns Töchtern werden auch wieder welche. Diese tiefe Verbundenheit ist das zentrale Thema des Debütromans von Betty Boras mit dem schönen Titel „Das schönste aller Leben“. Lasst euch vom Cover und dem Titel nicht in die Irre führen. Das Buch hat Tiefe, unerbittliche Wahrheiten und Schmerz in sich. Die Autorin, die selbst in Rumänien zur Welt gekommen ist und mit ihren Eltern nach Deutschland kam als junges Mädchen gibt uns auch einen liebevollen, aber sehr ehrlichen Blick frei auf Eltern, die ihr eigenes Leben aufgeben um Freiheit und eine bessere Zukunft für die eigene Tochter zu erreichen. Spannend diese Erfahrung hier aus dieser Perspektive zu lesen. Hilflose Eltern, immer darauf bedacht nicht aufzufallen, sondern integriert zu wirken. Stolz, wenn die Tochter deutsche Freundinnen hat. “Eine Vergebungskette, wie ein seltenes Erbstück, das weitergereicht wird und die Generationen verbindet.” S. 50 Es geht um drei Generationen. Theresa, die im 18. Jahrhundert das Fundament der Familie im Banat begründet. Eine Frau, die viel Leid ertragen musste. Dann Vios Eltern, die für ihre Tochter nach dem Sturz der Diktatur nach Deutschland gingen, da war Vio noch in der Grundschule. Dann die Gegenwart in der Vio selbst Mutter ist. Scheinbar die Generation, die es geschafft hat, aber dann durch einen tragischen Vorfall doch wieder in ein ganze eigenes Leiden zurück geworfen wird. Betty Boras hat hier ein sehr persönliches Buch geschrieben, da hier sicherlich viel eingeflossen ist was sie kennt und zutiefst in sich trägt. Das macht dieses Buch so gut, aber auch ihr Schreiben ist extrem gut. Ein immer wiederkehrender Perspektivwechsel zwischen den Frauen. Selbst der Wechsel von Vio als Kind zu ihrem gegenwärtigen Ich ist äußerst gelungen. Es steckt so viel mehr im Text, nicht alles wird ausformuliert und doch schwingt der vieles mit was die Charaktere umgibt. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Romane der Autorin. Eine Entdeckung in diesem Jahr!

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Das schönste aller Leben

von Betty Boras

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Maria Köber

OSIANDER Bietigheim

Zum Portrait

5/5

Ein vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem berührenden Roman erzählt Betty Boras die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten verknüpft mit der Geschichte der Banater Schwaben. Das eine ist Theresia aus den 18.Jahrhundert, eine bildschöne Frau, die aufgrund eines verbotenen Liebesverhältnisses aus ihrer Heimatstadt in der Nähe von Wien an den östlichen Rand Österreich-Ungarns verbannt wird und zu einer der ersten deutschen Siedler im Banat wird. Das andere ist Vio, eine Nachfahrin Theresias, deren Familie in den 1980er Jahren aufgrund der politischen Verhältnisse in Rumänien beschließt ihre Heimat, das Banat, zu verlassen um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Hier gilt es bloß nicht aufzufallen, und wenn, dann positiv und durch ein perfektes Äußeres, denn schöne Menschen haben es im Leben grundsätzlich einfacher - so wurde sie erzogen und geprägt. Als junge Mutter passiert Vio jedoch ein Unglück mit ihrer kleinen Tochter. Diese wird ein Leben lang Narben im Gesicht haben. Wie soll sie so nur ihr Leben meistern können, wo doch Schönheit so viel gilt? Ein sehr vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit.
  • Maria Köber
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem berührenden Roman erzählt Betty Boras die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten verknüpft mit der Geschichte der Banater Schwaben. Das eine ist Theresia aus den 18.Jahrhundert, eine bildschöne Frau, die aufgrund eines verbotenen Liebesverhältnisses aus ihrer Heimatstadt in der Nähe von Wien an den östlichen Rand Österreich-Ungarns verbannt wird und zu einer der ersten deutschen Siedler im Banat wird. Das andere ist Vio, eine Nachfahrin Theresias, deren Familie in den 1980er Jahren aufgrund der politischen Verhältnisse in Rumänien beschließt ihre Heimat, das Banat, zu verlassen um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Hier gilt es bloß nicht aufzufallen, und wenn, dann positiv und durch ein perfektes Äußeres, denn schöne Menschen haben es im Leben grundsätzlich einfacher - so wurde sie erzogen und geprägt. Als junge Mutter passiert Vio jedoch ein Unglück mit ihrer kleinen Tochter. Diese wird ein Leben lang Narben im Gesicht haben. Wie soll sie so nur ihr Leben meistern können, wo doch Schönheit so viel gilt? Ein sehr vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit.

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Angela Ventzky

OSIANDER Göppingen

Zum Portrait

5/5

Was bedeutet persönliches Glück wirklich?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr eindrückliches Buch über Herkunft, Anpassung, Erwartungen der Gesellschaft, Ausgrenzung, Schönheitsideale und Muttersein. Es wird sehr deutlich wie wichtig Selbstannahme und der Mut neue Wege zu gehen sind, um ein schönes Leben zu haben.
  • Angela Ventzky
  • Buchhändler/-in

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5/5

Was bedeutet persönliches Glück wirklich?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr eindrückliches Buch über Herkunft, Anpassung, Erwartungen der Gesellschaft, Ausgrenzung, Schönheitsideale und Muttersein. Es wird sehr deutlich wie wichtig Selbstannahme und der Mut neue Wege zu gehen sind, um ein schönes Leben zu haben.

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