Produktbild: Das schönste aller Leben

Das schönste aller Leben Roman. "Ein Roman von erschütternder Zärtlichkeit." Mareike Fallwickl

130

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41467

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1794 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287457

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

41467

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1794 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287457

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  • Reader1965

    aus Hamburg

    5/5

    05.04.2026

    eBook (ePUB)

    Intensiv

    Was für ein grossartiges & tiefgründiges Debüt. "Das schönste aller Leben" von Betty Boras ist ein Roman mit Sogwirkung. Einmal angefangen, konnte ich den Ebook-Reader nicht mehr aus der Hand legen - dabei hätte ich es aufgrund des für mich nicht ansprechenden Covers fast übersehen. Betty Boras hat einen wundervollen Schreibstil: kraftvoll & intensiv. Vio & Theresia sind so einfühlsam & greifbar beschrieben, dass ich Bilder von ihnen & den jeweiligen Lebensumständen im Kopf hatte. Der Schmerz & die Schuldgefühle von Vio sind spürbar, auch das Leid von Theresia. Es geht um Identität, Mütter & Schönheitsideale. Betty Boras verbindet dabei Familengeschichte mit der Fragestellung "Kommt mit der Schönheit auch das Glück?". Sie schreibt über die sichtbaren & die unsichtbaren Narben. Ein bewegendes & nachdenklich machendes Buch für alle, die Geschichten aus dem Leben mögen.

  • Jürg K.

    5/5

    18.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ruhige, aber kraftvolle Geschichte

    Die Geschichte zeigt zwei Frauen, die durch Jahrhunderte voneinander getrennt sind und doch denselben Schmerz in sich tragen. Den Versuch, in einer Welt zu bestehen, die ihren Wert von aussen definiert. Vios Geschichte hat mich besonders bewegt. Die Flucht aus dem Banat, das Ankommen in Deutschland, dieses ständige Bemühen, nicht aufzufallen ich konnte die Enge, die Unsicherheit, aber auch den Trotz in ihr spüren. Fleiss und Schönheit als Währung, als Schutzschild, als Eintrittskarte in ein neues Leben. Und dann der Moment, in dem ihre Tochter verletzt wird, plötzlich bricht alles, worauf sie ihr Selbst gebaut hat, in sich zusammen. Ihre Selbstvorwürfe haben mich regelrecht mitgerissen, weil sie so menschlich, so schmerzhaft nachvollziehbar sind. Theresias Geschichte im 18. Jahrhundert wirkt, wie ein Echo aus einer anderen Zeit und doch ist, sie erschreckend nah. Die Keuschheitskommission, die Entrechtung, die Gewalt, die über sie kommt, nur weil sie begehrenswert ist. Ich habe beim Lesen oft gedacht, wie wenig sich manche Mechanismen wirklich verändert haben. Was beide Frauen verbindet, ist diese Banater Erde, die wie ein unsichtbares Band durch den Roman zieht. Ein Ort voller Schönheit und Härte, der sie prägt, trägt und zugleich verletzt. Für mich ist dieses Buch ein leises, aber kraftvolles Nachdenken über Herkunft, Körper, Schuld und die Frage, wie man sich selbst behauptet, wenn die Welt einen ständig neu definiert. Es bleibt lange im Herzen. Sehr zu empfehlen.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    17.02.2026

    eBook (ePUB)

    Nah an den Menschen, stark erzählt

    Die Geschichte liest sich ruhig. Sie bleibt bei den Menschen und macht kein Aufheben. Manche Stellen sind schwer, andere still und fast unscheinbar. Gerade diese Momente bleiben im Kopf. Nicht alles wird erklärt. Manche Situationen muss man aushalten. Das wirkt echt und nicht ausgedacht. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen aus sehr unterschiedlichen Zeiten. Die eine flieht mit ihrer Familie nach Deutschland und lernt früh, sich anzupassen und stark zu sein. Später bringt ein Unglück mit ihrer kleinen Tochter vieles ins Wanken. Schuld und Zweifel bleiben. Die andere lebt im 18. Jahrhundert und erlebt, wie gefährlich es sein kann, begehrt zu werden. Ihr Leben wird von fremden Regeln bestimmt, die keinen Platz für Mitgefühl lassen. Beide Frauen sind mit dem Banat verbunden. Dieser Ort ist mehr als nur eine Landschaft. Er wirkt wie eine Erinnerung, die bleibt und weitergegeben wird. Schmerz und Schönheit liegen nah beieinander. Diese Verbindung macht die Geschichte rund und glaubwürdig. Beim Lesen entsteht Nähe. Die Geschichte drängt nicht, sie lässt einen einfach mitgehen. Sie erklärt nicht alles und lässt Raum für eigene Gedanken. Situationen wirken vertraut, auch wenn die Lebensumstände anders sind. Es geht um Verantwortung, Schuldgefühle und darum, mit dem eigenen Leben klarzukommen. Kleine Momente bleiben hängen und sagen oft mehr als große Worte. Am Ende bleibt das Gefühl, eine Geschichte gelesen zu haben, die ehrlich erzählt ist. Sie zeigt Leid, Schuld und Stärke, ohne zu werten. Die Verbindung der beiden Lebenswege über Zeit und Herkunft gibt dem Ganzen Tiefe, ohne schwer zu wirken. Das Buch bleibt nicht wegen einzelner Szenen im Gedächtnis, sondern weil es das Leben zeigt, wie es ist. Mit Verletzungen, mit Schuld und mit dem Versuch, trotzdem weiterzugehen. Genau das macht es so berührend. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Geschichten mögen, die nah am Menschen sind und leise berühren. Wer Geschichten mit Tiefe, Gefühl und klarer Sprache schätzt, wird dieses Buch nicht vergessen.

  • Bewertung

    4/5

    18.03.2026

    eBook (ePUB)

    Perspektivwechsel

    Ich finde das Buch interessant, weil der Schreibstil die Stimmung sehr gut transportiert und sich angenehm lesen lässt. Die verschiedenen Perspektiven, besonders die „Ich“-Erzählweise, machen die Geschichte vielschichtig und teilweise intensiv. Dabei haben mich einige Gedanken und Entwicklungen wirklich beschäftigt. Gleichzeitig fand ich manche Themen, vor allem rund um das Schönheitsideal, etwas anstrengend und nicht ganz greifbar. Das Cover gefällt mir dabei sehr, weil es die Atmosphäre des Buches auf ansprechende Weise widerspiegelt. Insgesamt vermittelt es schon beim Anschauen einen ersten Eindruck von der Stimmung und Tiefe der Geschichte.

  • Bewertung

    3/5

    19.02.2026

    eBook (ePUB)

    Bei dieser Geschichte wurden leider zu viele Möglichkeiten verschenkt.

    Ich bin zwiegespalten. Zwei Hauptprotagonistinnen, Theresia und Vio. Es gibt dann noch einen dritten Protagonisten das Banat (ein Landstrich in Rumänien). Zwischen den dreien wird hin und her geswitcht. Im Fall von Vio außerdem im hier und Jetzt und in ihre Kindheit. Überhaupt Vio, das ist eine Figur, an die ich nicht herankomme, sie hielt mich als Leserin auf Abstand, wie sie es auch mit den Menschen ihres Umfelds tat. Ein durch sie unbeabsichtigter Unfall verletzt ihre Tochter sichtbar. Die verloren gegangene, unversehrte Schönheit der Tochter, manifestierte sie zum größten Teil darauf, wie schlimm dieser entstandene "Makel" für sie selbst ist. Es war mir im Buch überhaupt zu viel Vio und zu wenig Theresia. Obwohl deren Geschichte der eigentliche interessante und tragende Grundpfeiler des Romans ist. Er hätte locker 500 Seiten füllen können. Sowie auch die Lebenswege von Theresias Kindern, welche bis auf zwei Töchter gar keine Rolle spielten, hätten mehr eingebunden werden müssen. Den Lebensverhältnissen in Rumänien, politisch als auch wirtschaftlich, wurde ebenfalls keine Beachtung beigemessen. Somit wurden hier zu viele Möglichkeiten leider verschenkt. Ansonsten ist das Buch verständlich geschrieben. Thematisch aber vielleicht eher für Leser geeignet, deren besonderes Interesse auf den Themen psychische Probleme und Depressionen liegt. Jedoch könnte diese Thematik auch triggern. Muss Jede*r für sich entscheiden. Mit dem abrupten Ende, a la "alles ist wieder gut", konnte ich ebenfalls nicht viel anfangen, Das Cover ist gut, kann aber nicht das halten was es verspricht.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit

    In diesem berührenden Roman erzählt Betty Boras die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten verknüpft mit der Geschichte der Banater Schwaben. Das eine ist Theresia aus den 18.Jahrhundert, eine bildschöne Frau, die aufgrund eines verbotenen Liebesverhältnisses aus ihrer Heimatstadt in der Nähe von Wien an den östlichen Rand Österreich-Ungarns verbannt wird und zu einer der ersten deutschen Siedler im Banat wird. Das andere ist Vio, eine Nachfahrin Theresias, deren Familie in den 1980er Jahren aufgrund der politischen Verhältnisse in Rumänien beschließt ihre Heimat, das Banat, zu verlassen um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Hier gilt es bloß nicht aufzufallen, und wenn, dann positiv und durch ein perfektes Äußeres, denn schöne Menschen haben es im Leben grundsätzlich einfacher - so wurde sie erzogen und geprägt. Als junge Mutter passiert Vio jedoch ein Unglück mit ihrer kleinen Tochter. Diese wird ein Leben lang Narben im Gesicht haben. Wie soll sie so nur ihr Leben meistern können, wo doch Schönheit so viel gilt? Ein sehr vielschichtiges Buch über Abschiede, Neuanfänge, Prägung und den Wert der Schönheit.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Ventzky

    Angela Ventzky

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bedeutet persönliches Glück wirklich?

    Ein sehr eindrückliches Buch über Herkunft, Anpassung, Erwartungen der Gesellschaft, Ausgrenzung, Schönheitsideale und Muttersein. Es wird sehr deutlich wie wichtig Selbstannahme und der Mut neue Wege zu gehen sind, um ein schönes Leben zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von Sara Könlein

    Sara Könlein

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Liebe, Schuld und Neubeginn

    In diesem Roman geht es um eine Familie, die alles hinter sich lässt, um in Deutschland neu anzufangen. Vio wächst mit dem Gefühl auf, stark sein zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen. Sie will dazugehören, nicht auffallen, einfach „richtig“ sein. Was mich besonders bewegt hat, ist dieses Gefühl von Scham, das sich durch vieles zieht, Scham für die eigene Herkunft, für Fehler, für Dinge, die man eigentlich gar nicht kontrollieren kann. Diese Scham sitzt tief und begleitet Vio, selbst dann, wenn sie längst angekommen scheint. Und trotzdem spürt man immer die Liebe in der Familie und den Wunsch, es besser zu machen. Ein ruhiges, ehrliches Buch das lange nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters...

    Schönheit, gutes Aussehen, das war für die junge Vio immer sehr wichtig. Denn sobald sie zu reden begann, war für jeden klar, dass sie keine Einheimische ist. Vio war mit ihren Eltern und Großeltern aus dem Banat ins Schwäbische gezogen und war immer die Fremde. Dies versuchte sie, mit ihrem Aussehen zu kompensieren. Umso schlimmer ist es für die erwachsene Vio, dass ihre Tochter nach einem Unfall Verbrennungen im Gesicht davongetragen hat. Was macht uns aus, was macht uns schön? Das sind die zentralen Fragen, die Betty Boras in ihrem Debütroman auch uns stellt.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie wichtig ist Aussehen?

    "ich will für mein Kind das schönste aller Leben. Ich will nicht schon etwas kaputt gemacht haben, bevor es richtig losgeht." Einen kurzen Moment nicht aufgepasst. Narben im Gesicht. Schuldgefühle, Selbstvorwürfe. Was denken die anderen? Betty Boras hinterfragt die Dynamiken von Mutterschaft und Schönheitsidealen und regt zum Nachdenken an.

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