Produktbild: Die Enthusiasten

Die Enthusiasten Roman

65

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11506

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5310 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462314328

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

11506

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5310 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462314328

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  • Nicoles Bücherwelt

    5/5

    01.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine faszinierende Geschichte - großartig und besonders geschrieben

    „Die Enthusiasten“ ist der neue Roman von Autor Markus Orths und überzeugt neben einer außergewöhnlichen Geschichte auch mit einem einzigartigen Erzählstil. Im Mittelpunkt steht die Familie Bär – die drei Geschwister Elfie, Vincent und Marcellus wachsen einem Haus auf, das von unzähligen Büchern bewohnt wird und diese sprichwörtlich auch von der Decke hängen. Beide Eltern sind Literaturliebhaber – während der Vater eine Vorliebe für seltene Wörter hat, verliert die liebenswerte Mutter sich in Geschichten – und verschwindet plötzlich spurlos. Die Hauptfigur hier ist der Literaturwissenschaftler Vincent „Vince“ Bär, der genau wie seine beiden Geschwister einer besonderen Leidenschaft nachgeht. Während seine ältere Schwester Elfi umgeben von 1400m dicken Felswänden seit Jahren nach Dunkle-Materie-Teilchen sucht, hofft sein jüngerer Bruder Marcellus als Filmemacher den einen, noch nie dagewesenen Film zu drehen. Vince selbst ist besessen von „Tristram Shandy“ – einem mehrbändigen Roman des Autors Laurence Sterne. Zum 250. Todestag des Autors trifft sich er wie jedes Jahr mit den Gleichgesinnten Bianca und Ole im englischen Coxwold, wo Sternes Grab liegt. Als in dem kleinen Dorf plötzlich ein Mann auftaucht, der behauptet, den nie veröffentlichten zehnten Band der Reihe in seinem Besitz zu haben, überschlagen sich die Ereignisse – und nehmen seinen (außergewöhnlichen) Lauf… Von Anfang an hat die Geschichte einen ganz besonderen Stil – mal herrlich schräg mit urkomischen Situationen, dann aber auch bewegend und auch leicht träumerisch (besonders in der Vergangenheit). Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, die regelmäßig wechseln: In der Gegenwart (2018) begleiten wir Vince in das Dörfchen Coxwold und seiner abenteuerlichen Suche nach dem mysteriösen zehnten Band des Romans „Tristram Shandy“. Dann geht es zurück in die Kindheit – wir erfahren, wie Familie Bär zwischen Büchertürmen gelebt hat, welche Beziehung die Geschwister untereinander haben und wie sie mit einem schmerzlichen Verlust umgehen. Nicht nur die Geschichte ist besonders und faszinierend, sondern auch der Schreibstil: Mit einer großen Liebe zu Literatur, Sprache und Wörtern gibt es hier viel zu entdecken. Manchmal wird es auch etwas ausufernd, aber das passt gut zum Gesamtwerk. Viele besonders formulierte Sätze stechen hier ins Auge und es macht Spaß, diese zu lesen. Sehr gefallen hat mir die Beschreibung des Hauses voller Bücher und die Bedeutung von Geschichten. Dieses ist bildgewaltig und bewegend geschrieben. Nach und nach verbinden sich die Erzählstränge – was am Anfang seltsam und rätselhaft wirkt, wird später klarer und einige Fragen werden beantwortet. Mein Fazit: Eine faszinierende Geschichte – facettenreich, herrlich schräg und gleichzeitig berührend. Ganz besonders ist der Schreibstil: Literarisch, aussagekräftig und mit toll formulierten Sätzen – außergewöhnlich und wirklich gelungen. Nach und nach verbinden sich die beiden Erzählstränge aus Vergangenheit und Gegenwart – mit abenteuerlichen Wendungen, schrägen Situationen, bewegenden Momenten und auch aktuellen Themen. Ein großartiges Buch mit einem einzigartigen Stil – sehr lesenswert!

  • damelilli

    5/5

    06.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Unwahrscheinliches Lesevergnügen, das wahr sein könnte

    Eine liebevolle Familie, die in einem Haus lebt, das von Büchern zusammengehalten wird steht im Zentrum dieses wunderbar skurrilen Romans. Die Mutter verschwindet unter nie geklärten Umständen und dieser Verlust bestimmt das Leben der restlichen Familienmitglieder. Dazu gehört der Vater, der eine extreme Abneigung gegen Wiederholung hat und die Kinder so zu sprachlicher Vielfalt und Phantasie erzieht, die Tochter, die nichts sehnlicher wünscht, als die Dunkle Materie in der Physik zu entschlüsseln, der Sohn , der sich in der Welt der Filme verliert und sich für seine Filme sehr spezielle Themen aussucht und der mittlere Sohn, der seine Liebe zur Sprache in einer unbändigen Begeisterung für Lawrence Sternes Tristram Shandy auslebt und davon überzeugt ist, dass er selbst kein Buch schreiben kann. Markus Orths entfaltet ein Panorama an wundersamen Ereignissen und Begegnungen mit besonders gezeichneten Personen. Die Erzählstimme gehört dem mittleren Sohn Vince. In Anlehnung an sein großes Vorbild Lawrence Sterne erzählt er seine Geschichte in vielen Abzweigungen und Zwischenbemerkungen, die für mich die Spannung erst noch erhöht haben. Es gibt viele sprachliche Neuschöpfungen und wunderbare Umschreibungen, die mein Leserinnenherz erfreuten. Es macht großen Spaß, Vince durch seine Abenteuer zu folgen, immer mit der Frage, ob nun eine erfundene Geschichte so erzählt wird, dass man sie auf jeden Fall glaubt oder ob das Geschehen der Wahrheit entspricht und man aber stets denkt: „So kann es nie und nimmer gewesen sein.“ Dieser Roman ist ein Fest und eine abenteuerliche Reise für alle, die Sprache lieben, gerne skurrilen Ereignissen folgen und Helden mit Herz mögen. Unterhaltsame Zwischenbemerkungen und Plot Twists garantiert.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    4/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Skurril!

    Dieser Roman, der durch das farbenprächtige Cover auffällt, ist ein originelles Buch über Menschen, die für ihre Leidenschaften, also für ihre Passionen, leiden und brennen. Autor Markus Orth rückt dafür eine unkonventionelle Familie in den Mittelpunkt, in der sich fast alles um Bücher dreht. Die Eltern und ihre drei Kinder leben mit und durch Bücher, bis eines Tages die Mutter sang- und klanglos verschwindet. Die Geschichte, erzählt vom 26-jährigen Ich-Erzähler Vince Bär, pendelt in elf Büchern (Was sonst?) zwischen dem elterlichen Hexenhäuschen bei Frankfurt am Main und der nordenglischen, verschlafenen Kleinstadt Coxwold in der Nähe von York. Als erwachsener Mann gehört Vince zum engsten Kreis der Tristam Shandy-Fans, die sich alljährlich zum Sterne-Geburtstag in Coxwold trifft. Und mit seinem Vater, der inzwischen im Altersheim gelandet ist, telefoniert er täglich und setzt die Sprachspiele, die in ihrer Kindheit zelebriert worden sind, in geradezu absurd anmutenden Fragespielen, die aber von einer großen Nähe und Zugewandtheit zeigen, fort. Als Vince und Co. erfahren, dass es zu Laurence Sternes Werk „Tristram Shandy“ ein 10. bislang unveröffentlichter Band existieren soll, wenden die Enthusiasten viel Zeit und Energie für die Suche nach dem möglicherweise existierenden Manuskript auf. Meine Meinung: Der Schreibstil ist temporeich, spielerisch und dabei nie selbstverliebt. Orths experimentiert mit der Sprache und lässt dabei die Kinder der Familie Bär Worte erfinden. Die Charaktere sind herrlich skurril. Selbst Nebendarsteller wie die rätselhafte Thailänderin Natcha, Fat Wayne oder Morton Minelli sind fein gezeichnet. Leser die Freude am Lesen sowie der Sprache haben, wird dieser Roman gefallen. Fazit: Gerne gebe ich diesem Roman, der eine Hommage auf das Lesen, die Phantasie und den Irrsinn des Lebens ist, 4 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    02.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Mentale Satzlabyrinthe

    Shandy, so wird der Ich-Erzählende Vince Bär genannt. Ein Literaturliebhaber, mit weitem Abstand ein Groupie von Laurence Sterne und den neun Bücher des Tristram Shandy, daher der Spitzname. Aufgewachsen in einer Bücherverrückten Familie, daher rührt wohl seine Leidenschaft, in einem Haus welches buchstäblich von den Büchern darin getragen wird. Auf der jährlichen Reise nach Coxwold zum Todestag seines liebsten Schriftstellers, den 250. Todestag diesmal, beginnt das monologische Gedankenspiel des Romans. Shandy erzählt von Gegenwart, von Vergangenheit, Zukunft, von Wirklichkeit und Unwirklichkeit, die er sich selber ausmalt. Alles in einem Geflecht aus Sätzen und Gedankensprüngen, die wie ein bunter zu strickender Schal wirken, wo auf kurz über lang, eine Farbe die andere ablöst, ein Gedanke den nächsten strickt, um am Ende alle Fäden zusammenlaufen. Markus Orths hat mit diesem Werk eine verbale Explosion geschaffen. Es war anfangs schwierig, den Gedanken des Erzählers zu folgen. Irgendwann gibt man sich dem Wechselspiel hin und wartet, diese teils skurrilen Sätze mit ihrem Inhalt lesend, ab wohin die mentale Reise führt. Literarisch hat Orths hier etwas ganz Außergewöhnliches geschaffen, auch wenn ich mich mit dem Inhalt erst im letzten Drittel anfreunden konnte, haben mich die Sätze, die Metaphern, der Schreibstil fasziniert zurückgelassen. Am Ende muss sich jeder Leser selbst die Frage beantworten, was Literatur und das damit verbundene Schreiben und Lesen für ihn ist.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    14.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wenn die Lust am Fabulieren zum Geschwafel gerät...

    Ein erzählerisches Feuerwerk über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Und über drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und ein großer Verlust. Was haben ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy , eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt, eine nordenglische Kleinstadt und ein sensationeller Fund gemeinsam? Sie kommen in »Die Enthusiasten« vor, dem wahrscheinlich turbulentesten und gewagtesten Roman seit Langem, der auf halsbrecherische Weise die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen kann und was menschengemachte Kunst ist. Auch dabei: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet. (Verlagsbeschreibung) Laurence Sterne - ich gebe zu, vor diesem Buch noch nie von ihm gehört zu haben - ist hier wohl inhaltlich wie formell ausschlaggebend für den Roman. Über Laurence Sterne weiß Wikipedia zu berichten, dass er ein englisch-irischer Schriftsteller zur Zeit der Aufklärung war und von 1713 bis 1768 lebte. Sein Grab (niemand weiß genau, ob es wirklich Sternes Knochen sind, die dort begraben liegen) findet sich in Coxwold, Großbritannien. “The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman” gilt als Sternes Hauptwerk, das aus neun Bänden besteht. Bekannte Größen wie Goethe oder Nietzsche waren große Bewunderer, und glaubt man Markus Orhts’ Ausführungen in seinem Roman, hätte es Bücher wie beispielsweise Moby Dick von Herman Melville nicht gegeben. Offenbar zählt auch Markus Orths zu den Fans des richtungsweisenden Schriftstellers aus dem 18. Jahrhundert. Jedenfalls dreht sich hier vieles um eben jenen Laurence Sterne, zu dessen Geburtstag sich wie jedes Jahr eine Handvoll Anhänger am Grab in Coxwold einfinden. Darunter befindet sich auch Vincent Bär, der ebenso wie zwei weitere Sterne-Experten seit langem die Auffassung hegt, dass es einen verschollenen zehnten Band von Tristram Shandy geben muss. Und ausgerechnet in Coxwold ereilt die drei die Nachricht, dass eben jener zehnte Band nun entdeckt worden sei - und sie als Experten sollten prüfen, ob der Text wirklich von Sterne ist. Die Aufregung ist groß - und im Folgenden entspannt sich eine ebenso abenteuerliche wie dilettantische Jagd nach dem so lange verschollenen Band. Was eigentlich sehr unterhaltsam klingt, wird durch die Art des Erzählens jedoch zu einem zunehmend ausufernden Informations- und Gedankenbrei. Es gibt neben dem Handlungsstrang um den zehnten Band von Tristram Shandy nicht nur zahlreiche Rückblenden in Vincent Bärs Leben - und in das seiner Eltern und Geschwister - sondern auch viele Abschweifungen zu verschiedensten Themen, was das Lesen verwirrend und zunehmend zäh gestaltet. Ich musste mich oftmals vom Querlesen abhalten, empfand aber jedes “Dazu später mehr” mit zunehmendem Lesefortschritt immer mehr als Drohung. Oft reichten schon wenige Seiten, um mich das Buch wieder beiseite legen zu lassen und das Weiterlesen auf später zu verschieben. Attestieren kann man Markus Orths ganz klar die Lust am Fabulieren, und auch hierbei folgt er eben jenem Laurence Sterne, dessen Tristram Shandy lt. Wikipedia mehr ein buntes Durcheinander denn ein planvolles Kunstwerk ist. Auch ist es sicher kein Zufall, dass “Die Enthusiasten” in Kapitel unterteilt ist, die mit “Das erste Buch”, “Das zweite Buch” usw. überschrieben sind. Ohne diese ewigen Abschweifungen hätte ich den Roman sogar gern gelesen. Die Jagd nach Sternes zehntem Buch auf der einen Seite und die Familiengeschichte von Vincent Bär auf der anderen sind durchaus unterhaltsam, wenn auch zunehmend absurd. Doch wenn die Lust am Fabulieren immer mehr zum seitenfüllenden Geschwafel gerät - so leid es mir tut, dann verliere ich die Lust am Lesen. Ein interessantes literarisches Experiment, durchaus - aber für mich einfach nur zäh. Schade! © Parden

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  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

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    5/5

    22.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urkomisch und die richtige Lektüre in schwierigen Zeiten ...

    Wer witzige und originelle Romane gerne liest, kommt hier auf seine Kosten. Turbulent, voller Sprachwitz mit skurrilen Charakteren. "Markus Orths feiert die Kunst des Erzählens". Ganz große Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Eva Seitz-Brückner

    Eva Seitz-Brückner

    RavensBuch Osiander Ravensburg

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    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der zehnte Band

    Ein verrücktes Buch! Mit mindestens so viel Fabulierlust wie Laurence Stern in seinem „Tristam Shandy“. Denn um dieses Buch geht es hauptsächlich in den „Enthusiasten“ von Markus Orths. Genauer gesagt, um den zehnten Band des Tristam Shandy, der scheinbar verschollen ist. Und als der Ich -Erzähler Vince Bär mit zwei seiner Freunde am Grab von Laurence Sterne steht und alle eine SMS erhalten, dass der 10. Bandes aufgetaucht ist, ist die Freude groß und Vince lässt sich auf haarsträubende Ideen ein, diesen Band in seinen Besitz zu bringen. Auch Vince‘ buchbegeisterte und ebenso verrückte Familie wird so herrlich beschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Und die Frage, was wahr und was erfunden ist , stellt sich bei diesem Lesespass erst gar nicht.

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