Produktbild: Heaven's Gate

Heaven's Gate Ein Fall für Caruso

112

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8041

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,2 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Elfenbein / Smaragd

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30118-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8041

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,2 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Elfenbein / Smaragd

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30118-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    16.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Neue Krimiserie, die Lust auf mehr macht

    Mit "Heaven’s Gate" legt Daniel Faßbender ein starkes Krimidebüt vor, das klassische Hardboiled- und Noir-Elemente mit einer ungewöhnlichen Kulisse und viel Atmosphäre verbindet. Der Roman spielt auf einer philippinischen Insel, die auf den ersten Blick wie ein Surferparadies wirkt – mit Sonne, Wellen und Freiheit –, sich jedoch schnell als moralisch vermintes Terrain entpuppt. Im Zentrum steht Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer, der nun als heruntergekommener Privatdetektiv auf der Insel lebt. Er trinkt zu viel, vermeidet Bindungen und flüchtet sich immer wieder ins Meer und die legendäre Welle „Heaven’s Gate“. Caruso ist ein klassischer Antiheld: desillusioniert, angeschlagen, aber nicht gleichgültig. Der Krimi beginnt mit einem vermeintlich klassischen Vermisstenfall, der sich rasch zu einer Reise in dunkle Abgründe entwickelt. Drogenhandel, Korruption, Gewalt und eine allgegenwärtige Atmosphäre der Bedrohung rücken immer stärker in den Vordergrund. Der schmale Grat zwischen Urlaubsidylle und brutaler Realität wird klar. Stilistisch ist der Roman dabei ruhig, lakonisch und sehr präzise. Spannung entsteht vor allem durch das Wissen, dass jede Entscheidung Folgen hat. Die Surfszenen sind dabei besonders gelungen, weil sie Carusos inneren Zustand widerspiegeln. Mein Fazit: Heaven’s Gate ist ein literarischer Noir-Krimi, der von Atmosphäre, Figurenzeichnung und innerer Spannung lebt. Daniel Faßbender verbindet klassische Krimimotive mit einem starken Schauplatz und einer glaubwürdigen, verletzlichen Hauptfigur. Für mich ist das ein sehr überzeugender Serienauftakt, der mir Lust auf weitere Fälle mit Caruso macht.

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Trügerische Wellen

    Bei dem Buch Heavenˋs Gate von Daniel Faßbender handelt es sich um einen sehr interessanten Kriminalroman, der auf einer philippinischen Insel mit Surfer-Hotspot spielt. Ich dachte es handelt sich um einen leichten Sommerkrimi, den man mal schnell nebenher weg lesen kann. Schnell gelesen hab ich ihn auf alle Fälle und das nicht nur wegen der gerade mal 290 Seiten. Zu Beginn startet es auch ganz entspannt, wenn er das Wellenreiten intensiv beschreibt und man sich selbst in der Welle sieht. Caruso hängt als Aushilfsdetektiv und Surfer, oft ziemlich hackedicht, auf der Insel ab. Bis er von einer Reichen Touristin den Auftrag bekommt, deren verschwundene Sohn zu finden. Bei seinen Nachforschungen tun sich die Abgründe der Insel auf - Gewalt, Drogen, Korruption, Bestechung, Armut, Prostitution usw. Das wurde schon sehr intensiv beschrieben und ich befürchte auch realitätsnah. Deshalb fand ich diesen Krimi nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant und intensiv, aber durch den Surfer-Vibe trotzdem locker. Hat mir gut gefallen und kann ich weiter empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    spannend!

    Der Roman zeichnet das Porträt eines gebrochenen Helden vor exotischer Kulisse. Caruso, einst Profisurfer, heute Privatdetektiv ohne Aufträge und Geld, wird auf der philippinischen Insel Surogao in einen gefährlichen Vermisstenfall gezogen. Was als Hoffnungsschimmer beginnt, entpuppt sich schnell als Abstieg in eine Welt aus Drogen, Gewalt und allgegenwärtiger Korruption. Die Geschichte überzeugt durch eine raue, glaubwürdige Atmosphäre und einen Protagonisten, der zwischen Resignation und Moral schwankt. Spannung und Noir-Elemente verbinden sich zu einem düsteren Krimi mit Tiefgang. An diesem Buch gefällt mir das Erzähltempo, die vielseitige Sprache und am meisten, ja, ich gebe es zu, ich habe ein gewisses Faible dafür, der Protagonist als Antiheld, der genug Laster mitschleppt um einen sprichwörtlichen Laster damit zu füllen.

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Raffinierter Serienauftakt

    Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass „Heaven´s Gate“, der Auftakt zu Daniel Faßbenders Krimireihe im Diogenes-Verlag, sich allzu bereitwillig gängiger Genreklischees bedient. Doch wer genauer hinschaut, erkennt, dass er meisterhaft mit ihnen spielt: Da ist archaische Männlichkeit und auf Attraktivität reduzierte Weiblichkeit, doch da ist auch ein scharfsinniger, oft impliziter Witz, der beides in seiner Tragikomik wahrnimmt und auf die Spitze treibt. Dabei gelingt Faßbender ein bemerkenswerter Balanceakt: Er entlarvt, ohne zu denunzieren, und überspitzt, ohne seine Figuren der Lächerlichkeit preiszugeben, begegnet ihnen stattdessen stets mit Ernsthaftigkeit. Auch inhaltlich verstecken sich mehrere Schichten im Roman: Was sich gefühlt wie ein unterhaltsamer und humorvoller Krimi vor Urlaubskulisse mit Surferleben liest, steckt voller gesellschaftlicher und politischer Themen (Korruption, Drogenökonomie, Aktivismus, Auswirkungen von Tourismus für lokale Gemeinschaften), die sich entdecken lassen, aber nie aufdrängen. Faßbender ist ein unterhaltsamer und zugänglicher Krimi gelungen, aus dem jede:r so viel Tiefe mitnehmen kann, wie er/sie möchte.

  • Odina

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefährliche Ermittlungen

    Der Krimi "Heaven's Gate“ wurde von Daniel Faßbender verfasst und erschien am 25. Februar 2026 im Diogenes Verlag. Das Buch umfasst 304 Seiten und das Cover ist stimmig zum Setting gestaltet. In der Geschichte geht es um Caruso, einen ehemaligen deutschen Profisurfer, der auf der philippinischen Insel Surogao in Geldnöten steckt. Als eine Spanierin ihn bittet, ihren vermissten Sohn zu suchen, nimmt er den Auftrag an. Schnell merkt er, dass hinter dem Verschwinden mehr steckt: Die paradiesische Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz und Caruso gerät in einen Strudel aus Korruption und Gewalt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, ruhig und sehr bildhaft. Die lebendigen Beschreibungen der Insel und ihrer Atmosphäre lassen die Umgebung förmlich greifbar werden. Die Spannung bleibt dabei von Anfang bis Ende hoch, die Krimihandlung ist gekonnt und fesselnd aufgebaut. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Besonders Caruso wirkt als Hauptfigur authentisch und vielschichtig. Seine Vergangenheit als Surfer und sein jetziges Leben als Privatdetektiv fügen sich zu einer glaubwürdigen und sympathischen Persönlichkeit zusammen, deren Handlungen und Gedanken stets verständlich bleiben. Insgesamt ist das Buch ein gelungener, kurzweiliger Krimi, der nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern auch zum Nachdenken anregt.

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  • Zum Bewerterprofil von Julian Kufferath-Sieberin

    Julian Kufferath-Sieberin

    OSIANDER Tübingen

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    4/5

    11.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hier ist Potential für mehr

    Für den Ex-Surfprofi, den alle nur „Carruso“ nennen, läuft es alles andere als rund. Was nach einem Traumleben klingt – auf einer philippinischen Insel wohnen, ausschlafen, in den Tag hineinleben, surfen und Bierchen schon vor dem Frühstück – entpuppt sich schnell als prekäre Existenz. Carruso lebt in ständiger Geldnot und hält sich mühsam mit Surfstunden und kleinen Ermittlungsaufträgen als Privatdetektiv über Wasser. Als ihn eine reiche Spanierin beauftragt, ihren Sohn zu finden und ein üppiges Gehalt winkt, scheinen die schlechten Zeiten vorbei. Der vermeintliche Ausweg entpuppt sich jedoch rasch als Einstieg in ein gefährliches Geflecht aus Macht und Korruption. Hinter der idyllischen Kulisse der Insel stößt Carruso auf machthungrige Politiker, korrupte Polizisten, Drogenschmuggler und radikale Umweltschützer – und gerät zunehmend zwischen die Fronten. Heaven’s Gate überzeugt dabei vor allem durch Tempo und Atmosphäre. Die Geschichte bietet reichlich Action, einen kantigen Ermittler mit Ecken und Kanten sowie ein grundsätzlich solides Setting. Für einen Krimi mit nachhaltiger Tiefe fehlt es jedoch an erzählerischer Komplexität. Statt eines vielschichtigen Geflechts aus Intrigen und Machtspielen entwickelt sich die Handlung weitgehend linear und bleibt in ihren Wendungen überschaubar. Auch der Nebenplot ist früh durchschaubar und überrascht kaum. Dennoch überwiegt der positive Eindruck: Heaven’s Gate ist ein unterhaltsamer Krimi mit einer starken Hauptfigur und einem reizvollen Schauplatz. Ich freue ich mich auf eine mögliche Fortsetzung und hoffe, dass hier mehr aus dem durchaus vorhandenen Potential der Reihe herausgeholt wird.

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