Produktbild: Der Name an der Wand
Artikelbild von Der Name an der Wand
Hervé Le Tellier

1. Der Name an der Wand

Der Name an der Wand

Gesprochen von
4
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen tolino-App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der tolino-App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die tolino-App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Robert Laber

Spieldauer

4 Stunden und 2 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Speech Studio Schweiz

Sprache

Deutsch

EAN

9783039682126

Beschreibung

Rezension

«Ein Geschenk der Literatur an die Geschichtswissenschaft»

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Robert Laber

Spieldauer

4 Stunden und 2 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Speech Studio Schweiz

Sprache

Deutsch

EAN

9783039682126

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Spurensuche

drawe aus Landau am 31.05.2025

Bewertungsnummer: 2504315

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor kauft ein Haus in Südfrankreich und sieht einen in den Putz eingeritzten Namen: André Chaix. In einer Ausstellung über die Résistance stößt er wieder auf diesen Namen, und nun will er es wissen: Wer ist dieser André Chaix? Er macht sich auf Spurensuche in die Zeit vor 80 Jahren, und André Chaix wird für ihn zu einem „Senkblei“, mit dem er sich in eine Epoche versenkt, „in der Großherzigkeit und Mut mit Egoismus und Niedertracht eng beieinanderlagen.“ Die Quellenlage ist dürftig, und das, was Le Tellier findet, breitet er vor seinem Leser aus: einige Fotos, einige Briefe, dazu kommen Erzählungen der Familie, er besucht Archive, er stößt auf Zeitgenossen, vertieft sich in die politische und militärische Lage der Zeit, immer im Versuch, dem jungen André Konturen geben zu können. Le Tellier will keinen Roman schreiben, und er verbietet sich jeden romanhaften Effekt aus Respekt vor dem Toten. Er will sich ihm auch nicht anbiedern, indem er ihn direkt anspricht und in einen fiktiven Dialog mit ihm tritt. Das hält Le Tellier für „anstößig“, sagt er, er hält sich zurück. Aber er weitet seinen Blick in die Zeit und stellt seinem Leser die überaus komplizierten Verhältnisse im Vichy-Frankreich vor. Dabei interessieren ihn natürlich besonders die Maquisards, denen sich André Chaix angeschlossen hatte. Er ist beeindruckt von ihrem Mut, von ihrem entbehrungsreichen und gefährlichen Agieren unter „Kälte, Hunger und Angst“ im Kampf gegen die Deutschen. Sie sind miserabel ausgestattet und erhalten keine offizielle Unterstützung, weil sie Kommunisten sind. Le Tellier nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Verstrickungen der Franzosen in den Nationalsozialismus bloßlegt und aufzeigt, wie die französischen Altnazis sich heute in der Front National wieder zusammenfinden. Oder wenn er auf die Biografie Wernher von Brauns eingeht, eines strammen Nazis, der dennoch seine Karriere in den USA fortsetzen konnte: ein Beispiel für Korrumpierbarkeit. Diesen Bogen in die Gegenwart schlägt er immer wieder, vor allem, wenn er sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellt. Welchen Sinn hatte es, dass Andrè Chaix sein Leben mit 20 Jahren verliert? Welchen Sinn hat sein eigenes Leben, das des Autors?

Spurensuche

drawe aus Landau am 31.05.2025
Bewertungsnummer: 2504315
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor kauft ein Haus in Südfrankreich und sieht einen in den Putz eingeritzten Namen: André Chaix. In einer Ausstellung über die Résistance stößt er wieder auf diesen Namen, und nun will er es wissen: Wer ist dieser André Chaix? Er macht sich auf Spurensuche in die Zeit vor 80 Jahren, und André Chaix wird für ihn zu einem „Senkblei“, mit dem er sich in eine Epoche versenkt, „in der Großherzigkeit und Mut mit Egoismus und Niedertracht eng beieinanderlagen.“ Die Quellenlage ist dürftig, und das, was Le Tellier findet, breitet er vor seinem Leser aus: einige Fotos, einige Briefe, dazu kommen Erzählungen der Familie, er besucht Archive, er stößt auf Zeitgenossen, vertieft sich in die politische und militärische Lage der Zeit, immer im Versuch, dem jungen André Konturen geben zu können. Le Tellier will keinen Roman schreiben, und er verbietet sich jeden romanhaften Effekt aus Respekt vor dem Toten. Er will sich ihm auch nicht anbiedern, indem er ihn direkt anspricht und in einen fiktiven Dialog mit ihm tritt. Das hält Le Tellier für „anstößig“, sagt er, er hält sich zurück. Aber er weitet seinen Blick in die Zeit und stellt seinem Leser die überaus komplizierten Verhältnisse im Vichy-Frankreich vor. Dabei interessieren ihn natürlich besonders die Maquisards, denen sich André Chaix angeschlossen hatte. Er ist beeindruckt von ihrem Mut, von ihrem entbehrungsreichen und gefährlichen Agieren unter „Kälte, Hunger und Angst“ im Kampf gegen die Deutschen. Sie sind miserabel ausgestattet und erhalten keine offizielle Unterstützung, weil sie Kommunisten sind. Le Tellier nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Verstrickungen der Franzosen in den Nationalsozialismus bloßlegt und aufzeigt, wie die französischen Altnazis sich heute in der Front National wieder zusammenfinden. Oder wenn er auf die Biografie Wernher von Brauns eingeht, eines strammen Nazis, der dennoch seine Karriere in den USA fortsetzen konnte: ein Beispiel für Korrumpierbarkeit. Diesen Bogen in die Gegenwart schlägt er immer wieder, vor allem, wenn er sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellt. Welchen Sinn hatte es, dass Andrè Chaix sein Leben mit 20 Jahren verliert? Welchen Sinn hat sein eigenes Leben, das des Autors?

Bewegend und bildend; Der…

Hornita aus Augsburg am 15.04.2025

Bewertungsnummer: 3014343

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bewegend und bildend; Der Autor erzählt, wie er beim Kauf einer Immobilie auf einen Namen an der Wand gestoßen ist und das Rätsel dieses Namens ergründet. Es gelingt ihm, über 80 Jahre nach dem Tod dieses jungen Mannes, überraschenderweise noch einige Informationen und Fotos zu bekommen. Diese fand ich sehr hilfreich, um der Person des André Chaix näher zu kommen. Trotz allem sind die Informationen nicht ausreichend, um ein ganzes Buch zu füllen, so dass der Autor seinen Blick auf die räumliche Umgebung, die politische Situation, den Widerstand, die Besatzer, das Kinoprogramm, usw. wandern lässt und dadurch ein gelungenes Portrait der Zeit zeichnet. Der Schreibstil ist sehr schön und gut zu lesen, er ist nicht übertrieben poetisch, sondern passt zum Thema. Trotzdem hat mir etwas gefehlt, die Familie wird nur angerissen und ich hätte mir noch mehr Recherche und Details von Zeitzeugen erhofft. Das Buch ist lesenswert und trotz der großen zeitlichen Distanz bewegend und instruktiv.

Bewegend und bildend; Der…

Hornita aus Augsburg am 15.04.2025
Bewertungsnummer: 3014343
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bewegend und bildend; Der Autor erzählt, wie er beim Kauf einer Immobilie auf einen Namen an der Wand gestoßen ist und das Rätsel dieses Namens ergründet. Es gelingt ihm, über 80 Jahre nach dem Tod dieses jungen Mannes, überraschenderweise noch einige Informationen und Fotos zu bekommen. Diese fand ich sehr hilfreich, um der Person des André Chaix näher zu kommen. Trotz allem sind die Informationen nicht ausreichend, um ein ganzes Buch zu füllen, so dass der Autor seinen Blick auf die räumliche Umgebung, die politische Situation, den Widerstand, die Besatzer, das Kinoprogramm, usw. wandern lässt und dadurch ein gelungenes Portrait der Zeit zeichnet. Der Schreibstil ist sehr schön und gut zu lesen, er ist nicht übertrieben poetisch, sondern passt zum Thema. Trotzdem hat mir etwas gefehlt, die Familie wird nur angerissen und ich hätte mir noch mehr Recherche und Details von Zeitzeugen erhofft. Das Buch ist lesenswert und trotz der großen zeitlichen Distanz bewegend und instruktiv.

Kundinnen und Kunden meinen

Der Name an der Wand

von Hervé Le Tellier

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Christiane Tillack

OSIANDER Ditzingen

Zum Portrait

5/5

Ein viel zu früh beendetes Leben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als sich Le Tellier in Südfrankreich auf die Suche nach einem Haus macht, stößt er in einer ehemaligen Keramikwerkstatt auf den Namen " André Chaix". Neugierig geworden begibt er sich auf Spurensuche und erfährt von dem jungen Bäckerssohn, Keramikerlehrling und Resistancekämpfer, der im Kampf gegen die Deutschen sein Leben verlor. Auf der Suche stößt er auf die große Liebe von André, Simone und auf Fotos und Briefe. Le Tellier verbindet meisterhaft das persönliche Schicksal von André mit der Geschichte der Resistance und der letzten Kriegsjahre in Südfrankreich.
  • Christiane Tillack
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Ein viel zu früh beendetes Leben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als sich Le Tellier in Südfrankreich auf die Suche nach einem Haus macht, stößt er in einer ehemaligen Keramikwerkstatt auf den Namen " André Chaix". Neugierig geworden begibt er sich auf Spurensuche und erfährt von dem jungen Bäckerssohn, Keramikerlehrling und Resistancekämpfer, der im Kampf gegen die Deutschen sein Leben verlor. Auf der Suche stößt er auf die große Liebe von André, Simone und auf Fotos und Briefe. Le Tellier verbindet meisterhaft das persönliche Schicksal von André mit der Geschichte der Resistance und der letzten Kriegsjahre in Südfrankreich.

Meinung aus der Buchhandlung

Der Name an der Wand

von Hervé Le Tellier

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Der Name an der Wand