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Keine gute Geschichte Roman | "Ein aufregendes, kompromissloses Debüt." WDR Westart

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

94835

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,1 cm

Gewicht

214 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002655259

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ich mag die Sprache des Buches und wie manche Charaktere, die sich zu viel Mühe geben, alles richtig zu machen, an der Trostlosigkeit des Ortes und der Figur auflaufen. ("Zeit Online")
Die große Stärke ihres Debütromans liegt in einer völlig unsentimentalen und offenbar erfahrungssatten Beschreibung eines problematischen Soziotops. Roy zeigt zudem überzeugend, dass sich frühe Prägungen nicht einfach abschütteln lassen. ("WDR Lesestoff")
In Romanen wie dem von Lisa Roy steckt die nächste Generation, die nächste Emanzipation der Revier-Literatur. ("WAZ")
Lisa Roy gelingt die starke Schilderung eines prekären Ruhrpottmilieus - mit seiner Mischung aus Bedürftigkeit, Raubeinigkeit und Herzlichkeit. ("dpa")
»Keine gute Geschichte« hat alles, was ein sozialkritischer Krimi ohne Mörder braucht. ("Kreuzer")
Lisa Roy erzählt ihr Debüt großartig forsch, kantig und auf den Punkt. Ihre Geschichte ist gut, sogar richtig gut - egal, was der Titel sagt. ("Brigitte")
Wenige Sätze, große Wirkung, in Roys Roman hat alles klare Kanten, als schiene immer die Sonne, bis alles verbrennt. ("Der Spiegel")
Ein aufregendes, kompromissloses Debüt, das gerade in seiner Ambivalenz berührt. Keine gute Geschichte ist eine gute Geschichte. ("WDR Fernsehen "Westart"")
Ein bildgewaltiger Abenteuerroman. ("Emotion, April 2023")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

94835

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,1 cm

Gewicht

214 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002655259

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Keine gute Geschichte, aber ein großartiges Buch

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2025

Bewertungsnummer: 2666048

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Glück habe ich diese Perle in den Massen der Neuveröffentlichungen entdeckt. “Keine gute Geschichte” ist ein interessanter Titel, der auf jeden Fall Aufmerksamkeit erreg. Das Cover finde ich ganz okay, auch ein Hingucker in gewisser Weise. Die Geschichte hat mich von Anfang gepackt. Lisa Roy beschreibt die Geschichte von Arielle, die in einem sogenannten Problembezirk aufgewachsen ist und im Leben schon so einiges mitgemacht hat. Inzwischen erfolgreich, wird sie erneut von Problemen gebeutelt. Als zwei Mädchen verschwinden, erinnert sie dies an das Verschwinden ihrer Mutter in der Kindheit. Lisa Roy hat eine sehr angenehme Art zu schreiben. Ihr Debütroman hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich bin sehr gespannt, was man von dieser interessanten Autorin noch hören wird. - Für mich eines der absoluten Highlights in diesem Lesejahr! Unbedingt lesen!

Keine gute Geschichte, aber ein großartiges Buch

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2025
Bewertungsnummer: 2666048
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Glück habe ich diese Perle in den Massen der Neuveröffentlichungen entdeckt. “Keine gute Geschichte” ist ein interessanter Titel, der auf jeden Fall Aufmerksamkeit erreg. Das Cover finde ich ganz okay, auch ein Hingucker in gewisser Weise. Die Geschichte hat mich von Anfang gepackt. Lisa Roy beschreibt die Geschichte von Arielle, die in einem sogenannten Problembezirk aufgewachsen ist und im Leben schon so einiges mitgemacht hat. Inzwischen erfolgreich, wird sie erneut von Problemen gebeutelt. Als zwei Mädchen verschwinden, erinnert sie dies an das Verschwinden ihrer Mutter in der Kindheit. Lisa Roy hat eine sehr angenehme Art zu schreiben. Ihr Debütroman hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich bin sehr gespannt, was man von dieser interessanten Autorin noch hören wird. - Für mich eines der absoluten Highlights in diesem Lesejahr! Unbedingt lesen!

Eine wirklich gute Geschichte

Wortwandeln am 17.03.2024

Bewertungsnummer: 2156218

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Arielle Freytag hat es schon deshalb geschafft, weil sie aus Katernberg raus ist. Den prekär geprägten Essener Stadtteil hat sie gegen ein Leben in der Landeshauptstadt eingetauscht, fernab von Fastfood, Plüsch und Pink. Aus ihr ist ein "beigefarbenes" Mädchen geworden, dass den Chic gepflegten Understatements beherrscht und als Social Media Managerin in Düsseldorf unanständig viel Geld verdient. Als der Notruf einer Sozialarbeiterin aus Katernberg eingeht, erholt sich Arielle gerade von einem Burnout samt Klinikaufenthalt. Ihrer Großmutter gehe es schlecht, drängt die Sozialarbeiterin, ob sie kommen könne. Widerwillig macht sich Arielle auf den Weg. Als dann auch noch zwei Mädchen verschwinden, kommt das Schicksal der lange verschollenen Mutter, das lieblose Aufwachsen bei der exzentrischen Großmutter wieder hoch, Wunden aus der Kindheit brechen auf. Kaum zurück im Milieu, fällt Arielle in alte Verhaltensmuster zurück. Stopft Fastfood in sich hinein, macht den erstbesten Typen an der heruntergekommenen Tischtennisplatte klar, buhlt um Anerkennung und Akzeptanz derer, denen sie einst voller Verachtung entkam. Und sie weiß das. Unerbittlich, scharfzüngig, entlarvend analysiert sie alles und jeden in ihrer neuen alten Umgebung, inklusive sich selbst. Das liest sich bitter und sehr witzig zugleich. Erfrischend tabufrei nimmt die Autorin mittels Arielles sezierendem Blick die real existierende Klassengesellschaft nach Strich und Faden auseinander. Geschickt verknüpft sie dabei Milieuschilderung und Krimihandlung, ihr Schreibstil ist federnd leicht und dennoch tiefgründig, die Dialoge sind pointiert und erzeugen bei aller thematischen Tragik auch jede Menge Situationskomik. Vor allem jedoch steckt diese Geschichte voller Wärme. Die Figuren schließt man schnell ins Herz, vielleicht gerade wegen all der Ecken und Kanten, die ihre Charaktere ausmachen. Am Ende werden Geheimnisse gelüftet, Bündnisse geschlossen. Verlassenheit findet ein Zuhause, niemand ist mehr wie vorher und dennoch näher bei sich selbst. Große Leseempfehlung!

Eine wirklich gute Geschichte

Wortwandeln am 17.03.2024
Bewertungsnummer: 2156218
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Arielle Freytag hat es schon deshalb geschafft, weil sie aus Katernberg raus ist. Den prekär geprägten Essener Stadtteil hat sie gegen ein Leben in der Landeshauptstadt eingetauscht, fernab von Fastfood, Plüsch und Pink. Aus ihr ist ein "beigefarbenes" Mädchen geworden, dass den Chic gepflegten Understatements beherrscht und als Social Media Managerin in Düsseldorf unanständig viel Geld verdient. Als der Notruf einer Sozialarbeiterin aus Katernberg eingeht, erholt sich Arielle gerade von einem Burnout samt Klinikaufenthalt. Ihrer Großmutter gehe es schlecht, drängt die Sozialarbeiterin, ob sie kommen könne. Widerwillig macht sich Arielle auf den Weg. Als dann auch noch zwei Mädchen verschwinden, kommt das Schicksal der lange verschollenen Mutter, das lieblose Aufwachsen bei der exzentrischen Großmutter wieder hoch, Wunden aus der Kindheit brechen auf. Kaum zurück im Milieu, fällt Arielle in alte Verhaltensmuster zurück. Stopft Fastfood in sich hinein, macht den erstbesten Typen an der heruntergekommenen Tischtennisplatte klar, buhlt um Anerkennung und Akzeptanz derer, denen sie einst voller Verachtung entkam. Und sie weiß das. Unerbittlich, scharfzüngig, entlarvend analysiert sie alles und jeden in ihrer neuen alten Umgebung, inklusive sich selbst. Das liest sich bitter und sehr witzig zugleich. Erfrischend tabufrei nimmt die Autorin mittels Arielles sezierendem Blick die real existierende Klassengesellschaft nach Strich und Faden auseinander. Geschickt verknüpft sie dabei Milieuschilderung und Krimihandlung, ihr Schreibstil ist federnd leicht und dennoch tiefgründig, die Dialoge sind pointiert und erzeugen bei aller thematischen Tragik auch jede Menge Situationskomik. Vor allem jedoch steckt diese Geschichte voller Wärme. Die Figuren schließt man schnell ins Herz, vielleicht gerade wegen all der Ecken und Kanten, die ihre Charaktere ausmachen. Am Ende werden Geheimnisse gelüftet, Bündnisse geschlossen. Verlassenheit findet ein Zuhause, niemand ist mehr wie vorher und dennoch näher bei sich selbst. Große Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

Keine gute Geschichte

von Lisa Roy

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Meinung aus der Buchhandlung

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Eva Dorner

OSIANDER Fürth

Zum Portrait

5/5

Was soll denn daran keine gute Geschichte sein?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Arielle Freytag, Anfang 30, erfolgreiche Social-Media-Managerin in Düsseldorf, hat es geschafft. Aus prekären Verhältnissen stammend, hat sie sich hochgearbeitet, besitzt eine schicke Eigentumwsohnung, Designerklamotten, hat Freunde und ein gut gefülltes Bankkonto. Als Arielle allerdings wieder in die Wohnung ihrer hilfsbedürftigen Großmutter zurückkehren muss, bei der sie aufgewachsen ist, muss sie erkennen, dass sich an ihrer Herkunft und ihren unbewältigten Lebensfragen nichts geändert hat. Der Fall zweier verschwundener Kinder erinnert sie sofort wieder an das Verschwinden ihrer Mutter vor 24 Jahren. Arielle wird regelrecht verschlungen von ihrem alten Quartier und all ihre Schutzschilde zerbersten. Von diesem Buch war ich restlos begeistert. Noch nie habe ich eine Geschichte gelesen, in der ich mich von der Protagonistin gleichermaßen abgestoßen und angezogen gefühlt habe. Lisa Roy hat es geschafft, Arielle zum Leben zu erwecken: mit aller Gemeinheit, Schroffheit, Schnoddrigkeit, Geschmacklosigkeit, Verlorenheit. Diese Geschichte hat eine ungeheuerliche Sogwirkung. Auch wenn ein schreckliches Ende der Geschichte im Raum steht, ist nicht weiterlesen keine Option. 
  • Eva Dorner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Was soll denn daran keine gute Geschichte sein?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Arielle Freytag, Anfang 30, erfolgreiche Social-Media-Managerin in Düsseldorf, hat es geschafft. Aus prekären Verhältnissen stammend, hat sie sich hochgearbeitet, besitzt eine schicke Eigentumwsohnung, Designerklamotten, hat Freunde und ein gut gefülltes Bankkonto. Als Arielle allerdings wieder in die Wohnung ihrer hilfsbedürftigen Großmutter zurückkehren muss, bei der sie aufgewachsen ist, muss sie erkennen, dass sich an ihrer Herkunft und ihren unbewältigten Lebensfragen nichts geändert hat. Der Fall zweier verschwundener Kinder erinnert sie sofort wieder an das Verschwinden ihrer Mutter vor 24 Jahren. Arielle wird regelrecht verschlungen von ihrem alten Quartier und all ihre Schutzschilde zerbersten. Von diesem Buch war ich restlos begeistert. Noch nie habe ich eine Geschichte gelesen, in der ich mich von der Protagonistin gleichermaßen abgestoßen und angezogen gefühlt habe. Lisa Roy hat es geschafft, Arielle zum Leben zu erwecken: mit aller Gemeinheit, Schroffheit, Schnoddrigkeit, Geschmacklosigkeit, Verlorenheit. Diese Geschichte hat eine ungeheuerliche Sogwirkung. Auch wenn ein schreckliches Ende der Geschichte im Raum steht, ist nicht weiterlesen keine Option. 

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Kolja Hornung

OSIANDER Tübingen

Zum Portrait

4/5

Zynismus in Buchform

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die selbst ernannte High Performerin Arielle Freytag kehrt nach einem schweren Burnout depressiv in das verwahrloste Viertel ihrer Kindheit zurück. Während sie ziellos durch die Straßen schlendert und mit ihrem Zynismus aneckt, sucht die Nachbarschaft verzweifelt nach zwei verschwundenen Mädchen. Humor mit ernsten Themen zu verbinden ist ein schwieriger Balanceakt, der Lisa Roy bei ihrem Debüt ziemlich gut gelingt. Der Kulturpessimismus ihrer Protagonistin ist dabei teils so derb, dass man es nicht wagt, ihn zahnlos zu nennen. Dass die Handlung des Buches manchmal etwas unkontrolliert durchs Vakuum driftet kann man als Schwäche ansehen, oder als kluge Veranschaulichung genau der Antriebslosigkeit, die die Protagonistin plagt. "Keine gute Geschichte" unterhält vorzüglich und tut an den besten Stellen auf die gute Art weh.
  • Kolja Hornung
  • Buchhändler/-in

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4/5

Zynismus in Buchform

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die selbst ernannte High Performerin Arielle Freytag kehrt nach einem schweren Burnout depressiv in das verwahrloste Viertel ihrer Kindheit zurück. Während sie ziellos durch die Straßen schlendert und mit ihrem Zynismus aneckt, sucht die Nachbarschaft verzweifelt nach zwei verschwundenen Mädchen. Humor mit ernsten Themen zu verbinden ist ein schwieriger Balanceakt, der Lisa Roy bei ihrem Debüt ziemlich gut gelingt. Der Kulturpessimismus ihrer Protagonistin ist dabei teils so derb, dass man es nicht wagt, ihn zahnlos zu nennen. Dass die Handlung des Buches manchmal etwas unkontrolliert durchs Vakuum driftet kann man als Schwäche ansehen, oder als kluge Veranschaulichung genau der Antriebslosigkeit, die die Protagonistin plagt. "Keine gute Geschichte" unterhält vorzüglich und tut an den besten Stellen auf die gute Art weh.

Meinung aus der Buchhandlung

Keine gute Geschichte

von Lisa Roy

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